Irwin zog Stachel selbst aus der Brust

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von XxXRecklessXxX, 6. September 2006 .

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  1. #1 6. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Der australische "Krokodiljäger" Steve Irwin hat nach der Attacke eines Rochens den tödlichen Stachel noch aus seiner Brust gezogen.

    Das zeigen schockierende Filmaufnahmen von dem Unfall, die derzeit von der australischen Polizei ausgewertet werden. Sein Freund und Kollege John Stainton zeigte sich am Dienstag erschüttert von dem Video: "Es ist hart, das zu sehen, weil man sehen kann, wie jemand stirbt."


    "Er zog ihn raus und war tot"
    Irwin sei direkt über dem Rochen gewesen, als dessen Stachel ihn traf. "Er zog ihn raus und in der nächsten Minute war er tot."


    Der 44 Jahre alte Fernseh-Tierexperte starb bei Dreharbeiten für eine Meeresdokumentation vor der australischen Nordostküste durch den Stich eines Stachelrochens ins Herz.


    Tod durch Herzstillstand
    Offenbar habe Irwin durch den Stich einen Herzstillstand erlitten, sagte ein Tauchbootbetreiber, der mit seinem Schiff am Great Barrier Reef unterwegs war, als sich das Unglück ereignete.


    Der Polizei zufolge starb Irwin noch vor Eintreffen der Ärzte. Die Familie sei über den Tod unterrichtet worden. Irwin hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.


    "Tödlich wie ein Bajonett"
    Irwin habe sich mit den Dreharbeiten so nahe an Stachelrochen in höchste Gefahr begeben, sagte der australische Naturfilmer David Ireland. "Sie haben einen oder zwei Stachel am Schwanz, die nicht nur von Gift umhüllt sind, sondern auch wie ein Bajonett wirken", erläuterte Ireland.


    "Wenn damit irgendein lebenswichtiges Organ getroffen wird, ist der Stachel tödlich wie ein Bajonett."


    Gattin Terri "macht sich viele Gedanken"
    Die in Amerika geborene Frau des Fernsehstars, Terri Irwin, und ihre beiden acht und zwei Jahre alten Kinder Bindi und Bob waren bei den Dreharbeiten nicht dabei, als der Unfall passierte.


    Stainton sagte, Terri bemühe sich, den Kindern den schmerzlichen Verlust zu erleichtern. "Sie macht sich sehr viele Gedanken, wie sie ihre Gefühle kontrollieren kann, um den Kindern zu helfen."


    Ohne Schutz
    [​IMG]
    {img-src: http://www.orf.at/060905-3566/irwin_popup_b_a.jpg}
    Irwin wurde der vor allem durch seine Serie "Crocodile Hunter" weltweit bekannt. Auch das deutschsprachige Fernsehen zeigte die Sendung, in der er sich gefährlichen Tieren wie Klapperschlangen und Krokodilen in freier Wildbahn häufig ohne Schutz näherte.


    Die Serie wurde nach heftiger Kritik eingestellt, weil Irwin mit seinem Sohn bei Dreharbeiten in der Antarktis Wale, Robben und Pinguine zu sehr gestört haben soll.


    "Wohl ein bisschen peinlich"
    Die TV-Serie "Crocodile Hunter", in der der stets hyperaktive Irwin in khakifarbenem Tropengewand durch die Wildnis streifte, hatte seinen eigenen Angaben zufolge weltweit 500 Millionen Zuschauer.


    Zuhause in Australien indes fühlte er sich bisweilen verkannt: "In meinem eigenen Land finden mich die Leute wohl ein bisschen peinlich", sagte Irwin 2003 in einem Interview.


    Zoo als Touristenattraktion
    1991 hatte er den Zoo seiner Eltern an der Sunshine Coast im Bundesstaat Queensland übernommen und zu einer Touristenattraktion gemacht. Nur ein Jahr später begann seine später so erfolgreiche TV-Serie.


    Fütterung mit Baby im Arm
    [​IMG]
    {img-src: http://www.orf.at/060905-3566/irwin_popup_baby_b_ap.jpg}
    Für Aufsehen sorgte der Tierfreund, als er vor zwei Jahren vor laufender Kamera ein vier Meter langes Krokodil mit der Hand fütterte, während er seinen erst einen Monat alten Sohn Bob auf dem Arm hielt.


    Viele Kritiker fühlten sich an Popsänger Michael Jackson erinnert, der 2002 sein Baby vom Balkon des Berliner Hotels Adlon hatte baumeln lassen. Wegen der scharfen öffentlichen Kritik zog sich Irwin in Australien zurück.


    "Australische Ikone"
    Australische Politiker und Tourismusmanager würdigten derweil die Verdienste des "Krokodiljägers". Irwin habe dem Bundesstaat und ganz Australien viel gegeben, sagte der Ministerpräsident von Queensland, Peter Beattie.


    "Viele Leute auf der ganzen Welt, vor allem jüngere, werden heute sehr traurig sein", sagte er. Der Chef des Tourismusrates, Matthew Hingerty, nannte Irwin eine "australische Ikone", die dem Land Hunderte Millionen Euro an Tourismuseinnahmen und Hunderten Menschen einen Job gebracht habe.



    QUELLE: Der tödliche Stich eines Rochens
     

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