Das „Steuerkonzept“ der Linken

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Boracay, 2. April 2021 .

  1. #1 2. April 2021




    Tja, rote SA weiß glaube ich selbst nicht so recht was sie will....
     
  2. #2 2. April 2021
    Gehört ja fast in Humor&Fun.
    Nja die wissen halt leider nicht wie man in der Praxis Steuergeld vermehrt und eintreibt... sondern die denken immer, das Gesetze automatisch Geld bringen und die Betroffenen das einfach so hinnehmen.

    Bürokratischer Unsinn.

    Steuergeld erhöht man in dem die Unternehmen mehr Gewinne machen und die Löhne erhöhen. Und eine Umverteilung macht man nicht über LoLi Wegnehmen sondern über Inflation und Gelddrucken. Das viel schlauer und effektiver.
    Vermögenssteuer was soll das bringen wenn es nur wenige Trifft und viel Aufwand macht und letztendlich zu einer Steuervermeidung führt.

    Aber gut was soll man von Politikern erwarten... sind halt keine Experten und haben oft kein Plan von der Realität und Praxis.

    Ohne Technokratie sind wir früher oder später eh verloren in Dummheit und Populismus.
     
  3. #3 2. April 2021
    Es gibt durchaus vernünftige Vermögenssteuern. Grundsteuer und Erbschaftssteuer.

    Die Vermögenssteuer die die Linken wollen ist eine Substanzbesteuerung auf Unternehmen und führt damit zwangsweise zum Ruin der Wirtschaft, wobei ich unterstelle dass das gewollt ist.
     
  4. #4 3. April 2021
    den Satz verstehe ich nicht. Für mich ist es klar, was sie will:
    50% Spitzensteuersatz ab 80k Einkommen im Jahr. Ab 1 Mio Vermögenssteuer.

    Was die SA damit zu tun hat, darfst du gerne mal erklären. Ebenso lustig auch wie das Video mit Lava Szenen unterlegt ist. Ist das schon dieses Framing?


    So und jetzt mal butter bei die Fische. Was ist daran verkehrt? Wer von euch hat 80k und kann dann 8% nicht verknusen?



    Du glaubst doch nicht etwa, dass die Unternehmen Löhne einfach so erhöhen?! Da passiert nichts von alleine.
    Ich habe recht lange in einem in Deutschland marktführenden Unternehmen gearbeitet. Gewinne im mittleren 3 stelligen Millionenbereich. Da wurde lediglich die Spitze des Unternehmens gut entlohnt. Da kam nicht viel bei der Belegschaft an.
     
  5. #5 4. April 2021
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2021
    Der Chefin der Linken scheint das in keinster Weise klar zu sein wie das Video zeigt.

    80k€ ist ein Facharbeiterlohn im großen Konzern. Bei uns geht der Tarifvertrag bis 115k€. So zu tun als seien die paar Kröten viel Geld ist lächerlich. Und in Spitze soll der Steuersatz auf 75% steigen laut diesen Steinzeit Kommunisten. Zusammen mit dem Wegfall der BBG in der SV wären wir dann bei 95% Abgabenquote. Und du hältst das nicht für völlig geisteskrank?

    Richtig gestört und absurd ist die Vermögenssteuer. Eine Million kostet hier ein Reiheneckhaus (und da bist noch weit weg von München) und dafür sollst jetzt 5% abdrücken? Sind die noch ganz sauber? Viele landwirtschaftliche Betrieben sind Millionen wert, aber der Bauer macht nur 50k€ im Jahr Gewinn? Wie soll der das zahlen? Den Hof verkaufen und Hartz IV beziehen? Wäre ja attraktiv - Hartzer Familien will die Linkspartei 4K€ Netto zahlen....
    Was ist eigentlich mit Betriebsvermögen? Quasi allen großen Vermögen in Deutschland sind Betriebsvermögen, wollen die Linken-Verbrecher also eine Substanzbesteuerung von 5% poop:gal ob das Unternehmen Gewinn macht) einführen? Wir ruiniere ich eine Volkswirtschaft in wenigen Wochen?

    Natürlich. Seit Jahren finanziert und rechtfertigt die Linke Gewalt und Linken Terror. SA ist da doch ein guter Begriff?

