Deutschland ist der Hitzepol Europas

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Schmidt, 26. April 2007 .

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  1. #1 26. April 2007
    26. April 2007
    Deutschland ist der Hitzepol Europas

    Das frühsommerliche Wetter ist Fluch und Segen zugleich: Während Landwirte und Binnenschiffer mit den Folgen der anhaltenden Trockenheit zu kämpfen haben, dürfen sich viele Menschen auf für diese Jahreszeit traumhafte Temperaturen freuen.

    In vielen Städten wurde angesichts des Bikini-Wetters kurzerhand die Freibad-Saison eröffnet. Am Freitag werden Tageshöchstwerte zwischen 25 und 30 Grad erwartet. Weil das derzeitige Hoch "Renate" übergangslos von Hoch "Silvia" abgelöst wird, soll auch am Wochenende Badewetter herrschen. Der April dieses Jahres wird nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes voraussichtlich drei Wetterrekorde brechen.

    "Er wird wahrscheinlich die höchste Mitteltemperartur, die höchste Sonnenscheindauer und die kleinste Regenmenge bringen, die je in einem April aufgetreten ist", berichtete der Meteorologe Olaf Pels Leusden am Donnerstag in Offenbach. Die Trockenheit halte an, vorerst sei kein flächendeckender Regen in Sicht. "Die sporadischen gewittrigen Schauer im Südwesten sind sozusagen nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagte Meteorologe Martin Puchegger vom Wetterdienst Meteomedia. In Bayern soll es nach Angaben eines Meteorologen schöner und wärmer als in Spanien und Süditalien sein. Deutschland sei der "Hitzepol" in Europa.
    Akute Waldbrandgefahr

    Durch die Trockenheit besteht fast in der gesamten Republik erhöhte Waldbrandgefahr. In einigen Bundesländern mussten bereits Feuer gelöscht werden. Flächendeckende Brände blieben aus. Wegen der akuten Gefahr soll es diesmal im Harz keine Walpurgis-Feuer geben. Der Landkreis Goslar habe an alle Städte und Gemeinde appelliert, auf die traditionellen Feuer in der Nacht zum 1. Mai zu verzichten.

    Auf den großen deutschen Wasserstraßen ist die Lage noch nicht dramatisch. Zwar fallen die Pegel an Rhein und Elbe weiter. Doch der Schiffsverkehr ist nicht gefährdet. Es kann nur weniger Ladung transportiert werden. Der Pegelstand des Rheins erreichte in Düsseldorf am Donnerstag 1,73 Meter, das sind rund zwei Meter unter dem normalen Wert. Der Pegelstand der Elbe beträgt 1,20 Meter und liegt damit 80 Zentimeter unter dem Jahresdurchschnitt.

    Kritisch wird es für die historischen Schaufelraddampfer, die in Dresden zu Ausflugsfahrten einladen, wenn der Pegel weniger als 90 Zentimeter anzeigt. (dpa, N24.de)

    quelle: http://www.n24.de/news_stories/article.php?articleId=116275&teaserId=118247
     

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