Nur Jacobsen springt weiter als Schmitt

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von -Naruto-, 31. Dezember 2006 .

Schlagworte:
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 31. Dezember 2006
    Am letzten Tag des Jahres 2006 hat Martin Schmitt richtig einen rausgehauen. In der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gelang ihm mit einem Sprung auf 125 Meter die zweitgrößte Weite. Da aber die 15 Besten des Weltcups bei geringerem Anlauf über den Bakken gingen, kann man nicht von Platz zwei für Schmitt sprechen. Dennoch: der 28-Jährige ist scheinbar wieder in der Weltspitze angekommen. Die größte Weite des Tages sprang Anders Jacobsen aus Norwegen, der sich nach seinem vierten Platz in Oberstdorf verbessert zeigte. Gregor Schlierenzauer, der Sieger des Vortages, war auch in Partenkirchen in Form und sprang die drittgrößte Weite.
    "Die Sprünge laufen ganz gut vom Tisch. Ich bin hier gleich gut zurechtgekommen. Ich habe wesentlich mehr Bindung zum Ski, das hat mir in Oberstdorf gefehlt. Ich komme hier auf der alten Dame in Garmisch immer besser in Fahrt. Vielleicht müssen wir sie doch stehen lassen", freute sich Schmitt. Die große Olympiaschanze von Partenkirchen wird nach dem Wettbewerb am Neujahrstag abgerissen und komplett neu errichtet. Michael Uhrmann (25.) und Jörg Ritzerfeld (33.) qualifizierten sich ohne zu überzeugen für den Wettbewerb.

    B-Kader bleibt außen vor

    Schon im Training hatte Schmitt grandiose Sprünge gezeigt. Den ersten Durchgang entschied er für sich, im zweiten Training wurde er Zweiter. Allerdings waren die besten der Weltcup-Gesamtwertung mit etwas kürzerem Anlauf in die Spur gegangen. Dennoch: Schmitt klatschte vor Freude in die Hände. Auch Uhrmann zeigte im Training, dass er mit den Besten der Welt mithalten kann.
    Kurz vor seinem Weltcup-Debüt stand Lokalmatador Felix Schoft. Der 16-Jährige vom Skiclub Partenkirchen qualifizierte sich mit 116,5 Metern (113,1) locker für den Wettkampf, wurde aber von der Jury wegen eines irregulären Anzugs disqualifiziert. Das ist bitter für den jungen Mann und zeugt nicht gerade von großer Professionalität. "Bei den Anzügen gibt es eine erlaubte Toleranz von sechs Zentimetern. Die war beim Felix überschritten", sagte Sepp Gratzer, der für die FIS die Anzüge vermisst. So schaffte es keiner aus der zweiten Garde der Deutschen in den Wettkampf. Auch Stephan Hocke, der nach seiner Schulterverletzung sein Comeback gab, verpasste den Einzug in den Wettbewerb.

    Das bedeutet, dass nur drei Deutsche beim Neujahrsspringen dabei sein werden. Von den 20 Springern, die in der Qualifikation ausgesiebt wurden, kamen gleich acht aus Deutschland. Das gab es noch nie und zeigt, in welch desaströsem Zustand der deutsche Nachwuchs ist. Enttäuschend war auch die Zuschauer-Resonanz. Nur etwa 2.000 Fans verliefen sich in der Denkmal geschützte Anlage.

    Quelle:sport.de ist vorübergehend nicht erreichbar


    Für mich ist es eine grandiose Nachricht und für alle andere Fans auch nur noch Feinarbeiten fehlen, dann haben wir endlich den Schmitt der mal gesiegt hat und mit den größten der Welt mithalten konnte aber mehr sag ich nicht und net zu viel überschätzen.
     

  2. Anzeige
    Dealz: stark reduzierte Angebote finden.

  3. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...