    Wir haben die höchste Abgabenlast der Welt und einen Sozialstaat völlig außer Kontrolle. Millionen von Migranten beziehen hier Sozialleistungen und lachen sich tot über den Deutschen Staat. Arbeiten ist für die Unterschicht völlig unattraktiv geworden und die Linke will das auch für den Mittelstand schaffen. 4K€ Netto mit der einzigen Bedingung „nix arbeiten“? Noch ganz sauber?!

    Ein Berufsanfänger nach der Probezeit kommt bei uns im Jahr auf 72k€. Sind das die pösen Reichen die man schröpfen muss?

    Dafür gibt es die Tarifpartner. In großen Konzernen wird meist deutlich mehr verdient als in kleinen Firmen (oft das doppelte). Und genau diese will die Linkspartei los haben... Holland, CH,...wird es freuen...wird in diesen pösen Neoliberalen Ländern etwa so schlecht verdient?

    ein deutscher Konzern der seine Mitarbeiter schlecht bezahlt? Welcher soll das sein?
     
  6. #6 5. April 2021
    sagt sie doch im Video klar und deutlich. Musst halt nur mal richtig hinhören.

    Tarifverträge können auch für Führungskräfte gelten, aber das ist ein anderes Thema. Wo wirdn im Video die 75% genannt? und die 95% abgabenquote ist halt auch mal völliger unsinn. aber du scheinst dich ja eingeschoßen zu haben. scheiß linke, scheiß ausländer, scheiß sozialstaat. alles schmarotzer und geisteskrank.

    Freut mich für eure Berufsanfänger. Ich hab nen Uni-Master in Informatik und bin mit 32k eingestiegen. Kann man sagen schlecht verhandelt, aber war Tarif und ließ sich nicht viel machen. Ich war froh, was vor Ort nachm Studium gefunden zu haben.

    it. Wenn die Gewerkschaft (übrigens eine Erfindung der Linken) nicht stark ist, dann passiert da gar nix.
    Internationaler Konzern, mit deutscher Tochterfirma. Wie gesagt Marktführer in D in einem stetig wachsendem Wirtschaftssektor. ~15k Mitarbeiter (nur die Tochterfirma). Das sollte reichen.
     
  7. #7 5. April 2021
    Zuletzt bearbeitet: 5. April 2021
    Ja genau. FKs sind AT, es sei denn wie wollen aufgrund der attraktiven Leistungen nicht aus aus dem TV. Kann ich ihnen nicht verdenken, 115k bei 35h die Woche ist schon eine schicke Sache.

    Die Chefin sagt das freilich nicht (sie hat ja auch keinerlei Ahnung und ihre "Ausbildung" befähigt sie auch nicht sowas zu verstehen).
    Im Wahlprogramm der Linksfaschisten steht das:

    DIE LINKE: Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit!

    Und die 95%? Steht freilich auch im Wahlprogramm der Mauerschützen

    DIE LINKE: Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit!

    Also rechnen wir doch mal aus was passiert wenn man zu 75% noch RV (9,3%), KV(7,3%), PV(1,53%) und ALV (1,2%) dazu addiert? 94,33%.... oh okay ich hab gelogen, sind 0,67% zu wenig.....

    Glaubst du es jetzt? Wozu bereits die 75% führen können wir ins Frankreich anschauen. Die Steuereinnahmen sind durch die Einführung der französischen Millionärssteuer komplett zusammen gebrochen und die Sozialisten mussten diesen it kleinlaut zurück ziehen.

    1960? Ich hab vor 20 Jahren schon mit 48k angefangen... ein Bandarbeiter bei ZF verdient doppelt so viel wie du.... wo ist das? In Ostdeutschland oder im Ruhrpott?

    Offensichtlich hat eine Gewerkschaft hier komplett daneben gegriffen dass es in der Firma möglich ist studierte zu 32k zu beschäftigen.
     
  8. #8 5. April 2021
    wird Zeit für Enteignung
     
  9. #9 6. April 2021
    Tja einfach gar nix mehr sagen zu den verbrecherischen Fantasien der Linkspartei.

    95% Abgaben bedeutet ganz einfach: Die Gewinne werden unter Garantie nicht mehr realisiert werden in Deutschland, bringt ja nix.

    Da geht man lieber in die Schweiz wo es die ganzen perversen Linken Träume nicht gibt. Keinen Kündigungsschutz, keine Betriebsräte, niedrige Steuern, Kopfpauschale in der Krankenversicherung, maximaler Druck auf Arbeitslose,... und wie durch ein Wunder geht es den Menschen eben dadurch sehr gut.
     
