28 Monate Haft für Corti gefordert

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Blizzard 51, 19. Februar 2007 .

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  1. #1 19. Februar 2007
    Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat im Swissair- Prozess für die 19 Angeklagten Gefängnisstrafen zwischen 6 und 28 Monaten und Bussen zwischen 38 000 und 1 080 000 Franken gefordert.

    Die Staatsanwaltschaft hat im Swissair-Prozess für den letzten SAirGroup-Präsidenten Mario Corti 28 Monate Freiheitsstrafe teilbedingt bei sechs Monaten unbedingt sowie zusätzlich eine Geldstrafe zu 360 Tagessätzen zu je 3.000 Franken (macht 1 080 000 Franken), bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren beantragt.

    Er soll wegen Gläubigerschädigung durch Vermögensminderung, mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, mehrfacher unwahrer Angaben über kaufmännisches Gewerbe, Misswirtschaft, Gläubigerbevorzugung sowie wegen mehrfach vollendeten Versuchs dazu verurteilt werden, wie Staatsanwalt Christian Weber am Montag vor dem Bezirksgericht Bülach forderte.

    Angesichts der Höhe der Freiheitsstrafe könne bei Corti nicht die ganze Strafe bedingt ausgesetzt werden. Sechs Monate seien unbedingt zu vollziehen.

    Für den früheren SAirGroup-Verwaltungsratspräsidenten und interimistischen SAirGroup-Konzernchef sowie ehemalige FDP-Regierungsrat Eric Honegger beantragt Staatsanwalt Weber acht Monate Freiheitsstrafe zuzüglich einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 500 Franken (macht 90 000 Franken), bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren und 20 000 Franken Busse.

    Für den früheren SAirGroup-Konzernchef Philippe Bruggisser verlangt die Anklage wegen mehrfacher Falschbeurkundung sowie einfacher und mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung 15 Monate Freiheitsstrafe zuzüglich eine Geldstrafe von 200 Tagessätzen a je 2000 Franken (macht 400 000 Franken), bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren und 10 000 Franken Busse.

    Für den ehemaligen Finanzchef Georges Schorderet fordert der Staatsanwalt eine 18-monatige Freiheitsstrafe sowie eine Geldstrafe von 200 Tagessätzen a je 800 Franken, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren und 10.000 Franken Busse. Er soll wegen einfacher Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung sowie wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, Urkundenfälschung, unwahrer Angaben über kaufmännisches Gewerbe sowie allenfalls wegen Anstiftung oder Gehilfenschaft dazu - alles mehrfach begangen - verurteilt werden.

    Für die letzte SAirGroup-Finanzchefin Jacqualyn Fouse verlangt der Staatsanwalt eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie eine Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu je 3.000 Franken, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von drei Jahren und 10.000 Franken Busse. Gegen die Amerikanerin wird ein Schuldspruch wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, Gehilfenschaft zur Misswirtschaft sowie mehrfacher Bevorzugung eines Gläubigers und mehrfachen vollendeten Versuchs dazu beantragt.


    Quelle: 20min.ch
     

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