Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Big Dila, 1. Juli 2011 .

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  1. #1 1. Juli 2011
    Die Anklage gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wegen Vergewaltigung steht offenbar auf wackligen Füssen. Gemäss Medienberichten hat das mutmassliche Opfer in mehreren Punkten gelogen.
    Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?


    Die Frau, die Dominique Strauss-Kahn der Vergewaltigung beschuldigt, hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in mehreren Punkten gelogen. Dies berichteten die «New York Times» und Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Ermittlungskreise.

    Unter anderem soll die Hotelangestellte über einige ihrer Tätigkeiten in den Stunden um den mutmasslichen Übergriff gelogen haben. Dies bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass die Staatsanwaltschaft auch ihre Schilderung des Vorfalls selbst in Frage stellt.

    Das Zimmermädchen hat nach Vermutungen der Staatsanwaltschaft auch über ihren Lebenslauf gelogen, wie eine Gewährsperson der Nachrichtenagentur AP sagte. Demnach soll sie in ihrem Asylantrag verschiedentlich die Unwahrheit gesagt haben. Dazu zähle, dass die Frau erklärt habe, sie sei in ihrem Heimatland Guinea vergewaltigt worden.

    Scheitert die Anklage?

    Gemäss der «New York Times» steht die Anklage gegen Strauss-Kahn vor dem Scheitern. Die Zeitung berichtete auch von einem aufgezeichneten Telefongespräch der 32-jährigen, in dem sie die finanziellen Vorteile einer Beschuldigung des damaligen Direktors des Internationalen Währungsfonds (IWF) erwähnt haben soll.

    Das Gespräch führte sie demnach mit einem inhaftierten Mann, kurze Zeit nachdem es nach ihren Angaben zu der Vergewaltigung gekommen sein soll. Strauss-Kahn hat die Vorwürfe einer Vergewaltigung vehement zurückgewiesen, seine Anwälte sprechen von einvernehmlichem Sex.

    Die Staatsanwaltschaft wird gemäss den Angaben heute Freitag eine drastische Lockerung der Hausarrestauflagen und eine Reduktion der millionenschweren Kaution fordern. Ein ungewöhnlicher Schritt, zumal die Staatsanwaltschaft anfangs erklärt hatte, die Beweise gegen den Franzosen seien erdrückend. Die Anhörung ist auf den späten Nachmittag (MESZ) angesetzt.

    Die «New York Times» berichtete, eine Entlassung aus dem Hausarrest sei möglich. Das deute darauf hin, dass ernsthafte Vorwürfe gegen Strauss-Kahn keinen Bestand hätten. Dessen Anwalt, William Taylor, sagte nur, die Anhörung sei anberaumt worden, um den Kautionsplan zu prüfen. Staatsanwaltschaft und Polizei wollten sich nicht äussern.

    Politisches Comeback?

    Sollte die Anklage fallengelassen werden, könnte dies den Weg für ein politisches Comeback des 62-Jährigen in seiner Heimat Frankreich ebnen. Dort galt er bis zu seiner Verhaftung im Mai als Hoffnungsträger der Sozialisten für die Präsidentenwahl.

    Strauss-Kahn steht seit seiner Freilassung auf Kaution in Höhe von einer Million Dollar und einer Hinterlegung von Bürgschaften über fünf Millionen Dollar unter strengem Hausarrest. Der französische Ökonom und Diplomat wird in einem luxuriösen Stadthaus in Manhattan rund um die Uhr bewacht und muss eine elektronische Fussfessel tragen. Er darf das Stadthaus im trendigen Viertel Tribeca nur verlassen, um Gerichts-, Anwalts- oder Arzttermine wahrzunehmen und einmal wöchentlich an einem Gottesdienst teilzunehmen.
    Die Sicherheitsmassnahmen, darunter auch Überwachungskameras, kosten ihn schätzungsweise 200'000 Dollar im Monat, die Miete beträgt 50'000 Dollar.

    Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei? | handelszeitung.ch
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    Am Ende Doch eine gescheiterte Verschwörung?
     

