Der Motor im Stand? Abstellen!
Es ist weit verbreitet, dass Autofahrer im Stand den Motor laufen lassen. Egal ob an der Ampel oder bei einer kurzen Warterei. Das führt nicht nur zu einem höheren Spritverbrauch sondern auch zur Belastung der Umwelt. Wenn du länger als 20 Sekunden wartest - mach den Motor aus. So schonst du die Umwelt und deinen Geldbeutel.
Reifendruck: Ein unterschätzter Faktor
Hast du den Luftdruck deiner Reifen geprüft? Oft geschieht dies selten, wenn überhaupt. Temperaturunterschiede beeinflussen den Reifendruck erheblich. Ein Unterschied von zehn Grad kann den Druck um 0,1 bar senken. Zu niedriger Druck führt zu höherem Verbrauch und schnellerem Reifenverschleiß. Experten empfehlen, bei jedem zweiten Tankstopp den Reifendruck zu überprüfen. Wo findest du den optimalen Druck? In der Betriebsanleitung, am Aufkleber in der B-Säule, im Handschuhfach oder am Tankdeckel. Mit einem Druck von 0,2 bar über dem empfohlenen Wert kannst du den Kraftstoffverbrauch erheblich reduzieren.
Übergewicht reduzieren
Überflüssige Lasten im Auto machen sich bemerkbar. Jede Dachbox erhöht den Luftwiderstand erheblich. Eine aktuelle Schätzung vom TÜV sagt, dass der Kraftstoffverbrauch um einen Liter pro 100 Kilometer steigen kann, wenn man eine Dachbox nutzt. Bei einem Jahresfahrzeug mit 15.000 Kilometern und einem Spritpreis von 2 Euro pro Liter können so Kosten von 300 Euro pro Jahr entstehen. Daher - überflüssiges Gepäck sollte entfernt werden.
Fahren: Mit Verstand und Ruhe
Gemäßigtes Fahren ist der Schlüssel. Plötzliches Beschleunigen und scharfes Bremsen sind Tabu. Schalte bei etwa 2.000 U/min hoch. Halte ein konstant niedriges Tempo. Modernere Autos zeigen dir an, wann du hoch- oder runterschalten solltest. So kannst du den Kraftstoffverbrauch optimieren.
Klar, das Licht!
Wusstest du, dass der Generator beim Fahren einen Teil der Motorleistung benötigt? Das hat Einfluss auf den Verbrauch. Wenn du tagsüber das Abblendlicht ausschaltest, senkt das den Verbrauch um 0,1 bis 0,2 Liter pro 100 Kilometern. Tagfahrlicht verbraucht weniger - nur 0,02 bis 0,05 Liter. Auch andere Verbraucher wie Klimaanlagen und Sitzheizungen kosten zusätzliche Energie. Öffne das Fenster statt die Klimaanlage.
Verkehrsleitsystem nutzen: Google Maps ist dein Freund
Du hast einen Termin? Mit Google Maps bist du gut beraten. Du erfährst in Echtzeit über das Verkehrsaufkommen. So kannst du Zeiten mit freien Strecken auswählen. Das hilft dir, Sprit zu sparen. Ein gleichmäßiges Tempo und weniger Bremsmanöver schonen dein Fahrzeug.
Intelligent tanken: Preise vergleichen lohnt sich
Der Unterschied in den Spritpreisen innerhalb einer Stadt kann erheblich sein. Verschiedene Apps zeigen dir die aktuellen Benzin- und Dieselpreise an. Ein Umweg zur günstigen Tankstelle kann sich finanziell lohnen. Studien haben gezeigt, dass sich ein Umweg von fünf Kilometern nur lohnt, wenn der Preisunterschied mindestens zwei Cent pro Liter beträgt. Auch die Tageszeit beeinflusst die Tankpreise. Morgens ist Tanken teurer als am Nachmittag. Abendstunden sind meist der beste Zeitpunkt, um zu tanken. Autobahntankstellen sind zumeist auch deutlich teurer.
Ein ganzheitlicher Ansatz beim Fahren und Tanken ist daher entscheidend. Es geht nicht nur darum, Sprit zu sparen; auch die eigenen Finanzen profitieren von diesen Tipps.