Das Gerede von der Goldblase

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von n0b0dy, 12. August 2011 .

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  1. #1 12. August 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    [​IMG]
    {img-src: http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2011/08/1a48-450x345.jpg}


    Mehr und mehr hört man von diversen "Experten" Gold sei nun viel zu teuer und lohne sich nicht als Investment, da es keine Zinsen bringe usw. Die Rede von einer "Goldblase" macht die Runde. Der Begriff Blase impliziert es gäbe eine Wertsteigerung, die nicht den realen Wert ausdrückt. Das kann bei Aktien sehr gut sein, die Unternehmenanteile ausdrücken und überbewertet sein können, wenn das Unternehmen nicht den entsprechenden Erfolg am Markt hat. Gold nimmt aber nicht in nennenswertem Maße am Wirtschaftskreislauf teil, sondern wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt, was wiederspiegelt wie die Invesitionssituation allgemein aussieht.
    Außerdem ist nominale Preis wenig aussagekräftig, wenn er nicht in Relation zum verfügbaren Gesamtvermögen gesetzt wird. Als Vergleich bietet sich das Jahr 1980 und 2010 an.
    {bild-down: http://img193.imageshack.us/img193/7222/cpm2.png}

    Der Anteil von Goldinvestitionen am Gesamtvermögen ist heute also noch deutlich niedriger als um 1980, als es teilweise zweistellige Inflationsraten gab. Allgemein betrachtet halte ich die Krise in der wir heute stecken jedoch für viel massiver, weil die soziale Ungleichheit so enorm zugenommen hat, dass der Wirtschaft die Nachfrage fehlt und diese auch nicht mehr per Staat kompensiert werden kann, da die Schulden sonst wegen zu hoher Zinsen nicht mehr zu bedienen sind.
    Bezeichnend ist außerdem, dass die USA für ihre Staatsanleihen trotz Herabstufung - bisher zumindest - keine höheren Zinsen zahlen müssen, weil es kaum Alternativen für Investitionen in diesem Ausmaß mehr gibt. Die FED hat zudem angekündigt die Zinsen mindestens bis 2013 extrem niedrig zu halten. Angesichts der Weltlage ist bei Gold leicht noch eine Verdopplung des Preises drin. JP Morgan hat z.B. letztens ihre Prognose für Gold von 1800 bis Ende des Jahres auf 2500 erhöht. Darum hab ich mir jetzt auch ein paar Münzen zugelegt. Wenn die Welt schon den Bach runtergeht, will ich wenigstens daran verdienen. ;)
     

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  3. #2 12. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Der Goldpreis spiegelt lediglich den Wert des Geldes wieder.
    Du bekommst für viel Geld weniger Gold. => Geld wird wertlos.
    Natürlich kann der Goldpreis auch künstlich in die Höhe getrieben werden, was meiner Meinung nach auch im Moment passiert, allerdings gilt für Gold, wie für jedes andere Gut, man braucht immer jemanden der einem den Preis bezahlt. Das scheinen viele zu vergessen. Wenn ich ne Tonne Gold hab und mir keiner Geld/Leistung/Nahrung dafür geben will dann nützt mir diese Tonne Gold genauso wenig wie ne Tonne wertloses Altpapier (Geldscheine ;))
     
  4. #3 12. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Das "Geblubber" hört man schon seit 11 Jahren und es wird verstärkt mit einem genervten Unterton durch die Edelmetallhasser präsentiert, solange bis man halt irgendwann mal richtig liegt.

    Zunächst muss man zwischen physischem Edelmetall und irgendeiner "WertPAPIERanlage", von der ich die Finger lassen würde, unterscheiden.

