EU-Kommission will Online-Inhalte europaweit einheitlich ermöglichen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 29. Juli 2006 .

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  1. #1 29. Juli 2006
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    Die EU-Kommission will zum Wachstum des Milliardenmarktes für digitale Online-Inhalte wie Filme, Musik und Spiele beitragen. Sie sammelt dazu Vorschläge und Ideen in einer öffentlichen Anhörung. Bis zum 13. Oktober können alle Interessierten der Brüsseler Behörde ihre Meinung schreiben.

    Ziel ist es, schreibt die Kommission, den Weg frei zu machen für einen einheitlichen EU-Markt für die Auslieferung von Online-Inhalten. Dies könne eine wichtige Rolle beim Wachstum der europäischen IT-Industrie spielen. Die Anhörung solle vor dem Hintergrund des schnellen Zusammenwachsens von audiovisuellen Medien, Breitbandnetzen und Unterhaltungselektronik. Die Verbreitung von Breitbandzugängen zum Internet ermögliche einfacheren Zugriff auf ein breites Spektrum an Online-Inhalte, das vor zehn Jahre noch gart nicht vorstellbar gewesen sei, meint die Kommission. Zudem böten die Breitbandzugänge den Verbrauchern die Möglichkeit, selbst Inhalte online zu stellen. Und nicht zuletzt erlaube die Fähigkeit der Breitbandnetze, enorme Datenmengen zu transportieren, den europäischen Unternehmen, ganz neue Inhalte und Dienste anzubieten und neue Märkte zu erschließen.

    Dies alles will die Kommission durch die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und die Förderung grenzüberschreitender Auslieferung unterschiedlicher Online-Inhaltsangebote voranbringen. Für die öffentliche Konsultation ist dazu ein (englischsprachiger) Fragebogen (PDF-Datei) entwickelt worden. Er behandelt unter anderem mögliche ökonomische und regulatorische Barrieren und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Inhaltsindustrie. Außerdem will die Kommission wissen, ob die an solchen Entwicklungen Interessierten und beteiligten eine europaweite oder einzelne Länder übergreifende Lizenzierung von Inhalten für notwendig halten sowie Regelungen zur Interoperabilität von Systemen zum Digital Rights Management. Auch die Auswirkungen von illegalen Kopien, kommerziellen Raubkopien und Dateitausch über Filesharing-Netze will die Kommission eruieren  will aber auch wissen, ob und inwieweit P2P-Techniken zur Förderung der Online-Inhalte und der damit zusammenhängenden Geschäfte genutzt werden könnten.
     

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