Bundestagswahl 2021: Ampel, Jamaika oder GroKo?

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von raid-rush, 26. September 2021 .

  1. #1 26. September 2021
    Ein Linksbündnis mit den Linken hat bei den Wählern große Verunsicherung ausgelöst. Ich vermute eine sehr hohe Wahlbeteiligung, die sich in der Gruppe "Andere" findet. Meine Vermutung war auch, das die Angst vor einer Linken Beteiligung definitiv vorhanden ist und dieses Wahlkampfthema auch gefruchtet hat. Auch einige stimmen der AfD sind mit Sicherheit aus strategischen Gründen abgewandert ggf auf die FDP um ein Linksbündnis zu verhindern.
    Die Linke verliert vor allem auch, weil viele sich denken eine starke SPD ist links genug.

    So wie es aussieht wird es vor allem an den Verhandlungen zwischen FDP und Grünen liegen wie schnell eine Regierung gebildet wird.

    Was denkt ihr, welche Koalition vermutet ihr? Wird es eine Ampel oder Jamaika oder wieder eine GroKo?
     
  2. #2 26. September 2021
    RRG war die größte Angst von fast jedem den ich kenne - der Alptraum für jeden der nicht kompletter Assi ist…und das nickt wegen SPD und Grünen sondern wegen der Linkspartei. 95% Steuern, 4000€ Netto für Flüchtlingsfamilien im Monat, jeder kann kommen wie er will, alle bekommen Geld ohne irgendwas tun zu müssen, Substanzbesteuerung auf Unternehmen,…die Partei ist schlicht geisteskrank….

    aber um es kalt zu stellen - die Anti RRG Kampagne hat nicht gefruchtet. Grüne und SPD haben darunter nicht gelitten. Die Linkspartei ist extrem schwach. Ihre ehemaligen SED Wähler sterben ihr langsam weg und im Osten dominiert die AfD.
     
  3. #3 26. September 2021
    geht es bei dir eigentlich auch ohne Populismus?
     
  4. #4 27. September 2021
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2021
    boracay, gab halt noch keine 100% afd wahl, damit muss man klar kommen. musst mal paar jahre noch warten.
    die linken sind nichtmal richtig drin. warum angst davor?
    scholz der so viel dreck am stecken hat als kanzler... puuh
    oder ein knautschbär laschet der weich wie knete ist...



     
  5. #5 27. September 2021
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2021
    Das sehe ich anders, die Grünen haben Abschläge hinnehmen müssen genauso wie die AfD, die Umfragewerte waren vorher deutlich besser.
    Viele waren Unentschlossen und wollten aber Linke Beteiligung ausschließen - also haben sie SPD oder FDP oder Sonstige gewählt.

    Die FDP ist inhaltlich mit der AfD auch am nächsten... und das die AfD keinerlei Regierungsoption bekommt ist wohl klar, daher haben sicher einige aus strategischen Gründen vermutlich dafür entschieden.

    Der Wähler hat gerne eine starke Linke in der Opposition, aber nicht in der Regierung.

    Das die SPD gewonnen hat, liegt wie ich zuvor schon erwähnt hatte nur am Kandidaten. Wie bei jeder "Demokratischen" Show wird nur der Spitzenkandidat also seine Weste und dessen "Profil" gewählt. Peinlich aber es ist so. Wir haben Glück, dass von den "Volksparteien" irgend wo immer noch halbwegs jemand zu finden ist der "ansehlich" ist als Plakatnase - wobei die Auswahl immer magerer wird... im Spitzenpersonal tummeln sich so viele Kaschper das glaubt man kaum.
    In wohligen Zeiten mag das funktionieren... was kommt raus wenn es mal richtig schlecht läuft? Dann verweise ich auf das Ende der Weimarer Republik. Ich halte Oberflächliche Abstimmungen prinzipiell für gefährlich. Direkte Demokratie sollte nicht per Abstimmung laufen sondern per Dialog und Verifizierung durch Expertengremium - aber diesen direkten Weg sollte man einführen um Einflussnahme zu haben auf eine Regierung. (direkte Technokratie nennt man das auch)
    Diese 4 Jahres Dauerlegitimierung ohne weitere Instanz hat zwar Vorteile aber eben auch Nachteile. Die EU sollte mehr Einfluss auf die Nationalpolitik bekommen durch einen "Experten/Wissenschaft-Rat" der gleichzeitig auch Dialog/Diskussion mit dem Bürger führt.

