FC Bayern stellt Strafantrag - Hoeneß: "Pfui Teufel"

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Flofl, 17. März 2006 .

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 17. März 2006
    FC Bayern stellt Strafantrag - Hoeneß: "Pfui Teufel"

    FC Bayern München und Bastian Schweinsteiger haben am Freitag mit umfangreichen juristischen Schritten auf die Berichterstattung der Münchner Tageszeitung "tz" über eine angebliche Verstrickung des Nationalspielers in den Fußball-Wettskandal reagiert. Vereinsmanager Uli Hoeneß kündigte auf einer Pressekonferenz in München "Strafantrag wegen übler Nachrede gegen die 'tz'" an. Die Zeitung sei außerdem aufgefordert worden, "die unwahre Berichterstattung zu unterlassen, ihre grob rechtswidrige Darstellung zu widerrufen" und eine Gegendarstellung zu drucken. Außerdem behalte sich Schweinsteiger Schadenersatzansprüche vor. Die Berichterstattung kommentierte Hoeneß mit den Worten: "Pfui Teufel!"

    Schweinsteiger "hat nichts verbrochen", sagte Hoeneß. "Was die 'tz' gestern gemacht hat, ist Wahnsinn" und "eine Sauerei". Der FC Bayern habe den Journalisten der Zeitung Hausverbot erteilt. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) hat der deutsche Rekordmeister noch am Donnerstag einen auf Medienrecht spezialisierten Anwalt aus Hamburg eingeschaltet. "

    Die "tz" hatte berichtet, dass Schweinsteiger und zwei namentlich genannte Profis des Zweitligisten 1860 München möglicherweise in den jüngsten Skandal um manipulierte Fußballspiele verwickelt sind.

    Rumme*****: "Das ist Rufmord"
    Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Karl-Heinz Rumme*****, hatte nach der Veröffentlichung des Zeitungsberichtes am Donnerstagabend ebenfalls juristische Schritte angekündigt. "Das wird Konsequenzen haben. Ich kann den Verantwortlichen dieser Zeitung sagen: Unsere Anwälte werden mit aller Härte nach den Buchstaben des Gesetzes gegen diese, ich würde fast sagen unwahrheitsgemäße und unanständige und unverantwortliche Berichterstattung vorgehen", erklärte Rumme***** bei einer Pressekonferenz.

    Rumme***** fügte hinzu, dass sich der "seriöse FC Bayern" die Vorwürfe nicht bieten lassen werde. "Wir werden unseren Spieler dagegen schützen." Der Bayern-Chef sprach von "Rufmord an einem 21-jährigen jungen Menschen". Der Nationalspieler habe in einem persönlichen Gespräch mit den Verantwortlichen des Clubs versichert, dass "die aufgestellten Behauptungen absolut frei erfunden sind", teilte der FC Bayern in einer Erklärung mit. "Ich zweifle nicht an der Unschuld von Bastian Schweinsteiger", ergänzte Rumme*****.

    Magath: "Er spielt nicht einmal Karten"
    Bayern-Trainer Felix Magath betonte am Freitag: "Da ist überhaupt nichts dran. Die Behauptungen sind völlig aus der Luft gegriffen." Schweinsteiger spiele noch nicht mal Karten. "Er ist kein Typ dafür, er wettet nicht." Alle Spieler hätten den Kopf geschüttelt, dass ausgerechnet der 21-Jährige dabei sein soll. Magath sagte, Schweinsteiger sei "völlig schuldlos".

    Die Zeitung hielt an ihrem Bericht fest: "Die tz bleibt bei ihrer Aussage, dass die drei Spieler im Zusammenhang mit dem Wettskandal von der Polizei verhört werden." Es sei noch nichts bewiesen. Aber bei der Staatsanwaltschaft München I laufe seit einigen Tagen ein Vorermittlungsverfahren.

    DFB: Lassen die Spieler nicht im Regen stehen
    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kritisierte die Berichterstattung und stellte sich hinter seinen Nationalspieler. "Was gestern gelaufen ist, ist absoluter Rufmord", sagte DFB-Sprecher Harald Stenger am Freitag gegenüber N24. "Wir lassen die Spieler nicht im Regen stehen gegen solch unverschämte Kampagnen." Was hier passiere, habe kein Niveau mehr. Es bestehe kein Grund für den Kontrollausschuss, Schritte einzuleiten.

    Die Staatsanwaltschaft München hatte den "tz"-Bericht ebenfalls dementiert. Es habe keine Vernehmungen der genannten Spieler gegeben, sie seien keine Beschuldigten, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler. (dpa, N24.de)

    MfG
    Flofl
     

  2. Anzeige
  3. #2 17. März 2006
    inzwischen hat ja die tz den artikel fuer falsch erklaert
    ich denke mal dass denen ganz schoen druck gemacht wurde :)
     
  4. #3 20. März 2006
    ja genau!

    aber wer glaubt der zeitung nun noch ein wort?

    wenn ich das live erlebt hätte und ne zeitung das wieder zurückzieht...da sieht man es dass es meisst nur irgentein aufgepuschter scheiß ist. damit die zeitung mal wieder interessant wird....


    man man man...hasse ich doch diese medien :D




    so far
     
  5. #4 20. März 2006
    Die sind ja noch schlimmer als die BILD Zeitung. :D

    Was Menschen doch alles machen, nur damit sie ihre Zeitung besser verkauft bekommen. *kopfschüttel*
     
  6. #5 20. März 2006
    die hatten mit sicherheit ne verdammt große auflage davon und haben gut verdient ! die wollten bestimmt nur ein bissl werbung für ihre zeitung, das ist aber nach hinten losgegangen ! aber selber schuld, als jornalist sich sowas aus den finger saugen tz tz tz .....
     
  7. #6 20. März 2006
    ich würde mal sagen, dass die das selber schuld sind und müssen nun damit leben...
    solche Behauptungen können Schlimme folgen haben...besonders auch für den spieler selber
     
  8. #7 20. März 2006
    Die wurden doch bestochen !! :)

    Der sebastian schweinsteiger hängt da bestimmt mit drin. Ich glaube nicht, das er garnix mit dem Wettskandal zu tun hat.
     

  9. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...
Similar Threads - Bayern stellt Strafantrag
  1. Antworten:
    4
    Aufrufe:
    586
  2. Antworten:
    0
    Aufrufe:
    936
  3. CSS Background: Muster Bayern

    leex , 28. September 2013 , im Forum: Webdesign
    Antworten:
    2
    Aufrufe:
    2.449
  4. Antworten:
    10
    Aufrufe:
    818
  5. Antworten:
    228
    Aufrufe:
    10.938