Kann mir einer Sky-DSL erklären?

Dieses Thema im Forum "Netzwerk, Telefon, Internet" wurde erstellt von Zocker Nr.1, 13. Januar 2007 .

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  1. #1 13. Januar 2007
    Servus Leuts!

    Ich hab da ein Problem. Oder eher gesagt, ein Kumpel von mir. Der Junge wohnt aufem Land, in einem Kaff, wo es kein DSL gibt. Daher wollte er sich Sky-DSL holen. Das ist dieses DSL via Satelit.

    Nun hat weder er noch ich ne Peilung, wie das funktioniert. Kann mir da einer weiterhelfen?
    Mir geht besonders um die Aspekte Hardware, Spieletauglichkeit und Kosten.

    Ich wäre euch überaus dankbar.

    Alles was mir weiterhilft, bekommt ne BW.

    MfG

    Zocker Nr. 1
     

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  3. #2 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Zu der Hardware kann ich was sagen.. du bekommst da nen Sattelitten DSL Modem, das Modem wird dann an deinem LMB bzw. Sattelittenschüssel angeschlossen

    Das kannste dann am Router oder am PC anschließen.

    Zocken dürfte damit problemlos funktionieren.
     
  4. #3 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?


    Mh soweit ich weiß hat man da doch keinen upload?
    Sprich man bräuchte noch eine DSL Leitung für den upload? Da es sonst nur download gibt?
    Korrigiert mich wenns falsch ist.
     
  5. #4 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Sky DSL geht über Satelliten (wie eine Handy Verbindung) , also soweit wie ich es weiß geht es so: vom Satelliten aus werden die Signale zu dir gesendet, wo sie dann mit einer box empfangen werden und entschlüsselt. Die Box wird dann an dein PC angeschlossen dadurch bekommst du dann halt dein Internet. Aber da die Satelliten paar Kilometer über der Erde sind, ist die Übertragungsrate/Ping meistens schlecht weil es halt ne Zeit dauer bis das Signal vom Satelliten zu dir gesendet worden sind. Und ich habe mal ihn nen Forum gelesen das die Upload rate sehr gering/bis garkeine ist/hat. Daher ist Sky DSL ehr weniger für Online Spielen geeignet.

    Wie gesagt ich weiß es nicht ob es genau so ist , aber im groben wird es wohl stimmen.
     
  6. #5 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Damals, als mein Vater soas hatte (ist auch schon 5 Jahre her) waren beim zocken die Pings so schlecht, war also einfach nicht möglich
     
  7. #6 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    jedoch kann man per skydsl nur empfangen also bekommt man für
    den upload ein isdn Modem -> soll heißen upload extrem lame
     
  8. #7 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Wie es mit der Ping ist weiß ich ned ich weiß nur das du zusätzlich mind. einen ISDN-Anschluss brauchst, damit du uploaden kannst. Du kannst ja leider nix zum sateliten schicken, nur der satelit zu dir.

    MfG
     
  9. #8 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?


    Jo.
    Genau das meinte ich ein paar posts über usn.
     
  10. #9 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Also allgemein zu Sky-DSL:

    Bei SKY-DSL geht der Download über den Satelliet. Die ist soweit gut. Für den Upstream braucht man einen ISDN oder Analogen Anschluss, was die ganze Sache wiederum langsam macht.

    Guckst du hier:

    Internetzugang über Satellit – Wikipedia

    Greetz Jojo
     
  11. #10 13. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Bisher hatten alle recht , Skydsl ist nur zum Leechen , nicht zum uppen geeignet , genausowenig wie für Spiele !

    Deine Uploadrate ist so gering , das du ständig "packet error" Meldungen bekommen wirst , egal bei welchem Spiel ! Wenn es aber nur um das online sein und saugen geht hast du mit Skydsl keine Schwierigkeiten !

    Falls es dich weiter interessiert :


    • Das Prinzip "Internet über Satellit" ist einfach: Über einen Satelliten werden die Internet-Daten einfach ausgestrahlt. Dieser Datenstrom wird von allen Satellitenteilnehmern ignoriert - außer vom Empfänger. Und da sich über Satellit große Datenmengen versenden lassen, sind auch große Internet-Bandbreiten möglich. Bei skyDSL sollen es bis zu 24 MBit sein.