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  3. #2 1. Juli 2011
  4. #3 1. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Es ist meiner Meinung nach unglaublich schwer so einen Fall aus der Ferne zu beurteilen. Man kann sich ja doch immer nur nach den Medieninformationen richten. Wenn es allerdings Zweifel an seiner Schuld gibt, dann ist er freizusprechen.
    Sollte es sich um eine Verschwörung handeln, würde ich sie nicht als gescheitert bezeichnen, da hinter einer Rückkehr in die Politik und der völligen Widerherstellung seines Rufes doch große Fragezeichen stehen.
     
  5. #4 1. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Man sollte sich um solche Sachen in unserem Fall einfach gar nicht kümmern.
    Genauso wie Kachelmann-Shit...was haben wir davon?
    Behörden kümmern sich darum und versuchen das beste daraus zu machen.

    Aber alles andere, geht den Privaten wie uns einfach nichts an.

    :rolleyes:
     
  6. #5 1. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Die Vermutung, dass das Gold in Fort Know nicht mehr existiert oder grosse Teile davon bzw. der Goldwert niedriger ist als angegeben, diese Vermutung haben unlängst auch amerikanische Kongressabgeordnete u.a. Präsidentschaftskandidat Ron Paul geäussert. Zudem hat es seit Jahrzehnten kein Audit bzw. eine Überprüfung des Goldes mehr gegeben. Das sind ein paar Fakten zu dem Thema.

    Mit deinem "Rolleyes Smiley" könntest du slso auch gehörig daneben liegen.


    Das alles und mehr findest du im folgenden Artikel (Bitte Links im text der Originalquelle beachten!)


    Lagern die USA in Fort Knox wirklich Gold

    Ein Kongressabgeordneter bezweifelt, dass die US-Regierung so viel Goldreserven besitzt, wie sie behauptet. Er verlangt, dass das sagenumwobene Depot in Kentucky geöffnet und überprüft wird.


    Hier fehlt ein Video bitte Originalquelle aufrufen


    Ron Paul ist einer der letzten wahren Idealisten in Washington. Der langjährige republikanische Kongressabgeordnete aus Texas will 2012 Präsident werden, was er schon 1988 und 2008 vergeblich versuchte. Er gilt als das konservativste Mitglied der grossen Kammer und intellektueller Grossvater der Tea-Party-Bewegung. Aufgrund seiner libertären Ansichten eckt er aber nicht nur bei den Demokraten, sondern oft genug auch bei seiner eigenen Partei an. 2003 war er einer von sechs Republikanern, die gegen die Autorisierung des Irakkriegs (und damit 215 ihrer Parteikollegen) stimmten. Aktuell bemüht er sich darum, dass die Bundesregierung Cannabis-Konsumenten nicht mehr strafrechtlich verfolgt.
    Ron Paul ist seit 1997 republikanischer Abgeordneter im US-Kongress. Ron Paul ist seit 1997 republikanischer Abgeordneter im US-Kongress.(Bild: Keystone/AP/Patrick Semansky) Infografik Goldpreis bricht alle Rekorde

    Am meisten Aufsehen erregt der 75-Jährige traditionell mit seinen Vorschlägen im Bereich der Finanz- und Wirtschaftspolitik. In der Vergangenheit hatte er sich für die Abschaffung der Nationalbank (Federal Reserve) und die Rückkehr zum Goldstandard ausgesprochen. Im selben Zusammenhang erneuerte er kürzlich seine Forderung, die Goldreserven der US-Regierung in Fort Knox zu überprüfen. Paul plagt ein schlimmer Verdacht: Vielleicht gibt es dort überhaupt kein Gold. Da der Öffentlichkeit und selbst Abgeordneten der Zugang verwehrt wird, könne er sich nicht sicher sein, sagte er Mitte Juni gegenüber «Bloomberg Businessweek».

    Keine Besucher, keine Ausnahmen

    Das US-Finanzministerium überprüft die Goldreserven jedes Jahr. Generalinspektor Eric Thorson tat dies zuletzt im September 2010. An einem von Paul anberaumten Kongress-Hearing vergangenen Donnerstag sagte Thorson, in Fort Knox sei alles in Ordnung. Doch Paul gab sich damit nicht zufrieden. Er will die knapp 370 000 Goldbarren im Wert von derzeit 185 Milliarden Franken per Gesetz von Hand auf ihre Reinheit überprüfen lassen. Das Finanzdepartement rechnete ihm vor, dass eine solche Übung mit 400 Angestellten sechs Monate dauern und mindestens 15 Millionen Dollar kosten würde. Eine Stichprobe würde ihm reichen, sagte Paul später. Ob es dazu kommt, ist ungewiss. Die meisten von ihm eingebrachten Gesetzesvorschläge schaffen es nie über die vorberatende Kommission hinaus.