    Es kann durchaus einen massiven Rücksetzer (Manipulation) von Gold auf 1200 USD geben, eventuell verbunden mit einem Goldverbot durch Staaten. Kleinanleger würden in einer solchen Situation wahrscheinlich versuchen ihr Gold zu Geld zu machen. Es gilt jetzt jeden Rücksetzer zu nutzen, um sind mit etwas Gold einzudecken. Interessanter und billiger als Anlage ist nach wie vor Silber. Die Manipulation bzgl. Silber ist noch massiver und offensichtlicher als beim Gold, auch hier wird es in naher Zukunft einen Durchbruch nach oben geben müssen.

    Alle Versuche mehr Geld drucken oder Staatsanleihen aufzukaufen bringen uns dem Untergang ein Stückchen näher. Wir alle hier im Forum werden es miterleben, ob wir nun wollen oder nicht. Die Bemühungen von Staaten Kontrolle über ihre Bürger zu bekommen, nehmen jeden Tag zu. Da die Menschen anscheinend nicht bereit sind vorher aufzustehen und diese Kriminellen aus ihren Ämtern zu verjagen, bleibt nur die Hoffnung, dass das System möglichst schnell zusammenbricht.

    Es gibt nur eine Lösung und das ist ein genereller Schuldenerlass, vom staatlichen Sektor, über die Wirtschaft bis hin zu den privaten Haushalten. Ohne dies ist ein Neustart nicht möglich.

    Ein paar schöne Krügerrand können niemals schaden. :D




    P.S.: Nur um Diskussionen in der Richtung verzubeugen. Jeder muss selbst wissen wieviel seines Vermögens er in Edelmetalle tauscht. Niemand hier behauptet, dass man all sein Vermögen in physisches Gold und Silber wechseln sollte.
     
  5. #4 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Sobald es deutlich aus der Krise rausgeht, werden die Leute ihr Gold auf den Markt werfen, um noch gut dran zu verdienen, was mit nem Einbruch des Kurses einhergehen wird. Wer glaubt, mit der Krise dauerts noch ne Weile, kauft sich Gold, wers nicht glaubt, wettet gegen den Goldkurs.
     
  6. #5 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    allgemeiner rat:
    Wenn man schon in Gold investiert, dann sollte man auch das Gold in den Händen halten.
    Hat man nur ne Option drauf, ist alles nur noch halb so toll!

    Zum Fred:
    Ich sehe den Goldpreis auch längst noch nicht beim maximum.
    30% sind meiner Meinung nach in den nächsten 2 Jahren noch drin, nur Gold is eben teuer, und in geringen Mengen macht man damit kein cash mehr.
     
  7. #6 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Kann mir mal jemand erklären, warum Gold als so krisenfest gilt?

    Ich meine, wenn jetzt die Weltwirtschaft untergeht, auf was sich einige ja scheinbar vorbereiten, dann hab ich doch von meinem Gold auch nix, oder? Der Nutzwert von Gold tendiert doch gegen 0. Der einzige Grund in Gold zu investieren ist doch, dass der Goldpreis immer steigt, weil a) die Goldbestände limitiert, aber dennoch in ausreichendem Maße vorhanden sind, so dass viele investieren können und b) alle behaupten, dass der Goldpreis steigt und deswegen alle weiter schön Gold kaufen (self-fullfilling prophecy).

    Da könnte man auch irgendwas anderes heranziehen, was kein Schwein braucht und was in einer vergleichbaren Menge vorhanden ist. Nur die Tradition des Goldes bestimmt diesen Boom.

    mfG
     
  8. #7 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    sobald sich die aktienmärkte beruhigen wird gold schlagartig 20-30% an wert verlieren... gold ist überbewertet momentan, das mag noch ne weile gut gehen dann allerdings wird die blase platzn
     
  9. #8 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Für mich lohnt es sich nicht wirklich in Gold zu investieren, hab gerade nicht genug Geld über bzw. hätte ich schon eher einsteigen müssen. Bin aber mal gespannt wie sich das Entwickelt.

