Würfelzucker.tv - Prinzip Hoffnung

Dieses Thema im Forum "Musik & Musiker" wurde erstellt von spotting, 29. Juni 2007 .

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  1. #1 29. Juni 2007
    Würfelzucker.tv angezählt



    ESSEN, 27.06.2007 (100). Bereits im Mai hat der Essener Musiksender Würfelzucker seine Ausstrahlung über Astra eingestellt. Wie es auf der Homepage http://www.wuerfelzucker.tv heißt, handelt es sich dabei nur um eine "kurzzeitige Unterbrechung".

    Hintergrund der Sendebetriebsaussetzung ist die Suche des Unternehmens nach neuen Investoren. Bis diese gefunden sind, werden die laufenden Kosten weitestgehend minimiert. Finden sich keine entsprechenden Geldgeber, wäre für den erst im September 2006 gestarteten Sender nach weniger als einem Jahr Laufzeit wohl schon wieder Schluss. Ungeachtet der schwarzen TV-Röhre ist das Programm weiterhin als Internetstream zu empfangen.

    (Pop100.com - News)

    [hr]

    Sven Schwartz

    Der Sender Würfelzucker.tv steckt in Schwierigkeiten. Wie bereits in der Meldung "Wuerfelzucker.tv angezählt" berichtet, wird das Programm des Senders nicht mehr über Satellit ausgestrahlt. Auch sonst sind die redaktionellen Aktivitäten weitesgehend eingestellt. Derzeit sendet der Musiksender via Webstream lediglich eine Endlosschleife.

    Sven Schwartz zuständig für den Geschäftsbereich Online/ Digital Business erläuterte gegenüber Pop100 den Stand der Dinge.

    Pop100: Wie ist es derzeit um Würfelzucker.TV bestellt?

    Sven Schwartz: Letztlich haben wir immer noch den gleichen Stand, den wir hatten, als wir die Meldung raus gebracht haben, dass wir erstmal vom Satelliten gehen. Genaues können wir nicht sagen. Der Grund dafür ist, dass wir derzeit hinter den Kulissen viel Bewegung haben. Das führt zu der Tatsache, dass wir sehr genau schauen müssen, welche Kosten wir verursachen und welche nicht. Und deswegen stehen wir jetzt da, wo wir heute sind.

    Pop100: Das Gros der Belegschaft von Würfelzucker.tv wurde bereits freigesetzt. Wie viele Leute haben bislang für Würfelzucker gearbeitet?

    Schwartz: In der Spitze bis zu 15. Aktuell haben wir weniger Beschäftigte, weil wir für das, was wir gerade anbieten, natürlich nicht so viele Leute brauchen. Wobei es uns natürlich derzeit entgegenkommt, keinen großen Mitarbeiterstamm zu haben. Wir sind im Moment sehr viel unterwegs, um Gespräche mit potentiellen Interessenten und Gesellschaftern zu führen. Insofern steht das eigentliche operative Geschäft momentan hinten an.

    Pop100: Das heißt, der Sender liegt gegenwärtig brach?

    Schwartz: Im Moment operieren wir im Hintergrund daran, den Sender dahin zu bringen, wo wir ihn gerne hätten, um vernünftig arbeiten zu können. Dazu sprechen wir mit Investoren und so weiter.

    Pop100: Was sind die Visionen für Würfelzucker 2.0?

    Schwartz: Würfelzucker soll letztlich überall da sein, wo der User von Würfelzucker, ich sage bewusst nicht Zuschauer, auch ist. Der User soll uns im Fernsehen sehen können, er soll uns mit seinem Computer empfangen können und er soll sein Programm letztendlich auch individualisieren können. Wenn er in irgendeinem Club ist, wenn er auf irgendeinem Konzert ist, dann soll er das seinen Würfelzucker-Community-Freunden auch mitteilen können. Sei es durch ein Foto oder einen Geo-Tag, den er über sein Handy einfügt, beispielsweise. Letztlich soll Würfelzucker einfach überall, auf der Straße, im Fernsehen, online und auf dem Handy, präsent sein, das ist das Ziel. Überall, wo man sich mit Musik befassen möchte, soll man um Würfelzucker schwer herumkommen – aber nicht, weil Würfelzucker penetrante Wegelagerei betreibt, sondern weil die Plattform so gut ist. Das ist ein Ideal, von dem wir natürlich zurzeit noch sehr weit entfernt sind.

    Pop100: Wäre es das Aus für Würfelzucker, falls Investoren nicht gewillt sind, in das Projekt zu investieren?

    Schwartz: Wie jedes Unternehmen, erst recht, wenn es hochgesteckte Ziele hat, braucht Würfelzucker natürlich Geld. Dieses Geld muss irgendwo herkommen. Gerade am Anfang, wenn eine erfolgsorientierte Werberefinanzierung nicht möglich ist, muss es andere Quellen geben und man kann sich ausrechnen, was passiert, wenn solche Quellen versiegen. Ich kann nur sagen: Würfelzucker ist grundsätzlich offen für jeden Kapitalgeber oder Gesellschafter, der Willens ist, auf diesem Sektor etwas zu bewegen. Keiner erwartet wirklich, dass ein Projekt wie Würfelzucker nach beispielsweise zwei Monaten profitabel arbeitet. Wir haben ein sehr gutes Konzept, dass wir noch nicht mal am Markt testen konnten, weil die Bewegung in unseren Gesellschafterkreisen uns vorher ausgebremst hat. Aber wie gesagt, wie arbeiten daran – frei nach Max Romeo: "one step backward, two steps forward...".

    Fortsetzung folgt… (tar)

    (Pop100.com - News)

    tja, sieht nicht gut aus für würfelzucker.
    ich bezweifele, dass sie noch mal wieder zurück kommen ... schade
     

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