    Unterstützung bekommt Paul vielleicht von der Geschichte. Das Gerücht, dass Fort Knox leer ist, taucht seit seiner Eröffnung 1935 in regelmässigen Abständen auf. Paul räumt ein, verschiedene Verschwörungstheorien auf dem Internet seien mit ein Grund für seine Zweifel. In den 1970er Jahren kämpfte der republikanische Abgeordnete Philip Crane aus denselben Gründen für einen Tag der offenen Tür in Fort Knox - und setzte sich durch. Am 23. September 1974 konnten zum ersten und bis dato letzten Mal zwölf Abgeordnete und 100 Journalisten das Depot betreten und den Goldschatz mit eigenen Augen begutachten. Die Filmaufnahmen (siehe oben) bleiben bis heute die einzigen Bilddokumente des intimsten Innenlebens von Fort Knox.

    Was wusste Strauss-Kahn?

    Eine der Verschwörungstheorien, die Paul offenbar den Schlaf raubt, ist die Vorstellung, die US-Regierung habe angesichts des riesigen Haushaltsdefizits angefangen, heimlich ihre Goldreserven abzustossen. Nicht auszuschliessen ist, dass der Abgeordnete auch über eine andere Geschichte gestolpert ist. Sie ist ebenso unglaubwürdig wie spektakulär, eine perfekte Vorlage für einen Agententhriller.

    Demnach soll der russische Geheimdienst FSB in einem Bericht zuhanden von Premierminister Wladimir Putin behaupten, der Ex-Chef des IWF Dominique Strauss-Kahn (DSK) habe kurz vor seiner Verhaftung am 14. Mai erfahren, dass Fort Knox tatsächlich leer ist. Ein CIA-Informant habe ihm die brisante Information gesteckt, nachdem DSK sich bei der US-Regierung über eine ausstehende Überweisung von 191,3 Tonnen Gold an den IWF beklagt hatte.

    Der französische Auslandgeheimdienst DGSE habe ihm daraufhin geraten, New York umgehend zu verlassen. Sein Handy sollte er im Hotelzimmer zurücklassen, damit dessen Signal seinen Aufenthaltsort nicht verrate. Im Flugzeug nach Paris habe er schliesslich den fatalen Fehler begangen, das Hotel zu kontaktieren. Seine Bitte, ihm das Handy nachzuschicken, sei von den US-Geheimdiensten abgefangen worden, worauf ihn die Polizei am New Yorker Flughafen JFK in einer Maschine der Air France verhaften konnte. Dass die Sexgeschichte mit der Hotelangestellten eine Erfindung der US-Geheimdienste ist, versteht sich von selbst.

    Quelle: 20 Minuten - Lagern die USA in Fort Knox wirklich Gold? - News


    Im Übrigen sind politische Intrigen sehr wohl relevant für uns. Der IMF ist weltweit eine der mächtigsten Organisationen. Wenn also der Kopf durch eine Intrige zu Fall gebracht wird, weil er sich für Reformen des IMF ausgesprochen hat, dann hat das Auswirkungen auf die ganze Welt. Wenn einen das Ganze persönlich nicht interessiert ist das eine Sache, diesen Fall aber mit dem von Herrn Kachelmann zu vergleichen und zu bagatellisieren, ist ziemlich abwegig.




    EDIT: So schnell kann es gehen ...


