Frau Merkel kämpft mit der verflixten Technik

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 15. März 2007 .

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  1. #1 15. März 2007
    Neues Handy bereitet der Kanzlerin Probleme

    Hannover (ddp). Neue Technologien bereiten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) manchmal Kopfzerbrechen. «Wenn ich mich einer neuen Technik nähere, mache ich alle unwahrscheinlichen Fehler», gab sie beim Kanzlerinnenrundgang auf der Computermesse CeBIT am Donnerstag in Hannover zu. Die Anfangsphase an einem neuen Gerät sei immer schwer. «Das merkt man, wenn man ein neues Handy hat», fügte Merkel hinzu. Ihre Botschaft an die Aussteller der Computermesse lautete denn auch, neue Technologien für die breite Masse verständlicher zu machen. Wer das schaffe, könne einen Siegeszug davon tragen und Millionengewinne einfahren.

    «Man muss die menschenfreundlichen Anwendungen nach vorne bringen», betonte Merkel. Die Fähigkeit der Menschen dürfe nicht überstrapaziert werden. Zur Anwenderfreundlichkeit gehört für die Bundeskanzlerin auch die Größe eines Geräts. Als ihr am Stand von Sony Ericsson ein schickes Walkmanhandy gezeigt wurde, bemängelte sie: «Die Dinger sind inzwischen so klein, dass man sie in der Damenhandtasche nicht wiederfindet.» Aber für die Jackentasche seien die Kleinformate natürlich gut, räumte die Kanzlerin ein, die bei dem zweieinhalbstündigen Rundgang keine Handtasche dabei hatte.

    MP3-Spieler kennt die Kanzlerin vor allem als störend, wenn «die Jugend» zu laut Musik hörte. Die Hersteller sollten doch künftig darauf achten, «dass der Nachbar nicht mithört». Vielleicht könne man da den Bass filtern, schlug sie vor. Die Aufforderung der Fotografen, sie solle doch einmal die Kopfhörer aufsetzen, kam sie nicht nach. Die seien ihr «ehrlich gesagt nicht elegant genug», sagte sie später.

    Bei IBM Deutschland ließ sie sich anhand eines Puppenhauses erklären, wie mit Wärmesensoren Energie gespart werden kann. «Wenn sie das Fenster öffnen, gehen die Heizungsventile zu», nannte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Martin Jetter, ein Beispiel. So etwas hört Angela Merkel gern. «Das wird spätestens dann seine Bedeutung bekommen, wenn wir den Energiepass einführen», sagte sie. Der Pass werde Hausbesitzer zu energiesparenden Investitionen anregen. Eins fiel Merkel dann aber doch noch auf: «Das Puppenhaus hat alles, nur kein Schlafzimmer.»

    Umweltfreundlichkeit stand auch beim Gespräch bei Fujitsu Siemens Computers an erster Stelle. Der Computerhersteller zeigte der Kanzlerin eine Hauptplatine, die unter anderem mit einem bleifreien Lötverfahren hergestellt wird. Wie teuer das Mainboard denn sei, wollte Merkel wissen. Es war eine ihrer Standardfragen während des zweieinhalbstündigen Rundgangs. Die niedrigen Preise für die Verbraucher lagen ihr offenbar am Herzen.

    «Ich bin positiv überrascht von den vielen neuen Anwendungen, die ich gesehen habe», sagte Merkel am Ende ihres Rundgangs. Sie hoffe, dass diese auch zu mehr Arbeitsplätzen in Deutschland führen. Man müsse nur die Verbraucher ermutigen, sich auf neues einzulassen. Dabei war sie wieder bei ihren Lieblingsthemen: Anwenderfreundlichkeit und günstiger Preis.

    Quelle: yahoo.de
     

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