Die Webseitengeschwindigkeit und die positiven Auswirkungen

Artikel von Tommy Weber am 16. Dezember 2022 um 11:43 Uhr im Forum Marketing & SEO - Kategorie: IT & Sicherheit

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Die Webseitengeschwindigkeit und die positiven Auswirkungen

16. Dezember 2022     Kategorie: IT & Sicherheit
Wenn ein Unternehmen eine Webseite einrichtet, steht immer das Ziel im Fokus, dass diese Webseite so schnell wie möglich im weltweiten Netz gefunden wird. Damit das gelingt, sollte die Optimierung für die Suchmaschinen stimmen. Um das Ranking einer Webseite in den Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, zu beeinflussen, gibt es zahlreiche Faktoren, die ausschlaggebend sind. Neben dem Inhalt können dies auch ganz bestimmte technische Voraussetzungen sein, wie etwa die Geschwindigkeit einer Webseite.

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Was versteht man unter einer Seitengeschwindigkeit?
Eigentlich es ganz einfach: Mit der Geschwindigkeit einer Seite oder dem Pagespeed ist die Zeit gemeint, die eine Seite braucht, um zu laden. Diese Zeit hat einen enormen Einfluss auf das Ranking. Kann ein Unternehmen eine Verbesserung der Geschwindigkeit jedoch selbst vornehmen oder ist es vielleicht besser, sich an einen Profi zu wenden? Je schneller eine Seite zum Laden benötigt, umso interessanter wird sie für denjenigen, der die Seite aufgerufen hat. Dauert das Laden zu lange, dann verlieren viele schnell die Geduld und klicken auf eine andere Seite, die nicht so lange braucht, um vollständig zu laden. Das Unternehmen hat in dem Fall Pech gehabt, denn der Kunde wird eine Webseite, die zu langsam lädt, sehr wahrscheinlich nicht mehr aufgerufen.

So weit muss es aber nicht kommen. Da es viele Gründe gibt, warum eine Seite zu langsam ist, sollte ein Profi sich der Sache annehmen und die Geschwindigkeit verbessern. Manchmal sind es nur kleine Veränderungen, die vorgenommen werden müssen, um den Speed der Seite zu verbessern. Das Auffinden der Ursache ist also von großer Bedeutung.

Was macht eine Seite langsam?
Lädt eine Webseite im Schneckentempo, dann kommen unterschiedliche Ursachen infrage. Zum einen sind es zu viele und zu große Bilder, die das Laden einer Seite verlangsamen oder zu viele Scripts, die im Hintergrund laufen und die Ladegeschwindigkeit deutlich ausbremsen . Eine zu große Menge an Plug-ins, viele Banner oder andere Webanwendungen sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass sich die Zeiten zum Laden verzögern. Ein anderer Grund kann der Hosting-Server sein, der von zu vielen Usern zur gleichen Zeit genutzt wird. So etwas ist beispielsweise bei den Seiten vieler Billiganbieter häufig der Fall, da sich dort in der Regel viele User aufhalten und nach Schnäppchen suchen.

Möglichkeiten nutzen
Wie viele andere Anbieter, so stellt auch Google, die größte Suchmaschine der Welt, ein eigenes Werkzeug zur Verfügung, um die Geschwindigkeit einer Seite zu messen. Schon 2011 existierte von Google ein eigener Onlinedienst mit dem Namen Google LLC. Das Unternehmen ist, was separate Dienste angeht, breit aufgestellt und bietet den Kunden eine Reihe von Möglichkeiten, ihre Webseiten zu optimieren. Jeder, der eine Seite im Netz hat, sollte sich daher mit Google Ads oder mit Google Analytics beschäftigen, um die eigene Webseite optimal zu gestalten. Seit mehr als zehn Jahren gibt es einen weiteren, sehr interessanten Onlinedienst, der sich um die Geschwindigkeit der Webseite kümmert.

Genaue Messungen
Dieses Tool mit dem Namen „PageSpeed Insights“ hat aber nicht nur die Tempomessung einer Webseite im Programm, es gibt dazu noch weitere wichtige Funktionen.