  10. #10 7. April 2021
    du kommst die ganze Zeit mit rechten Kampfbegriffen wie Linksfaschisten, Mauerschützen, rote SA und es ödet mich einfach nur an.
    Kannst ja mal gucken wie viele Menschen vom Spitzensteuersatz betroffen wären und wie viele nicht.

    Und gegen Steuerflucht würde ich einfach mal sagen: Steuerpflicht für alle Staatsbürger egal wo sie sich befinden (wie es die USA praktiziert).

    Übrigens wird man nicht auf deine gerechneten 95% kommen, da es Beitragsbemessungsgrenzen gibt.
    75% würden für Einkommen über 1 Mio greifen. Aber wem erzähl ich das. Ich schreib jetzt auch einfach nur noch populistischen Müll.

    Krisengewinne verstaatlichen! Impfpatente freigeben! Produktionsmittel und -Güter in die Hände der ArbeiterInnen!
     
  11. #11 7. April 2021
    Eine Vermögenssteuer ist deshalb nicht Zielführend, weil man ganz schwer das echte Vermögen feststellen kann und so nur Leuten schadet die das nicht verschleiern können oder selbst genutztes Eigentum haben, das z.B. durch übermäßige Immobilienpreise wertvoll ist, sowie Firmen-Kapital etc. Der Bürokratische Aufwand dazu, das rechnet sich nicht.

    Man muss also ganz genau erörtern und überlegen wo das Kapital stark wächst und wo es liegt wie man da ran kommt und ob es Sinnvoll ist. Es gibt immer Möglichkeiten und die muss man eben genau und langfristig gut Planen und nicht dumme gut klingende Ideen in den Raum werfen, was sicher die Linke aus werbetechnischer Sicht gerne macht - ebenso die FDP im umgekehrten.

    Meiner Ansicht nach, sollte der Freibetrag für Kapitalerträge deutlich erhöht werden damit Privat für die Rente vorgesorgt werden kann, was Heute ein muss ist. Alles was über den Freibetrag geht, wird dann anstatt mit 25% mit dem Einkommensteuer besteuert.

    Kapital was also Angelegt ist Rumliegt wirft immer weniger Gewinne ab und wird teilweise sogar negativ Verzinst zuzüglich der Inflation. Das heißt wer Kapital hat, wird durch dieses viel weniger Verdienen als früher. Es braucht also keine Vermögenssteuer, weil Kapital jetzt schon Zuflucht sucht nach Inflationsschutz und Rendite.

    Zuflucht ein guter Begriff. Gold sollte wie Silber besteuert werden. Für Kapital gibt es also kaum noch Zuflucht außer Aktien und Immobilien und Gold. Hier muss man also suchen, denn am Konto wird immer weniger liegen, hier zahlen die Reichen Negativzinsen und das Geld wird dazu Inflationiert.
    Darum explodieren die Aktienkurse, Immopreise trotz Krise, Krise, Pandemie, Krise, usw... es gibt keine Alternativen.

    Wirtschaft kurbelt das auch an, weil viele dann auch Konsumieren, bevor es rumliegt und nur Geld kostet. Nachhaltig ist das natürlich nicht unbedingt.
     
  12. #12 7. April 2021
    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2021
    Wie hoch sollte dieser Freibetrag deiner Meinung nach sein? Angenommen ich bin 30 Jahre alt, fange an monatlich 200€ fürs alter beiseite zu legen und hau das in irgendeinen ETF. MSCI World oder sowas (verdoppelt sich angenommen alle 10 jahre). Dann hab ich grob überschlagne nach 30 Jahren irgendwas bei 200k. So hoch müsste der Freibetrag ja dann schon in etwa sein oder nicht? Das lässt ziemlich viel Spielraum für den Finanzsektor.
     
  13. #13 7. April 2021
    Sozialismus ist nun mal das größte Verbrechen das es je auf der Erde gab, da hilft auch alles beschönigen nix.

    70.000€? Das wären verdammt viele.... ich kenne offen gesagt nur wenig Leute die so wenig verdienen. Wenn ich bei mir ins SAP schauen dann hat das manche Sekretärin.

    Dazu sollte man auch nur einen Hauch von Steuern, Doppelbesteuerungsabkommen usw verstehen. Das tust du sicherlich nicht.
    Die USA besteuern lediglich Kapitalerträge lokal nach und da auch nur die Differenz zwischen dem Steuersatz des jeweiligen Landes und dem in den USA.

