Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von bushido, 28. September 2011 .

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  1. #1 28. September 2011
    Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ratingagenturen spielen Schiedsrichter: Der Bundestag laufe Gefahr bei der Euroschirm-Erweiterung Deutschlands Top-Bonität zu gefährden, warnt S&P. Die CDU ist empört und warnt vor falschen Einschätzungen.

    Berlin - Bei der geplanten Stärkung des Euro-Rettungsschirms könnte nach Einschätzung von Standard & Poor's auch Deutschland ins Visier der Ratingagentur geraten. Die verschiedenen Alternativen zur Reform des Rettungsschirms EFSF könnten sich auf die Kreditwürdigkeit auswirken, sagte S&P-Experte David Beers. Das gelte auch für führende Euro-Zonen-Ländern wie Deutschland oder Frankreich.

    Am Donnerstag soll der Bundestag über die umstrittene Aufstockung der Kreditgarantien für die EFSF entscheiden. In diesem Zusammenhang warnte Beers Deutschland, die eigene Wirtschaftskraft nicht zu überschätzen.

    Zwar sei es noch ungewiss, wie die Politiker die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) stärken wollen und wie effektiv diese Maßnahmen dann seien. Deshalb sei es noch zu früh, um die Auswirkungen im Detail festzumachen. Doch in der Euro-Zone setze sich die Erkenntnis durch, dass die Hebelwirkung des EFSF nicht ohne Risiko und Kosten weiter ausgebaut werden könne. ,,Wir erreichen den Punkt, wo der Garantie-Ansatz im Sinne des EFSF an seine Grenzen stößt", sagte der bei S&P für Länder-Ratings zuständige Beers.

    In der Berliner Koalition stieß die Einschätzung von S&P auf harsche Kritik. ,,Die Ratingagenturen sollten sich zurückhalten, auf der Grundlage von Spekulationen Öl ins Feuer zu gießen", sagte der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Flosbach, Handelsblatt Online. Das Volumen der EFSF bleibe unverändert. ,,Es gibt also keine neuen Erkenntnisse, die die Ratingagenturen zu einer anderen Einschätzung bewegen könnten." Außerdem sei noch nicht entschieden, wie die Schlagkraft der EFSF erhöht werden soll. ,,Auf dieser Grundlage kann man schlecht eine Aussage über die Entwicklung des Ratings von Deutschland treffen."

    Die Wachstumskraft der deutschen Wirtschaft werde von vielen Ökonomen überschätzt, sagte dagegen Beers. Aber auch sie müssten erkennen, dass das Schicksal der deutschen Wirtschaft unaufhaltsam mit dem der Nachbarn verbunden ist. Die Deutschen könnten sich dem nicht entziehen. ,,Die Vorstellung, dass sie sich irgendwie entkoppeln können, wird jetzt durch die Wachstumszahlen und bis zu einem gewissen Grad auch durch ihre Finanzleistung diskreditiert."

    Der EFSF soll nach einem Beschluss der Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone aufgestockt und mit neuen Instrumenten zur Stützung überschuldeter Euro-Länder ausgestattet werden. Künftig sollen 440 Milliarden Euro an Kreditgarantien für angeschlagene Euro-Länder zur Verfügung stehen, bisher sind es rund 250 Milliarden Euro. Die Staatsgarantien steigen dafür auf rund 780 Milliarden Euro. Der Anteil Deutschlands daran soll auf 211 Milliarden von bislang 123 Milliarden Euro erhöht werden.

    In Deutschland gilt die Abstimmung über den reformierten Euro-Rettungsschirm im Bundestag als wichtiger Test dafür, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel in den eigenen Reihen noch genügend Rückhalt für ihre Euro-Politik hat. Am Wochenende machten noch einmal Befürworter und Gegner des Vorhabens mobil.

    Beers zufolge ist der Widerstand in Ländern wie Deutschland, noch tiefer in die Tasche zu greifen, Hintergrund der jüngsten Diskussionen über andere, noch weiterreichende Alternativen. Zu den Auswirkungen jeder einzelnen Möglichkeit lehnte Beers eine Einschätzung ab. Die Möglichkeiten reichen von einer Stützung des ESFS durch die Europäische Zentralbank (EZB) bis hin zu einer stärkeren Integration der Finanzpolitik in der Euro-Zone.
    Eine engere Zusammenarbeit könnte einerseits hoch verschuldete Länder wie Griechenland entlasten, die Kreditkosten für Länder wie Deutschland und Frankreich aber erhöhen.

