Öffentliche Weihnachtsbaum-Sammelstellen nutzen
Nach den heiligen drei Königen sind viele Gemeinden aktiv. Sie richten spezielle Sammelstellen ein. Echt praktisch ist, dass auf den Webseiten der regionalen Abfallämter alle Informationen dazu zu finden sind. Einfach mal nachsehen – wo ist die nächste Sammelstelle? Der Abfallratgeber Bayern bietet eine tolle Übersicht über regionale Abfallämter. Es ist zu beachten – Städte organisieren die Weihnachtsbaumentsorgung unterschiedlich. Eine zentrale Anlaufstelle gibt es daher nicht.
Biotonne – Wichtig ist das Kleinschneiden
Die Biotonne ist eine Option für viele Menschen. Wer seinen Weihnachtsbaum darin entsorgen möchte, der muss diesen allerdings zuerst klein schneiden. Wertstoffhöfe sind eine weitere Möglichkeit. Viele Gemeinden haben auch Grünsammelstellen eingerichtet. Bringen Sie Ihren Baum dorthin.
Kompostieren oder Verheizen im Kamin – Zwei kreative Möglichkeiten
Im eigenen Garten lässt sich der Weihnachtsbaum ganz leicht verwerten. Der Häcksler kann helfen, die Äste zu zerkleinern. So entsteht schnell ein wertvoller Kompost. Außerdem bietet es sich an, die Äste als Abdeckung über Beeten zu legen. Dadurch wird der Frost ferngehalten und das Licht blockiert. Eine weitere kreative Idee: Den Baum vorübergehend mit Meisenknödeln behängen – als Futterstation für Vögel. Das jedoch, sollte bedacht werden: Für das Verheizen im Kamin, muss der Stamm mindestens ein Jahr getrocknet sein.
Entsorgung über Hausverwaltungen oder lokale Vereine
Hausverwaltungen machen die Entsorgung oft besonders einfach. Wenn ein Sammelplatz für die Wohnanlage organisiert wird, kann man seinen Baum direkt vor der Haustür abgeben. In vielen Städten bieten auch lokale Organisationen ihre Hilfe an. Derartige Dienste sind oft gegen Gebühr, eine kleine Spende kann alles sein, was man braucht. Pfadfindervereine haben zum Teil sogar Rückholaktionen für Christbäume im Programm.
Zoos und Tierparks – Warum keine Bäume spenden?
Es mag überraschend klingen – Tannenbäume sind bei Elefanten beliebt. Dennoch nehmen Zoos meist keine Weihnachtsbäume an. Ein Grund dafür sind chemische Behandlungen der Bäume. Nur Bio-Tannen werden oft verwendet. Diese sind dann nicht vor Weihnachten verkauft worden.
Auf keinen Fall in der Natur entsorgen – Eine klare Botschaft
Den Weihnachtsbaum einfach irgendwo im Wald abzustellen – das ist absolut keine gute Idee. Das ist in den meisten Orten verboten. Weihnachtsbäume erfordern eine lange Verrottungszeit. Die Strafen für illegale Entsorgung beginnen in Bayern mit mindestens 50 Euro. Bei mehreren Bäumen kann es sogar noch teurer werden. Dazu kommt, dass nicht beseitigter Baumschmuck zu Umweltverschmutzung führt.
Wann sollte der Weihnachtsbaum entsorgt werden?
Für viele Menschen ist der 6. Januar – Heilige Drei Könige – der Stichtag. Traditionellerweise wird der Baum dann entsorgt. Einige Menschen behalten ihren Baum jedoch länger. In Bayern ist es Brauch, den Baum bis Mariä Lichtmess, dem 2. Februar, stehen zu lassen. Doch, wenn die Entsorgung ansteht, könnte es schwierig werden. In vielen Städten bestehen nur im Januar Sammelstellen für Christbäume.