Ballmer: »Traditionelle Medien sterben aus«

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 29. Juni 2009 .

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  1. #1 29. Juni 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Ballmer: »Traditionelle Medien sterben aus«

    Alle paar Jahre erklärt Microsoft, was sich bei der Mediennutzung in Zukunft verändern wird. Und jedes Mal dauert es nur »ein paar Jahre«, bis traditionelle Medien aussterben – auch bei Steve Ballmers aktuellem Blick in die Glaskugel.



    »Wir können zwar darüber diskutieren, wie lange es noch dauern wird. In spätestens zehn Jahren wird der traditionelle Content von Zeitungen aber ausschließlich digital sein. Dann wird es keine klare Trennung mehr zwischen Zeitungen, Magazinen und TV-Programmen geben«, ist von Microsofts CEO Steve Ballmer dieser Tage zu hören. Microsofts Blick in die Glaskugel hat Tradition: Schon Bill Gates prophezeite einst den Niedergang bedruckten Papiers, auch sollten PC-Anwender eigentlich schon längst nur noch mit Tablet-PCs herumlaufen und Notizen dort handschriftlich eingeben.

    Auch Ballmer hält mit seinen Zukunftsvisionen nicht hinterm Berg. Auf einer Werber-Veranstaltung in Cannes prophezeit er das Ende der traditionellen Medien, allen voran der Zeitungen: Insbesondere die Zeitungsverlage haben es seiner Meinung nach versäumt, die Chancen digitaler Medien zu nutzen. Als Zugpferd seiner Argumentation dienen einerseits die derzeitige Wirtschaftskrise, andererseits aber auch die Probleme, mit denen sich der Anzeigenmarkt vor allem bei Print-Medien schon seit zwei Jahren herumschlagen muss: »Ich denke, wir haben es nicht mit einer Rezession, sondern mit einem Reset zu tun«, so Ballmer. Medienunternehmen, die unter dem Einbruch im Anzeigen-Business stöhnen, bräuchten gar nicht damit rechnen, dass ihre Einnahmen jemals wieder den Stand von vor einem oder zwei Jahren erreichen könnten. »Die Umsätze wandern zunehmend in den digitalen Sektor ab. Traditionelle Rundfunkbetriebe und Printmedien müssen ihre Geschäftsmodelle basierend auf der Tatsache entwickeln, dass sie künftig nur mehr einen kleineren Teil des Werbekuchens abbekommen«, erklärt der Microsoft-Chef. »Kennen Sie einen Herausgeber mit einem werbefinanzierten oder gebührenpflichtigen Businessmodell, der richtig viel Geld gemacht hat?«, fragt Ballmer – und beantwortet sie in seiner Rede in Cannes gleich selbst: »Nein«.


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