    EU-Währungskommissar Olli Rehn bekräftigte entsprechende Planungen. ,,Wir denken über Möglichkeiten nach, den EFSF mit zusätzlicher Hebelwirkung auszustatten, um ihm mehr Stärke zu verleihen", sagte Rehn der ,,Welt". Diese Maßnahme solle zusätzlich zu der bereits im Juli beschlossenen Ausweitung der Aufgaben des Rettungsschirms erfolgen, fügte er hinzu.

    Quelle: Handelsblatt



    ------------------------------------------------------------------------------------------



    Welche Konsequenzen eine Herabstufung Deutschlands für den Euro und die EU haben wird dürfte jedem klar sein. Morgen steht die Abstimmung im Bundestag an, in der CDU scheint es 13 Abweichler zu geben, die FDP hat keine Vorabstimmung durchgeführt, SPD und Grüne haben sowieso alle Werte verraten, für die sie mal gestanden haben, und somit wird der "EFSFMFSFMFM" wohl durchgewunken werden und die Transferunion kommen. Das Ende dieses kranken Systems wird damit höchstens verschoben, ist aber unausweichlich.
     

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  3. #2 28. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    ^^



    Ich frage mich, wie lange das wirklich noch so läuft. Alles wird abgestuft, immer mehr Schulden werden gemacht. Das muss doch demnächst voll gegen die Wand gefahren werden? Ich meine jeder weiß, das sobald einmal Schulden gemacht werden, kommt man davon schnell wieder los und dann auch noch Schulden mit Schulden bekämpfen?
    Bin echt mal gespannt auf das Leben nach der EU.
     
  4. #3 28. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ist doch wahr, kein Mensch bekommt das Teil fehlerfrei auf die Reihe. :D


    Ich kann nur immer wieder warnen. Unicredit ist nun wirklich davon betroffen.

    Head Of UniCredit Securities Predicts Imminent End Of The Eurozone And A Global Financial Apocalypse

    Step Aside BBC Trader: Head Of UniCredit Securities Predicts Imminent End Of The Eurozone And A Global Financial Apocalypse | Zero Hedge
     
  5. #4 28. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Echt?.. ganz einfach stell dir ein sinkendes Schiff vor; Wenn Du mit dem lügenden Steuermännern, dem betrunkenen Kapitän und der Manschaft aus meineidigen Halunken an Bord bleibst, gibts kein wirklich Leben nach der EU.... zumindest nicht so wie man sich heutzutage das vorstellt. Ich denk da eher an Mittelalter,die Sache mit den Lehnsherren und so; Du verstehst?.
    Wenn die Europäer, also Deutschland,Frankreich, Benelux sich endlich aus dieser unsäglichen Fessel der EU und der Gemeinschaftswährung lösen würden, wäre das Leben nach der Eu doch recht angenehm, denke ich.

    F.
     
  6. #5 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Was dann noch übrig bleibt, kannst du dann wirklich völlig in den Wind schießen.
    Aber ja auch wenn ich es nicht will, gespannt bin ich, weil ich sowieso ein neugieriger Mensch bin. Aber ein Rückschritt ins Mittelalter wird es wohl eher nicht.
    Wenigstens werden dann die korrupten, verlogenen und faulen Politiker enttrohnt.
     
  7. #6 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Angstmache mehr nicht... USA hat ein + verloren und? Google hat eins dazu bekommen.

    Deutschland kann auf das Rating gut und gerne verzichten, abgesehn davon sind das leere Drohungen.

    Wenn dann müssten sie genau das Gegenteil bewirken, sollte man das Risiko der Griechenlandpleite eingehn würde Deutschland gewalltig im Rating sinken weil die Wirtschaftsprognosen sich extrem verschlechtern.

    Da muss man durch, für den normalen Bürger ändert sich im Alltag deshalb erstmal nichts.
     
  8. #7 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Die Frage ist, wie lange?
     
  9. #8 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Das hängt vom EURO ab, solang wir den haben und die Auftragslage durch den Osten weiterhin läuft ändert sich für deutschland nicht viel. Der Staat wird keine Steuersenkungen vornehmen und die neu entstandenen Kosten abbauen.

    Wenn es schlecht läuft verlieren die Unternehmen Aufträge (wie momentan die Schweiz) und das hat direkte auswirkungen auf die Industrie, besonders Automobil. Es kommt dann also das gleiche wie 2008, die Folge wäre eine "Wirtschaftskriese" und es würde wieder Kurzarbeit gefahrn.