Google „PageSpeed Insights“ misst folgende Punkte, um eine Seite optimieren zu können:

  • Bei der Ladezeit einer Webseite unterscheidet Google „PageSpeed Insights“ zwischen den sogenannten Labdaten und den Felddaten. Die Felddaten stellen die echten Erfahrungswerte dar, die Labdaten oder Labordaten schätzen die theoretischen Werte, beispielsweise geben die Daten Aufschluss darüber, wie lang die Ladezeit ist. Soll eine bestimmte Webseite überprüft werden, dann ist es möglich, die URL der jeweiligen Webseite sowohl benutzerfreundlich als auch leicht einzufügen. Wie die Ergebnisse aussehen, kann man dann anhand eines Balkens ablesen.

So wichtig ist es, auf den Speed einer Seite zu achten
Für das Update der Webseite durch Google ist es dringend notwendig, die sogenannte Core Web Vitals zu testen. Nur so lassen sich Verluste beim Ranking effektiv vermeiden. PageSpeed Insights von Google bietet dazu eine benutzerfreundliche und einfache Option. Das Update wird das Rankingverhalten in der Richtung verändern, dass deutlich mehr Wert auf schnelle Ladezeiten gelegt wird. Das Werkzeug zu nutzen ist einfach und es bietet eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten. Der große Vorteil von Google „PageSpeed Insights“ ist, dass die Suche nach den Möglichkeiten für die Optimierung nicht mehr länger vollständig manuell erfolgen muss. Basierend auf den gemessenen Daten schlägt Google dann eine Optimierung für den Desktop, aber auch für die mobile Version der Webseite vor.

Der Unterschied zwischen Felddaten und Labdaten
Innerhalb von Google „PageSpeed Insights“ wirkt die Aufteilung zwischen den Labdaten und den Felddaten zunächst unübersichtlich und schwierig. Wer sich aber die Mühe macht und sich Zeit für die kurze Erklärung nimmt, wird schnell wissen, worauf es ankommt. Bei den Felddaten handelt es sich um die Daten, die Google exakt so gewinnt, wie sie bei „PageSpeed Insights“ dargestellt werden. Die Daten beinhalten alle Messwerte, die sich aus den tatsächlichen Zugriffen der Nutzer ergeben. Felddaten sind immer durchschnittliche Werte von vielen Usern, die mit verschiedenen Geräten, Betriebssystemen und Browsern im Internet unterwegs sind.

Die Labdaten, auch Labordaten genannt, sind Daten, die immer konstant generiert werden, und zwar durch einen Zugriff auf die Seite durch eine stets gleichbleibende virtuelle Maschine. Die Sammlung dieser Daten ist zwar weiter von den realen Zugriffen der User entfernt, bietet aber andererseits eine optimale Sichtbarkeit, wenn es kurzfristig zu Änderungen in der Entwicklung der einzelnen Prozesse kommt.

Die Ladezeit einer Seite spielt beim Ranking eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Systeme, die die Anfragen an die Webseiten stellen, können jedoch nicht festlegen, was schnell und was langsam ist. Dazu kommt, dass es für den Aufruf einer Seite nicht einfach nur einen Ladevorgang, sondern gleich mehrere Vorgänge gibt. Unterschieden werden muss also, wie schnell die Bilder, die Texte, die internen Suchfunktionen und die anderen Elemente, die von Bedeutung sind, laden. Wichtig ist zudem die Nutzbarkeit, denn einige Elemente können bereits geladen sein, andere aber noch nicht. Für den Nutzer ist es angenehm, wenn er, während die Seite lädt, schon Bilder der einzelnen Produkte sehen kann und erst danach die Artikelbeschreibung dazu bekommt. Schlecht ist es immer, wenn ein User für einige Sekunden auf einen dunklen Bildschirm schaut, weil eine Seite so lange braucht, um zu laden. Nicht jeder User hat die Geduld und wartet ab, bis endlich etwas zu sehen ist.

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Bildquelle: © Depositphotos.com / BiancoBlue
 

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