    Simples Beispiel, die Enteignungsvorschläge in Berlin. Hat es Sinn oder nicht? Warum Abstimmen? Das muss man doch anhand von Fakten auswerten und berechnen können, was ist die Ursache und was kann man tun.

    Was passiert wenn man Enteignet:
    Das Land macht Schulden, bzw gibt Milliarden aus für den Abkauf. Hat dann kein Geld mehr für Neubau. Der Immobilienkonzern wird dann erst recht nix mehr bauen und sagen, nein Danke auf euch ist kein Verlass, wir bauen wo anders aber nicht in Berlin. Heißt zwar für die die wohnen erstmal keine Mietsteigerung, dafür wird auf dem restlichen Wohnungsmarkt durch den fehlenden Raum die Miete erst recht explodieren.

    Das ist genauso, als hättest du beim Bäcker zu wenig Brot und die Lösung ist, den Preis nicht der Nachfrage anzupassen sondern einfach zu sagen das Brot darf nicht teurer sein damit jeder es kaufen kann... tja am Ende verhungern dann trotzdem Leute weil einfach nicht genug da ist und es wird noch schlimmer... weil der Bäcker aufgrund des gedeckelten Preises einfach noch weniger bäckt - da die Rohstoffe auch teurer werden.

    Die Baukosten und Rohstoffpreise sind extrem gestiegen, die Kosten wird der Mieter zahlen müssen, andernfalls wird das Bauprojekte überhaupt nicht gestartet. Die Gewinne der Konzerne sind ohnehin stark geschrumpft, die Rendite liegt bei 4-6%.
    Eine Enteignung bringt also maximal diese Spanne an "Einsparung" dafür würde sich die Lage am Wohnungsmarkt extrem verschlechtern.

    Was wäre eine Lösung? Der Staat muss betroffenen Mietern eben entsprechend Zuschüsse gewähren als Übergangslösung bis neue Sozialwohnungen gebaut wurden. Die Wohnbaukonzerne müssen sich verpflichten Wohnungen zu bauen und einen Anteil an Sozialwohnungen. Das kommt die Konzerne teuer genug das sie Bauen müssen...

    Erinnern wir uns an den Berliner Flughafen? Ahja der Staat soll was machen? Staat soll Wohnungen Enteigenen und Bauen? oh oh... vermutlich sind die Wohnungen dann fertig wenn keiner sie mehr braucht und haben doppelt so viel Steuergeld gekostet als wenn es ein "Profi" macht, der mit dem Geld Haushalten muss weil es sein eigenes/Aktionärsgeld ist.

    Wie wäre es denn wenn der Staat sich bei Vonovia mit maximal 15% beteiligt und das bauen vorantreibt/initiert, ohne dabei groß Mitsprache für die Umsetzung zu haben. Könnten das ja auch gleich in einen Staatsfond aufnehmen und damit die Rente etwas zu ergänzen. Der Norwegische Staatsfond ist immerhin mit über 10% an Vonovia beteiligt... offensichtlich ist das ein sicheres Ding für deren Rente.





    Zitat Der Paritätische Wohlfahrtsverband:
    "Jeder Mensch hat nicht nur das Recht auf eine Wohnung, sondern muss auch ein Recht darauf haben, dort wohnen zu bleiben, wo er lebt."

    Fantasie ist schon was schönes... geht nur total an der Realität vorbei, erzähl das mal den 70% armen Menschen auf der restlichen Welt.