    Nicht ganz, man braucht es zum Beispiel in der Computer Industrie für die Kontaktstellen, oder bei höherwertigen Steckern als Kontaktfläche, da es nicht korrodiert und desshalb auch nach langer Zeit keinen erhöhten Übergangswiederstand gibt. Vor gar nicht so langer Zeit hat auch jemand für eine chemische Reaktion einen Katalysator gesucht und Gold war optimal (hingegen der Meinung der Literatur Gold währe Katalytisch tot), könnte also gut sein, dass im laufte der Zeit die chemische Industrie auch n bisschen Gold braucht.
    Und natürlich braucht man das für Schmuck.
     
  10. #9 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Das sind doch aber äußerst geringfügige Mengen, die da gebraucht werden.

    Und besonders Schmuck wird ja in Krisenzeiten kaum gekauft.
     
  11. #10 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Wieso sollte man denn in Krisenzeiten Gold verkaufen?? Krise bedeutet, dass der Wert des Geldes instabil wird d.h. man hat von Gold deutlich mehr, weil Gold historisch gesehen wertmäßig auch über Krisen hinweg immer einen gewissen Wert behalten hat.
     
  12. #11 14. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Theoretisch könnte man sich auch Immobilien oder Produktionsanlagen kaufen.
    Das man mit Gold noch verdienen kann, glaube ich schon. Das merkt man ja schon daran, dass Gold atm noch viel mehr Nachfrager als Anbieter hat. Ob natürlich der gewöhnliche Bürger mit Gold wirklich Gewinne erwirtschaften kann, ist ehr fraglich. Klar, im Anlagehandel schon, aber angenommen es kommt zu nem Zusammenbruch, dann bringts wohl auch nicht mehr so viel. Wo soll man das Zeug denn dann loswerden?
    Ich glaube aber, dass es nicht zu nem Crash kommt, sondern wir werden einfach kontinuierlich immer ärmer.

    Mein Tipp: Geld raushauen und ordentlich von Leben ;)
     
  13. #12 17. August 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Den Artikel habe ich bereits im EURO / DM Thread gepostet, er passt aber auch hier.


    Venezuela zieht all sein Gold aus Europa ab

    [​IMG]
    {img-src: http://www.goldreporter.de/wp-content/uploads/2011/08/Venezuela-300x200.jpg}

    Laut den Angaben des World Gold Councils besitzt Venezuela insgesamt 365,8 Tonnen Gold.

    Nach Informationen des Wall Street Journal will die Regierung in Caracas insgesamt 211 Tonnen Gold, das im Ausland lagert, künftig in Tresoren im eigenen Land aufbewahren.

    Das Wall Street Journal berichtet am heutigen Mittwoch über Dokumente, aus denen hervorgehen soll, dass Venezuela große Teile der eigenen Währungs- und Goldreserven umverteilt.

    Das Land will offensichtlich Bargeld aus Europa abziehen, um es bei Banken in Russland, China und Brasilien zu deponieren. Die Rede ist von insgesamt 6,3 Milliarden US-Dollar. China und Russland gehören zu den größten Geldgebern Venezuelas.

    Aber nicht nur das. 211 Tonnen Gold sollen aus dem Ausland in die Heimat verfrachtet werden. Das Edelmetall will man künftig in den Vaults der Zentralbank Venezuelas einlagern. Dort befinden sich den Angaben zufolge bereits 154 Tonnen der Goldreserven des Landes.

    Laut Wall Street Journal hat sich die Regierung in Caracas nicht zu den geheimen Dokumenten geäußert, die dem Nachrichtendienst vorliegen. Venezuelas Außenminister Nicolas Maduro habe vergangenes Wochenende aber folgendes mitgeteilt: ,,Das Weltfinanzsystem, basierend auf dem Dollar, befindet sich in einer Krise der Unsicherheit. Wir haben die Absicht, ein neues internationales Geldsystem aufzubauen und planen uns insbesondere in Südamerika vor diesem Problem zu schützen."

