Bericht: ARD und ZDF geben zu viel Geld für Online aus

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 21. November 2007 .

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  1. #1 21. November 2007
    Die öffentlich-rechtlichen Sender haben nach einem Bericht der Wochenzeitung Die Zeit ihre Selbstverpflichtung gebrochen, nicht mehr als 0,75 Prozent der Gebühreneinnahmen für ihre Online-Aktivitäten auszugeben. Das gehe aus einem Bericht der unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hervor, dessen erste Fassung der Zeitung in Auszügen vorlägen.

    Danach habe das Erste (ARD) 0,84 Prozent für sein Online-Angebot in der vierjährigen Periode von 2005 bis 2008 ausgegeben, 0,9 Prozent seien es beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und auch das Deutschlandradio werde die Latte mit 0,81 Prozent deutlich reißen. Die Kommission rechne – im Gegensatz zu ARD, ZDF und Deutschlandradio – die technischen Kosten mit ein, die im Internet zum Beispiel beim Abruf von Videoclips entstehen. Insgesamt werden die Öffentlich-Rechtlichen für ihre Internetauftritte in den vier Jahren bis 2008 laut KEF-Bericht rund 275 Millionen Euro ausgegeben haben – eine Überschreitung um rund 34 Millionen Euro.

    Die KEF kritisiere außerdem, dass auch andere Kosten erst gar nicht erfasst würden, weil sie erst dem Internet-Angebot zugerechnet werden, wenn sie überwiegend dafür entstanden sind. "Im Übrigen ist die Kommission der Auffassung, dass durch die konsequente Anwendung des Überwiegenheitsprinzips Teile des Online-Aufwands weiterhin nicht mit erfasst wurden", zitiert die Zeit aus dem Berichtsabschnitt über die ARD.

    Martin Stadelmaier, Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, bewertet das Ergebnis der KEF in der Zeit als einen Vorgang, den er als "sehr ärgerlich empfunden" habe. Die Vertreter von ARD und ZDF hätten sich bei der Vorlage des Berichts in der Rundfunkkommission "wie ertappte Jungs" verhalten. Er fordert, dass die zwei Cent monatliche Gebühr, die im Durchschnitt zu viel ausgegeben wurden, den Öffentlich-Rechtlichen in der nächsten Rundfunkgebührenperiode abgezogen werden: "Das ist eine einfache Plusminus-Rechnung", sagt Stadelmaier. (vbr/c't)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/99325
     

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