Handy-Geheimtipp: Metall-Design und Zoom-Kamera für unter 500 Euro beim Nothing Phone

Das Smartphone erreicht durch außergewöhnliches Design und technische Finesse eine breite Käuferschaft. Nothing hat jetzt zwei neue Modelle vorgestellt. Sie bestechen durch ein Metall-Gehäuse und eine Zoom-Kamera. Der Preis ist verlockend, und somit stellt sich natürlich die Frage: Wie viel Aufpreis lohnt sich? Ästhetik und Funktionalität – im Blick stehen dabei die Display-Helligkeit und die lange Update-Garantie. Dieser Artikel beleuchtet die faszinierenden Facetten dieser Geräte und die Vorteile, die sie bieten.

Handy-Geheimtipp: Metall-Design und Zoom-Kamera für unter 500 Euro beim Nothing Phone

23. April 2026 von   Kategorie: Technik
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Nothing Phone 4a Pro: Edler als High-End


Die Rückseite sowie der Rahmen bestehen aus einem einzigen Stück Aluminium. Dieses neue Smartphone stellt das schlankeste Modell des Herstellers dar. Der Handkomfort ist bemerkenswert. Die Kamera-Umgebung ist transparent gestaltet. Ein Pixel-Display von dem Vorgänger findet sich dort wieder. Das Design hat sich gegenüber dem Vorgängermodell, dem Nothing Phone 3, erheblich verbessert. Mehr Farbvarianten stehen zur Auswahl. Neben klassischem Silber und aufregendem Schwarz erstrahlt das Smartphone auch in lebhaftem Pink. Die IP65-Schutzklasse erlaubt kein längeres Untertauchen, hat sich jedoch bei Regen oder einer Dusche bewährt – ein Test hat das problemlos bewiesen. Es sei angemerkt, dass Wasserschäden nicht von den Herstellergarantien abgedeckt sind.

Technical Highlights des Nothing Phone 4a Pro


Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 7 Gen 4, der die Pro-Variante mit ca. 30 % mehr Leistung ausstattet. Im Alltag bleibt der Leistungsunterschied jedoch subtil. Die Basisausstattung besitzt 128 Gigabyte Speicherplatz. Zudem kann man für einen Aufpreis von 80 Euro auf 256 Gigabyte erweitern. Beeindruckend ist das 6,83 Zoll große Display. Dünne Ränder und hohe Helligkeit sind hier die Trumpfkarten. Die Tester bemerkten beeindruckende 1300 Nits. Außerdem überzeugt die Darstellung mit Schärfe, guten Blickwinkeln und kräftigen Farben. Der Akku hat eine Kapazität von 5080 mAh und bietet etwa 22 Stunden im Benchmark. Als Nutzer kann man mit diesem Pro-Modell mühelos durch den Tag kommen. Das Aufladen erfolgt mit bis zu 50 Watt – es braucht etwa 70 Minuten für eine vollständige Ladung. Der offene PD-Standard erlaubt es, jedes passende Ladegerät zu nutzen, etwa auch für Tablets oder Notebooks.

Nothing OS, Android und Updates: Sicherheit und Flexibilität


Das Handy läuft mit Android 16. Aktuelle Sicherheitspatches sind integriert. Die Nutzeroberfläche nennt sich Nothing OS 4.1 und orientiert sich an reinem Android – einige Probleme werden behoben, die von Googles Bedienung hervorgebracht wurden. Das Design bleibt modern und aufgeräumt. Nothing Widgets helfen dabei, den Startbildschirm nach eigenen Wünschen zu gestalten. Bei der Einrichtung kann man zwischen einem klassischen, bunten Android-Look und einem monochromen Stil wählen. Neue Android-Versionen werden zeitnah zur Verfügung gestellt. Nothing garantiert drei Jahre an Android-Updates und sechs Jahre an quartalsweisen Sicherheitspatches. Einige Konkurrenten bieten sogar sieben Jahre an Unterstützung.

Essential Space: Ein praktisches Tool für den Alltag


Der Essential Space stellt ein zentrales Sammelordner für Notizen dar, eingeführt von Nothing vor einem Jahr. Die App erlaubt das Speichern von Screenshots, Skizzen und Audionachrichten. Ein kurzer Druck auf den Essential Key erfasst einen Screenshot, während das Gedrückt-Halten eine Sprachnachricht aufnimmt. Der Nutzen ist im Alltag klar erkennbar, doch die Flexibilität der App könnte durch Unterstützung auf anderen Geräten noch gesteigert werden. Die Position des Buttons wurde geändert und befindet sich jetzt links vom Powerbutton. Dadurch wird Verwechslung minimiert. Zusätzliche Funktionen würden diesen Space noch nützlicher machen.

Kamera-Qualität im Test: Überzeugende Ergebnisse


Die Kamera des Nothing Phone 4a Pro entspricht auf den ersten Blick der des Basis-Modells, verwendet allerdings fortschrittlichere Sensoren. Mit einem optischen Zoom von 3,5-fach überzeugt die Telefotokamera mit 50 MP. Die Hauptkamera, ebenfalls mit 50 MP von Sony ausgestattet, schickt sich an, qualitative Maßstäbe zu setzen. Eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera ergänzt das Kamerasetup. Die Resultate der Haupt- und Telekamera sind bemerkenswert für diese Preisklasse. Mit Hilfe der Zoomkamera eröffnen sich neue Blickwinkel. Die Ultraweitwinkelkamera hält qualitativ nicht mit den beiden anderen Linsen Schritt – sie eignet sich eher für Schnappschüsse. Fotos aus dem Test vermitteln einen Eindruck über die Qualität.

Nothing Phone 4a Pro: Fazit und Preis


Insgesamt überzeugt das Nothing Phone 4a Pro durch viele Verbesserungen im Vergleich zum teureren Phone 3. Das Aluminium-Gehäuse wirkt edel und passt zum Look von Nothing. Hard- und Software harmonieren gut. Der Snapdragon-Chip bietet genügend Leistung für den Alltag. Ein leistungsstarker Akku, gute Fotografie und der 3,5-fache Zoom machen das Gerät besonders. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch der kurze Software-Support von drei Jahren. Sicherheitspatches stehen für sechs Jahre zur Verfügung. Das Modell kostet 479 Euro – im Vergleich liegt das Galaxy A57 von Samsung beim Marktstart 50 Euro höher. Das Nothing-Smartphone bietet nicht nur ein geschmeidigeres Design, sondern auch bessere Kameras. Zusammen ergibt dies eine überzeugende Gesamtleistung in der gehobenen Mittelklasse.

Vorteile des Nothing Phone 4a Pro


  • Hochwertiges Äußeres
  • Außergewöhnliches Design
  • Helles Display
  • Hohe Leistung
  • Schlanke Software
  • Solide Akkulaufzeit
  • Überzeugende Kamera
  • 3,5-fach optischer Zoom

Nachteile des Nothing Phone 4a Pro


  • Nur IP65 wasserdicht
  • Kurzer Update-Support

Das Nothing Phone 4a Pro gibt es für 479 Euro auf Amazon im Angebot.

Alternativ ist das günstigere Nothing Phone 4a für 349 Euro verfügbar. Es bietet zwar ein Kunststoff-Gehäuse und einige Abstriche, bleibt jedoch ein attraktives Produkt. Wir empfehlen hier aber nicht zu sparen, die Akkulaufzeit und Ausstattung der Pro Variante sorgt auch dafür das es lange nicht überholt ist und sich über die längere Nutzungsdauer amortisiert - es wäre auch Nachhaltiger.