Kommerzieller Freelancer Webdesign

Dieses Thema im Forum "Webdesign" wurde erstellt von panis68, 27. Dezember 2008 .

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  1. #1 27. Dezember 2008
    Hallo Community,

    angenommen man möchte Webdesign auf kommerzieller Ebene machen und damit im Internet anfangen, d.h. sozusagen Fernaufträge aufnehmen. Welche Portale und Communities gibt es für so Freelancer?

    Was muss ich dabei rechtlich beachten? Irgendwas mit Finanzamt? Steuerkarte? =O

    Betreibt jemand sowas schon? (Es geht hier nicht um Programmieren, sondern um Designing. Da Designung und Gestaltung zu kreativen Aufgaben gehör, muss das nicht versteuert werden hab ich irgendwo mal gelesen...)
     

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  3. #2 27. Dezember 2008
    AW: Kommerzieller Freelancer Webdesign

    Eine Gewerbeanmeldung ist immer sinnvoll und kostet nur etwa 20€, je nach stadt
    die beraten dich auch kostenlos
    ist halt auch ne frage, was du daran verdienen willst
    wenn du 50€ designs verkaufts kannst du das im prinzip auch sein lassen, wenn du individuelle spitzendesigns für 500€ aufwärts machst (und nicht nur einmal) würde ich das auf jeden fall machen
    ich programmiere zwar, aber ja, geht ganz gut ^^
    allerdings arbeite ich quasi für eine agentur, nur halt ohne anstellung
    die geben mir halt ab und zu mal aufträge ab, aber dafür hochkarätig ;)
    ich glaube da wird dir das finanzamt bzw. der typ von der gewerbeanmeldung was anderes sagen ;)
    natürlich musst du deine arbeit versteuern
    allerdings kannst du PC Zubehör (das du ja zum arbeiten brauchst ;)) von der steuer absetzen, d.h. dass du die mwst. deiner neuen tastatur oder so auf der steuererklärung angibst und das geld entsprechend abgezogen bekommst
    bei einem ganzen PC kann man da schon den ein oder anderen euro sparen :p und das trotz gutem gewissen, da man ja steuern zahlt
     
  4. #3 12. Januar 2009
    AW: Kommerzieller Freelancer Webdesign

    Darauf ein großes "jain!"

    Tatsächlich hat Schmitz mit seinen Ausführungen recht, allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad. Du musst deine eigenständige Arbeit angeben, hierbei reicht es aber vollkommen aufs Gewerbeamt zu gehen und ein Formular auszufüllen, was dich zum Freiberufler erklärt.

    Dabei spielt dein Umsatz (erstmal) keine Rolle, denn egal ob 50€ oder 500€, angeben musst du es in allen Fällen. Soweit zumindest die rechtliche Seite. Arbeitest du für Freunde und Bekannte können die dir natürlich einfach Geld schenken, dafür dass du Arbeit hattest. Dann musst du allerdings aufpassen wie du Auftrittst. Hast du eine Website, auf der du deine Arbeiten präsentierst und Als (Web)designer auftrittst wirdes problematisch Geldeingänge zu erklären. Das Finanzamt mahlt langsam, aber wenn die das Gefühl haben du schleust Geld an ihnen vorbei wird es recht schnell recht ungemütlich.

    Das schöne daran ist aber, dass du generell erstmal mit der Steuer nichts am Hut hast. Denn Einkommensteuer musst du erst ab einem Betrag von knapp 7.000€ abführen(Achtung! Zu deinem Einkommen zählt auch Kindergeld - falls noch vorhanden). Noch höher ist die Grenze der Umsatzsteuer - bei der Anmeldung wirst du gefragt ob du dich auf die Kleinunternehmerregelung berufen willst. Das bedeutet dass du bis zu einem Umsatz (nicht Gewinn!) von knapp über 16.000€ weder Umsatzsteuer erheben darfst noch abführen musst. Das hat für dich vorerst den Vorteil, dass du einen Batzen weniger Papierkram hast.

    Da du keine MwSt (wirklich richtig wäre USt) erhebst, kannst du natürlich auch nichts absetzen. Aber du kannst deinen Gewinn schmälern (siehe Einkommensteuer) in dem du Equipement kaufst.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Finanzamt bei solchen Fragen aber auch gerne ein wenig hilft in dem sie dir Tipps und Hilfestellungen bieten.

    Ich hoffe geholfen zu haben.

    Gruß und gute Nacht,

    Figaro
     

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