US-Kabelnetzbetreiber bringt Volumentarife gegen P2P in Stellung

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 18. Januar 2008 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 18. Januar 2008
    Der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber der USA, Time Warner Cable will neue Tarifstrukturen testen, nach denen Intensivnutzer bei Verbrauch eines bestimmten Trafficvolumens zuzahlen sollen. Offiziell will der Kabelriese damit der wachsenden Datenflut Herr werden und die Netzperformance verbessern. Die Hälfte des Traffics in Time Warners Netzen gehe aufs Konto von gerade einmal fünf Prozent der Nutzer, erklärte ein Unternehmenssprecher laut Agenturberichten.

    Der Test soll im zweiten Quartal 2008 in der 110.000-Einwohner Stadt Beaumont im US-Bundesstaat Texas starten. Time Warner Cable wolle die technischen Möglichkeiten sowie die Akzeptanz beim Kunden untersuchen, hatte der Branchendienst Broadband Reports unter Berufung auf ein internes Papier von Time Warner Cable berichtet. Demzufolge denkt der Netzbetreiber bei einem erfolgreichen Testverlauf auch daran, Bestandskunden mit hohem Datenverbrauch zur Kasse zu bitten.

    Time Warner Cable äußerte sich laut Medienberichten dazu offiziell gegenteilig: es sei nicht geplant, vorhandene Flatrates umzuwandeln. Der Unternehmenssprecher sagte dazu weiter, er wisse im Übrigen noch nicht, wie die Preisabstufungen und die Trafficlimits aussehen werden. Er fügte hinzu, dass die Intensivnutzer am meisten an Filmen in hoher Auflösung interessiert wären. Die Maßnahmen sind auch geeignet, P2P-Nutzer abzuschrecken.

    Time Warner Cable ist ein Tochterunternehmen des Mediengiganten Time Warner. Dieser beheimatet unter anderem noch AOL, die Warner Bros.-Filmstudios und den Pay-TV-Anbieter HBO. (flo/c't)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/102024
     

  2. Anzeige
    Dealz: stark reduzierte Angebote finden.
  3. #2 18. Januar 2008
    AW: US-Kabelnetzbetreiber bringt Volumentarife gegen P2P in Stellung

    Eig sehr logisch: Weil 99.9% alle Leute, die so einen hochen Traffic (vllt 100gb / Monat) haben müssen sicher Leecher sein.

    Durch diese mehr Kosten zahlen Leechen dann die Verluste der Film- und Musikindustrie.
     
  4. #3 19. Januar 2008
    AW: US-Kabelnetzbetreiber bringt Volumentarife gegen P2P in Stellung

    Eine sehr gewagte Theorie...
    Wenn ich Tor laufen hab, kommen da pro Tag auch mehrere GB zustande.
    Ohne das ich einmal gesurft bin.

    Also hohen Traffic mit Filesharing gleichzusetzen...
     

  5. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...
Similar Threads - Kabelnetzbetreiber bringt Volumentarife
  1. Antworten:
    0
    Aufrufe:
    210
  2. Antworten:
    0
    Aufrufe:
    539
  3. Antworten:
    6
    Aufrufe:
    502
  4. Antworten:
    1
    Aufrufe:
    1.045
  5. Antworten:
    2
    Aufrufe:
    1.178
  • Annonce

  • Annonce