China: Damm-Kritiker nach ARD-Interview attackiert und gelähmt

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 13. Juni 2006 .

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  1. #1 13. Juni 2006
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    Ein chinesischer Aktivist, der in einem Bericht des deutschen Fernsehens über den umstrittenen Drei-Schluchten-Damm mangelnde Entschädigung für die Umsiedlung beklagt hatte, ist brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt worden.

    Das Studio des Ersten Deutschen Fernsehens in Peking berichtete, Fu Xiancai sei nach der Attacke am vergangenen Donnerstag offenbar die Wirbelsäule angebrochen. Der NDR-Intendant wollte beim chinesischen Botschafter in Berlin formellen Protest einlegen.

    Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Human Rights in China (HRiC) ist Fu Xiancai von den Schultern abwärts gelähmt. Er sei auf dem Rückweg von einem Polizeiverhör wegen des Interviews von einem Angreifer mit einem schweren Objekt von hinten niedergeschlagen worden. Ihm seien Halswirbelknochen gebrochen.

    Der Aktivist habe mehrfach Todesdrohungen erhalten und sei unter Androhung von Gewalt aufgefordert worden, seine Proteste gegen die Umsiedlung für das Staudammprojekt am Jangtse-Strom in Zentralchina einzustellen.

    Das Spital in Yichang wolle die weitere Behandlung einstellen, falls die Familie nicht die Kosten von 80 000 Yuan (12 000 Franken) zahle. Seine Angehörigen könnten aber nur 7000 Yuan (1000 Franken) aufbringen. Das ARD-Studio bemüht sich, Kontakt aufzunehmen und der Familie Geld für die medizinische Behandlung zukommen zu lassen.
     

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  3. #2 14. Juni 2006
    Das ist ja echt schon schlimm, wie weit es selbst in technisch so hoch entwickelten Ländern kommt, wenn jemand etwas gegen die Regierung sagt, obwohl die Menschenrechte doch eigentlich auch die Meinungs- und Pressefreiheit beinhalten. Meiner Ansicht nach sollte einem Land, dass solche Verstöße gegen die Menschenrechte zulässt, von der UNO mit Sanktionen belegt werden und seinen Platz im Weltsicherheitsrat verlieren.
     
  4. #3 14. Juni 2006
    Bin ich genau der gleichen Meinung wie mein Vorredner! Das sind in China, trotz dem Wirtschaftlichen Boom, Zustände wie in der DDR. Da haben die korrupten Politiker und Unternehmer die gleichen Interessen und dann werden auch so brutale körperliche Angriffe auf betrogene Bürger, die es wagen aufzumucken, bzw. sich formell zu beschweren!!, von der Regierung gebilligt! Da muss der Rest der Welt endlich mal aufhorchen, aber solange China so ein guter Handelspartner ist, ist das unseren Politikern doch auch egal, was da abgeht!!!
     
  5. #4 14. Juni 2006
    ähm ich hoffe du weist das es sowas wie meinungsfreiheit oda gar pressefreiheit in china garnicht existiert ... das land is halt komunistisch da kann man auch so schnell nix dran ändern ... leider
     
  6. #5 14. Juni 2006
    Jap im komunistischen China geht ganz schön die post ab....alles was denen da gegen den strich läuft wird radikal auf irgendwelche art und weise, sei es verbal oder mit jeglicher gewalt aus dem weg geräumt...als ich das gehört hab hab ich mir nur gedahct das darf nic hwahr sein...heutzutage noch ein Land das sowas wie menschenrechte un meinungsfreiheit ignoriert das is unfassbar
     
  7. #6 14. Juni 2006
    Die Chinesen sind allgemein ein brutales Volk. Da wird alles mit Gewalt gelöst. Wie z.B. vor ein paar Jahren hat eine Studentenvereinigung gegen etwas protestiert und gegen diese wurde sogar mit Panzern vorgegangen.
     
  8. #7 14. Juni 2006
    :crazy: ... -.-
    die chinesen sind keinesfalls ein brutales Volk.
    Die diktatorische regierung aggiert brutal.
    Die Japaner haben übrigens während des 2ten Weltkrieges den Chinesen ähnliche Gräulltaten angetan wie die Deutschen den Juden.
     

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