    Frankreich spekuliert über Comeback Strauss-Kahns

    Frankreich spekuliert über Comeback Strauss-Kahns


    TV: Staatsanwaltschaft für Freilassung von Strauss-Kahn

    Strauss-Kahn kommt unter Auflagen frei


    Strauss-Kahn kommt unter Auflagen frei

    Strauss-Kahn kommt unter Auflagen frei


    Vladimir Putin claims Dominique Strauss-Kahn is the victim of a conspiracy to force him out

    Vladimir Putin claims Dominique Strauss-Khan is the victim of a conspiracy to force him out | Mail Online


    Sarkozy accused of working for Israeli intelligence

    Sarkozy accused of working for Israeli intelligence | Global Research

    Le Figaro - Actualités
     
  7. #6 4. Juli 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Fall Strauss-Kahn: Die Sache war von Anfang an dubios

    Redaktion

    [​IMG]
    {img-src: http://info.kopp-verlag.de/data/asset/4604/firstoverview.jpg}

    Nachdem am 14. Mai 2011 der IWF-Präsident und künftige Präsidentschaftskandidat der französischen Sozialisten festgenommen worden war, schlugen die Wellen hoch. Wie immer in solchen Fällen galt für den Mann die Unschuldsvermutung nicht: Auf die Behauptungen irgendeines Zimmermädchens hin wurde der IWF-Chef als schuldig angesehen, wie ein Verbrecher behandelt und weltweit bloß gestellt. Schon am 17. Mai 2011 äußerte Kopp-Autor Gerhard Wisnewski in einem Radio-Interview Zweifel an der Sache ...

    Kurz nachdem IWF-Präsident Dominique Strauss-Kahn am 14. Mai 2011 wegen angeblicher Vergewaltigung eines Zimmermädchens in New York festgenommen worden war, äußerte Kopp-Autor Gerhard Wisnewski am 17. Mai 2011 in einem Interview mit Hitradio Antenne Niedersachsen Zweifel, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Das eigentlich Interessante an dem Thema Strauss-Kahn sei das Timing, sagte Wisnewski da. Ende Mai habe Strauss-Kahn seine Kandidatur als sozialistischer Präsidentschaftsbewerber bekannt geben wollen. Und just nun passiere so eine dumme Sache; da müsse man sich doch fragen: »Wäre der Mann wirklich so ein Risiko eingegangen? Ich halte das für unwahrscheinlich.«

    Zwar hatte Strauss-Kahn seine Bewerbung für den Präsidentschaftskandidaten-Posten der Sozialisten noch nicht offiziell bekannt gegeben. Aber in Wirklichkeit bestanden keine Zweifel, dass er 2012 gegen Sarkozy antreten würde. Ja, tatsächlich war Strauss-Kahn bereits eine Art heimlicher französischer Staatspräsident: Dominique Strauss-Kahn, »der am Samstag von der New Yorker Polizei aus dem Flugzeug abgeführt wurde, weil er ein Zimmermädchen sexuell belästigt haben soll, führte in allen Umfragen«, hieß es auf Spiegel Online am 15. Mai 2011. Für Sarkozy dagegen schienen die Präsidentschaftswahlen 2012 bereits gelaufen zu sein.

    Der da in New York abgeführt wurde, war nach Lage der Dinge also niemand Geringerer als der künftige französische Präsident. Die Umstände der ganzen Angelegenheit kämen ihm verdächtig vor, meinte denn auch Wisnewski: »Man muss sich ja mal vorstellen: Der Mann ist 62 Jahre alt - hat der wirklich so einen Druck, dass er über das erstbeste Zimmermädchen herfällt? Das Nächste ist: In solchen Kreisen, wenn es da um Sex geht, da gibt es bestimmte Institutionen, die man da bemühen kann, wie etwa First-Class-Begleitservice-Agenturen. Da kriegt man für ein paar tausend Dollar eine Dame, die einem sämtliche Wünsche erfüllt, und zwar mit der gebotenen Diskretion - die läuft hinterher nicht zur Polizei. Dann die nächste Frage: Er soll die Frau, also dieses Zimmermädchen, zum Oralsex gezwungen haben. Also ich glaube, wir sind uns unter Männern einig: davon würde ich abraten, weil man da sein Leben quasi in die Hand des Zimmermädchens legt; die braucht nur einmal kräftig zuzubeißen, das war's dann mit der Vergewaltigung. Die ganze Geschichte erscheint schon beim ersten Hinsehen als äußerst dubios. Das Nächste ist: Diese Hotelkette, in der das passiert ist, ist eine französische Hotelkette, also die Sofitel-Kette gehört einen französischen Konzern. Da müsste man halt mal die Frage stellen, gibt es da Verbindungen zu Sarkozy.«



