Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von LilSkill, 25. November 2009 .

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  1. #1 25. November 2009
    Hallo,

    ich wollte mich mal erkundigen, ob es hier eventuell Leute gibt, die bestimmte Fächer belegen und dementsprechend Erfahrung haben und mir eventuell Tipps geben könnten.

    Glückerlicherweise hab ich schon eine Vorauswahl getroffen, die die Möglichkeiten doch stark einschränkt.
    Meine Interessen sind fächerübergreifend, auf zu mathematische bzw. technische Studiengänge habe ich allerdings keinen Bock. Literatur- Kunst-, Sprach- und Musikwissenschaften sind auch nicht so meins. Lehrer will ich nicht werden
    Fächer, die mich interessieren, sind Powi, Wirtschaft ( insofern nicht zu mathematisch), Sozialkunde, Geschichte, Arabistik und einfach Sprachen lernen^^
    Eine internationale Ausrichtung wäre wunderbar.

    So jetzt zu meiner Vorauswahl, mein derzeitiger Favorit ist Public Policy and Governance an der Uni Passau oder Internationale Wirtschaft und Entwicklung an der Uni Bayreuth. Weitere Vorschläge nehme ich gerne an.

    BLW pur und VWL pur sind mir irgendwie zu trocken, eine Kombination muss es sein, Englisch spreche ich ganz gut und Spanisch auch, Französisch ist noch vorhanden, ich bin auch bereit eine Spreche neu zu lernen oder zu verbessern. Mein Abitur wird vermutlich irgendwo zwischen 2,0 und 2,7 liegen. Ich komme aus Mittelfranken, der Studienort sollte zumindest in Süddeutschland liegen, muss jetzt nich die Uni Erlangen sein.

    Gruß!!!

    PS: Wenn jemand von den genannten oder ähnlichen Studiengängen Skripte oder Klausuren hat, würde ich mich freuen sie mal durchzuschauen.
    Studienberater kommt auch noch, ich hab bloß gehört, dass manche Leute schlechte Erfahrungen mit selbigen gemacht haben, daher informiere ich mich erstma hier.
     

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  3. #2 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Hallo ;)

    Ich studiere Wirtschaftsinformatik im 1. Semester und hab u.A. die Vorlesungen "Einführung in die BWL", "Einführung in das Rechnungswesen", "Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I", was ein Kumpel von mir, der Wirtschatswissenschaften studiert auch hat.

    Wenn du mir ne PM mit deiner eMail-Addy schreibst, kann ich dir mal die Skripte schicken.

    Gruß
     
  4. #3 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Ich studiere Sozialwissenschaft, da ist bissl von allem drin was du magst :
    VWL, BWL, Soziologie, Politikwissenschaft ( Auch Geschichte der Politik ), Sozialpsychologie/anthropologie, Datengewinnung, Statistik ( Mathe findest du in jedem Studiengang, nennt sich immer nur anders :p ) und halt auch generell Sozialwissenschaft, was aber eher ne Einführungsvorlesung fürs erste Semester ist.
    Ist recht interessant, einige Themen sind mir persönlich öfters bissl langweilig aber sonst isses ok.
    Nachteil von solchen Studiengängen ist , dass es so breitgefächert ist, dass man sich früh genug spezialisieren muss um in eine Berufsrichtung zu kommen. Ausser du machst es auf Lehramt xD
     
  5. #4 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Ohne mathematische Grundlagen und der Bereitschaft dafür zu arbeiten, solltest du keine Wirtschaftsstudiengänge wählen. Wenn du zu dem Klassischen (BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften) Fragen hast oder in Klausuren einsehen möchtest, kannst du mich per ICQ kontaktieren.

    Möchtest du unbedingt ein wirtschaftsliches Fach belegen, hast aber keine Lust auf Mathematik und Statistik, so könnte ein Blick auf Wirtschaftsrecht/Wirtschaftsjura lohnend sein. Falls du dazu auch Fragen haben solltest, auch hier hätte ich privat Informationen.

