Hisbollah-Chef attackiert Merkel

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von MistaOrange, 23. September 2006 .

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  1. #1 23. September 2006
    Hisbollah-Chef Sajjed Hassan Nasrallah hat einer Entwaffnung seiner radikal-islamischen Miliz auf einer Massenkundgebung in Beirut eine klare Absage erteilt. Die Organisation habe noch mehr als 20.000 Raketen in ihrem Arsenal. Er griff zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf an.

    "Sie sagt, ihr Ziel sei es, Israel zu schützen", donnerte Nasrallah in die Menge, die ihm bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem 12. Juli in Sprechchören zujubelte. "Aber ich sage ihr", fuhr er fort, "selbst wenn sie die See, den Luftraum und das Land überwachen, unsere Bewegung wird dadurch nicht geschwächt."

    Einer Entwaffnung will Nasrallah nicht zustimmen. "Keine Armee der Welt kann uns dazu zwingen, die Waffen aus unseren Händen zu geben", sagte Nasrallah vor hunderttausenden Anhängern in der libanesischen Hauptstadt. Seine Organisation sei gestärkt aus dem Krieg gegen Israel hervorgegangen. Es war das erste Mal seit dem Libanon-Krieg, dass Israels Staatsfeind Nummer eins ungeachtet von Todesdrohungen öffentlich auftrat. Regierungsvertreter hatten gesagt, die Hisbollah-Führung um Nasrallah sei auch nach Ende des Krieges weiterhin im Visier Israels.

    Nasrallah hatte zu der Versammlung zur Feier des "göttlichen Sieges" im Krieg der Hisbollah gegen Israel aufgerufen. Hunderttausende Libanesen aus dem ganzen Land strömten zu der Massenkundgebung und verwandelten die Schiiten-Hochburg im Süden Beiruts in ein Meer aus gelben Fahnen, der Farbe der Hisbollah. Die Massen schwenkten Bilder Nasrallahs und riefen Parolen zur Unterstützung der Hisbollah. Die Demonstration fand in einem Stadtbezirk statt, der in dem fünfwöchigen Krieg von israelischen Bomben stark zerstört wurde.

    Olmert schweigt

    Ministerpräsident Ehud Olmert wollte sich am Donnerstag nicht dazu äußern, ob Israel versuchen würde, Nasrallah bei einem öffentlichen Auftritt zu töten. Medienberichten zufolge waren mindestens zwei schwere israelische Luftangriffe im Libanon während des Krieges gegen Nasrallah gerichtet.

    Die Massenkundgebung sollte ursprünglich mit dem geplanten Abzug der letzten israelischen Soldaten aus dem Südlibanon zusammenfallen. Die israelische Armee teilte jedoch mit, der Abzug könnte noch einige Tage dauern.

    Schon am Donnerstag hatten sich zahlreiche Libanesen vor allem aus dem Süden mit Autos, Kleinbussen und zu Fuß auf den Weg nach Beirut gemacht. "Gott war großzügig und hat uns den Sieg über unseren Feind gewährt. Er war so freigiebig und hat uns Sajjed Hassan Nasrallah geschenkt. Deshalb sind wir hier, um ihn zu feiern", sagte der 29-jährige Hussein Kadduh, der aus dem südlichen Dorf Jater nach Beirut gekommen war. "Wie viel wir auch immer verloren haben, an Märtyrern und zerstörten Häusern - wir bleiben standhaft", sagte Ali Schalghub, der sich auf die Zwei- Tage-Reise von Kana in das 100 Kilometer entfernte Beirut aufgemacht hat.

    Herausforderung für Siniora

    Der große Zulauf zu der Demonstration ist eine Herausforderung für die Koalitionsregierung von Ministerpräsident Fuad Siniora, der auch Vertreter der Hisbollah angehören. Die Regierung widersetzt sich jedoch weitgehend der Verbindungen der radikal-islamischen Organisation nach Syrien und in den Iran. Nasrallah forderte am Freitag den Rücktritt der libanesischen Regierung unter Ministerpräsident Fuad Siniora, da diese den Herausforderungen nach dem Libanon-Krieg nicht gewachsen sei.

    Die Hisbollah hatte sich zum Sieger des Krieges erklärt, in dem fast 1200 Menschen im Libanon starben und 157 in Israel. Auslöser der Kämpfe war die Entführung zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah, über deren Schicksal weiter nichts bekannt ist. Die Vereinbarung über einen Waffenstillstand sieht vor, dass internationale Truppen unter der Uno-Flagge die libanesische Armee bei der Kontrolle der bislang im Süden dominierenden Hisbollah unterstützen sollen. Die Überwachung der Seegrenze Libanons sollen Einheiten die Deutsche Marine übernehmen.

    Quelle: F.T.D.
     

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  3. #2 23. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    Naja, was soll man dazu sagen, war eigetlich gegen den Einsatz deutsch Truppen bzw gegen einen Einsatz in solch einer Form. Deutschland ist dort aus historischen Gründen eher fehl am Platz.
    Man sollte vllt mal mehr in Richtung humanitäres oder technisches leisten, zB IWderaufbau usw.

    Das die Hisbollah ihre Waffen nicht einfach so ablegt, dass war glaube ich jedem klar.

    Naja mal schauen wie es sich entwickelt
     
  4. #3 23. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    Wenn unsere *****kriecher-Politiker weiter deutsches Blut für fremde Interessen vergießen, dann wird Deutschland ganz schnell zu einer Zielscheibe.

    Keine deutschen Soldaten für internationale Kriegslust!
     
  5. #4 23. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    Ich versteh die deutschen politiker echt nicht normal lernt man aus fehlern aber hier bei uns anscheinend nicht ! man muss doch begreifen das hisbollah die waffen nicht abgibt und somit damit rechnen das wieder blut vergossen wird unter anderem auch deutsches , also wir sind jetzt echt mittendrin statt nur dabei da sollte man sich nicht wundern wenn die hisbollah vor den toren berlins steht..X(
     
  6. #5 23. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    Ich würd doch nicht deutsche soldaten für sowas opfern ich bitte uech. auch wenn sich das nun etwas krass anhört aber immerhin geht unser land sowieso schon vor die hunde. Und wir sind bis aufs Lebenlang verschuldet. Die Schulden werden uns auch nich genommen also warum sollten wir dann wenn helfen , wo es eh nix zu helfen gibt?

    Gibt genug Länder in der EU die dafür besserer geeignet währen.

    Aber Welt geht eh unter
    In dingends aufstand wegen wahlbetrug.

    In Tailand militär push. Deutschland geht bald eh auffe Straßen wenn hier terror anfängt und wusch lach ich mit tot weil unsere Politiker keinen Plan haben . :D
     
  7. #6 24. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    ich hab auch so meine bedenken das da in der politik alles richtig gelaufen ist.
    ich hoffe nur wir geben denen jetzt nich noch mehr gründe um uns zu hassen,
    und werden von terror anschlägen verschont....
    vor einem halben jahr hätt ich s noch für unmöglich gehalten das hier was passiert,
    und jetzt gab es hier in kiel(wo ich wohn,kaff stadt)einen anschlags versuch....
     
  8. #7 24. September 2006
    AW: Hisbollah-Chef attackiert Merkel

    Das Deutschland in diesen Krieg mit investiert ist das letzte. Hier gibt es genug zu tun wo das Geld angebrachter wäre. Ob Israel nun recht hat oder nicht sei dahin gestellt. Aber mit welchen recht wird deutsche Unterstützung gefordert und dann noch für lau ????
    Wäre es hilfe für irgend ein dritte Welt Land wäre es angebracht. Aber so?
     

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