    Das Wall Street Journal (WSJ) nennt weitere Details zu den Goldtransfers. Die Bank of England erhielt demnach von Venezuela den Auftrag 99 Tonnen Gold, dass in London lagert, nach Venezuela zu liefern. Bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hält Venezuela angeblich 11,2 Tonnen Gold. Beide Banken gaben gegenüber WSJ jedoch keinen Kommentar zur Sache ab.

    Quelle:
    Venezuela zieht all sein Gold aus Europa ab | Goldreporter


    Venezuela: Chavez Rückruf des Goldes - International - Politik - Handelsblatt
     
  14. #13 19. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    ich halte nichts vom ganzen trubel um das gold. nehmen wir an man hat gold in moderaten mengen, dann kann man es sich entweder bunkern und sich freuen, dass mans hat, oder man verkauft es. letzteres macht nur in der krise sinn, da danach der goldpreis wieder sinkt. Toll da kauft man gold, verkauft es mit gewinn und hat geld zum ausgeben aber die bevorstgehende krise ist damit nicht bereinigt. wollte auch in gold investieren aber ich mach lieber einen drauf :)
     
  15. #14 19. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    du checkst es net oder?
    Es geht darum, das viele inzwischen davon ausgehen, das Euro Dollar und Co zusammen brechen währungsreform.
    Gold kannst du danach verkaufen und bist wieder ein reicher mann von deinen Tollen Euros kannste dann noch deinen Kamin anzünden....
     
  16. #15 19. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Naja, so wirds nicht kommen. Währungsreform bedeutet nicht, dass man das alte Geld wegschmeißen kann, jedenfalls nicht im Regelfall. Wenn es dazu kommt, was ich nicht glaube, dann gibt es einen Umtauschkurs. Für diese Menge Euros bekommt man dann jene Menge neue Währung.

    Der Goldpreis wird sich dann auch in diesem Verhältnis abwerten. Gut hats nur der, der sich schon frühzeitig Gold angeschafft hat, die Krise wird nicht ewig gehen und wenn der erste, der wirklich viel Gold hat, entscheidet, dass ihm der Preis hoch genug ist, dann werden die ganzen Leute ihr gehortetes Gold auf den Markt schmeißen und der Preis rauscht ab. Keine Manipulation, reines Herdenverhalten.
     
  17. #16 19. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    wenn wir weiterhin soviel Geld in den Marktpumpen, dann wird das geld nix mehr wert sein und es passiert das selbe wie 1929 und wir haben eine Inflation die uns um die Ohren fliegt...
     
  18. #17 20. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Chávez holt sein Gold nach Haus

    BERLIN - Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez stänkert weiter gegen den Westen. Auf seine Anordnung will das Land nun seine Goldreserven, die in Großbritannien, den USA und der Schweiz lagern, nach Venezuela transportieren. Offizieller Grund ist die Schuldenkrise in den Industrienationen. ,,Die Wirtschaften Europas und der USA gehen unter", sagte Chávez im Staatsfernsehsender VTV. Die Gold-Rückholaktion schütze die Ressourcen des Landes ,,vor der kommenden weltweiten kapitalistischen Krise". Zudem will die Regierung die Goldminen Venezuelas verstaatlichen.

    Chávez macht aus seiner Abneigung gegen den Westen - insbesondere gegen die USA - keinen Hehl und hat bereits mit einigen spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. So bot er den Vereinigten Staaten 2005 nach dem Hurrikan Katrina humanitäre Hilfe an - US-Präsident George W. Bush lehnte ab. Im kalten Dezember 2007 lieferte der venezolanische Ölkonzern Citgo umsonst Heizöl an 200000 arme Familien in 23 US-Bundesstaaten. Zudem unterstützt Citgo soziale Projekte in der New Yorker South Bronx, wo die Hälfte der Einwohner unter der Armutsgrenze lebt. All dies nimmt Washington missbilligend zur Kenntnis.

