[Kritik]Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

Dieses Thema im Forum "Kino, Filme, Tv" wurde erstellt von MakenX, 4. Januar 2007 .

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  1. #1 4. Januar 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
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    Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

    Inhalt
    Eigentlich gehört FBI-Agent Doug Carlin nicht zu den Menschen, die an die Liebe auf den ersten Blick glauben. Aber dann verliebt er sich Hals über Kopf in eine vollkommen fremde Frau, die ihm fortan nicht mehr aus dem Kopf geht. Er sieht sie sogar in seinen schrecklichen Visionen eines Terroranschlags auf New Orleans, bei dem sie unter den Opfern ist. Trotz seiner Vorahnungen kann Carlin die Katastrophe nicht verhindern. Doch er will nicht aufgeben und findet in seiner Verzweifelung tatsächlich einen Weg, in die Vergangenheit zu reisen, um den Anschlag und damit den Tod der schönen Fremden zu verhindern. (j.b.) http://www.uci-kinowelt.de

    Charakter
    Denzel Washington und Paula Patton sind die zwei Protagonisten um die sich der Film hauptsächlich dreht. Val Kilmer und weitere bekannte Stars sind in diesem Film auch zu finden doch machen nicht solch eine Entwicklung durch wie Washington and Patton. Die obere Beschreibung der UCI Kinowelt trifft den Film leider gar nicht. Denzel Washington als Doug Carlin erlebt den Terroranschlag auf eine Fähre. Seine ersten Minuten werden in einer Zeitlupe gezeigt, sein Gang sein Gesichtsausdruck, sein Äußeres verdeutlichen was für ein harter Kerl er sein soll. Auch die ersten Toten erschrecken Ihn nicht. Er läßt sich in seinen Ermittlungen nicht von Gefühlen beeinflussen bis er die Leiche von Paula Patton entdeckt. Auf eine subtile Art und Weise wird vermittelt dass etwas in Doug passiert. Man merkt nicht das er sich verliebt, doch sein Blick wird weicher und nachdenklicher, er muss die verstümmelte Hand halten, er schmeckt ihre Haut, er berührt sanft ihre Lippen. Paula Patton ist zwar tot doch diese Detailverliebtheit beim Zeigen der Leichen verdeutlicht den Charakter Paula Pattons, Claire Kuchever. Auch die ersten Bilder der lebenden Patton sind weich, detailverliebt. Paula Pattons ist für Doug so sehr liebenswert dass er die Vergangenheit ändern möchte. Alle Anderen Charaktere sind so gehalten, dass sie zwar da sind und den Film rund halten, sie dürfen auch ab und zu eine Witz aussprechen, einen Seitenhieb austeilen oder auch Geständnisse aussprechen es sind aber Denzel Washington und Paula Patton die den Film ausmachen.

    Sound
    Den Sound zu beschreiben fällt mir sehr schwer. Die Musik, wenn mal eine zu hören ist, unterstützt das Bild und die Handlung aber drängt sich nciht in den Vordergrund. Es ist kein HipHop, kein Gesang oder ähnliches auszumachen nur moderne Klassikklänge. Die restliche Soundkulisse ist für einen Actionfilm wie diesen, im Stil von Lethal Weapon, Die Hard etc. üblich. Pompöse Explosionen in Bild und Ton, digitale Effekte werden gezeigt und mit mit Musik unterstützt etc. aber Gänsehaut oder sowas ist nicht zu erwarten.

    Bild
    Das Bild ist auf einem durchweg guten Niveau. Selbst die runden Zeichen im oberen Rand für einen Rollenwechsel sind nicht auszumachen. Die Farben sind nie sonderlichen grell sondern immer warm und Sanft gehalten besonders wenn Paula Patton zu sehen ist. Selbst wenn Computergrafik gezeigt wird, oder Warnsignale zu sehen sind wird es nicht sonderlich grell.

    Fazit
    Ich war sehr skeptisch diesen Film zu besuchen. Vor mehreren Tagen hat Einslive eine Kritik zu diesem Film gesendet die besagte, dass man bei diesem Film nicht besonders nachdenken, sondern nur unterhalten lassen solle. Daraufin habe ich mir auch gedacht, dass ich nicht noch einen hirnlosen Actionfilm sehen möchte, der auch noch versucht das Paradoxon der Zeitreise zu erzählen. Am Anfang wurde dies durch im Film Gesagtes auch weiter unterstützt. Man darf aber nicht auf viele solcher Sätze reinfallen. Ein Tipp, welche Behörde will schon offenbaren dass sie eine Zeitmaschiene besitzen. Wer das erstmal verstanden hat, wird merken dass dieser Film nicht wirklich fahrlässig mit dem Zeitreisenproblem umgeht sondern einige Gedankenarbeit hinter der Handlung steckt. Wer sich das bewußt gemacht hat wird leider aber auch feststellen wie das Ende um Doug, Denzel Washingtons Rolle, aussehen müßte. Der Film war für mich am Ende so spannend wie schon lange kein Film mehr und hat für mich das wirklich Interessante, nämlich das Paradoxon der Zeitreise, gut erzählt.

    Seite
    Offizielle Seite

    Media
    Trailer:
    http://video.google.de/videoplay?docid=8161144261548155284

    Clip:
    http://video.google.de/videoplay?docid=-6505781561881454620

    Interviews:
    http://video.google.de/videoplay?docid=-6407228880077830491

    Interview Denzel Washington:
    http://video.google.de/videoplay?docid=9128426388828722400

    weiterer Clip:
    http://video.google.de/videoplay?docid=9029109261019111813

    und noch ein Clip:
    http://video.google.de/videoplay?docid=4687683473633277581
     

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