Bedarf an Ein-Chip-Lösungen wächst

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 8. Juli 2006 .

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  1. #1 8. Juli 2006
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    Das Innenleben elektronischer Alltagsgeräte wird in wachsendem Maße in speziellen Ein-Chip-Lösungen integriert  so die Marktforscher der US-amerikanischen Diffusion Group. Innerhalb der nächsten Jahre soll die Zahl der weltweit jährlich ausgelieferten Einheiten solcher Chips von 1,11 Milliarden (2005) auf rund 1,77 Milliarden (2011) anwachsen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von rund sieben Prozent: Man erwartet somit zwar keine Revolution, aber doch eine signifikante Entwicklung. Der Markt integrierter Schaltungen im Alltagsbereich sei gewissermaßen erwachsen geworden.

    Wie das Unternehmen in seiner Studie "Consumer Electronic Processors  A Strategic Assessment of Key Trends and Market Drivers through 2025" ausführt, herrscht besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern ein stetig wachsender Bedarf an entsprechenden Produkten und damit zusammenhängenden Diensten. Als treibende Kraft erscheint hier vorrangig der Mobilfunkbereich. Da die Gewinnspannen pro Gerät weiterhin sinken, erfordere der Wettbewerb zunehmend energie- und kostensparende Konzepte. Sowohl beim Stromverbrauch als auch in preislicher Hinsicht, so die Studie, weisen Ein-Chip-Systeme Vorzüge gegenüber konventionellen Bauweisen in der Elektronik auf.

    Für das langfristige Wachstum sollen den Marktforschern zufolge vor allem bestimmte Schlüsselanwendungen sorgen. Man rechnet damit, dass dazu Funktionen der Videoverarbeitung, Bilderzeugung, Sprach- und Bilderkennung gehören.

    Der allgemeine Trend der "System-on-a-Chip-Solutions" (SoCs) gehe dahin, mehrere Kerne, von denen einige programmierbar und andere auf fest verdrahtete Funktionen beschränkt sind, miteinander auf integrierten Bausteinen zu vereinen. Solche Konzepte ermöglichen bei Bedarf den schnellen Einsatz von Software-Upgrades.

    Derlei Konzepte und Erkenntnisse sind natürlich nicht neu  das behauptet auch die Diffusion Group nicht. Ihr geht es darum, wie und in welchem Maße Hersteller von Alltagselektronik auf Arbeitsweisen aus der Computertechnik einschwenken und welche Konsequenzen sich für den Markt in den nächsten Jahren daraus ergeben können.
     

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  3. #2 12. Juli 2006
    ist ja dann wie ein baukastenprinzip. man nimmt fertige teile, setzt sie zusammen und programmiert sie.
    das ist sicherlich keine schlechte idee, aber ich bezweifle dass das so reibungslos verläuft (also das zusammensetzen und programmieren). wenn es nur einen winzigen fehler gibt, geht das ganze geraet ned
     

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