    "Recht" ... der Wohlfartsverband hat scheinbar keine Ahnung was Recht bedeutet und das der Natur, menschgemachte Vorstellungen von "Recht" völlig egal sind.
     
  6. #6 27. September 2021
    Was ist inhaltlich falsch an dem was ich geschrieben habe? 95% Abgabequote hab ich dir im Wahlprogramm der Neo-Kommunisten belegt, die 4000€ Netto ebenfalls, die Substanzbesteuerung auch… gesagt hast du dazu gar nix außer „pöser pöser Nazi“.

    Dass die Linkspartei trotz ihrer Beliebtheit bei linken Krawallmachern/Straftätern im Wesentlichen eine Rentnerpartei voll mit Ex SED Kadern und fast ausschließlich im Osten gewählt.
     
  7. #7 27. September 2021
    Korrekt - die AFD ist eine wirtschaftsliberale Partei, mit dem Programm kann ich mich gut identifizieren. Mit ihrer Wählerschaft und den Politikern eher weniger.

    Und drum hat die Linke kaum mehr Stimmen und ist nur dank der Assozialen Straftäter in Leipzig überhaupt im Bundestag - weil die Wähler eine starke Linke wollen? Hä?

    Diese Gewinne werden fast nur noch durch Wertberichtigung der Immobilien erzielt, nicht mit dem vermieten. Vermietung ist vor allem bei Neubauten ein absurdes Draufzahlgeschäft, die Baukosten sind viel schneller gestiegen als die Mieten.
    Absurd dass die Linken über steigende Mieten reden wenn diese bereinigt um Baukosten und Zuzug sogar deutlich fallen. Aber so ist Berlin, Mathe existiert in diesem Dysfunktionalem Loch nicht mehr….

    Es gibt da auch einen weitere Sache: Tempelhof Abstimmung. Diejenigen die jetzt für Enteignung stimmen haben gegen den Bau von Wohnungen am Tempelhof gestimmt. Skurril und absurd - einfach Berlin.

    Linkes Selbstverständnis:
    Aus Mietern Eigentümer machen und sich dann beklagen dass es in Deutschland zu wenig Vermögen gäbe…einfach nur krank.
     
  8. #8 28. September 2021
    Wenn man davon ausgeht das die Linke in die Opposition geht weil die Umfragen eine Starke SPD/CDU/CSU anzeigen, (das waren die Zeiten in der die SPD kaum stimmen hatte...) doch wenn die Umfragen ein Linksbündnis befürchten lassen, wählen einige doch lieber die SPD statt der Linken. So meine Einschätzung.

    Die Inflation mindert die reale Rendite der Mieteinnahmen auch erheblich über die Jahre... wenn die Konzerne 5 Jahre keine Miete erhöhen wollen in Berlin, dann ist das schon ziemlich deftig. Und wie du schon sagst, Neubau ist ein mittelfristiges Verlustgeschäft wenn die Miete dann billig sein soll. Bis ein Neubau abgeschrieben ist und Gewinn mach, vergehen 20 Jahre. Letztendlich steigen die Preise, weil immer mehr Hipster mit Geld in die Stadt drängen und damit den Wohnraum aufkaufen. Das hat nichts mit den Konzernen zu tun die ihre Miete an die Kosten und Inflation anpassen.

    Wie du schon sagst, die Rendite kommt durch den Altbestand der Quasi im Wert gestiegen ist und wenig Kosten hat. Wobei durch die Modernisierungs und CO2 Vorschriften auch wieder viel Geld da investiert wird.

    Noch mal zum Thema, ich vermute mal eine Ampel, auch wenn die FDP sicher eine Strategie versucht, wie sie die Union mit den Grünen zusammenbringen kann. Da müssen aber schon gute Angebote kommen das Jamaika läuft. Dafür müsste aber wohl die Spitze ausgetauscht werden um seine Reputation zu wahren.
    Klar ist das die Grünen und FDP jeweils einen sehr guten Ausgangslage haben um mit beiden größeren Partnern zusammen zu kommen. Die SPD/Union müssen wohl erhebliche Zugeständnisse machen.
     