    Zeitlich spielt sich sowas innerhalb von 2 Jahren ab, die Auswirkungen der letzten Kriese warn zwar relativ schnell vorbei, aber auch nur bei uns.
     
  10. #9 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Es ist nun raus, der Plan ist durchgewunken. Damit steht das nicht mehr im Weg.
    Quelle: Kanzlermehrheit beim Euro-Rettungsschirm erreicht | tagesschau.de
    Damit ist es nun sicher, dass entweder eine Katastrophe bald kommt oder wie Raid-Rush sagt, wird uns als Kurzarbeiter weiter beschäftigen lassen.
     
  11. #10 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Aber da wir ja in der EU zusammenarbeiten, sitzen wir mit im Boot.
     
  12. #11 29. September 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Viele spüren die Veränderungen schon seit längerem!
    Reallohnverluste innerhalb der letzten 10 Jahre und von der Politik und der Finanzwirtschaft mehr oder weniger zerstörte Sozialssysteme.

    Aber zurück zum Thema. Ich gebe raid-rush recht wenn er sagt, dass sich für uns erstmal nicht viel ändert. Schlussendlich bleiben amerikanische Rating-Agenturen nur amerikanische Rating-Agenturen. Europäische Versicherungsunternehmen und Banken sind - soweit ich weiß - nur sehr begrenzt an die Rating-Vorgaben von Fitch etc. gebunden.
    Interessant ist auch, dass Japan schon seit längerem keine AAA-Bonität mehr besitzt und die Zinsen für japanische Staatsanleihen trotzdem seit einiger Zeit unglaublich niedrig liegen.

    Was mir allerdings völlig unklar ist, ist warum noch immer auf die Rating-Agenturen gehört wird. Kurz nach dem Beginn der Bankenkrise gab es kurze Zeit die Möglichkeit und die politische Stimmung die Rating-Agenturen an die ganz kurze Leine zu nehmen. Doch leider sieht man wiedermal welchen Kniefall die Regierungen weltweit vor der Finanzwirtschaft machen.
     
  13. #12 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Wir dürfen uns einfach keine Angst machen lassen. Griechenland ist ein bedeutungsloser Staat. Gerade einmal 3 Prozent der Wirtschaftskraft kommen aus Griechenland. Wer nun das Schicksal der EU an die Zukunft der Griechen bindet, begeht einen Fehler.

    Weiterhin sind es in erster Linie Signale, die durch den Rettungsschirm gegeben werden. Es geht dabei um Garantien die wohl nie gebraucht werden. Weiterhin darf man nicht vergessen dass Deutschland bereits heute über 500 Millionen an Griechenland verdient hat.

    Wie gesagt: Cool bleiben.

    In meinen Augen ist die Euro-Krise hausgemacht und kann auch als Möglichkeit genutzt werden, doch eine gemeinsame Verfassung auf den Weg zubringen. Denn ein gemeinsamer Wirtschaftsrat wäre nur der erste Schritt in diese Richtung.

    Wenn alle Stricke reißen, muss man hoffen das der Mittelstand sich nicht einschüchtern lässt. Da sind die Medien in der Verantwortung. Die EU wird nicht scheitern. Das Modell ist der Garant für eine ausgeglichene globale Machtverteilung.
     
  14. #13 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Wenn Griechenland Pleite geht, und das werden sie, wird das für die Banken in Deutschland und Frankreich, die vor allem in Frankreich jetzt schon aus dem letzten Loch pfeifen, massive Konsequenzen haben. Nur dafür ist der "EFSFMFSF" heute beschlossen worden. Ohne hier jemanden persönlich angreifen zu wollen, aber zu Glauben, dass sich für uns hier nichts ändern wird ist ein trügerischer Schluss und ziemlich naiv und gefährlich.

    Was hier verkannt wird, vor allem von Raid-Rush, ist die Tatsache, dass das Geld was jetzt in den "EFSFMFSF" geschossen wird, nicht existiert, nichts Produktives hervorgebracht hat und Probleme mit sich bringen wird, die die meisten immer noch unterschätzen. Griechenland wird durch dieses Geld nicht gerettet. Renten und Gehälter dort werden weiter gekürzt, 70000 Beamte auf die Straße gesetzt. Ich empfehle jedem Deutschen schon heute ganz genau zu beobachten, was in Griechenland abläuft, denn das ist das, was uns bevorsteht, wenn es so weiter geht. Anscheinend ist sich keiner bewusst, mit wieviel Geld Deutschland im Zweifelsfall am "EFSMSF" beteiligt ist.

