20 Jahre Mauerfall: Handy-Stadtrallye durch Berlin

Dieses Thema im Forum "Mobile News" wurde erstellt von Dj.KaTa, 4. November 2009 .

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  1. #1 4. November 2009
    20 Jahre Mauerfall: Handy-Stadtrallye durch Berlin

    Informationszentrum Mobilfunk fördert mobiles Lernen für Jugendliche


    Deutsch-deutsche Geschichte spielerisch vermitteln – das ist das Ziel der Handy-Stadtrallye "Auftrag Berlin". Ausgerüstet mit einem internetfähigen Handy haben Jugendgruppen vom 2. November bis zum 19. Dezember die Gelegenheit, in Berlin auf Spurensuche zu gehen. Das Projekt wurde vom Berliner Verein Metaversa initiiert und wird vom Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) unterstützt.

    Aktive Auseinandersetzung per Handy
    "Auftrag Berlin" soll zeigen, wie sich moderne Kommunikationsmedien einsetzen lassen, um Jugendlichen den Spaß am Lernen zu vermitteln. Für die Rallye können sich Klassen oder Jugendgruppen anmelden und unter den Themen "20 Jahre Mauerfall" oder "Leben in der DDR" auswählen. Bis zu fünf Kleingruppen treten täglich gegeneinander an: Sie müssen verschiedene Aufgaben lösen, beispielsweise Zeitzeugen interviewen oder historische Orte fotografieren und sich aktiv mit den Geschehnissen auseinandersetzen - und das mit dem Handy.

    Praktischer Umgang mit Medien
    Alle Ergebnisse werden per Handyvideo oder Foto dokumentiert und auf das Internetportal des Projekts eingestellt. Besonderer Anreiz für die Rallye-Teilnehmer: Erst wenn sie eine Aufgabe gelöst haben, wird die nächste Rallyestation per Internethandy verraten. Die einzelnen Aufgaben entwickelten Jugendliche mit Unterstützung von Medienpädagogen. "Durch den praktischen Umgang mit Medien sollen junge Menschen zur Mitgestaltung unserer Gesellschaft ermutigt werden", erklärt Michael Lange, Projektleiter von Metaversa. "Die Jugendlichen können in der Stadtrallye ihren eigenen, persönlichen Zugang zur Geschichte entwickeln."

    Handys im Unterricht
    Auch Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF, ist von dem Konzept von Metaversa überzeugt: "Die Handy-Rallye zeigt, wie sich Mobiltelefone kreativ zur Wissensvermittlung einsetzen lassen", so Wiebusch. Denn die Rallye sei nicht einfach ein Wissensquiz. "Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Handys, um sich selbst aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Ergebnisse zu produzieren", so Wiebusch. Dabei verfolge die Stadtrallye auch ein pädagogisches Ziel, indem konkrete Einsatzmöglichkeiten für das Mobiltelefon im Unterricht aufgezeigt werden.

    Ideen vorschlagen
    "Umfragen lassen erkennen, dass Lehrerinnen und Lehrer zwar grundsätzliches Interesse haben, moderne Kommunikationstechnologien im Unterricht einzusetzen. Oftmals fehlt es ihnen jedoch an konkreten Umsetzungsideen", erklärt Wiebusch. "Gemeinsam mit Metaversa möchten wir Schulen und andere Bildungsträger anregen, diese Methoden zu übernehmen."

    quelle - 20 Jahre Mauerfall: Handy-Stadtrallye durch Berlin
     

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