China in Europa, hier ein netter Ueberblick.

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Gutschy, 21. September 2019 .

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  1. #1 21. September 2019
    Hallo Leute,

    hier ein langer, detaillierter und interessanter Bericht darueber was die die Chinesen so treiben. Es bleibt nach dem Lesen allerdings eine ziemliche Unsicherheit zurueck. 1,3 Milliarden Chinesen, einigermaßen unter einer Fuehrung vereint und rund 800 Millionen Europäer und Amerikaner als ein bunter Haufen Chaoten. Na ja, bestenfalls hilft es uns dabei das wir uns mal zusammenreißen und vielleicht ein besserer Staatenverbund werden. Schlimmstenfalls gehen wir aber einfach unter.
    Investor, Partner, Konkurrent: Wie gefährlich China für Europa wirklich ist - Gesellschaft - Tagesspiegel
    Wie gesagt, mir gefiel dieser Text, habe selten etwas von dieser Qualitaet gelesen, habe aber auch kein Zeitungsabo. Das koennte es erklaeren.
     
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  3. #2 22. September 2019
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2019
    China investiert weltweit enorm. Auch den Klimawandel wissen sie gezielt zu nutzen, die kaufen große Flächen in Grönland um das Monopol auf seltene Erden zu behalten. Dabei gehen die nicht zimperlich mit der Natur um, die haben kaum Umweltstandards, alles erlaubt. In China ist die Politik bestrebt zu dominieren und das mit dem stärksten und brutalstem System - Kapitalismus mit geballter staatlicher Unterstützung. (Auch die USA will Grönland kaufen)

    Beim Bieten für Technologieunternehmen: „Da konnte kein anderer mithalten“ - China ist der Preis egal, die kaufen alles strategisch wichtige und übernehmen in Europa grundlegende Industriestrukturen. Die nutzten unsere rechtlichen Sicherheiten und kaufen sich ein um jeden Preis, während unsere Politik nur zusieht. "Ist ja freie Marktwirtschaft und so..." oder eher nicht.

    Europa schaut zu und wird gefressen. Noch kann Deutschland von der Globalisierung profitieren, fragt sich nur wie lange noch. Die "Westliche" Währungsstärke/Konsumkraft geht einher mit der sinkenden Wirtschaftsleistung und wird also im Verhältnis zu China schrumpfen.

    Hat zwar nicht direkt was damit zu tun: Onlinehandel: Millionenverlust wegen unfairer Konkurrenz aus China
    Ist auch nicht gerade Umweltschonend der lange Transportweg, liegt aber überwiegend auch daran, dass Fossile-Energie zu billig ist.
     
  4. #3 26. September 2019
    In spannenden Zeiten, in denen sich richtig viel im Umbruch befindet, leben wir allemal. Ich versuche das Ganze eher mit Interesse, als mit Besorgnis zu betrachten. Nüchtern gesehen ist es im Laufe der Geschichte ganz normal gewesen, dass nicht immer die gleichen Nationen an der Spitze gestanden sind. Ich hoffe nicht, dass die westliche Welt den Bach runtergehen wird, aber... weitergegangen ist es bisher immer noch irgendwie.

    Was den Klimawandel angeht, ist es schwierig zu sagen, was nun DIE richtige Strategie ist. Sich Innovationen komplett zu verschließen und einen Lebensstil von Steinzeit 2.0 zu pflegen ist halt gesamtgesellschaftlich auch eher nicht praktikabel, Innovationen könn(t)en ja, richtig eingesetzt, auch zu einem klimaneutraleren Lebensstil beitragen?
     

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