    Zunächst solltest du dir aber die Frage stellen welche Hochschule du besuchen möchtest. Eine FH ist deutlich einfacher zu absolvieren, da oftmals der Stoff (im Vergleich zu einer Universität) oberflächlicher ist. Die FH bietet zudem die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln, so dass oft ein Auslandssemester oder ein Praktikumssemester Pflicht ist.
    Eine Universität geht deutlich elitärer an die Stoffgebiete heran und arbeitet akribisch sämtliche Kleinigkeiten theoretisch aus. Der Schwerpunkt liegt hier auf Forschung und Analyse. Das Niveau sollte im direkten Vergleich zu einer FH deutlich höher liegen, hat aber als Belohnung einen höherwertigeren Abschluss.

    Kontaktmöglichkeit, I CQ
    Hier ist die Nummer...
    _40 77 60 81.
     
  6. #5 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Ein bisschen Mathe ist ja nicht schlimm, ich bin jetzt auch nich unbedingt schlecht, ich will bloß nicht, dass die Mathematik der größte Teil meines Studiums wird^^
     
  7. #6 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Also

    in BaWü gibt es seit paar Jahren ne Aktion, die nennt sich "Gscheit studiert"...dort sind Studienbotschafter tätig. (bin auch dabei) und wir gehen an Schulen und wollen Schüler dazu bringen zu studieren, du hast das ja wohl schon entschieden und auf jeden Fall gibt es seit neustem auf der Homepage die Möglichkeit mit Studienbotschaftern in Kontakt zu treten.

    Schau dort mal rein, da ist bestimmt jemand dabei, wo für dich interessant sein könnte und nimm Kontakt auf, du bekommst auch ganz sicher ne Antwort (weil sonst wären die Kontaktdaten nicht drin).

    Studieren und Studium Baden-Württemberg: Studieninfo-BW

    Unten rechts (Kontak mit Studienbotschafter).

    Schau dir auch mal den rest durch, sehr nützliche Informationen ;)
     
  8. #7 25. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    wenn du gut in fremdsprechen bist könntest du sozialantropologie und anglistik/amerikanistik studieren und nebenher bwl kurse belegen. dann könntest du neue märkte, kunden etc finden
     
  9. #8 26. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Ich stduier Finanzdienstlestungen und Corporate Finance. Geht also in deine Interessensrichtung - denk ich mal. Kannst ja mal googlen ob das was für dich wäre. Dann kann ich dir mal paar Skripte aus Finanzierung oder Investition zukommen lassen.

    Gewisse mathematische Fähigkeiten wirst aber in deiner bevorzugten Richtung brauchen ;)
     
  10. #9 26. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    es gibt gute und schlechte studienberater, welche die dir helfen und welche die keinen bock haben. ich glaube in deinem fall würde dir ein studienberater warscheinlich schnell sagen, dass du dir mal genauer im klaren werden solltest wa du eigentlich willst

    du willst ne sprache lernen aber keine sprachwissenschaft studieren, wie stellst du dir das vor? studium ist immer wissenschaft, reines sprachelernen gibts nur in der schule und selbst nur da in der unterstufe. wenn du ne sprache studierst wirst du um die dazugehörige wissenschaft keinesfalls drumherum kommen.

    und du willst bwl und vwl studieren, hast aber keinen bock auf zu mathematische fächer?

    zumindest bei bwl kann ich dir sagen, sonderlich viel mehr mathe geht gar nicht. natürlich besteht bwl nicht zu 100% aus mathe aber der anteil ist schon ziemlich hoch. wenn du dich also mit mathe nicht wirklich angefreundet hast ist bwl sicher nicht das richtige zumal der studiengang heillos überlaufen ist. soll heißen: wenn du da nicht richtig hinter dem stehst was du studierst und daran spass hast wirst dus da nicht sonderlich leicht haben gegen die zahlenmäßig große konkurrenz vor allem wenns dann später um die masterplätze geht.

    solltest du dennoch in richtung bwl gehen wollen ist es sicher klug, es entweder mit etwas zu kombinieren wie zb einer sprache, oder einen speziellen wirtschaftsstudiengang zu wählen, entweder einen wie die von dir genannten oder an einer uni, die bwl mit einem besonderen schwerpunkt anbietet: mir fällt da jetzt zb die uni oldenburg ein bei der der reine bwl-studiengang durch ein hohes maß an juristischen anteilen aufgestockt wird. allerdings sollte man sich dabei immer erkundigen was wirklich gefragt ist. es gibt auch sonderstudiengänge wo sich der arbeitgeber später fragt: was soll ich mit einem bwler der zusätzliche soziologiekentnisse hat aber dafür weniger wirtschaftliche fähigkeiten hat als ein reiner bwlstudent.
    dennoch ist es sicher empfehlenswert bereits mit einer spezialisierung im bachelor seine späteren chancen auf dem arbeitsmarkt zu steigern.
     