    Sicherung des Schatzes

    Nun sollen venezolanische Goldbarren im Wert von knapp acht Milliarden Euro nach Caracas, aber auch nach Russland, China und Brasilien transportiert werden. ,,Die Schwäche des Dollar, die Beinahe-Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung und die Schuldenkrise in Europa bedrohen die Reserven Venezuelas", sagte Finanzminister Jorge Giordani. Das Gold sei sicherer, wenn es daheim oder bei ,,verbündeten" Staaten lagere.

    Von den 366 Tonnen Gold, über die die Regierung in Caracas verfügen kann, befinden sich laut Chávez etwa 210 Tonnen in den Kellern US-amerikanischer, europäischer und kanadischer Institutionen, unter anderem der britischen Zentralbank, aber auch bei privaten Geschäftsbanken wie JP Morgan Chase, Barclays oder Standard Chartered. Diese Barren werden nun heimgeholt. ,,Wenn unsere Zentralbank dafür nicht genug Platz in ihren Tresoren hat, kann ich den Keller des Präsidentenpalastes Miraflores anbieten", scherzte Chávez.

    Die Repatriierung des Goldes könne ein Beispiel sein für andere Länder Südamerikas, die Gold im Wert von etwa 540 Milliarden Dollar in den Industrienationen gelagert haben, sagte der Staatspräsident.

    Venezuela ist einer der größten Goldhalter der Welt. Die jüngste Preisrallye des Edelmetalls hat den Wert dieser Reserven drastisch gesteigert. Aufgrund der globalen Schuldenkrise, fallender Aktienkurse und allgemeiner Unsicherheit an den Finanzmärkten ist der Goldpreis allein seit Juli um 20 Prozent gestiegen. Auf Jahressicht hat er - in US-Dollar gerechnet - um die Hälfte zugelegt, in Euro immer noch um etwa ein Drittel. Dies ließ den Wert von Venezuelas Goldreserve auf fast 29 Milliarden Dollar anschwellen.

    Und ein weiterer Anstieg ist absehbar. ,,Der langfristige Aufwärtstrend ist nicht in Gefahr", kommentiert die Bank Unicredit die Goldpreisentwicklung. ,,Wir haben unser Kursziel für 2012 von 1700 auf 1800 Dollar je Feinunze erhöht."

    Diese Entwicklung macht nicht nur die Goldreserven wertvoller, sondern auch die Edelmetallvorräte, die noch im venezolanischen Boden liegen. Die Regierung in Caracas plant daher laut Zeitungsberichten, die Goldminen des Landes zu verstaatlichen. Damit solle den illegalen Schürfern das Handwerk gelegt werden, sagte Chávez. Nach seinen Angaben fördere Venezuela jedes Jahr rund elf Tonnen Gold. Dazu kämen weitere zehn Tonnen, die illegal aus dem Boden geholt werden. Durch die Verstaatlichung der Minen soll die Förderung künftig in den Aufbau der nationalen Reserve fließen.

    Bereits in den vergangenen Jahren hat Venezuelas Regierung insbesondere ausländische Minenbetreiber enteignet - zuletzt im Februar, als die kanadische Chrystallex International ihre Mine in Las Christinas an den Staat abgeben musste.

    Chrystallex klagte gegen die Verstaatlichung. Der Fall liegt jetzt bei der Schiedsstelle für internationale Investitionsstreitigkeiten bei der Weltbank - zusammen mit 16 weiteren Fällen, in denen ausländische Unternehmen Entschädigung fordern.

    Streit über Entschädigung

    Einige Experten sehen in diesen Streitigkeiten den eigentlichen Grund dafür, dass Caracas nun seine Goldbarren nach Venezuela und zu ,,verbündeten" Staaten schafft. Denn sollte die Weltbank gegen die venezolanische Regierung entscheiden und Chávez die Zahlung einer Entschädigung verweigern, so könnten seine Goldreserven in Großbritannien, der Schweiz oder den USA eingefroren werden.