  9. #9 4. Oktober 2021
    Wie man es gut macht sieht man in Österreich- deutliche Steuersenkungen insbesondere für Unternehmen und CO2 Bepreisung. Damit wird uns das heutige Niedriglohnland Österreich (bei uns in der Firma arbeiten etliche Österreicher unf pendeln 2h weil sie hier Doppel so viel verdienen) in absehbarer Zeit den Rang ablaufen.

    Das will man hier aber nicht sehen - stattdessen plant man Hartz IV zu erhöhen, den Bezug an keinerlei Bedingungen mehr zu knüpfen (nicht mehr ganz dicht?????) und eine Kindergrundsicherung einzuführen und so Assoziale zum Kinderkriegen zu animieren. Das führt zu einer Lost-Generation, genau das Gegenteil was alle anderen europäischen Staaten machen. Ein Wahnsinn den die FDP nur sehr bedingt entgegen stehen kann.
     
  10. #10 4. Oktober 2021
    Ja eine Europaweite Angleichung der Unternehmenssteuer wäre wohl sinnvoll auch im Hinblick auf die Konkurrenz im EU-Ausland, die niedrigere Steuern haben. Die CO2 Besteuerung ist überfällig, die ich vor Jahren schon vorgeschlagen hatte. Bzw eine noch etwas komplexere Umweltsteuer die generell auf Nachhaltigkeit eingeht... aber gut da sind wir weit entfernt.

    Österreich ist nicht vergleichbar mit Deutschland, die haben andere Probleme und leben vom Tourismus. Dazu sind die politisch relativ eigen und nicht gerade innovativ oder fortschrittlich. Niedrige Löhne sind ein Anzeichen von schwacher Wirtschaft die keine höheren Löhne zahlen kann.

    Wenn die Reallöhne sinken ist das ein ein Zeichen für eine Rezession, auch wenn Wachstum innerhalb und durch die Inflation "vorgegaukelt" wird, das Realwachstum stagniert oder fällt.

    Das sind nur so "Stimmungs" Faktoren für Leute die sich nicht auskennen. Immer das mit Prozente hoch und runter... Wirtschaft bricht um 10% ein und steigt um 5% dann wird gefeiert oh wow Wachstum... dabei sind die 5% ausgehend vom Basiswert nicht mal 3% vom Ursprungswert... also alles nur Relative und extrem ungenaue Werte die quasi den absolut- oder Realverlust /-Gewinn verschleiern.

    Die nächsten Jahre werden noch deutlicher zeigen das es kein Weiter so mehr gibt... Energie und Umweltzerstörung waren viel viel zu billig. Und es gibt nicht viele Möglichkeiten dem Kollaps noch zu entkommen.

    Es wird wohl eine Mischung aus verschiedenen Szenarien sein. Fakt ist, das es mächtig Brodeln wird. Wir müssen mit einer erheblichen Wirtschaftsreduktion und Konsumreduktion arbeiten und gleichzeitig das dem verwöhnten Bürger klar machen das wir alle maßlos über den Verhältnissen gelebt haben. Wenn das scheitert wird die Massenvernichtung beginnen und zwar untereinander und gegen andere noch Ärmere Länder deren Bevölkerung, schwer Bewaffnet ihr Naturrecht auf Rohstoffe/Nahrung einfordern wird.

    Wenn Millionen Menschen hungern und dursten, und es keine Perspektive mehr gibt aufgrund des Klimawandels dann müssen sie Wandern. Und das werden sie Tun. Und wir werden vermutlich wie ich schon mal erwähnt habe die Frontex (EU Armee) und Grenzen verstärken. Es wird das menschliche Versagen noch mal und wieder einmal historisch Untermauern.

    Unmenschlich? Was für ein Wort dabei sind doch die schlimmsten Dinge alle tiefst Menschgemacht... also was für ein Schwachsinn davon Menschlichkeit als "nur positives" zu sprechen.