      Spaßbremse Upstream

      Allerdings besitzt das skyDSL-Konzept von Teles einige prinzipbedingte Schwachpunkte: Während der Downstream über den Satelliten kommt, wird der Upstream per ISDN oder Analogmodem realisiert. Das macht den Upstream nicht nur teuer, sondern auch langsam. Außerdem muss dem Rechner erklärt werden, dass er über das Modem zwar Daten versendet, jedoch über den Satelliten die Antwort bekommt. Dazu ist eine recht komplizierte Software nötig, die einen virtuellen Netzwerkanschluss einrichtet.

      Preislich bewegt sich skyDSL über dem Niveau von DSL. Es gibt drei Tarife: Einen By-Call-Zugang für 9,90 Euro pro Monat; jedes MB kostet 0,9 Cent. Ein Volumentarif mit 3000 MB kostet 19,90 Euro, jedes weitere MB kostet ebenfalls 0,9 Cent. Schließlich bietet skyDSL noch eine Flatrate für 29,90 Euro an. Wer findet, dass 16 MBit nicht genug sind, bekommt für 9,90 Euro extra pro Monat 24 MBit. Wichtig hierbei: Diese Preise enthalten die Grundgebühr und die Tarifgebühr, sind für sich gesehen also noch nicht wirklich teuer.

      Teurer Spaß

      Dazu kommen aber noch die Gebühren für den Analog-Zugang - bei einem günstigen Zugang sollten hier noch rund 50 Cent pro Stunde hinzugerechnet werden. Teles bietet aber etwas Abhilfe an: Unter dem Namen "MaxiSurf" gibt es Stundenpakete: 5 Stunden für 4,90 Euro, 15 Stunden für 12,90 Euro und eine Flatrate für 19,90 Euro. Diese lässt sich aber nicht mit der Download-Flatrate kombinieren. Einen wirklichen "Flat"-Zugang bietet Teles also nicht an.

      Für die MaxiSurf-Pakete bietet Teles allerdings einen speziellen Dienst an: Die Koppel-Puls-Technik. Diese funktioniert nur über ISDN. Dabei wird nach dem vollständigen Laden einer Seite sofort die Internet-Verbindung getrennt; beim nächsten Seitenaufruf wird die Verbindung wieder hergestellt. So lassen sich Verbindungsminuten sparen. MaxiSurf wird sekundengenau abgerechnet; es gibt kein Einwahlentgelt. Beim normalen Surfen lassen sich so einige Minuten einsparen; fleißigen Downloadern bringt diese Technik allerdings nichts.

      Wer also viel im Internet ist und die Download-Flatrate und das Maxisurf-Paket mit 15 Stunden bucht, zahlt im Monat schonmal 42,80 Euro pro Monat. Unter Umständen sogar noch mehr: Denn Teles vergibt Datenprioritäten - Priorität 1 ist kostenlos. Wer allerdings auf die Maximalpriorität 6 setzt, zahlt 9,9 Cent pro MB extra. Mit den Prioritäten wird die verfügbare Bandbreite aufgeteilt. Wenn also viele Teilnehmer gleichzeitig surfen, stehen bei Priorität 1 beispielsweise nur noch ein oder zwei Mbit zur Verfügung; das volle Tempo erreicht man dann nur mit höheren Prioritäten. In Zeiten, in denen wenig Traffic anfällt, steht auch bei Priorität 1 die volle Bandbreite zur Verfügung.

      Einschränkungen von allen Seiten

      Damit ist die Preisstruktur völlig unübersichtlich, und auch die 16 MBit Bandbreite dürfen in Anbetracht des Prioritätenmodells in Frage gestellt werden. Dazu kommen aber ohnehin noch einige technische Einschränkungen:

      Teles bietet eine USB- und eine PCI-Lösung an. Wer die USB-Lösung wählt, verringert damit seine maximal mögliche Bandbreite schon auf 4 MBit, denn mehr schafft die USB-Box nicht. Theoretisch reicht die Bandbreite von USB 1.1 aber bis 12 MBit. Dazu kommt, dass die Geschwindigkeit des Downstreams auch vom Upstream abhängig ist. Ist dieser also sehr langsam, bremst er den Downstream mit aus.

      Problemfall Erdgeschoss

      Es gibt aber noch weitere technische Vorraussetzungen: Für die Installation der Satellitenschüssel ist ein freier Blick nach Südwesten nötig. Da die Schüssel aber kaum nach oben ausgelenkt werden muss, kann auch schon ein kleiner Baum zum Hindernis werden. Hier gilt: Das Hindernis muss weiter von der Schüssel entfernt sein als es hoch ist.