    Ob sich Venezuelas Edelmetall-Schatz so entwickelt, wie Chávez hofft, ist jedoch unsicher. Die Spekulation am Goldmarkt habe eine Blase entstehen lassen, die nahe am Platzen ist, warnte am Dienstag die US-Bank Wells Fargo.

    QUELLE: http://www.fr-online.de/wirtschaft/ch-vez-holt-sein-gold-nach-haus/-/1472780/9550762/-/


    ------------------------------------------------------------------------------------------


    Chavez hat genau das Richtige veranlasst, wenn auch in der falschen Reihenfolge. Er jagt die Ausbeuter aus dem eigenen Land und holt die Goldreserven zurück. Die kriminelle Weltbank wird, da sie vom Westen kontrolliert wird, natürlich nicht pro Venezuela entscheiden. Diese Verbrecher/Banker werden sich das Gold der venezulanischen Bürger unter den Nagel reissen. Sollten die anderen Länder in Lateinamerika auf den von Chávez vorgegebenen Zug aufspringen, dann fällt das korrupte und verbrecherische Bankensystem um so schneller.

    VIVA CHÁVEZ! VIVA LA REVOLUCIÓN! :D
     
  19. #18 23. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Das stimmt, trotzdem muss man wie ich finde differnezieren.
    Auf der einen Seite spiegelt der Goldpreis eben den Wert des Geldes wieder. Denn tatsächlich beeinflusst auch der schwache Euro und der schwache Dollar den Goldpreis. Wenn wir eine Inflation haben, steigt eben nicht wirklich der Preis für's Gold. In einigen anderen Währungen ist der Goldpreis nämlich garnicht gestiegen.
    Auf der anderen Seite ist Gold auch ein Rohstoff der eine Nachfrage hat. Sei es als Geldanlage oder für den erhöhten Bedarf an Computer Hardware beispielsweise. Steigt die Nachfrage steigt auch der Preis. Deswegen ist Gold keine absolut sichere Geldanlage. Denn was wäre wenn ein Land den Besitz von Gold verbietet (gab es schon einmal) oder gar ein Staat sein gesamtes Gold verkauft. Es reicht ein Land aus und der Goldpreis sinkt und löst eine Kettenreaktion aus, denn immer Leute wollen ihr Gold los werden. Allerdings ist ein Vorteil des Goldes, dass er nie unter ca. 300 Euro fallen kann (Ich kenne den genauen Wert gerade nicht), denn das ist der Herstellungspreis zu dem man Gold immer loswird. Und die Herstellungskosten werden mit Sicherheit weiter steigen.

    Nö, weiß man einfach nicht. Das Problem ist die Naivität vieler. Wer sagt denn, dass alles glatt läuft. Wir hatten so etwas sogar in Deutschland schon mal. Dann hat von heute auf morgen jeder Bürger, egal ob Akademiker oder Arbeitsloser genau 200 Euro. Da war schon damals nichts mit Umtauschen. Vielleicht hast du ja doch Recht, wenn die Regierung weiterhin nur auf ihre eigene Regierungsdauer schaut und hofft, dass keiner was merkt. Und die nächsten pumpen wieder Geld in den Markt.
     
  20. #19 23. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Es gibt einen Unterschied zwischen physischem Gold und Gold ETFs. Physisches Gold verliert niemals seinen Eigenwert.


    Vorsicht Goldblase!

