Arbeiten Reinigungsfirmen nachhaltig – Eure Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Pacster, 13. November 2025 .

  1. 13. November 2025
    Wir achten bei uns in der Firma sehr auf Nachhaltigkeit, ist auch ein USP von uns und kommt bei den Kunden sehr gut an. Bei den Zulieferern achten wir auch so gut es geht darauf und einige haben wir sogar motiviert, selbst mehr in diese Richtung zu unternehmen.
    Da wir jetzt nach einem neuen Reinigungsunternehmen für ins in der Firma suchen, wollen wir auch da mehr in die Richtung Nachhaltigkeit achten. Ist das in dem Bereich überhaupt möglich? Kann man als Reinigungsfirma nachhaltig arbeiten? Mit den ganzen Putzmitteln wird das nicht so einfach gehen. Nur mit Wasser wird man viele Verschmutzungen nicht wegbekommen. Vielleicht geht das im Büro aber nicht in der Industrie, da gibt’s ja nicht nur ein bisschen Staub
     
  2. 13. November 2025
    Bei uns war das Thema vor ein paar Monaten auch aktuell. Es ging weniger ums Putzmittel selbst, sondern eher ums Gesamtkonzept. Gibt’s Prozesse, die Energie sparen? Wird das Team ordentlich behandelt? Wie transparent ist der Ablauf?

    Uns wurde damals in Wien Blitzblank empfohlen – nicht laut, nicht flashy, aber mit Fokus auf genau diese Punkte. Lief bisher ruhig und zuverlässig, ohne ständige Nachfragen. Mich würd interessieren: Was ist euch wichtiger – dass’s öko ist oder dass das Personal fair eingebunden ist? Beides zusammen scheint ja leider noch selten zu sein.
     
  3. 20. November 2025
    Naja wüsste aus meiner Sicht nicht wieso sich das gegenseitig ausschließen sollte. Als Kunde will ich in erster Linie ein gutes Ergebnis haben. Das wird man wohl in der Art nicht hinbekommen wenn da die Mitarbeiter jede Woche kündigen. Also von daher, ist das eher eine Voraussetzung für gute Arbeit. Aber da denke ich jetzt eher aus meiner Branche und leg das auf die Reinigungsbranche um.

    Wo ist da jetzt bei euch ein Unterschied? Sieht man das, bekommt man da etwas mit?
     
  4. 2. Dezember 2025
    Ja, sieht man – aber eher im Lauf der Zeit. Bei uns war z. B. vorher ständig wer anderer da, Abläufe haben jedes Mal gehakt. Seit Blitzblank übernommen hat, ist das stabiler. Die gleichen Leute kommen, man merkt: eingespielt. Wir hatten auch ein Übergabegespräch, da ging’s nicht nur um Flächen, sondern auch um Wünsche, Materialverträglichkeit usw. Das wirkt dann automatisch runder. Also ja – wenn’s passt, merkt man's. Wenn nicht, sowieso.
     
  5. 11. Dezember 2025
    Das wäre natürlich schon eine Verbesserung. Wenn man da nicht immer jede Woche neuen Mitarbeitern alles erklären müsste vor Ort, wäre uns natürlich auch geholfen. Wenn man weiß, wie es läuft, fällt es wohl leichter aufeinander Rücksicht zu nehmen.
    Ok, das klingt gut. Also hat man da auch etwas Einfluss darauf was verwendet wird. Da könnte man dann ja sagen, wir als Unternehmen setzen recht stark auf Nachhaltigkeit, das würden wir uns so auch von unserer Reinigungsfirma, Zulieferern, etc. wünschen.
    Es ist halt teilweise echt mühsam. Ich kann mir das jetzt für mich und meine Arbeit gar nicht vorstellen. Wenn ich da jeden Tag mit neuen Mitarbeitern zusammenarbeiten müsste oder ich einfach si zu Kundenterminen nicht gehe - das kann dann ja auf lange Sicht nicht gut laufen.
     
  6. 22. Dezember 2025
    Genau das ist der Punkt, den viele erst merken, wenn man’s einmal anders erlebt hat. Dieses dauernde Neueinschulen frisst auf beiden Seiten Energie, und am Ende leidet nicht nur die Stimmung, sondern auch das Ergebnis. Wenn immer dieselben Leute kommen, entsteht automatisch Rücksicht – man kennt die Räume, die Abläufe, auch die kleinen Eigenheiten im Alltag. Das hat bei uns viel mit Entspannung zu tun gehabt.

    Und ja, Einfluss ist da. Nicht im Sinn von „wir schreiben jedes Mittel vor“, sondern eher im Gespräch: Was ist euch wichtig, wo sensibel, wo egal. Wenn Nachhaltigkeit Teil eurer Unternehmenskultur ist, kann man das ruhig offen sagen. Dann wird auch erklärt, was machbar ist und wo Grenzen liegen. Dieses Abholen am Anfang hat bei uns viel Reibung rausgenommen.

    Dass du den Vergleich mit deiner eigenen Arbeit bringst, passt gut. Kaum jemand würde freiwillig mit ständig wechselnden Ansprechpartnern arbeiten. In der laufenden Büroreinigung merkt man Stabilität eben nicht sofort, aber man merkt sehr schnell, wenn sie fehlt.
     
  7. Wird halt auch stark davon abhängig sein wie es in der Firma zugeht. Das wird man jetzt als Kunde wenig beeinflussen können. Wenn das so bei der Firma blitzblank geht, dann ist es aber wohl auch für andere möglich. Aber es bleibt halt (leider) stark von der Führung des Unternehmens und dem Umständen in der Firma abhängig.
    Scheint halt eine recht umkämpfte Branche zu sein wo viele Unternehmen zu kämpfen haben. Das geht wohl oft auf Kosten der Arbeitsbedingungen und der Leistung.
     
  8. Video Script

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