    Es gibt genug Experten, die warnen und letztlich bleibt mir nur zu sagen:

    Wer nicht hören will, muss halt fühlen oder auch Dummheit und Naivität müssen bestraft werden.

    Wir sollten dem Aufruf der Linken vom heutigen Tage folgen und uns an den weltweiten Demonstrationen am 15. Oktober beteiligen.
     
  15. #14 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Das sollten wir und zwar zahlenmäßig massiv; Ich werde das tun.

    F.
     
  16. #15 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ich denke, sie wollen damit Zeit schinden, um eine Lösung zu finden.

    Warum sollten Banken eigentlich nicht pleite gehen? Gibt doch genügend.
     
  17. #16 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Dem werde ich mich anschliessen.


    Um nicht mehr und nicht weniger geht es dabei.
     
  18. #17 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ich sag ja nicht das es ohne Folgen ablaufen wird, aber ich male die Zukunft jetzt nicht so schwarz. Ich bin da ziemlich optimistisch und grade für Deutschland, es währn wohl die letzten denen es schlecht geht.

    Bis jetzt ist auch noch kein zusätzliches Geld geflossen, es wurde nur eine Garantie beschlossen. Geld ist mehr als genug da, die Bevölkerung hat es halt gebunkert.

    Abzüglich aller Schulden hätten die Deutschen immernoch rund 75.000 EUR pro Person über 17.

    Stand 2007, Heute ist das Kapital nochmal deutlich gestiegen.
    Q: Vermögensverteilung | bpb


    Die Welt ist dynamisch, veränderungen sind wichtig, auf und ab gehört im Leben dazu. Angst hilft niemandem und ist auch unbegründet, die Welt geht nicht so einfach unter. ;-) Think positiv
     
  19. #18 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ja da war letztens was witziges im 3SAT Satire Festival... hmmm, weiss nicht mehr wer, aber er hat dem Publikum angeboten deren Geld für Sie anzulegen; Irgendwie war da aber niemand der diese Durchschnittsersparnisse aufm Konto hatte.
    Um ehrlich zu sein: Ich habe auch keine 75000 EUR auf der hohen Kante. Das haus als Wert jetzt mal nicht gerechnet, denke aber auch Du meinst flüssig,oder?
    Du etwa?????. :)
    Also ehrlich-> solche Statistiken sind doch fürn A****. Du weisst ebenso wie ich das diese Statistik nur schönt was die oberen 10% zu verbergen haben und die sind bei so einer Krise schneller weg als ich "Finanzkrise" sagen kann.

    F.
     
  20. #19 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ich habe seit 2008 keine nennenswerte Veränderung gespürt. Vielleicht den ein oder anderen Aktienverlust eingefahren aber das wars. Raidrush scheint gebner der wenigen hier zu sein, die rational denken können und nicht durch irgendwelche Internetpropaganda geblendet sind . Auf die Griechen kommen harte Zeiten zu, aber auch vorher habe sie Geld mit dem vollen Händen ausgegeben, das sie nicht hatten.

    Ich muss euch leider enttäuschen, die Welt wird nicht untergehen. Seit lieber dankbar dass ihr die Zeit und Freiheit habt euch diesen Müll auszudenken und ihn auszusprechen.
     
  21. #20 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Das mit der Propaganda ist so eine Sache lieber Dani.

    Wer verbreitet denn diese Propaganda deiner Meinung nach und was sagst du zu dem was die Bundesregierung heute beschlossen hast?

    Gib uns doch mal deine Einschätzung der Situation.
     
  22. #21 29. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ich halte nicht viel von dem erweiterten Rettungsschirm, da ich es nicht für gerecht halte, dass Schuldensünder ungestraft davon kommen. Andererseits ist die EU irgendwo auch selbst Schuld, man hätte Griechen genauer überprüfen müssen.

    Nichtsdestotrotz ist die heute beschlossene Maßnahme notwendig. Der Rettungsschirm dient durchaus der Zeitgewinnung, jedoch nur aus dem Grund, die Märkte und Banken auf die kommenden Verluste vorzubereiten. Denn ein Schuldenschnitt wird unausweichlich sein, so bitter es für Menschen mit Gerechtigkeitsgefühl auch sein mag. Wird es Verluste geben? Gewiss. Wird davon unsere Welt in Elend versinken? Sicherlich nicht.
     
