Maschbau: Lagerung einer Welle

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von aRiGaT0, 9. September 2011 .

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  1. #1 9. September 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Hallo Leute!

    habe gerade ein Problem/Denkfehler beim konstruieren und kommen da einfach nicht weiter. Wahrscheinlich fehlt mir einfach die nötige Praxis.

    Es geht um die Lagerung einer Welle. Auf dem Bild ist die Welle zu sehen, die ich Lagern will. auf der einen Seite (Bild) soll die Welle im Flansch gelagert sein, auf der anderen muss ich eine Bohrung durch den Flansch machen, so dass ich die Welle mit einem Motor über eine Passfeder verbinden kann (Antrieb). Ich hoffe es ist klar was ich meine.

    Jedoch habe ich irgendwie einen Denkfehler: angenommen ich will das Teil fertigen, würde ich dann zuerst das Lager auf die Welle aufschrumpfen und dann in die Bohrung pressen? Oder würde ich zuerst das Lager in die Bohrung machen und dann die Welle anbringen?

    Ich würde sagen, ich schrumpfe zuerst das Lager auf die Welle und presse es dann in die Bohrung. Jedoch "schwimmt" das Lager ja dann in der Borhung, bzw. hat das Lager dann Spiel, oder?

    Wie sieht es mit Sicherungsringen aus? Wie muss ich die anbringen?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

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  3. #2 9. September 2011
    AW: Maschbau: Lagerung einer Welle

    Hallo, also so ganz verstanden hab ich das jetz nicht...Ich habs jetz so verstanden, dass du zwei dieser Flansche hast und bei einem eine Durchgangsbohrung machst, als Ausgang zum Motoranschluss??? und auf der anderen eine Senkung um das Lager zu platzieren??? kann das sein?
    Was hast du denn für ne Drehzahl auf da Welle? Also ich denk mit den Presssitzen ist "egal" wo du welchen setzt... Aber pass auf, dass du bei deiner Welle nen Absatz zum Lagersitzt machst sonst schleift deine Wellen am Flansch...Wo willste denn Sicherungsringe verwenden?...Allgemein gilt, dass man sie nur an Stellen einsetzen soll, wo sie einer geringen Belastung ausgesetzt sind.
    Vll könntest dein Problem noch etwas genauer beschreiben?

    mfg
     
  4. #3 9. September 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: Maschbau: Lagerung einer Welle

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    Auf der rechten Seite will ich eine Borhung durch den Flansch machen, so dass ich den Motor mit der Welle verbinden kann.

    Mein Problem ist, dass ich nicht genau weiß, wie ich die Welle lagern soll. Angenommen ich habe die Welle und machen die Lager links und rechts drauf. Dann würde ich die Welle zwischen den beiden Flanschen anbringen. Jetzt würde die Welle ja in den beiden Bohrungen "schwimmen" oder? Da die Lager ja nicht exakt in der Borhung sind, würde ich der Außenring der Lager mitdrehen, oder?

    Wenn mir das mal jemand genauer beschreiben könnte wie man das korrekt lagert wäre ich dankbar.

    Die Umdrehungszahl beträgt ca. 3/s.


    Ich hoffe Du hast es verstanden wie ich meine. Danke schonmal!
     
  5. #4 9. September 2011
    AW: Maschbau: Lagerung einer Welle

    Mir erscheinen die Flansche recht klein wenn dort ein Lager drauf soll und noch eine Welle angeschlossen werden soll. Wieviel Kraft soll denn dort übertragen werden?
    Wenn der Flansch etwas länger wäre dann könntest du den Außenring des Lagers fest verbauen und dann außen die Welle befestigen. Um zu vermeiden das der Wellenanschluss am Lager bzw. das Lager an der Walze schleift können kleine Distanzringe zwischengelegt werden. Möglicherweise würde auch ein Vierkantanschluss dein Problem vereinfachen weil die Welle dann nicht weiter auf den Flansch rutschen kann.
    So ganz ist auch mir dein Problem nicht klar geworden. Falls dir das nicht weiterhilft, mach doch einfach einmal eine Detailierte Zeichnung und beschreibe anhand derer wo du das Problem siehst.
     
  6. #5 9. September 2011
    AW: Maschbau: Lagerung einer Welle

    Ich würde auf der linken Seite eine Loslagerung machen, dazu ein wellenabsatz mit freistich für einen sicherungsring (der freistich auf der welle ist einfacher zu fertigen wie in der Bohrung), auf der rechten seite dann weitere absätze um das lager und die wellensicherungsmutter auzusetzen/verschrauben. dadurch hast du den innenring des lagers auf der welle axial fixiert. in der bohrung muss links dann natürlich auch ein absatz sein um den außenring auf einer seite zu sichern, die andere seite des außenrings fixierst du mit einem lagerdeckel der mit einer bohrung versehen ist wo auch dein wellenabsatz raus guckt um den motor anzuschließen. (der lagerdeckel darf nicht am gehäuse/flansch aufliegen da du sonst eine doppelpassung hast)......
     
  7. #6 11. September 2011
    AW: Maschbau: Lagerung einer Welle

    Müssen die Flansche so dicht an der Welle liegen? Das wird nicht funktionieren, da sich die Welle bei Belastung bzw. Erwärmung ausdehnt und dir deine Flansche im schlimmsten Fall absprengt.
    Mein Vorschlag wäre die linke Seite, die nicht mit dem Motor verbunden ist, als Loslager auszulegen, da so gewährleistet ist, dass der Motor beim Ausdehnen der Welle unbeschadet bleibt. Dazu muss zwischen dem Wellenabsatz der im letzten Bild zu sehen ist und dem Flansch Abstand sein.
    Zur Frage der Lagerung: Wie mein Vorposter schon richtig bemerkt hat, musst du die Welle so auslegen, dass der äußere Ring des Lagers nicht an der Welle schleift. Ich würde das Lager mit einem Sicherungsring auf der Welle platzieren und den äußeren Ring in der Flanschbohrung als Spielpassung bemaßen. Das "Schwimmen" wie du es nennst, ist nun beabsichtigt und dient zur Loslagerung.
    Beim Festlager bin ich mir nicht sicher, wie du die Welle an den Motor anschließen willst, aber der Innendurchmesser des Festlagers muss größer sein, als der Anschluss zum Motor, sonst kannst du das Lager nicht einbauen. Mache es wie auf der anderen Seite mit einem Sicherungsring + Absatz auf der Welle fest (wieder auf Schleifen achten). Das Festlager kannst du nun mit zwei Sicherungsringen im Flansch befestigen, oder mit einem Sicherungsring und einem Absatz in der Bohrung (ich hoffe du verstehst).

    So ich hoffe ich hab dich richtig verstanden und konnte helfen.

    Viele Grüße
    Ichigo
     

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