Zehn Mio. Dollar Lösegeld für Geiseln?

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von sb322, 7. Mai 2006 .

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  1. #1 7. Mai 2006
    Berichte über Zahlungen der Bundesregierung Zehn Mio. Dollar Lösegeld für Geiseln?

    ie Bundesregierung soll im Zusammenhang mit der Freilassung von René Bräunlich und Thomas Nitzschke über zehn Millionen Dollar bezahlt haben. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf Sicherheitskreise. Diese Summe entspricht laut Experten dem im Irak derzeit üblichen Lösegeld für ausländische Geiseln. Es wird auf fünf Millionen Dollar pro Person geschätzt.
    Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen und verwies auf den Grundsatz der Bundesregierung, dass diese nicht erpressbar sei und kein Lösegeld zahle. Der Leiter des Krisenstabs der Bundesregierung, Reinhard Silberberg, hatte jegliche Lösegeldzahlung der Bundesregierung bestritten.


    Spiegel: Merkel stimmte Lösegeld-Übergabe persönlich zu



    Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet unterdessen, Außenminister Frank-Walter Steinmeier habe Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. April persönlich informiert, dass ein Termin für die Lösegeld-Übergabe bevorstehe. Merkel habe in die geplante Übergabe eingewilligt.

    {bild-down: http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1307,OID5491444,00.jpg}
    Bildunterschrift: Nitzschke (links) und Bräunlich (rechts) mit dem Leiter des Krisenstabs, Silberberg]


    Laut "Der Spiegel" soll es schon zuvor Versuche gegeben haben, die Geiseln freizukaufen. Das sei aber an den Entführern gescheitert. Das Magazin berichtet unter Berufung auf einen irakischen Vermittler, der im Auftrag der Bundesregierung mit den Entführern verhandelte, die Geiselnehmer seien in zwei Fraktionen gespalten gewesen. Während der gemäßigte Teil schon früh einen Handel mit der Bundesregierung angestrebt habe, hätten die Hardliner mehrfach eine Freilassung verhindert.


    Focus: USA boten Befreiung der Geiseln an

    Das Magazin "Focus" berichtet, die Entführer hätten sich keine 24 Stunden nach der Tat über Mittelsmänner bei den deutschen Stellen gemeldet. Der Krisenstab habe den Kontakt jedoch nicht halten können. Daraufhin sei die Verbindung abgerissen. Unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise berichtet das Magazin weiter, die USA hätten der Bundesregierung angeboten, die Geiseln mit einer Kommandoaktion zu befreien. Das sei von Berlin wegen des zu großen Risikos für die beiden Männer abgelehnt worden.


    Quelle
     

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  3. #2 7. Mai 2006
    wundern würde es mich nicht! Ich kann mir immer nur sehr schwer vorstellen wie die kidnapper die geiseln plötzlich nach 99 tagen ohne jeglichen grund freilassen sollten. Bis kurz vor ihrer Befreiung waren die geiseln von den medien ja schon längst wieder vergessen worden! Und plötzlich sind sie frei! Dazu muss es eine Vorgeschichte geben! Die Bundesregierung gibt solche daten ja immer aus dem Grund des "Schutzes für die Opfer" nicht frei, jedoch glaub ich nicht das den Opfern solche aufkeimenden Gerüchte wie jetzt, besser tun als eine Klarstellung über die Hintergründe ihrer Entführung.

    greetz
    KABio
     

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