Wissenswertes zur Angel: Angelrollen & Bremsen

Artikel von Jonas Hubertus am 20. Juli 2017 um 16:46 Uhr im Forum Haus, Garten, Tiere & Pflanzen - Kategorie: Ratgeber & Wissen

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Wissenswertes zur Angel: Angelrollen & Bremsen

20. Juli 2017     Kategorie: Ratgeber & Wissen
Angelrollen sind beim Angeln immer einer starken Belastung ausgesetzt. Gerade beim Spinnangeln wird durch das Einholen das Rollengetriebe und der Schnurverlegungsmechanismus ständig unter Spannung gesetzt. Selbst wenn die Angelrolle nur einmal in der Woche beim Angeln verwendet wird, würde durch die kontinuierliche Spannung die Angelrolle bereits nach einem Jahr abgenutzt sein. Viele Rollen werden durch die Belastung dauerhaft beschädigt.

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Worauf sollte beim Kauf von Angelrollen geachtet werden?

Angelrollen müssen immer eine gute Qualität haben. Schließlich bewahrt sie nicht nur die Angelschnur ordentlich auf, sondern sie ist auch sehr wichtig, um die Wurfweite und den Drillerfolg zu steuern. Beim Kauf einer Angelrolle sollte darauf geachtet werden, dass keine billigen Kugellager verwendet wurden. Vielmehr ist es wichtig, dass das Rollengetriebe stabil ist und die Bremse sich fein abstimmen lässt. Die Bremse einer Angelrolle muss eine perfekte Funktion aufweisen. Aber auch der Wirkungsgrad des Getriebes und eine glatte Schnurrwicklung sollten beim Kauf nicht außer Acht gelassen werden.

Ein stabiles Rollengetriebe

Eine gute Angelrolle benötigt einen leichten Lauf und muss auch unter Last reibungs- und ruckfrei laufen. Dadurch können Angler ein besseres Gefühl für eine Präsentation des Köders entwickeln. Umso besser eine Rolle rund läuft, umso mehr verspürt man das leichte Zupfen oder das Beissen von Fischen. Hochwertige Angelrollen sollten nicht nur im Laden gut laufen, sondern über viele Jahre ihre Dienste leisten. Beim Spinnfischen wird eine Angelrolle immer stark beansprucht. Daher ist es gerade bei diesen Angelrollen so wichtig, dass eine qualitativ hochwertige Angelrolle gekauft werden ( siehe angelrollen-tests.de ). Eine hohe Übersetzung bedeutet auch immer gleich eine hohe Beanspruchung des Rollengetriebes. Das ist gerade dann der Fall, wenn schwere Köder verwendet werden oder eine ruckartige Köderführung benötigt wird.

Eine fein abgestimmte Bremse

Damit der eingehakte Fisch erfolgreich im Eimer landen kann, ist eine gut arbeitende Rollenbremse sehr wichtig. Durch eine ruckfrei arbeitende Bremse werden Aussteiger reduziert, da der Haken sich nicht so einfach lösen kann. Sie ist auch wichtig, wenn ein hartnäckiger Räuber gefangen wird, der alles von der Schnur abverlangt. Um einen Bruch der Schnur zu vermeiden, ist eine optimal arbeitende Bremse ein unbedingtes Muss. Die wichtigsten zwei Rollenbremsen sind die Front- und die Heckbremse. Eine Frontbremse wird oben direkt auf der Rolle mit Hilfe von Stellschrauben angebracht. Sie haben einen minimalen Kraftweg. Das liegt vor allem daran, dass die Bremsscheiben direkt unter der Schraube sitzen und sich beim Bremsen sofort auf die Schnurspule auswirken. Das Bremsprinzip ist in der Regel sehr weich und arbeitet störungsfrei. Viele professionelle Angler nutzen diese Bremsen im Verbindung mit höherwertigen Rollen.

Heckbremsen lassen sich leicht bedienen

Bei einer Heckbremse kann man während des Drills schnell und einfach bei Bedarf nachjustieren. Das ist gerade in Überraschungsmomenten sehr hilfreich. Es handelt sich hierbei um eine Schnellverstellung, die mit einem Stellhebel ausgelöst werden kann, der direkt in der Nähe des Bremsknopfes am Bremskopfes zu finden ist. Die Bremskraft kann dadurch schnell gelockert oder reduziert werden. Oftmals ist eine schnelle Verstellung der Bremse sinnvoll, wenn es beim Angeln um Bruchteile von Sekunden geht. Damit die Bremskraft sehr fein justiert werden kann, stehen normale Stellschrauben zur Verfügung. Dadurch ist aber ein schnelles Lockern nicht möglich. Daher ist es sehr sinnvoll, wenn die Rücklaufsperre herausgenommen wird. Dadurch wird verhindert, dass bei einem rasanten Fluchtversuch die Schnur bricht.
 

Kommentare

#3 24. Juli 2017
Verschleißt? Aua... :D

Natürlich sollte man auf gute Qualität achten, ich frage mich allerdings, wieso die Rolle permanent unter Spannung stehen sollte. Beim Twitchen und Jerken steht die Rolle doch fest.
Viel wichtiger wäre dabei dann allerdings eine geeignete, relativ kurze Rute.
Aber die gibt der Werbelink wohl nicht her.
 
#4 24. Juli 2017
Danke für den Hinweis hab das mal korrigiert.
Was die Belastung angeht, besser wäre wohl nach dem Angeln (unter starker Spannung) noch mal neu aufzuwickeln.