Disney akzeptiert die Konkurrenz durch Piraterie

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 11. Oktober 2006 .

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  1. #1 11. Oktober 2006
    Erstaunliche Töne aus dem Haus Disney: Co-Vorsitzende Anne Sweeney akzeptiert Piraterie als Konkurrenz, der man sich stellen müsse. Das "Publikum hat die Oberhand und es gibt kein Anzeichen dafür, dass es sie wieder hergibt." Stehen neue Strategien statt dem bisherigen, rein juristischem und technischen Kampf an?

    Sweeney gab ihr Statement in einer Keynote ab, nachdem sie 15 Minuten nach der Erstausstrahlung einer Folge der Serie "Desperate Housewives" eine werbefreie, hochqualitative Version der Sendung aus einem Filesharingnetz betrachtet hatte. Sweeney:

    "Mit der digitalen Revolution haben die Verbraucher einen Coup gelandet. Wir müssen nicht nur den Content machen, den sie wünschen, sondern auch jederzeit zur Verfügung stellen. Diese Machtverschiebung verändert das Denken über unsere Geschäftsmodelle, die Industrie und unsere Zuschauer. Wir müssen unsere Geschäfte um ihr Verhalten und ihre Interessen herum aufbauen."

    Sweeney sieht dabei durchaus Chancen für funktionierende Angebote. TV-Episoden on Demand plus Werbeeinblendung würden von den Nutzern bereitwillig angenommen.

    Piraterie existiere, so Sweeney,

    "...um den Wunsch der Kunden nach TV on Demand zu befriedigen. Piraten nehmen wie wir am Wettbewerb teil - über den Preis, die Qualität und die Verfügbarkeit. Wir mögen das Modell nicht, aber wir müssen feststellen, dass es wettbewerbsfähig genug ist, um große Mittbewerber voranzubringen."


    quelle: gulli untergrund news
     

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