    Alles andere wäre ja kaum möglich. Einfaches Beispiel für jemand der vermutlich noch keine 30 Jahre alt und entsprechend naiv ist.
    Ein Deutscher der in der Schweiz arbeitet verdient ca. doppelt so viel wie in Deutschland. Sagen wir mal er verdient 150.000€. Denkst du der sollte auch ab 70.000€ 53% Steuern zahlen wie es die Linksfaschisten fordern? Das Problem ist: In der Schweiz kostet ein Kita Platz gerne mal 2.000€, eine Wohnungsmiete ebenso gerne mal 2.800€, ein Scheiß Ei im Supermarkt 90 Cent,..... der wäre sofort pleite und würde am Hungertuch kratzen wenn der die absurd hohen Steuern (auch schon heute) in CH zahlen müsste. Würdest du das fair finden?

    Hast du gelesen was ich aus dem Wahlprogramm der linken Verbrecher zitiert habe?

    Die Beitragsbemessungsgrenze (für die allgemeine und die knappschaftliche Rentenversicherung sowie für die alten und die neuen Bundesländer) wird zunächst vereinheitlicht und dann in mehreren Schritten angehoben und schließlich ganz aufgehoben.

    Damit wären wir dann bei den 95%.

    Wer wäre denn dann so blöd noch irgendwas an Einkommen über eine Million zu generieren?

    Genau - und Reiche aus dem Land treiben. Hat ja alles super funktioniert im real existierenden Sozialismus. Vollständiger Ruin der Wirtschaft in wenigen Jahren war immer die Folge.
     
  14. #14 7. April 2021
    a) es rechnet sich nicht
    b) es ist eine Substanzbesteuerung auf Unternehmen, was eine absolut absurde Idee ist. So viel Rendite machen viele Unternehmen gar nicht wie die Linkspartei an Vermögenssteuern dafür kassieren möchte
    c) kann sich Betriebsvermögen in einem Jahr mal schnell verdopel und verdreifachen, und ebenso schnell wieder sinken, je nach Börsenkurs. Es lässt sich unmöglich korrekt ermitteln.

    Die USA haben sehr viele höhere Vermögensbezogene Steuern - allerdings keine so idiotische Vermögenssteuer wie von der Linkspartei gefordert, die hat fast jedes Land der Erde abgeschafft. Sie erreichen das mit sehr viel höheren Grundsteuern und Erbschaftssteuern. Ersteres ist sehr sinnvoll und recht einfach zu erheben (nicht das Haus drauf, viel zu schwierig zu schätzen). Auch tut den USA die Erbschaftssteuer nicht weh weil es kaum Mittelständische Betriebe gibt. In D ist das schwieriger aber auch hier sehe ich die Notwendigkeit deutlich höher zu besteuern.

    Dazu sollte der Staat einen Staatsfonds gründen in dem jeder Einzahlen kann und worauf man erst mit 70 Zugreifen kann. Dann braucht es keine Versicherung mit ihren hohen Gebühren und man kann eine Altersvorsorge kontrollieren damit das Geld nicht verjubelt wird. Vielleicht sollte man Teile davon aus auszahlen können für einen Haus/Wohnungskauf wie in Singapur. Dafür darfst du da deine Rentenversicherung anzapfen.

    Im Gegenteil - die Lohnquote steigt seit Jahren stark an. Bedeutet Kapitaleinkünfte werden immer weniger im Vergleich zu Einkünften aus Arbeit.
     
  15. #15 7. April 2021
    Was ist denn deiner Meinung nach hier der Kapitalertrag? Der Wertzuwachs aus dem MSCI World? Oder die Ausschüttung daraus? Heute zahlt eine Kapitalgesellschaft ca. 30% Steuern auf den Gewinn (15% Körperschaft, Rest Gewerbesteuer), dieser versteuerte Gewinn wird dann ausgeschüttet und nochmals mit 25%versteuert. Eigentlich bereits recht nah dran an den Linken Steuerfantasien?
     
  16. #16 8. April 2021
    Zuletzt bearbeitet: 8. April 2021
    Und ich kenne vielleicht 1 maximal 2 handvoll Leute mit so einem Einkommen. Und nun?
    Hoffentlich werden die ganzen Menschen, die durch den NS und Ausbeutung reich geworden sind, bald alle wegenteignet.
    Leute wählt die Linke, dann geht es uns allen bald besser
    Sozialismus ist cool, Kommunismus noch cooler!

    edit: diese Verbrecher. Die top 13% sollen ja nicht mehr zahlen als die 87%, die weniger verdienen! Verteilung der Einkommensteuerpflichtigen nach dem Gesamtbetrag der Einkünfte in Deutschland 2016 | Statista

    Da frag ich mich immer woher denn nun der Hass auf Reiche und Wessis kommt?
     