    Was er denn überhaupt zur Qualität der Vorwürfe in den zahlreichen Sexskandalen der Vergangenheit sage, wollten die Moderatoren wissen. Antwort: Es sei ja zurzeit absolut in Mode, »Menschen mit sogenannten Sexvorwürfen abzuschießen: Ob das jetzt Strauss-Kahn ist oder der WikiLeaks-Gründer Assange oder selbst hier in Deutschland der Fall Kachelmann - ein Prozess, der schon längst über seine juristische Vitalität hinaus immer weiter gestreckt wird -: es ist sehr einfach, jemanden mit solchen Vorwürfen aus dem Amt zu heben oder aus seiner Position zu drängen, weil die Vorwürfe erst mal reichen, um seine Karriere zu zerstören«. Und ob er hinterher Jahre später letztinstanzlich wirklich verurteilt oder freigesprochen werde, »das nützt ihm dann gar nichts mehr«.

    Ob ein Motiv für eine mögliche Inszenierung auch in Strauss-Kahns Job als IWF-Chef liegen könne, lautete die nächste Frage. Wenn so einer Person eine solche »Dummheit« passiert sein soll, müsse man immer in alle Richtungen forschen, antwortete Wisnewski: »Denn solche Menschen bewegen ja politische Bataillone oder sie bewegen Milliarden von Dollars oder Euros wie im Fall Strauss-Kahn; hier können überall, auch abgesehen von der französischen Präsidentschaftswahl, Motive liegen, denn solche Personen befinden sich immer im Spannungsfeld von ganz mächtigen und teilweise globalen Interessen, und jeder Schritt und jeder Zufall und jede Dummheit, die denen passiert, kann im Prinzip auch das Ergebnis irgendeiner Operation gewesen sein.«

    Durch die neuerliche Entwicklung der Affäre sieht sich Wisnewski nun in seinen frühen Aussagen bestätigt. Insgesamt tat Strauss-Kahn Nicolas Sarkozy mit seiner Sexaffäre gleich einen dreifachen Gefallen: Nicht nur war Sarkozy damit seinen gefährlichsten Rivalen bei den kommenden Präsidentschaftswahlen los. Darüber hinaus flog dieser auch vom IWF-Chefsessel und wurde durch Sarkozys Finanzministerin Christine Lagarde ersetzt. Besser geht's eigentlich gar nicht mehr; aus Sarkozys Sicht mag das eine ebenso dringend notwendige wie verlockende Rochade gewesen sein. Und noch ein Zufall: Kaum hatte der IWF-Verwaltungsrat Lagarde zur neuen Chefin bestimmt, begannen sich die Vorwürfe gegen Strauss-Kahn in Luft aufzulösen. Strauss-Kahn wurde also exakt für jenen Zeitraum kalt gestellt, der nötig war, um ihn als Präsidentschaftskandidat auszuschalten und im IWF durch eine Sarkozy genehme Nachfolgerin zu ersetzen. Auch wenn Strauss-kahn nun ein Comeback als Präsidentschaftsbewerber anstreben sollte; den IWF-Chefsessel ist er ein für allemal los. Um dabei etwas Böses zu denken, muss man nicht einmal ein Schelm sein.

    Fall Strauss-Kahn: Die Sache war von Anfang an dubios - Kopp Online
     
  8. #7 4. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Wieso sollte jemand der soviel geld hat eine frau vergewaltigen? Er findet bestimmt eine prostituierte die der frau ähnlich sieht und könnte sich somit befriedigen also kein grund.

    Ich denke mal jemand wollte das geld fliesst und er wollte es nicht fliessen lassen dann wurde er bedroht und alle haben mitgemacht die frau der richter der staatsanwalt alle wollten stück vom kuchen. Am ende hat er gesehn wenn er nicht fliessen lässt muss er für immer in knast also hat er bestimmt fliessen lassen.
     
  9. #8 4. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Tja kaum wird darüber spekuliert, ob Strauss Kahn wieder in die Präsidentschaftswahlen einsteigt schon wird das nächste angebliche "Betthäschen" aus dem Hut gezaubert, dass angeblich vergewaltigt wurde. Wenn man einen Menschen politisch und gesellschaftlich ruinieren will, scheint das wohl die neue Methode zu sein. Das auch "Sarkotzi", der schmierige Zionist seine Finger im Spiel hat ist zwar nicht bewiesen, allerdings leicht zu erkennen.