    Alles was Umweltschädlich ist muss massiv besteuert werden. Kleidung für 3 Euro? Auf keinen Fall... Kleidung wird getragen bis sie kaputt ist und die muss dann auch robust sein und langlebig, weil der Mindestpreis festgelegt wird auf 30 EUR je 100g - dann lohnt sich Qualitätsvergleich und Qualität zu kaufen.

    Warum eigentlich Spritzmittel verbieten? Die müssen einfach hart besteuert werden... richtig hart, dann kommt der Preis auch beim Endkunden an und sorgt dafür das er womöglich was anderes kauft. Gülle und Tierhaltung massiv Besteuern. Alles was Umweltschädlich ist stetig teurer machen.


    Anstelle zu Subventionieren... was total falsch ist, weil man damit lediglich die Preise drücken will sollte man es umgekehrt machen, die Preise müssen massiv steigen. Der Verbraucher muss die REALPREISE sehen und verstehen. Nicht diese Verzerrung durch Subventionen.

    Also los los, Teurungsraten von 6% pro Jahr sehe ich als verträglich, das ist das Minimum was wir brauchen um dem Umweltkollaps noch was entgegen zu setzen und die Realwirtschaft und das Realwachstum ins negative bekommen ohne dabei zu viele Arbeitsplätze zu verlieren.

    Wir werden also eine massive Vermögensentwertung bekommen und absolut keine steigenden Löhne mehr. Der Konsum wird sinken und sich stark auf Nachhaltigkeit verlagern.

    Die Preise müssen endlich angepasst werden an die Umwelt und Nachhaltigkeit.

    Der Wohnraum wird sich aus den Städten mehr aufs Land verlagern müssen, die hohen Preise in den Städten werden stagnieren, sobald die Nebenkosten horrend werden. Digitalisierung ermöglicht das Arbeiten vom Land aus, das Pendeln soll wegfallen.

    Viele Immoblienkonzerne haben diesen Effekt gar nicht am Schirm... die Kaltmiete wird sehr bald stagnieren auch ohne Deckelung usw... weil die Bewohner zunehmend durch die Nebenkosten unter Druck geraten werden.

    Urlaub mit Flugzeug und Schiffen (auf Ölbasis), das hat keine Zukunft...

    Wir werden ärmere Länder extrem viel Entwicklungshilfe leisten müssen dafür, das sie die billigen Energieträger und Rohstoffe im Boden lassen.

    Letztendlich lassen sich fast alle Faktoren über die Energiepreise Beeinflussen. Dummerweise sind wir abhängig von Mobilität die noch längst nicht soweit ist... das behindert alles.
    Und bis Synthetische Brennstoffe auf Wasserstoffbasis in den Verbrennern laufen dauert es auch noch ewig, abgesehen davon das man die Energie dafür gar nicht hat...

    Das ist wie weglaufen von einer Gewehrkugel. Der Abzug ist schon gedrückt... hinwerfen und auf den Boden fallen ist schmerzhaft aber wohl die einzige Chance.
     
  11. #11 4. Oktober 2021
    Da wirst du Europaweit keinen Konsens hin bekommen, quasi alle Nachbarländer besteuern Körperschaften sehr gering und dann kommen noch Länder wie CH dazu, nicht umsonst Sitz vieler Konzerne.

    Der Trend sollte vielmehr dahin gehen Körperschaften gar
    Nicht zu besteuern sondern nur Entnahmen und Ausschüttungen. Dafür richtig hohe MWST (25% auf alles ohne Ausnahme) und jegliche Entnahmen (Gehälter, Dividende usw) fair besteuern wobei 42/45% viel zu hoch sind.


    Das ist auch viel zu kompliziert. Lieber MWST hoch, dann wird Konsum teurer.