  17. #17 9. April 2021
    Dann wohnst du im Osten oder im Ruhrgebiet. Da sollte man weg ziehen, dann ist das Leben auch nicht mehr ganz so .

    Was denkst du wer ist Schuld an der wirtschaftlichen Miesere deiner Heimat? Etwa die SED die die Wirtschaft komplett zerstört hat? Und deren Nachfolger willst jetzt wählen?

    Tja, so schaut das aus wenn man mit einem drittel Welt Land wiedervereinigt wird.

    Dieser Schnitt wird maßgeblich davon bestimmt das ein großer Teil der AN nicht Vollzeit arbeitet.

    Der Durchschnittsverdienst in D liegt in Vollzeit schon bei 53k€ im Jahr. Inklusive Dunkeldeutschland, Tankstellen-Kassierern + Bäckereifachverkäuferinnen. Viele Branchen haben inklusive der Hilfsarbeiter und Pförtner schon 70k€ im Monat im Schnitt. Ein Durchschnittlicher Akademiker kommt auf 82k€ im Monat und das inkl. Geisteswissenschaftlern.
    Wie man so behämmert sei kann für 37k€ zu arbeiten (mit Familie hast da mehr in Hartz IV) muss man echt mal hinterfragen.

    Das ist insgesamt auch das riesige Problem des Linken Konzepts: Alle Grenzen auf, Hartzern soll richtig Kohle in den ***** geblasen werden ohne irgendwelchen Druck jemals was zu arbeiten. Da werden Millionen im Mittelmehr ersaufen wenn sie das mitkriegen dass da ein Staat ist der so behämmert ist.
     
  18. #18 10. April 2021
    wie kann man eigentlich so ein egoistischer und überheblicher Mensch sein? Nicht jeder kann studieren. Ohne den Niedriglohnsektor würde in Deutschland gar nichts funktionieren. Aber ja selber schuld, wer für das Geld arbeiten geht. Du bist so fernab der Gesellschaft.

    Wegziehen ist natürlich immer die Lösung. Nicht, dass ich dann noch von Seehofer als Wirtschaftsflüchtling abgeschoben und von Höckes Trotteln gejagt werde.
     
  19. #19 10. April 2021
    Hab ich was anderes gesagt? Einfache ungelernte Tätigkeiten waren vor Covid hier im Süden (Arbeitslosenquote um die 1,x%) sehr gesucht und kaum zu finden.

    Ich habe lediglich deine "Statistik" zerlegt. 70k ist eben in Vollzeit kein gutes Gehalt sondern unter Akademikern unterdurchschnittlich und auch sonst kaum über dem Schnitt bei Gelernten. Das als Großverdiener zu Brandmarken wie es die Linke tut ist schlicht komplett daneben.

    In der Tat - wer mit abgeschlossenem Master für 37k arbeiten geht muss ordentlich einem im Tee haben. Das machen vermutlich noch nicht mal Ägyptologen. Nach Umverteilung zu schreien weil man sich selbst verarschen lässt ist komplett daneben.

    Natürlich - wenn man sich nicht ständig nur beklagen will dann muss man etwas tun.
     
  20. #20 11. April 2021
    Hast sie richtig gut zerlegt. Richtig paar Statistiken und aussagekräftige Zahlen gebracht. Ausm Bauch raus kann ich auch jeden Scheiß behaupten. Wie gesagt du bist einfach zu weit von der Gesellschaft weg.

    Ist ja zum Glück nicht mehr so. Ich verdiene jetzt gutes Geld und schreie trotzdem nach Umverteilung, weil ich finde, dass Deutschland / die Welt im Allgemeinen im derzeitigen Kapitalismus ausbeuterisch und ungerecht ist.
    Kurze persönliche Frage: Wie viel hastn in diesem/letzten Jahr von deinem prallen Gehalt gespendet?

    Wegziehen? Beste Lösung...
     
  21. #21 11. April 2021
    Und das waren eben keine aussagenkräften Zahlen da sie alle Teilzeitkräfte und Ferienjobber mit einbezieht. In dieser "Statistik" zahlen schon mal 20% Steuern.... sprich jeder der Einkünfte erzielt hat und keine NV Bescheinigung hat. So ein Müll - sorry.