    Strauss-Kahn droht jetzt auch ein Prozess in Frankreich: Vorwurf sexueller Gewaltanwendung gegen eine Journalistin - International Nachrichten - NZZ.ch
     
  10. #9 5. Juli 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?



    Zum Glück gilt ja heutzutage noch gleiches Recht für alle. Egal, ob reich, arm, wichtig oder nicht im Idealfall sollten vor dem Gericht alle gleich sein. Das es in der Praxis, vor allem in den Staaten, wo es im Gericht sehr emotional zu geht, etwas anders abläuft ist leider so. Doch momentan finde ich stehen wir aus Sicht der Gleichberechtigung auf einem historischen Höhepunkt und ich denke es wird noch weiter bergaufgehen.

    Aber durch solche Aussagen wird aus Verdächtigen ein Opfer gemacht, obwohl er auch Täter sein könnte. Es ist nichts bewiesen, weder die Schuld, noch die Unschuld. Diese Entscheidung muss auf fundierten Beweisen durch Richter gefallen werden und nicht auf irgendwelche Spekulationen. Ich finde das total respektlos gegenüber dem möglichem Opfer.

    Zum Glück berichten die Mainstream Medien kaum über eine mögliche "Verschwörungstheorie". Außerdem hoffe ich, dass die Jury und der Richter diese Meldungen auch rigoros ignorieren und ihre Entscheidung nur durch die im Gericht vorgertragenen Fakten treffen.
     
  11. #10 5. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    Du solltest den Kopp Verlag nicht als Quelle sehen Zvei. Dort werden lediglich die Artikel von diversen Autoren übersetzt veröffentlicht. Somit ist der Kopp Verlag nicht die Quelle.

    Was ist eine politische Verschwörung? Staatsanwaltschaft macht Rückzieher von »hieb- und stichfester« Anklage gegen Strauss-Kahn

    Was ist eine politische Verschwörung? Staatsanwaltschaft macht Rückzieher von »hieb- und stichfester« Anklage gegen Strauss-Kahn - Kopp Online
     
  12. #11 13. Juli 2011
    AW: Strauss-Kahn: Unschuldig und bald frei?

    UPDATE


    Die Beweise verdichten sich, dass Dominique Strauss-Kahn Opfer eines Komplotts wurde

    Prof. Michel Chossudovsky

    Die Beweise dafür, dass Dominique Strauss-Kahn (DSK) Opfer eines Komplotts wurde, verdichten sich immer mehr, auch wenn die Medien das zu vertuschen versuchen.

    Laut Medienberichten erhielt die 32-jährige guinesische Sofitel-Hotelangestellte die bescheidene Summe von 100.000 Dollar, die auf ihrem Konto eingezahlt wurde. Die New York Times bestätigt zwar diese Zahlung, geht aber nicht der Quelle des Geldes nach. In einem völlig absurden Artikel vermutet die NYT, dass das Geld von dem Freund des Zimmermädchens, der zur Zeit in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, auf ihr Konto eingezahlt wurde:

    »Nach Angaben der zwei Ermittler führte die Frau an dem Tag ihrer Begegnung mit Strauss-Kahn ein Telefongespräch mit einem inhaftierten Mann, in dem sie über die möglichen Vorteile sprach, die sie aus einer Klage gegen ihn ziehen konnte. Das Gespräch wurde aufgezeichnet.

    Die Ermittler fanden heraus, dass dieser Mann verhaftet wurde, weil er im Besitz von 200 Kilogramm Marihuana gewesen war. Er gehört zu einer Gruppe von Personen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren mehrere Einzahlungen auf das Konto der Frau machten, die sich insgesamt auf ca. 100.000 Dollar beliefen. Die Einzahlungen wurden in Arizona, Georgia, New York und Pennsylvania getätigt.

