US-Senat: Sexualstraftäter müssen Online-Identität offenlegen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 16. Dezember 2007 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 16. Dezember 2007
    Der Justizausschuss des US-Senats hat einstimmig einen Gesetzesvorschlag S 431 angenommen, der Sexualstraftäter dazu unter einer Strafandrohung bis zu 10 Jahren Gefängnis verpflichtet, ihre E-Mail-Adresse, Instant-Messenger-Namen und andere Aliasnamen dem Justizministerium zu melden. Die Daten von verurteilten und meldepflichtigen Sexualstraftäter werden mitsamt Namen und Adressen bereits in den Sexualstraftäter-Registern in den Ländern erfasst und sind online einsehbar. Die Online-Identitäten würden aber Anbietern von Social Networking Websites zugänglich gemacht, die die Daten nicht weiterreichen dürfen.

    Der von dem Demokraten Schumer und dem Republikaner McCain eingebrachte KIDS Act (Keeping the Internet Devoid of Sexual Predators Act) will damit eine Regelung bundesweit machen, die bereits in 11 Bundesstaaten praktiziert wird, wo Sexualstraftäter ihre Online-Identitäten einreichen müssen. Schon Anfang des Jahres wurde der Gesetzesvorschlag in das Repräsentantenhaus eingebracht und ist nun mit dem Beschluss im Senat einen Schritt weiter gekommen. Mit dem Gesetz soll es kommerziellen "Social-Networking"-Websites wie MySpace oder Facebook ermöglicht werden, ihre Kunden mit den Angaben im Sexualstraftäterregister abzugleichen und neue Kunden damit zu überprüfen.

    MySpace begrüßte den Gesetzesvorschlag. Auf Druck von Politik und Polizei hatte die Site bereits damit begonnen, Sexualstraftäter zu blockieren. Diese könnten sich allerdings zahllose E-Mail- und andere Accounts zulegen, um so eine Aussperrung zu umgehen. Das geplante Gesetz soll vor allem Minderjährige schützen. Diesem Zweck soll auch ein Zusatz dienen, der aber viel weitreichendere Folgen hat und vielleicht deswegen hinter der Meldepflicht für die Online-Identitäten von Sexualstaftätern verborgen aufgeführt wird. Mit einer Gefängnisstrafe bis zu 20 Jahren müssten dann die Internetbenutzer rechnen, die älter als 18 Jahre sind, aber sich online als jünger mit der Absicht darstellen, "das Internet zu benutzen, um eine kriminelle Straftat auszuführen, eine solche zu versuchen oder zu unterstützen, an der ein Minderjähriger beteiligt ist". (fr/Telepolis)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/100648
     

  2. Anzeige
  3. #2 16. Dezember 2007
    AW: US-Senat: Sexualstraftäter müssen Online-Identität offenlegen

    hmm

    das mit den sexuastaftätern find ich gut ! die sollte man meiner meinung nach sogar öffentlich anpranger das jeder das gesicht kennt !!! die schwiene habens nicht anders verdient meiner merinung nach...

    aber das letzte mit den 20 jahren haft kapier ich irgendwie nicht o_O was meinen die damit?
     
  4. #3 16. Dezember 2007
    AW: US-Senat: Sexualstraftäter müssen Online-Identität offenlegen

    Wäre toll, wenn man die Sexualstraftäter "stoppen" könnte.
    Aber das wird wohl auch nicht viel bringen.
    Für mich ist das ganz einfach. Vergewaltiger, Kinderschänder und Co. sollte man einfach erschießen. Ist am sichersten und am günstigsten. :angry:
    Solche Sachen, dass die ihre Nicks und Mail-Adressen angeben müssen, ist doch sinnlos. Das wäre genauso sinnvoll wie eine Abfrage, wenn man sich irgendwo anmelden will, ob man Sexualstraftäter ist.
    Solche muss man daran hindern das Leben von anderen Menschen zu zerstören, aber solche Aktionen bringen doch nix! Oder sehe ich das falsch?

    Das mit den 20 Jahren verstehe ich so, dass wenn ein Erwachsener sich online jünger angibt und so ein Schweinkram mit Minderjährigen abziehen will. Wer sich nicht als jünger ausgibt wird nicht bestraft, oder was?
     

  5. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...
  • Annonce

  • Annonce