    Nur 5% des BIP in Österreich hängen am Tourismus, in Deutschland sind es 4%. Die Wirtschaftsstruktur ist gut vergleichbar, viel Mittelstand, viele spazialisierte Nischen Weltmarktführer. Produktivität ist aber einiges unter Deutschland, in der Industrie deutlich unter Deutschland.

    aber sie steigen ja seit vielen Jahren. Dieses Jahr vielleicht nicht aber sonst geht der Trend stark aufwärts, auch weil Arbeitskräfte ausgehen.

    Das ist doch ein lachhaftes Märchen. Es gibt keine Klimaflüchtlinge, der Landwirtschaftsoutput erreicht jedes Jahr einen neuen Höhepunkt und das Wirtschaftswachstum in der dritten Welt ist sehr hoch. Die Ursache für Migration aus Afrika ist vor allem: Steigender Wohlstand. Immer mehr Leute können sich die sehr teure Flucht leisten.

    Das schlimmste was der Staat machen kann ist in Preise einzugreifen. Er kann gerne Vorschriften machen (EU erlaubt nur Kleidung aus Bio Baumwolle z.B.) oder Zölle erheben, aber niemals in Preisbildungsprozesse eingreifen. Das geht in die Hose.

    Jede Billigjeans für 29€ hält ewig, genauso meine 10€ Otto Kern T-Shirts.

    Ja das sollte man sich fragen, zumal BFR und Umweltbundesamt hier für jedes Mittel eine Nutzen-Risiko Abwägung machen können. Fällt dann halt leider nicht so aus wie Gründe Ideologen das gerne hätten.

    nochmals: die EU Agrarsubventionen sinken seit Jahren und sollten den extremen Strukturwandel in der
    Landwirtschaft abfedern. Das ist sinnvoll, in Deutschland ist dieser bereits abgeschlossen aber selbstverständlich muss man aus marktwirtschaftlicher Fairness diese genauso fördern wie die in Rumänien.
     
  12. #12 4. Oktober 2021
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2021
    Das wäre vor 15 Jahren die richtige Entwicklung gewesen... heute ist es so, das wir ohnehin die Preise für "Umweltschäden" Einpreisen müssen und das zu einer enormen Preissteigerung führt, bei den Rohstoffen und der Energie. Die Politik hat Angst vor dem wütenden Mob der auf Inflation reagiert... deshalb Deckelt man jetzt schon Preise, was eigentlich dem Markt total widerspricht.

    Anstelle der MwSt erhöht man also die Umweltsteuer was einen ähnlichen Effekt hat, die Preise steigen zusätzlich. Allerdings eben nicht auf Produkte die ggf. Nachhaltiger sind oder im Falle der CO2 zumindest Klimafreundlicher... die Nachhaltigkeitssteuer wie ich sie gerne hätte, fehlt ja noch.

    Produkte sollten auf Nachhaltigkeit Besteuert werden und auf Umweltverträglichkeit und nicht Pauschal. Das bedeutet das eine optimal Nachhaltig angebaute Tomate, bestenfalls komplett Steuerfrei in den Handel geht! Damit würden sich einige Preise auch reduzieren und gerade für kleine Geldbeutel ist das bedeutsam, hier wirkt sich die MwSt eher negativ aus.

    Dann wird der Mob noch wütender, weil die Inflation dann vermutlich über 10% geht. In einer Dummokratie ist das nicht durchsetzbar. Wir sind alle unmündige dumme Kinder mit Lutscher, und wir wollen den billigen Zucker... so ein Entzug ist hart.

    Die Erträge pro Fläche gehen seit Jahren global zurück, weil die Böden ausgelaugt sind und das Wetter nicht mitspielt... der Output steigt auf Kosten der Umwelt für neue Flächen die immer ungünstiger und schlechter sind, was mehr Spritzmittel und Dünger bedeutet.
    Klimaflüchtlinge gibt es schon, die Wandern aber bisher innerhalb des Kontinents weil man sie nicht raus lässt... zudem haben die kein Geld und wenig Kraft, weshalb sich erst mal die die noch können auf die Flucht per "Mobil" machen. Der Rest ist auf Hilfe angewiesen und wird nur so lange im Zelt bleiben wie es möglich ist, wenn nichts mehr geht, werden sie wie es Menschen immer schon getan haben, zu Fuß Wandern und neue Lebensräume suchen.