  23. #22 29. September 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Du bist dir aber sicherlich bewusst, dass das Geld für diesen "Rettungsschirm" aus dem Nichts entsteht, dass nichts Produktives zuvor entstanden ist und das dies wirtschaftlich gesehen eine katastrophale Entscheidung ist? Du bist dir hoffentlich auch darüber bewusst, dass dieses Geld wieder nur der Rettung der Banken dienen wird.

    Es geht hier lediglich darum das Überleben eines Systems zu retten, welches nicht mehr zu retten ist.

    ,,Denn sie wissen nicht, was sie tun"

    Bundestag stimmt Eurorettung zu: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ - Deutschland - Politik - Handelsblatt


    Reise ins Ungewisse, Unfall nicht ausgeschlossen: Der deutsche Bundestag hat die Erweiterung des Euro-Rettungsfonds abgesegnet. Die Konsequenzen ihrer Entscheidung können die Abgeordneten nicht übersehen. Ein Kommentar.



    LOL, hier ein Videoclip zur Propaganda der Mainstreammedien (Gold is backed by nothing) viel DÜMMER geht es gar nicht mehr


     
  24. #23 30. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Aber von sonst auch nix ;) Und brrrr kalt isses da auch! Lieber nach Australien oder so in irgend ein Kuhdorf, wo man statt Geld Waren tauscht :)

    Oder wenn ich das richtig sehe, nach China, dort werten sie ihre Währung ja nicht ab, obwohl sie sollten. (Sofern ich das noch richtig in Erinnerung habe)

    Find die Ausweitung des Schirms auch Schwachsinn.. Generell auf Griechenland bezogen, dass seit der letzten Finanzspritze noch mehr Schulden gemacht hat, ist das ein Fass ohne Boden.

    Ich persönlich frag mich nur, was denn das geringere Übel gewesen ist. Im Moment denke ich, dass es vielleicht klüger gewesen wäre, Griechenland bankrott gehen zu lassen.. da das sowieso kommen wird..

    Was jetzt Italien angeht, die haben Immobilienreichtum in Milliardenhöhe. Brauchen den Dreck doch nur verkaufen und sparen, dann könnnten die sich gut selbst helfen.

    Über Spanien weiß ich nichts.

    Zu Rating-Agenturen sag ich mal so.. diese Firmen sind im Moment so mächtig, dass sie ganze Staaten wirtschaftlich vernichten können.. Sollte man vielleicht stoppen..
    Wir sind davor auch gut ohne diese Einrichtungen klar gekommen..

    Aber ich bin politisch nicht so versiert :)
     
  25. #24 30. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Ob es richtig war kann man schwer sagen, auf jedenfall hat es bis jetzt kein extra Geld gekostet, es wurden nur Garantien festgelegt.

    Wann man weis welche Banken betroffen sind, die viele griechische Papiere im Depot haben, könnte man das Geld genauso dort reinstecken. (Wär aber wohl auch nicht günstiger, eher Teurer, weil diese schon mehr Geld dort investriert haben als jetzt noch garantiert wird)

    Zumindest wurde jetzt kurzfristig das kleinste Risiko gewählt.

    Griechenland wird auf lange sicht sowiso nichtmehr den EU Anforderungen standhalten können ohne gravierende Änderungen. Die werden die Renten massiv kürzen und streichen in Griechenland, die Regierung ist schon sogut wie abgewählt, aber was anderes wird ihnen nicht übrig bleiben.
     
  26. #25 30. September 2011
    AW: Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms

    Das ist natürlich auch richtig. Griechenland hat oder hatte nach dem damaligen Maßstäben und auch den heutigen niemals in die EU aufgenommen werden dürfen. Auch die gesamte Osterweiterung der Union ist und bleibt falsch.
    Die Frage ist doch aber warum diese Länder dennoch aufgenommen wurden und werden.
    Da stecken wirtschaftliche Interessen im Sinne von günstiger Arbeitskraft hinter in Bezug auf die Osterweiterung und natürlich auch die Interessen der Trader und Banker.
    Es ist ja nicht so das Griechenland die Banken gezwungen hat Geld reinzustecken. Die haben das gerne getan weil Sie immer mehr verdienen wollen. Und ich denke das diese nun auch die vollen Konsequenzen tragen müssen. Also kein Rettungsschirm für Griechenland und Konsorten, weil es eben eigentlich Rettungsschirme für Zockerbanken sind und die sollen eben bleiben wo der Pfeffer wächst...


    F.
     

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