Studie: Arbeitslosigkeit erhöht Sterberisiko um bis zu 400 Prozent

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von Mr.X, 14. August 2006 .

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  1. #1 14. August 2006
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    Arbeitslose haben nach einer Studie des Instituts für medizinische Psychologie der Universität Leipzig ein deutlich höheres Sterbe-Risiko als gleichaltrige Erwerbstätige. Bei Arbeitslosen sei die Sterblichkeit "massiv erhöht, schon kurz nach Eintritt der Arbeitslosigkeit mehr als verdoppelt", sagte Institutsleiter Elmar Brähler der Zeitschrift "Super Illu". Wer mehr als zwei Jahre arbeitslos sei, habe "statistisch sogar ein viermal höheres Sterbe-Risiko". "Wer arbeitslos ist, stirbt statistisch gesehen früher als ein Berufstätiger im selben Alter."

    Den Untersuchungen des Wissenschaftlers zufolge sind besonders Depressionen und Suchtkrankheiten wie Alkoholismus, bei Frauen auch Tablettensucht, Erschöpfungssymptome, Bluthochdruck bis hin zum Herzinfarkt bei Arbeitslosen viel häufiger als bei Menschen, die einen Job haben. "In der Regel verschlechtert sich der Gesundheitszustand eines Menschen mit Eintritt der Arbeitslosigkeit rapide", erklärt Brähler. Auf den "anfänglichen Schock unmittelbar nach dem Jobverlust", der oft mit Depressionen einhergehe, folge eine Phase der Erholung. Der Arbeitslose werde dann sehr aktiv. Wenn seine Bemühungen aber scheiterten, trete "nach etwa zwölf Monaten oft eine Phase des Fatalismus" ein. Die Betroffenen begännen sich aufzugeben.
     

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  3. #2 14. August 2006
    Gut zu wissen. Aber mann kanns net ändern. Man langweilt sich im wahrsten sinne des Wortes zu tode! :) Wenn man nur zuhause rumhockt is klar dass man sich wegschmeißt. Mehr fällt mir dazu net ein... :rolleyes:
     
  4. #3 14. August 2006
    wäre ich mein leben lang arbeitslos und könnte nicht mal wenigstens schwarz arbeiten, würde ich mich eh erschießen^^ Ich kann mir kein langweiligeres Leben vorstellen las nur rumhängen vorm Fernsehr oder so... :kotz:
     
  5. #4 14. August 2006
    Das Ergebnis dieser Studie wundert auch mich in keinster Weise. Der Mensch braucht nunmal eine Beschäftigung und selbst ich merke, dass ich nach knapp 2 Monaten Ferien (habe dieses jahr Abi gemacht) langsam mal wieder was zu tun brauche. Also, ihr Arbeitslosen, arbeitet um euer Leben :D
     
  6. #5 14. August 2006
    ja irgendwie sagt man ja heute schon das eigentlich alles das leben verkürzt... das rauchen das trinken und nun auch noch wenn man arbeitslos ist... naja ich glaub nicht wirklich dran auch wenn die es "bewiesen" haben!

    mfg

    rafael007
     
  7. #6 15. August 2006
    wenn alle so denken würden, hätten DE kein problem mehr mit der hohen arbeitslosigkeit^^

    erholung ist gut aber zuviel ist wie man sieht sehr schlecht...
    ich denke gerade, wie lange würden die alten leute (ü63) noch leben, wenn die noch weiterarbeiten würden? naja vllt würden die auch wegen erschöpfung zusammenbrechen...
     

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