      Außerdem darf eine Satellitenschüssel nicht einfach so am Haus angebracht werden. Für Mietwohnungen ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters nötig, bei Eigentumswohnungen müssen die Eigentümer aller anderen Wohnungen zustimmen.

      Damit ist klar: Wer DSL oder Internet über Kabel bekommen kann, sollte an skyDSL keinen Gedanken verschwenden. Wer aber auf einen schnellen Internet-Zugang angewiesen ist oder die Kosten und Mühen nicht scheut, sollte sich skyDSL näher ansehen.

      Installation: Problemlos

      Das netzwelt-Testgerät kommt in einem recht handlichen Karton. Neben einer Satellitenschüssel, einem Empfänger und einem Kabel befindet sich eine USB-Box, eine ausfühliche und bebilderte Anleitung und ein Kompass in der Kiste. Wer ein Ikea-Regal zusammenbauen kann, wird auch mit dem Zusammenbau der Satellitenschüssel keine Probleme haben. Wer schonmal ein Bild aufgehängt hat, dem wird auch die Montage der Schüssel an die Hauswand gelingen.

      Danach geht es an die Software-Installtion: Zuerst werden die Treiber für die USB-Box installiert, danach die skyDSL-Software. Mit einem sauber aufegesetzten Windows XP SP2 gibt es dabei keine Probleme. Die Installation ist nach rund zehn Minuten mit einem Neustart beendet. Ab jetzt übernimmt der skyDSL-Verbindungsassistent das Kommando.

      Fingerspitzengefühl gefragt

      Die herkömmliche Internet-Verbindung wird auch vom skyDSL-Programm aufgebaut. Nach der Eingabe der skyDSL-Nummer, einer Art Seriennummer, verlangt das Programm die Angabe des Aufenthaltsorts. Daraus ermittelt das Programm den Winkel, in dem die Satellitenschüssel ausgerichtet werden muss.

      Im Test sollte der Seitenwinkel 199° und der Höhenwinkel 30° betragen. Die Einstellung des Höhenwinkels war dank einer Skala auf der Schüsselhalterung kein Problem. Zur Einstellung des Seitenwinkels liefert Teles glücklicherweise einen kleinen Kompass mit. Allerdings können Gebäude aus Stahlbeton den Kompass beeinflussen - man sollte den Kompass also am besten in einiger Entfernung vom Haus benutzen und dann ein markantes Objekt anpeilen.

      Für die Ausrichtung der Schüssel ist Fingerspitzengegühl gefragt. Denn mit Kompass und Skala lässt sich der Satellit nur grob anpeilen; der Rest muss mittels Ausprobieren erledigt werden. In einem Zusatzprogramm wird dazu die Signalstärke und die Signalqualität des Satellitensignals angezeigt. Jetzt muss die Schüssel in kleinen Schritten verstellt werden, bis die Signalstäke einen Wert von rund 70 Prozent oder mehr erreicht. Mit einem grünen Smiley zeigt das Programm an, dass eine Verbindung hergestellt ist.

      Der Verbindungsassistent nimmt dann letzte Einstellungen vor; er richtet einen lokalen Proxy ein. Diese Einstellungen müssen dann auch für alle anderen Programme, die das Internet verwenden, eingerichtet werden, sofern die Programme die Einstellungen nicht automatisch vom Internet Explorer übernehmen. Dann taucht im Tray eine virtuelle Netzwerk-Verbindung auf, und es kann losgehen.

      Schnell, schnell, schnell?

      Am Anfang jeder skyDSL-Sitzung steht die Analog-Einwahl, die der skyDSL-Client automatisch vornimmt. Nach erfolgter Einwahl steht die Satellitenverbindung sofort, und es kann losgesurft werden.

      Das Surfen geht auch recht flott; allerdings gibt es immer eine deutliche Pause zwischen der Anforderung der Seite und dem Eintreffen der ersten Daten. Abgesehen von diesen Pausen surft es sich mit skyDSL wie mit normalem DSL. Auch Downloads gehen schnell: Der Download des Windows Service Packs 2 erreichte eine mittlere Übertragungsrate von 300 KB/s; andere Downloads waren noch etwas schneller.

