Landis zieht vor Gericht

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von F4br3g4s, 21. November 2007 .

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  1. #1 21. November 2007
    Radprofi Floyd Landis hat offiziell die gegen ihn verhängte zweijährige Dopingsperre und die Aberkennung seines Gesamtsieges bei der Tour de France 2006 vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne angefochten.

    Die Anwälte des US-Amerikaners haben ein Schreiben an den CAS geschickt, um das Anliegen zu begründen.

    In der Einleitung des neunzigseitigen Schreibens heißt es, dass Landis die permanenten Bemühungen zur Ausrottung des Dopings im Radsport voll unterstütze. "Um einen fairen Prozess zu gewährleisten und zum Schutz vor ungerechter Verurteilung einer Person für eine Sache, die sie nicht getan hat, muss das Anti-Doping-System einen adäquate Balance zwischen dem Bedürfnis nach Genauigkeit und Glaubwürdigkeit bei Laborergebnissen und Fairness im Sport finden", heißt es in dem Schreiben weiter.

    Ein US-Schiedsgericht hatte Landis am 20. September mit 2:1- Stimmen für schuldig befunden, auf der 17. Tour-Etappe im vergangenen Jahr mit Testosteron gedopt zu haben. Der Amerikaner war daraufhin rückwirkend vom 30. Januar 2007 an für zwei Jahre gesperrt worden. Zudem hatte der Radsport-Welt-Verband UCI den zweitplatzierten Spanier Oscar Pereiro umgehend zum Toursieger erklärt. Andreas Klöden rückte auf den zweiten Rang der Gesamtwertung vor.

    Auferstehung nach totalem Einbruch

    Landis hatte nach seinem 10:05-Minuten-Einbruch am Vortag am 20. Juli in Morzine eine Wiederauferstehung gefeiert und mit 5:42 Minuten Vorsprung als Solist gewonnen. Bestätigt der CAS das Urteil der US-Juristen, wäre Landis der erste Gesamtsieger in der 105-jährigen Geschichte der Tour de France, der nachträglich seinen Titel verliert.

    Die Anwälte des 32-Jährigen hatten von einem "klaren Fehlurteil" gesprochen und die Untersuchungsmethoden der Landis-Proben in einem französischen Labor kritisiert. "Wir werden erneut beweisen, dass bei den Untersuchungen gegen zahlreiche Regeln verstoßen wurde, so dass die Ergebnisse nichtssagend und fehlerhaft sind", betonte Landis- Verteidiger Maurice Suh. Der Kölner Doping-Experte Wilhelm Schänzer, der als Gutachter an dem Landis-Verfahren beteiligt war, hatte dagegen erklärt, die festgestellten Daten seien ausgezeichnet gewesen. "Ich habe keine Anhaltspunkte gefunden, dass schlampig gearbeitet wurde", sagte Schänzer.

    Unmittelbar nach der Urteilsverkündung hatte Landis den Weg vor den CAS noch offengelassen. "Er schwankt zwischen seinem Wunsch, sich zu verteidigen und dem finanziellen und physischen Aufwand, den er aufbringen muss, um das alles noch einmal durchzustehen", hatte sein Anwalt gesagt. Der bisherige Prozess hat Landis rund zwei Millionen Dollar gekostet. Der Amerikaner versuchte unter anderem mit dem Verkauf von Autogrammkarten, die Kosten für das Verfahren aufzubringen

    Quelle: http://de.eurosport.yahoo.com/21112007/73/landis-zieht-gericht.html
     

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  3. #2 21. November 2007
    AW: Landis zieht vor Gericht

    ich würd sagen des kann er sich sparen des bleib so wie es is au wenn er die besten und teuersten anwälte hat
    der hat sich bestimmt gedopt würd ich sagen die erfinden ja nich einfach was das um ihre jobs geht
    naja wir werden sehen
     

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