    Außerdem stellten die Ermittler fest, dass sie jeden Monat Hunderte von Dollars für Telefonrechnungen an fünf Telefongesellschaften bezahlte. Die Frau behauptete, dass sie nur ein Telefon besitzt und dass sie über die Einzahlungen nichts wüsste, außer dass sie von einem Mann, den sie als ihren Verlobten beschrieb, und dessen Freunden getätigt worden seien. (New York Times, 1. Juli 2011, Hervorhebungen vom Autor)

    Die Kontoauszüge des Zimmermädchens wie auch die Aufzeichnungen ihrer Telefongespräche sind den Ermittlern bekannt, aber bisher haben weder die Medien noch die Anklagebehörde die Identitäten der Personen bekannt gegeben, die diese Geldüberweisungen durchführten.

    Die Berichte sprechen von »möglichen Verbindungen zu Drogen«, um auf diese Weise geschickt von der Wahrscheinlichkeit abzulenken, dass das Geld Teil der Operation gegen DSK sein könnte. In den Berichten wird auch erwähnt, dass die Geldeinzahlungen »über einen Zeitraum von zwei Jahren« erfolgten, um so den Eindruck zu erwecken, dass sie in keinem Zusammenhang mit der DSK-Affäre stünden.

    Der genaue Zeitpunkt dieser Einzahlungen und die Identität der Einzahler sind den Ermittlern bekannt. Warum wurde diese Information nicht veröffentlicht?

    Wenn die 100.000 Dollar im Verlauf der letzten beiden Jahren auf ihr Konto eingezahlt wurden, warum hat sie dann überhaupt als Zimmermädchen gearbeitet?

    Regierungswechsel beim IWF

    Warum wurde der Gehalt der Falschaussagen des Zimmermädchens nicht zu einem früheren Zeitpunkt bekannt gegeben? Wer schützte sie?

    Warum hielten die Medien Berichte zurück, die DSKs Unschuld beweisen?

    Diese Informationen waren den Anklägern schon in einem frühen Stand der Ermittlungen bekannt, wurden aber erst nach der Ernennung der französischen Finanzministerin Christine Lagarde zur geschäftsführenden Direktorin des IWF bekannt gegeben.

    Lagardes Kandidatur wurde am 26. Juni bestätigt und angenommen. Ihr Mandat wurde am 28. Juni nach einer Entscheidung des 24-köpfigen Vorstandes des IWF bestätigt.

    Lagarde ist eine Kandidatin der Wall Street und des amerikanischen Banken-Establishments. Ihre Kandidatur wurde vom amerikanischen Finanzminister Timothy Geithner am 28. Juni genehmigt.

    »›Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir uns entschieden haben, Christine Lagarde als Direktorin des IWF zu unterstützen‹, erklärte Geithner in einer Stellungnahme nur Stunden, bevor der 24-köpfige Vorstand des IWF sie zur geschäftsführenden Direktorin wählen sollte.«

    Das ist eine sorgfältige Zeitabstimmung. Natürlich wurde der Bericht der Staatsanwaltschaft, der DSKs Unschuld beweist, als bittere Ironie erst einen Tag nach der Entscheidung des IWF-Vorstandes, Lagarde für eine Amtszeit von fünf Jahren zur geschäftsführenden Direktorin zu wählen, veröffentlicht.

    Das Komplott war offensichtlich erfolgreich. Wer wies die Ankläger an, diese Informationen bis zur Ernennung Lagardes als IWF-Chefin zurückzuhalten?

    Wenn diese Informationen einige Tage früher an die Öffentlichkeit gelangt wären, hätte Lagardes Kandidatur möglicherweise in Frage gestanden.

    Beim IWF wurde ein schneller Regimewechsel durchgesetzt, von den möglichen Auswirkungen der DSK-Affäre auf die französischen Präsidentschaftswahlen einmal ganz zu schweigen.

    Christine Lagarde begann ihre fünfjährige Amtszeit als geschäftsführende Direktorin des IWF am 5. Juli auf dem Höhepunkt der griechischen Schuldenkrise.

    Bis jetzt ist die mögliche Hypothese eines Komplotts gegen DSK von den etablierten Medien noch nicht aufgegriffen worden.

    Quelle (deutsche Übersetzung): Die Beweise verdichten sich, dass Dominique Strauss-Kahn Opfer eines Komplotts wurde - Kopp Online

    Originalquelle (englisch): BREAKING NEWS: Mounting Evidence that Dominique Strauss Kahn was Framed | Global Research
     

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