      Teures Filesharing

      Für Gamer ist skyDSL allerdings nicht geeignet: Der Ping betrug in der Regel zwischen 400 und 500 ms - mit solch einem Ping fliegt man bei Battlefield garantiert raus. Auch aus finanziellen Gründen spielt es sich über ISDN besser. Und auch VoIP klappt nur schlecht: Bei Gesprächen entstehen unerträglich lange Pausen. Prinzipiell ist VoIP aber möglich.

      Auch Filesharing lässt sich über skyDSL betreiben: Bittorrent erreichte Datentransferraten von rund 100 kB/s; auch eDonkey und Gnutella erreichten passable Werte. Der gebremste Upstream macht das Gemeinschaftsvergnügen allerdings zum Egotrip. Außerdem ist skyDSL eine recht teure Variante, um damit Filesharing zu betreiben.

      Zuverlässiges System

      Die Verbindungen über skyDSL sind stabil und verlässlich, nur selten entstanden im Test Pausen. Die Verbindung brach einmal ab, was aber am Modem lag: Die Analogverbindung war zusammengebrochen. Ansonsten gab es keine Probleme; weder bei Regen oder Wind. Auch Wolken sind kein Problem, die Signalstärke ließ nur gering nach.

      Zwar lässt sich mit skyDSL nicht direkt ein Router verwenden; wer seinen Rechner aber entsprechend einrichtet, kann den skyDSL-Zugang mit mehreren Rechnern gleichzeitig nutzen. Der Rechner, der mit dem Satelliten verbunden ist, muss dann allerdings die ganze Zeit laufen. Teles erlaubt ausdrücklich diese Vorgehensweise.

      SkyDSL kommt nur für den in Frage, der wirklich schnelles Internet braucht. Ansonsten ist es teuer, hat dazu noch eine unübersichtliche Preisstaffelung und ist umständlich. Im Vergleich dazu ist die Einrichtung eines DSL-Anschlusses ein Kinderspiel, und auch preislich kann skyDSL nicht mithalten. Grundsätzlich herrscht - verglichen mit DSL - bei skyDSL immer ein Gefühl des Mangels und der Unvollkommenheit, obwohl rein technisch alles in Ordnung ist. Es geht wohl einfach nicht besser.

      Keine Probleme

      Trotz der recht komplexen Software läuft skyDSL rund und problemlos. Die Hardware macht keinen hochwertigen, aber zumindest einen soliden Eindruck. Und mit Preisen von 0 Euro für die PCI-Hardware und 49 Euro bei der USB-Box bei einem Jahresvertrag ist die Ausrüstung inklusive Satellitenschüssel und Empfänger auch recht günstig.

      Für reine Freizeitsurfer ist skyDSL ein teurer und umständlicher Spaß. Ob einem der Spaß das Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Wer beruflich auf schnelles Internet angewiesen ist, wird um skyDSL kaum herum kommen - schließlich bietet niemand eine ähnlich hohe Verfügbarkeit an. An der technischen Umsetzung gibt es nichts zu kritisieren; die Schwächen sind konzeptbedingt. Hard- und Software sind jedenfalls ordentlich ausgefallen.

      Nur DSL-Ersatz

      Wer in Reichweite von DSL oder Kabel-Internet wohnt, sollte allerdings an skyDSL keinen Gedanken verschwenden. Denn den Vergleich mit dem "echten" DSL kann skyDSL einfach nicht aufnehmen. Aber dafür ist es auch nicht gedacht. Schließlich ist skyDSL eine Lösung für diejenigen, für die es keine andere Lösung gibt.
     
  12. #11 14. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    Jo Leute, mal eins ganz dickes Dankeschön an alle, die gepostet haben.

    Ihr habt mir wirklich weitergeholfen!

    Die versprochenen Bewertungen sind raus.

    Am hilfreichsten war übrigens muddern.

    Wenn dennoch einer was hat, bitte ich um Posts.

    MfG

    Zocker Nr.1
     
  13. #12 14. Januar 2007
    AW: Kann mir einer Sky-DSL erklären?

    weiß nicht obs shcon irgendwo stand, aber problem ist auch das man für isdn/analog keine gute flat bekommt. neu ist jetz der rückkanal über handy als flatrate...!

    verbindung bricht auch öfters zusammen obwohl 100%signalstärke vorhanden ist.

    positiv ist die koppel-plus technologie mit der man echt viel geld sparen kann(zumindest beim surfen)


    meine erfahrungen beziegen sich auf teles skydsl.
     

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