Firefox 3.0

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 13. Januar 2007 .

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  1. #1 13. Januar 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Neue Lesezeichenfunktionen und besserer Umgang mit Add-Ons sowie Plug-Ins
    Die Arbeiten an Firefox 3.0 schreiten voran und die Entwickler haben per Wiki-Seite einen Einblick gegeben, welche Neuerungen in dem Browser zu finden sein werden. Neben verbesserten Lesezeichenfunktionen steht der bessere Umgang mit Add-Ons sowie Plug-Ins im Vordergrund. Aber auch die Druckfunktionen werden erneuert und Webservices lassen sich direkter als zuvor in Firefox 3.0 einbinden. Zugleich wurde der Erscheinungstermin von Firefox 3.0 massiv nach hinten verschoben.



    Die Entwickler haben die geplanten, neuen Funktionen in Firefox 3.0 nach drei verschiedenen Dringlichkeitsstufen gewichtet. Da sind zunächst alle Funktionen, ohne die Firefox 3.0 nicht erscheinen wird. Dazu gehört, dass die Funktionen der Lesezeichen erweitert werden. So steht die Synchronisation der Lesezeichen mit passenden Online-Angeboten an und zu einzelnen Lesezeichen sollen sich bei Bedarf Anmerkungen machen lassen. Zudem soll ein Datenverlust besser verhindert und die Suchfunktionen beschleunigt werden.


    Add-Ons werden sich leichter einspielen lassen, so dass dann nur noch maximal drei Mausklicks notwendig sind. Aber auch die Konfiguration und Verwaltung von Firefox-Add-Ons wollen die Entwickler verbessern. So wird Firefox 3.0 deutlich sichtbar machen, sobald neue Versionen von Add-Ons verfügbar sind. Auch bei Plug-Ins wollen die Entwickler nachbessern und die Funktionstüchtigkeit deutlich verbessern. So ist geplant, dass Plug-In-Abstürze nicht mehr den gesamten Browser zum Absturz bringen dürfen.

    Firefox 3.0 wird Webservices so einbinden, dass der Browser als so genannter "content handler" fungiert. Damit würde Firefox noch stärker zu einer Schaltzentrale für eine Reihe von Online-Diensten werden. So ließen sich dann Anhänge einer E-Mail direkt in einer Online-Textverarbeitung öffnen oder mailto-Links rufen den eingetragenen Webmailer wie etwa Gmail, gmx oder den Dienst von web.de auf. Außerdem soll der Kennwort-Manager verbessert werden, der dann OpenID und Microsofts CardSpace unterstützt.


    Verbesserte Druckfunktionen sollen Dokumente so zu Papier bringen, dass Absätze nicht mehr auseinander gerissen werden und das Druckwerk sollte optisch dem auf dem Bildschirm entsprechen (WYSIWYG). Dabei zeigt eine Vorschau, was der Nutzer auf dem Papier zu erwarten hat. Hierbei wird sich das Layout in der Größe verändern lassen, damit es auf die gewünschte Seitengröße passt. Zudem wird es die Windows-Version als MSI-Installer geben und die Airbag-Funktion speichert alle Absturzdaten, die dann an Mozilla übermittelt werden, um den Fehlern auf den Grund zu gehen.

    Als wünschenswert eingestufte Funktionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in Firefox 3.0 zu finden sein, können aber aus Zeitgründen auch auf eine spätere Version verschoben werden. So könnte Firefox einen Privat-Surf-Modus erhalten, in dem aus Sicherheitsgründen keine Cache-Daten und kein Verlauf angelegt werden. Eine kleine Sensation könnte es werden, wenn der geplante PDF-Export in Firefox integriert wird. Damit sollen sich beliebige Webseiten mit einem Mausklick als PDF-Dokument exportieren lassen.



    Möglicherweise werden sich Downloads über Session-Grenzen hinweg wieder aufnehmen lassen und Microformat wird unterstützt. Kennwörter sollen sicherer per Hash gespeichert werden und der Phishing-Filter wird durch eine Blacklist-Funktion ergänzt, um einen besseren Schutz vor Phishing-Angriffen zu erreichen. Zudem ist geplant, die Hilfe komplett auf das Internet auszulagern, so dass keine Offline-Hilfe mehr bereitstehen wird.

    Als weitere Prioritätsstufe gibt es einen Bereich mit Funktionen, bei denen es von Seiten der Entwickler wünschenswert wäre, wenn Firefox 3.0 diese beherrschen würde. Hierbei ist also noch vollkommen unklar, ob diese Neuerungen in die nächste Firefox-Hauptversion Einzug halten werden. Dazu zählt offensichtlich auch wieder der neue Lesezeichen-Manager Places.


    Jedenfalls wird ein einheitliches Format für Lesezeichen, Verlauf und News-Feeds gefordert, wie es mit Places geplant war und ursprünglich bereits in Firefox 2.0 zu finden sein sollte. Places verwaltet neben den Lesezeichen auch den Verlauf sowie News-Feeds und speichert diese in einer SQLite-Datenbank, was ein einheitliches Dateiformat bringt. Nach der aktuellen Prioritätensetzung ist es denkbar, dass Places auch in Firefox 3.0 nicht zu finden sein wird.

    Als weitere Option wird der Firefox-Verlauf auch den Inhalt der besuchten Webseiten indexieren, so dass diese im Volltext durchsucht werden können. Bisher werden nur die Titel der besuchten Webseiten samt URL abgelegt. Im Zuge dessen werden sich unabhängig vom Verlauf komplette Webseiten archivieren lassen, um später darauf zugreifen zu können.


