55 Schweizer in Südlibanon eingeschlossen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von pixelkiller, 16. Juli 2006 .

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  1. #1 16. Juli 2006
    Zahlreiche Ausländer wollen dem Krieg in Libanon entkommen, was durch die fortschreitende Zerstörung der Infrastruktur immer schwieriger wird. In Südlibanon sind 55 Schweizer blockiert. Über 130 Schweizer Staatsangehörigen gelang die Flucht nach Damaskus.

    Die Lage der eingeschlossenen Schweizer sei prekär, sagte der Sprecher des Eidg. Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Jean-Philippe Jeannerat, und bestätigte eine Meldung der «NZZ am Sonntag». Das Gebiet wird von der Hisbollah-Miliz kontrolliert. Israel hatte die Zivilbevölkerung aufgerufen, das Gebiet zu verlassen.

    Bern suche nach einer Möglichkeit, die Leute herauszuholen und nach Beirut zu bringen. Dabei stehe man mit der UNO-Truppe in Südlibanon (UNIFIL) und anderen Ländern in Kontakt, sagte Jeannerat.

    Diskussionen seien zudem mit Frankreich im Gange, um ausreisewilligen Schweizern zu ermöglichen, Libanon zu verlassen. In solchen Situationen versuchen die EU-Länder jeweils koordiniert vorzugehen. In diesem Fall hat Frankreich die Federführung. An die 20 000 Franzosen leben in Libanon.

    Auf französischen Schiffen

    Für Transporte aus Krisengebieten sind bestimmte Kontingente für Staatsangehörige anderer EU-Länder und offenbar auch für die Schweiz vorgesehen. Paris entschied sich für die Entsendung von zivilen und militärischen Schiffen und Helikoptern, um die Ausreisewilligen nach Zypern, Jordanien oder Syrien zu bringen.

    Eine Fähre soll bereits ab Montag vor der libanesischen Küste bereitstehen, teilte die französische Regierung mit. Man kenne weder die Zahl der reservierten Plätze noch den Fahrplan der Operation, sagte Jeannerat. Die Schweizer Botschaft sei aber offen und das Personal bemühe sich die Schweizer in Libanon zu unterstützen.

    Zahlreiche Schweizer abgereist

    Zahlreiche Schweizer haben das vom Krieg erschütterte Land bereits am Samstag verlassen. 54 Schweizer und 30 Deutsche reisten per Bus nach Damaskus aus. Andere schlugen sich nach Nordlibanon durch und überquerten dort die Grenze nach Syrien.

    Am Sonntag reisten 82 Schweizer Touristen und Geschäftsleute per Bus nach Damaskus aus. In Libanon lebten bis zum Ausbruch der Kriegshandlungen 838 Schweizer Staatsangehörige, 713 von ihnen sind Doppelbürger.

    Auch andere Länder planen ihre Staatsangehörigen zu evakuieren. So schickt Grossbritannien zwei Marineschiffe in die Levante. Spanien bereitet eine neue Operation vor, nachdem bereits am Samstag 126 Leute repatriiert wurden, 116 davon Spanier.

    Meistens via Damaskus

    Auch Italien, Österreich und Deutschland sorgten für Ausreisemöglichkeiten für ihre Landsleute. Auf dem Gelände der US- Botschaft in Beirut traf ein militärisches Vorauskommando ein. Das Team sei mit Kampfhelikoptern eingeflogen, berichtete der US-Sender CNN.

    Israel fliegt seit der Entführung zweier israelischer Soldaten durch die radikale Hisbollah am Mittwoch massive Luftangriffe auf Libanon und nahm dabei vor allem Ziele in Südlibanon, im Süden Beiruts, den Flughafen und die Autobahn nach Damaskus unter Beschuss.

    Sowohl auf dem See-, Land wie auch auf dem Luftweg, ist eine reguläre Ausreise zurzeit kaum mehr möglich. Ausreisewillige müssen sich deshab auf eigene Faust durchlagen oder auf die von den europäischen Regierungen bereitgestellten Reisemöglichkeiten zurückgreifen.


    Quelle: 20min
     

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  3. #2 17. Juli 2006
    So werden unschuldige Menschen mit in den Krieg gezogen.....

    Die Angreifen die nichts damit zu tun haben und auch nichts mit zu tun haben wollen und deshalb flüchten....
     
  4. #3 18. Juli 2006
    Find ich echt :poop:, dass da unschuldige Leute mit reingezogen werden... der Krieg iss eh im ganzen vol unsinnig -.-
    Naja, wir könne nur für Sie hoffen und Daumen drücken!!!

    mfG
    L4pin
     
  5. #4 18. Juli 2006
    Wie schon Saad in seinem Lied, gesagt hat

    niemand weiss was im Libanon passiert und damit hat er recht...
     
  6. #5 18. Juli 2006
    naja das mit dem zu vergleichen,man weis recht was mit libanon passiert blos manche leute wissen es nicht mit ihren problemen zu kämpfen dort z.b wieder unnötig in krieg verwickelt
     

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