  11. #10 26. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Man sollte jedoch zugeben, dass Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler (BWL, VWL, Finanzmathematiker) sich sehr stark am Schulstoff orientiert. Es wird natürlich teilweise viel aufgebaut, so dass man gewisse Grundlagen braucht um mitkommen zu können, jedoch ist in keinem Studienfach ohne Fleiss etwas zu erreichen.
    Solltest du in der Schule Mathematik Leistung beherrscht haben, wird es keine Probleme geben, wenn du in die Richtung der Wirtschaft (Finanzen) gehst.
    Es ist jedoch wichtig, welche Universität du dir aussuchst. Aufgrund der Bachelor-Umstrukturierung haben sehr viele Universitäten im Bereich der Mathematik stark den Stoff zusammengepresst, so dass 2 Diplomer Semester nun zu einem einzigen Bachelor Semester gepresst wurden.

    Wenn du jedoch nicht willst, dass dein Studiengang zu 40-50% aus Mathematik besteht, solltest du KEINE Wirtschaftsfächer (inkl. Finanzen) wählen.
     
  12. #11 26. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Ich studiere Geschichte und Politik auf Lehramt in BaWü
    Du willst zwar kein Lehrer werden, aber der Aufwand ist ähnlich.
    Der größte Unterschied zu B.A. M.A. ist, dass Vorlesung für B.A. Leistungsscheine - sprich Klausur und Anwesenheitspflicht - und die Abgabetermine für Hausarbeiten strenger sind.

    Beide Studiengänge sind reine Lesestudiengänge.
    Viel Action solltest du daher nicht erwarten.
    Natürlich kommt es auf das Thema und den Dozenten an, aber trotzdem spielt sich das meiste in den Lesesälen ab.
    Wenn du keine Probleme hast jede Woche 200-400 Seiten zu lesen und du auch mit englischer und französischer Literatur umgehen kannst, sind diese Fächer nicht schlecht.

    Achja für Geschichte brauchst du Latein.
     
  13. #12 26. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Gut, danke für alle Antworten, ich habe mich scheinbar nicht klar ausgedrückt, grade wegen der großen Mathematiklastigkeit will ich kein pures BWL oder VWL studieren und würde deswegen gerne etwas interdisziplinäres machen. Nochmal danke für die Verdeutlichung der genanten Mathelastigkeit.
    Ich zitiere mich auch gerne selbst: eine Kombination muss es sein

    DU willst mir doch nicht erzählen, dass du, wenn du ne Sprache an der Uni lernst, groß sprachwissenschaftlich einsteigst, es sei denn du studierst Anglistik oder entsprechende Literaturwissenschaft oder sowas. Wenn du zum Beispiel Englisch als Wirtschaftssprache lernst, dann steigst du doch nicht groß sprachwissenschaftlich ein oder?

    Ich hoffe jetzt sind alle Ungereimheiten ausgeräumt.

    Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit interdisziplinären Studiengängen gemacht?

    Bw raus
     
  14. #13 27. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    Du kannst selbstverständlich Anglistik studieren und als Nebenfach WiWi/BWL/VWL studieren. Hier beschränken sich die mathematischen Vorlesungen auf etwa 10-20%. Man sollte aber auch sagen, dass Wirtschaft an sich einen großen Teil des Lernaufwands bedeuten würde. Es ist insgesamt ein sehr wuchtiges Fach, auch als Nebenfach.
    Es kommt auf die Hochschule an, wie viel Mathematik in einem Nebenfach enthalten ist. Du kannst dich darüber aber vor dem Studium an der Universität informieren.
     
  15. #14 27. November 2009
    AW: Wahl des Studiums - Erfahrungen und Tipps

    nimm eines deiner fächer. hat ja nen grund warum du auf die gekommen bist. wenn das nicht passt kannst dich umorientieren. wie ein studiengang wirklich für einen persönlich ist kann dir niemand sagen, war bei mir nicht anders. man muss es erleben und erkennt dann recht schnell ob es sinn macht oder nicht. im zweifelk verschenkst du ein semester, vielleicht 2 aber dafür nicht die restlichen 45 arbeitsjahre
     

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