Forest Whitaker hat sich in Idi Amin hinein versetzt

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Cealy, 15. März 2007 .

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  1. #1 15. März 2007
    {bild-down: http://stb.msn.com/i/5B/8DDF9DBAE1B2A0DE68B57A778310C1.jpg}

    ----------Forest Whitaker----------

    Hamburg (dpa) * Mit der Rolle als ugandischer Diktator Idi Amin erspielte sich Forest Whitaker den Oscar als bester Hauptdarsteller. Doch die Dreharbeiten für «Der letzte König von Schottland» in Uganda brachten den 45 Jahre alten Afroamerikaner an seine persönlichen Grenzen, wie er im dpa-Gespräch bekannte.

    Frage: Idi Amin ist als einer der grausamsten politischen Führer des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Wie sind Sie in seine Haut geschlüpft?

    Forest Whitaker: «Ich bin so weit gegangen wie möglich und habe am Drehort die Rolle kaum verlassen. Ich habe bis in meine Träume hinein an der Rolle gearbeitet. Nicht in Albträumen, das nicht. Aber in meinen Träumen. Ich habe eine gewisse Energie gespürt. Idi Amin zu spielen, hat mich dazu gebracht, zu begreifen, was es bedeutet, Afrikaner zu sein. Ich hab auch Amins Sprache Suaheli gelernt. Aber es war wirklich schwer für mich, auf diese Weise zu empfinden und zu sprechen.»

    Frage: Geht es Ihnen nahe, wenn Sie einen Mann spielen, der so viele Menschen auf dem Gewissen hatte?

    Whitaker: «Natürlich ist so viel Töten grauenvoll. Er hat unglaublich vielen Menschen den Tod gebracht. Ich persönlich würde mich entsetzlich fühlen, wenn meinetwegen ein Mensch sterben müsste. Aber es war auch ein Lichtstrahl um ihn herum, das darf man nicht vergessen. Amin war unberechenbar, doch er hatte auch Humor und Ausstrahlung. Amin war ein Analphabet, ein einfacher Soldat, der Präsident geworden ist. Er war naiv und hat sich isoliert. Und schließlich war er am Ende nur ein Mensch wie wir alle.»

    Frage: Haben die Dreharbeiten in Uganda Ihre Darstellung beeinflusst?

    Whitaker: «Für mich persönlich war es wichtig, während der Dreharbeiten afrikanischen Boden unter den Füßen zu haben. Nicht nur wegen meiner eigenen afrikanischen Wurzeln. Jeder Tag in Uganda war ein Tag der Recherche. Ich habe mit Amins Brüdern und Schwestern gesprochen, mit Soldaten und Fahrern. Ich war in Häusern, in denen gefoltert wurde. Auch heute noch kann man in Uganda viel Schmerz und Traurigkeit spüren.»

    Quelle:
    http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-documentid=4177984


    Finde ich gut das wieder ein Afroamerikaner ein Oscer bekommen hat!... bin mal gespannt wann Will Smith einen kriegt.
     

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