    Vorsicht Goldblase! | PROPAGANDAFRONT
     
  21. #20 29. August 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    UPDATE 29.08.2011


    Nur 0,8 Prozent der globalen Finanzassets sind in Gold investiert


    „Nur 0,8 Prozent der globalen Finanzassets sind in Gold investiert“ | Goldreporter



    Zentralbanken decken sich mit Gold ein

    Weltweites Comeback: Zentralbanken decken sich mit Gold ein - Rohstoffe + Devisen - Finanzen - Handelsblatt


    Mission Impossible: Wir wollen unser Gold zurück

    Mission Impossible: Wir wollen unser Gold zurück | PROPAGANDAFRONT



    Die Zentralbanken stocken ihre Goldreserven auf, ein weiteres deutliches Anzeichen für ein neues Finanzsystem, welches auf Gold basiert. Die Banken, die Chavez sein Gold nach Venezuela liefern sollen, kommen jetzt schon ins Schwitzen. Ein cleverer Schachzug dieses Staatschefs, der damit dem westlichen Finanzsystem massiv schadet und hoffentlich weitere Staaten dazu animiert ihr Gold im eigenen Land zu lagern. Dem Westen ist NICHT zu trauen.
     
  22. #21 4. September 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    UPDATE 04.09.2011


    Ein sehr aufschlußreiches Cable, welches zum einen beweist, dass Europa und die USA den Goldpreis manipulieren, dass dieser viel zu niedrig ist, und zum anderen, dass sie ganz genau wissen, dass China sie in der Hand hat.


     
  23. #22 4. September 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Ich hab da mal eine Verständnis Frage. Gold wird doch hauptsächlich für Schmuck benutzt oder? Es hat also mehr oder weniger kein nützlichen Zweck für das man es dringen braucht?!? Ist es dann letztendlich nicht das selbe wie Geld, so lange Menschen dem Wert zumessen ist es was Wert...
     
  24. #23 26. September 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Hier ein paar Updates zu Edelmetallen, insbesondere Silber, dessen Preis in den letzten Tagen massiv nach unten manipuliert wurde.


    Die FED twisted die Rohstoffe nach unten - Nachrichten - Artikel - GoldSeiten.de

    Cashkurs: Seite nicht gefunden



    http://der-klare-blick.com/2011/09/silber-freifall/



    Jetzt nicht verzagen und schon mal ein bisschen physisches Silber kaufen, selbst wenn es noch weiter nach unten geht. :D
     
  25. #24 26. September 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    wenn es drauf an kommt, ist das gold nurnoch besseres silber und hat schmuckwert. kann man sich ja paar spähne abhobeln um brötchen zu kaufen LOL.
    die vergangenheit zeigt ja wie es aussieht mit gold bei einer währungsumstellung, die regierung und die banken geben den kurs nicht der goldbarren. der preis wird einfach halbiert und fertig.

    die ganzen anlagefonds reduzieren ihre gold-positionen drastisch. die banken und staaten verkaufen das überteuerte gold und mobilisiern damit rießige mengen kapital. die wissen ganz genau das es hinterher nichtmehr den wert hat.

    der hohe goldpreis ist von den banken gewollt (mit hilfe der medien), damit diese milliarden flüssig machen für zb staatsanleihen und investitionen wie immobilien.

    silber wird besteuert und ist deshalb nicht als anlage sinnvoll, gold wird als währung gehandelt dh. keine mwst abzuführen.
     
  26. #25 26. September 2011
    AW: Das Gerede von der Goldblase

    Beide Edelmetalle werden massiv manipuliert. Das ist nachgewiesen. Ein "Ausufern" der Edelmetallpreise können sich die Kontrolleure des Geldsystems nicht erlauben, weil diese ein Spiegelbild der finanziellen und wirtschaftlichen Situation der Welt sind. Allerdings funktioniert diese Manipulation nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, ab dem es dann kein Halten mehr geben wird. Silber ist das Gold des kleinen Mannes und der Kurs müsste, wie in dem Artikel oben beschrieben, bei ca. 450 Dollar liegen. Die 7% Mehrwertsteuer interessieren mich da herzlich wenig. Ihren Eigenwert können Edelmetalle nicht verlieren. Zudem werden sie im Gegensatz zu den Baumwollfetzen, die wir Euros nennen, auch nach dem unabwendbaren Kollaps des Finanzsystems etwas wert sein.
     

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