    Nein - du hast einfach versucht mit Statistik zu lügen und ein Zerrbild zu zeichnen. Das Durchschnittliche Jahresgehalt eines Vollzeit AN liegt bei 53k€.

    Warum ist der Kapitalismus ausbeuterisch und ungerecht? Überall da wo er wirkt verschwindet die Armut in rasendem Tempo. Lebten im Sozialismus noch fast 70% der Chinesen unterhalb der Armutsgrenze, so sind es heute noch 1%. Einfach nur durch Einführung des pösen Kapitalismus. Da sind durch den Kapitalismus mehr Menschen aus der Armut aufgestiegen als Europa Einwohner hat.
    Aber nicht nur da, ganz Südostasien, Osteuropa,... überall steigen die Menschen rasend schnell aus der Armut auf wie zum Beispiel Rumänien Rumänien - Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf bis 2025 | Statista, Vietnam Vietnam - Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf bis 2025 | Statista... in fast jedem Land geht das so. Gleichzeitig sank die Zahl der Hungernden vor Covid weltweit dramatisch, die Kindersterblichkeit ging in den freien Fall über... und das stört dich?

    Auch in D sinkt die Kinderarmut, aber ein kleiner Statistiktrick lässt diese steigen. Durch die Zuwanderung von Millionen "Armen"
    Kinderarmut: Anstieg zuletzt ausschließlich durch Zuwanderung

    Also was genau ist ungerecht? Dass die ehemals dritte Welt rasend schnell aus der Armut aufsteigt?
    Oxfam-Studie: Wo die Armut verschwunden ist.

    Ich habe meinem Brunder 50.000€ geschenkt für seinen Hausbau.

    Von "Wohltätigkeitsorganisationen" halte ich nichts, diese vergrößern durch ihr Handeln nur die Armut. Das einzige was hilft ist Freihandel, dann verschwindet die Armut wie von Geisterhand.

    Aus Ostdeutschland und Ruhrgebiet? Immer... ich finde es gerade im Ruhrgebiet so gruselig dass ich da nicht mal zum Pinkeln aus dem Auto steigen würde....

    Hältst du es für sinnvoll Millionen von Hartz IV Beziehern ins Land zu holen, sie mit Geld zu überhäufen mit der einzigen Voraussetzung "ihr dürft nur nie irgendwas arbeiten"?
    Was denkst du was das für soziale Probleme mit sich bringt und es bereits tut? Findest du Städte wie Berlin nicht schon jetzt unglaublich gruselig?
    Am erfolgreichen fahren Länder die beim ausschütten von Geld an "Bedürftige" einen harten Kurs fahren. Arbeitspflicht, Anwesenheitspflicht, Fortbildungspflicht ansonsten Nullsanktion. Die Linken finden Skandinavien doch nimmer so toll... aber was da herrscht ist knallharte Marktwirtschaft, niedrige Sozialleistungen und Abgrenzung gegen Ausländer.
    Die einzigen die ohne Gegenleistung Geld verteilen sind Frankreich, Schluchten rland und Deutschland, mit den bekannten Problemen wie Gettobildung, Kriminalität und einer Gesellschaft die alle arbeitenden verachtet und auslacht.
     
  22. #22 11. April 2021
    Und der Median?

    Na dann.

    Ich frage mich wie dein Leben wohl verlaufen wäre, wenn du nicht dort geboren worden wärst, wo du geboren wurdest.

    Ne wieso? Ich bin gerne in Berlin und habe einige Freunde, die dort wohnen und sich dort auch wohl fühlen.
     
  23. #23 11. April 2021
    2020 = 51,6k also kein nennenswerter Unterschied. Liegt daran dass große Einkommen bei der Durschnittsberechnung außen vor gelassen werden.

    Was würde ich da machen? Aus Dunkeldeutschland weg ziehen.... hab jahrelang im Ausland gelebt, ist das zu viel verlangt?

    Ich zitiere mal Boris Palmer:

    „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: ‚Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands’“. „Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“

    So sehe ich das auch. Einfach nur ekelhaft und von den Linken werden solche Zustände gefördert und sind erwünscht.
     
  24. #24 11. April 2021
    Vielleicht bist du dann einfach nur genauso wie Palmer ein Rassist.

    aus welcher statistik hastn den Median?
     