    Ja der Trend wird nicht haltbar sein bei den steigenden Kosten... außer die Margen der Unternehmen sinken wegen höherer Löhne. Das wird erst wirtschaftlich wenn die Währung stark abwertet und der internationale Leistungspreis dadurch sinkt. Damit steigen die Reallöhne nur scheinbar und innerhalb der Währungsunion.

    Ob die Löhne steigen oder nicht, prinzipiell können sollen sie gar nicht steigen, weil dann der Konsum höher würde... doch das ist genau das die Umwelt zerstört also kontraproduktiv ist. Das heißt die Kaufkraft pro Kopf kann gar nicht steigen, das wäre nicht Nachhaltig.

    Das Verhältnis von wirtschaftlicher Leistung zu Umweltverbrauch und Rohstoffen muss erst wieder ins Gleichgewicht. Das bedeutet nichts anderes, als das wir die bisher Gratis entnommenen Umweltkapazitäten abbezahlen und unsere Schuld begleichen.


    Korrekt, das macht keinen Sinn. Preise Deckeln bringt nichts. Mindestpreise sind genauso nutzlos, allerdings meine ich damit eher das die Preise durch Steuern dahin steigen. Die Produktionskette und die Kostensturktur muss offengelegt werden. Dann wird geschaut wie Nachhaltig und Umweltfreundlich wird das Produziert. Bei dem Preis kann etwas nicht stimmen.... weil Wasser und Luft hier nicht eingerechnet wird die nimmt die Industrie als Gratis, genauso wie quasi Versklavung der Arbeiter, das sind Rohstoffe die man sich einfach "Nimmt" die aber alle gehören und endlich sind. Das muss in den Preis mit rein. Dann kostet die Jeans bestenfalls 100 EUR.

    Haltbarkeit mag passen, das heißt nicht das die Umweltverträglich und Fair hergestellt wurde. Giftfarbe, Abwasser einfach in Fluß ohne Filter... Arbeitskraft vergiftet und versklavt. Das sieht man der Jeans nicht an, aber dem Preis. Baumwollanbau, Gift Gift, Wasser Wasser das ist nicht nachhaltig und wird nicht auf ewig so gehen.

    Die Natur braucht mehr Zeit sich zu regenerieren als wir an "Abnutzung" verursachen. Das ist das Urproblem aller Probleme... wir müssen quasi alles Reduzieren was Abnutzung verursacht. Wir müssen den Konsum-Wirtschaftskreislauf also erstmal drosseln und dann umbauen auf Nachhaltigkeit.

    Mehr Nachhaltigkeit bedeutet auch, das man teile des "Luxus" Konsum beibehalten könnte und zumindest den Lebensstandart nicht komplett auf Steinzeit umstellen muss.

    Klar die Alternative wenn wir gar nichts vermissen wollen ist, Massenvernichtung.... jeder weniger bedeutet mehr für mich. ICH ICH ICH EGO-SHUTDOWN-WORLD. Also wer will mit SUV im DriveIn 1kg Steak essen? Der sollte jetzt bitte den Roten Knopf drücken und den Nuklaren Erstschlag durchführen... Krank oder? Das ist doch keine Alternative... das ist AfD Style.
    Ja ich würde gerne unwissend Lecker Fleich essen und gratis nach Hawaii Fliegen... und weil das eben alles so billig und einfach ist, BITTE BITTE VERBIETET ES, macht es so teuer das ich es nicht mehr kann... weil ich dem sonst nicht widerstehen kann und will, wenn alle anderen es auch machen... warum sollte ich mich selbst Kasteien?
    Es gibt genug die machen das Freiwillig und das ist gut so, aber das reicht nicht.
    Alle KOSTEN müssen im Preis enthalten sein, dann regelt sich das auch...
    Das wird eher akzeptiert als Verbote, ist aber halt marginal Unfair, da sich dann ein paar wenige Milliardäre das trotzdem leisten können, aber gut, auf die paar Leute ... die werden dann unbeliebt und machen das auch nicht mehr. Zumindest würde man sich damit so unbeliebt machen das es nur noch geheim oder gar nicht mehr geht... von daher löst sich das Problem auch.
    Elitenhass könnte doch auf Umweltsünderhass umgewandelt werden in den Socialmedias, das ist was für jeden, das macht doch jedem Spaß dieser bunte trollige Hass
    Gibts doch jetzt schon, wie heißt das, Flugangst? Ach ne, Flugscham ^^