    Ferner wird daran gedacht, dass die Installation von Add-Ons ohne einen Browser-Neustart möglich wird und sich Tabs gruppieren lassen. Zudem ist von einer "Expose"-Funktion für Tabs die Rede, was vermutlich eine Art Vorschau für geöffnete Tabs sein dürfte. Außerdem halten die Entwickler einen erweiterten Download-Verlauf sowie eine Kontexthilfe für sinnvoll. Für MacOS-Nutzer wird die Einbindung von Keychain erwogen und die Kinderschutzfunktion von Windows Vista sollte in Firefox integriert werden.

    Seit Anfang Dezember 2006 gibt es eine erste Alpha-Version von Firefox 3.0 unter dem Codenamen Gran Paradiso für Windows, MacOS X und Linux. Der Erscheinungstermin der Final-Version von Firefox 3.0 wurde massiv nach hinten verschoben. Ursprünglich war das erste Quartal 2007 als Startdatum anvisiert, nun soll der neue Browser frühestens im dritten Quartal 2007 erscheinen. Es könnte aber auch das vierte Quartal 2007 werden, bis die Arbeiten an Firefox 3.0 abgeschlossen sind.


    quelle: Golem.de
     

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  3. #2 18. Januar 2007
    Firefox soll intelligenter werden

    Firefox soll intelligenter werden
    Firefox 3 soll laut Aussagen der Entwickler »der intelligenteste Browser der Welt werden«.

    Dieses Ziel hat Mozilla-Präsident Tristan Nitot im Rahmen eines Interviews mit pressetext formuliert. »Der Browser der Zukunft muss nicht nur Informationen darstellen, sondern auch verstehen können. Werden beispielsweise eine Adresse oder Infos zu einem stattfindenden Event angezeigt, müsste der Browser in der Lage sein, diese Daten automatisiert auszufiltern und zuzuordnen«, so Nitot. Über eine einfache Exportfunktion könnten relevante Daten so ohne langwieriges Markieren und Umformatieren in andere Applikationen wie Kalender, E-Mailprogramme oder Online-Karten integriert werden.

    Bei der Intelligenzoffensive für den eigenen Browser vertraut Mozilla auf die bessere Unterstützung des sogenannten Mikroformats, das HTML- und XHTML-Inhalte mit semantischen Zusatzinformationen versieht. Einen ersten Eindruck, wie das Mikroformat vom Browser und etwaigen Web-verwandten Applikationen genutzt werden kann, bietet das kürzlich veröffentlichte Firefox-Add-on »Operator«. Dieses ist mit Firefox ab Version 1.5 kompatibel. »Die Extensions bieten eine hervorragende Gelegenheit, um neue Ideen und innovative Konzepte auszuprobieren. Die Arbeit der Add-on-Entwickler ist zum wichtigen Motor für die Weiterentwicklung und den Erfolg des Firefox geworden«, zeigt sich Nitot überzeugt.

    Bei der Unterstützung von Webstandards wollen die Entwickler mit Firefox 3 noch einmal einen Schritt weitergehen. Als Ziel und Maßstab gilt dabei das Erfüllen des Acid2-Tests des World Wide Web Consortiums (W3C), was der aktuellen Version nur knapp verwehrt blieb. Ein weiterer Schwerpunkt der Firefox-Entwicklung liegt Nitot zufolge in der verbesserten Schnelligkeit des Browsers. Darüber hinaus hofft man mit der neuen Version auch ein völlig überarbeitetes Lesezeichen- und Chronik-System einzuführen. »Die Lesezeichenverwaltung, wie wir sie derzeit von allen Browsern kennen, funktioniert so nicht. Anwender wollen keine zig Unterordner anlegen, um ihre Links wiederzufinden«, meint Nitot. Den Mozilla-Entwickler schwebt daher ein System vor, das angefangene Linkeingaben per Auto-Complete-Funktion vervollständigt. Zudem sollen Zusatz-Informationen abgerufen werden können, wie oft und wann ein Link zuletzt geöffnet wurde.

    Angesprochen auf die Download-Zahlen der aktuellen Version 2.0 sowie den direkten Konkurrenzkampf mit Microsofts Internet Explorer 7 zeigt sich Nitot einmal mehr kampfeslustig: »Der Internet Explorer 7 kann uns derzeit nichts anhaben. Unsere Download-Zahlen sind auch im Vergleich zu Firefox 1.5 phänomenal. Der überwiegende Großteil der Internet Explorer 7-Downloads geht zudem auf automatische Upgrades von Version 6 zurück, womit Microsoft keine Marktanteile zurückgewinnen kann«.

    Den Jahresdaten von Net Applications zufolge hat der Internet Explorer im vergangenen Jahr kontinuierlich an Marktanteil eingebüßt. Während Firefox sich von Januar bis Dezember 2006 von 9,5 Prozent auf 14 Prozent steigern konnte, fiel der weltweite Anteil des Microsoft-Konkurrenten von 85,3 auf 79,6 Prozent. Xiti Monitor weist dem Firefox-Browser in Europa gar zwischen 20 (Schweiz) und 33 Prozent (Deutschland) zu. Österreich liegt mit 25 Prozent im Mittelfeld.


    quelle: Pro Linux News
     

  4. Videos zum Thema
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