  25. #25 11. April 2021
    Zuletzt bearbeitet: 11. April 2021
    Das liberale Prinzip ist recht simpel und effektiv, WENN die Gegebenheiten es zulassen - und das ist heute nicht immer möglich oder nicht mehr. Der Gedanke einer Liberalen Politik die Armut bekämpft ist uralt und war lange Zeit wirksam, in Zeiten des starken Wachstums. Doch es gibt hier ganz klare Grenzen.

    Prinzipiell muss man verstehen das Armut direkt mit der Wirtschaftlichen Situation zu tun hat in Abhängigkeit von der Einkommensschere.

    Wenn also der Mittelstand dünner wird, ist das gefährlich, weil die Preise dann auseinander gehen und damit die Risiken zur Armut steigen.

    Das Problem sind also gar nicht Superreiche und das man deren Geld irgend wie verteilen könnte, das lindert maximal Symptome kurzfristig. Das Grundlegende Problem ist, das die Wirtschaftlichen Gegebenheiten sich so verändern, das wenige sehr gut Verdienen und eine Nachfrage schaffen die Preise in vielen Segmenten Steigen lässt, während andere auf der Stelle sitzen und somit durch die steigenden Preise "Arm" werden.

    Das sehen wir aktuell sehr deutlich. Denn es gibt sehr viel Wohlstand und der treibt die Preise überall. Das ist kein Problem wenn die Zusammensetzung von Arbeit und Verdienst der "Normalverteilung"(Gauß) entspricht, dann funktioniert alles optimal.

    Das Problem am liberalen Kapitalismus ist, das die Normalverteilung stark abnimmt. Kapitalwachstum und Arbeitsplätze verhalten sich anders als Arbeitsleistung und Intelligenzverteilung, den die ist Normal verteilt. Das liberale System ist also darauf angewiesen das auch die untere Ebene gezielt aufgefangen wird und mitgezogen wird, da sonst das Kartenhaus zusammenfällt.

    Es wird also eine andere Zusammensetzung als die der Normalverteilung und die lässt sich nur stabilisieren durch Ausgleich.

    Durchschnittseinkommen ist völlig uninteressant, weil das zeichnet kein Bild über die Verteilung. Für die Preisentwicklung die dann die Armutsgrenze bestimmt, spielt die Kapitalschere eine entscheidende Rolle.

    Menschen die in einer Industriereichen Stadt wohnen sind quasi Isoliert vom Rest. Deren Einkommen ist deutlich höher, sie können sich dort alles Leisten, denn dort wird alles teurer. Es passt sich den Bewohnern an. Wer nicht mithalten kann beim Preisanstieg der wird automatisch verdrängt und rutscht dort in die Armut.

    Das sieht man in allen Großstädten die Erfolgreich sind. Ohne Sozialhilfen für Wohnungen usw, würden dort nur noch Reiche wohnen und leben, was zu einer Spirale an Preissteigerung führt. Klar Kettenreaktion. Der Döner kostet dann 20 EUR, damit sich der Besitzer die Miete leisten kann, und er ist Erfolgreich, weil alle die noch da wohnen Reich sind. Wer Arm ist wohnt da schon lange nicht mehr.

    Es gibt also eine Hotspot Entwicklung, in der nur die Mithalten können die in den jeweiligen Konzernen Arbeiten welche diese hohe Niveau an Ausschüttung erreichen. Klar die Putzfrau muss dann halt 100 EUR die Stunde verlangen damit sie noch dort leben kann, und es wird sicher auch noch Reichere geben die das dann zahlen. In der Realität bekommt sie das nicht, weil es Wettbewerb gibt und so die Wohnung außerhalb ist im "Getto" und das schiebt sich immer weiter nach außen.

    Armut ist also immer relativ um Ort. Es gibt quasi Luxus Armut. In einem reichen Land bist du plötzlich Arm. Manche Wandern deshalb in ärmere Länder, dort sind sie plötzlich "Reich".

    Die Grenze an der man von Armut bedroht wird, rückt also stetig näher und immer schneller, je mehr sich die Wirtschaftlichen Erfolgsbereiche zentrieren. Das ist Regional abhängig.

    Beispiel 1
    Wenn dein Einkommen am mittleren Ende ist und die Preise der Region steigen jedes Jahr um 6-10% aber dein Einkommen nur um 2-3%, wird man langfristig absinken im Alter dann sogar bis zur Armut. Gibt es dann noch eine Veränderung wie Kinder und größere Wohnung, geht das noch schneller.
    Es sei denn man lebt da wo es richtig billig ist, dann ist das Kindergeld oder sonstige Sozialleistungen womöglich sogar Ausreichend. Nachteil, da wo es billig ist, gibt es meist auch keine gute Arbeit und dann sammeln sich da quasi nur Leute an mit schlechter Bildung die für billig Schuften oder gar nicht.
    Beispiel 2
    Angenommen die Preis steigen so weiter, bei der geringen Rendite für die Rente, dann wird man im Alter automatisch noch schneller von Armut bedroht. Wenn ich mein Einkommen im Alter halbwegs halten kann, werden die von der Preissteigerung vs Niedrigzinsen auf Rentenersparnisse aufgefressen. Das heißt selbst wenn ich jetzt gut Vorsorge, und heute davon gut leben könnte, muss das nicht zwangsläufig fürs Alter ausreichen... da spielen viele Faktoren eine Rolle.


    Irgend wann wird man nur noch mit Löhnen von Konzernen gutes Auskommen haben das der Region angemessen ist, während normale Unternehmenslöhne weiter abgehängt werden. (Dazu: die (Lohn)Nebenkosten explodieren für die Altersrückstellungen.)


    Es gibt also eine Spaltung zwischen der Mittleren-Oberschicht die sich gut entwickelt und einer Unteren-Mittelschicht die zunehmend finanziell abhängt wird - denen geht es gut - aber dazwischen wird es immer dünner.

    Durch die steigende Produktivität gibt es also mehr Jobs mit hohem Einkommen (denen unterstehen die "Leistenden" mittel, vor allem in der Digitalen Welt enorme Wertschöpfung), doch dafür entwickeln sich die Jobs ohne steigende Produktivität nicht weiter.

    Das starke Wachstum am Markt, geht einher mit Monopolisierung und das bildet sich dann auch auf den Lebensraum ab.

    Klar das Prinzip von Kuchenkrümeln gilt hier auch, heißt die ziehen auch viele mit die davon leben, nur eben am Rande. Die Kuchen werden immer Größer und es fallen immer mehr Krümel ab... (liberale Gedanke, Armut Reduktion durch freie Wirtschaft) nur dumm für alle, die kleine Kuchenstücke bräuchten, für die gibt es dann auch nur Krümel oder mit viel Glück wächst ihr Appetit das es für ein großes Stück reicht.

    Ein Unternehmen kann sich heute gar nicht mehr in teuren Städten ansiedeln, weil die Preise so hoch sind das du die Mitarbeiter gar nicht bezahlen kannst. Das bleibt dann also nur Raum für alle die entweder direkt Dienstleistung und Konsum an der Örtlichkeit anbieten und somit hohe Preise rechtfertigen und Einsammeln können oder die eben so erfolgreich sind, das sie sich das leisten können und das sind dann nur wenige Konzerne oder Digital-Unternehmen die den Internet-Boom und der hohen Skalierbarkeit mitnehmen.

    Wenn du jetzt ein normaler Betrieb bist, der seit 100 Jahren Produkte liefert aber kaum von Digitalisierung profitieren kann bzw dein Produkt nicht mehr Gewinnspanne erreichen kann, wirst du verdrängt. Weil die Mitarbeiter sich den Standort nicht leisten können bzw die dann wo anders Arbeiten gehen. Und dann wird es eng mit Facharbeitern finden. Vor allem wenn du dann auch noch im Wettbewerb stehst mit Konzernen die auch alle Facharbeit der Richtung einsammeln. Schlussendlich wird der Betrieb keine Chance auf Wachstum in der Region haben sondern eher Schrumpfen oder Umziehen müssen.


    Idee zur Rente?
    Einen Staatsfond, der zum Teil aus Bundesanleihen besteht die eine Mindestverzinsung anbieten, für Kleinanleger/Sparer. Große Unternehmen müssen Beteiligungen zulassen, sprich quasi Aktienpflichtig werden und Sonderkonditionen für Mitarbeiter bieten. Die komplette Rente muss in den Staatsfond, Einzahlungspflicht für jeden, zB den Soli umwandeln und dafür auch hernehmen als Minimum.
    Ausländische Investoren, müssen hier stärker besteuert werden, höhere Quellsteuer. Die können verkaufen, der Staatsfond nimmt die Aktien gerne entgegen.
     

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