    Wenn ich dann mal Alt bin im Pflegeheim und erzähl wich damals im Urlaub war, wird man mir sicher nicht mehr die Rente erhöhen sondern eher den Tropf abdrehen ^^
    Büße für deine Sünden, 100 Jahre alt werden... nix da. Dein Konsumlimit ist erreicht, hier Formular ausfüllen fürs Ableben.
    [/Satire]



    Marktwirtschaft und Fairniss und Subvention, das widerspricht sich eigentlich... aber ich verstehe was du meinst. Ohne Umverteilung geht eben nichts auf ewig. Entwicklungshilfe in die EU ist ja Grundbein des Wachstums. Den "Binnen"-Markt vergrößern und neue Kunden gewinnen und deren Erfolg ist der eigene Erfolg. Das widerspricht ja nicht der Nachhaltigkeit, nur muss man diese Regeln klar machen und die bisherigen versteckten und UNBEZAHLTEN Kosten sichtbar machen.

    Unbezahlt ist: Luftverschmutzung, Klimaverschlechterung, Wasserverschmutzung, Rohstoffraubbau, ... niemand bezahlt dafür wirklich, man nimmt das als "Gegeben" Gratis hin und wer sich die Rechte an diesen Rohstoffen quasi per Landeigentum erkämpft hat macht damit was er will.... das geht nicht.
    Das ist das ganze Grundproblem der Wirtschaftspolitik, die Annahme alles sei Unendlich...
     
  13. #13 5. Oktober 2021
    viel zu komplizierte Erhebung und damit kaum umsetzbar. CO2 muss reichen. Zumal unklar ist was wirklich nachhaltig ist.

    Das muss man auch strecken. 0,5% im Jahr oder so. Sind 12 Jahre auf den normalen Satz, auf den Rest noch länger.

    nicht richtig - der Ertrag quasi aller Getreidesorten pro Hektar steigt

    Google:
    Hektarertrag der wichtigsten Getreidearten weltweit bis 2020/2021

    In D mag der Ertrag wegen Bio eventuell sinken, aber das ist politisch gewünscht.

    wo bitte in Afrika hat „der Klimawandel“ negative Auswirkungen? Die Zahl der Düren und Hungersnöte geht trotz verdreifachung der Bevölkerung zurück.


    Die Preise werden schlicht steigen und im globalen Wettbewerb wird man immer weiter zurückfallen. Schon dass es so Schwachsinn wie Kündigungsschutz in D noch gibt zeigt dass man in diesem Jahrhundert nicht angekommen ist.

    wie soll den das gehen? In Elektroprodukten hast du 1000sende Zulieferer drin….

    Ein Märchen von Ano dazumal. In China wird oft schon deutlich mehr verdient als in Osteuropa, schon heute blicken die mitleidig auf uns mit unseren Sozialstaaten herunter.

    ja die linksgrünen schießen sich sehr auf gewissen Themen ein. Fliegen und SUV - der Teufel.
    Dabei verbrauchen viele SUB ned mehr als ein Kombi der gleichen Modellreihe und Fliegen ist halt für den globalen CO2 Ausstoß kaum relevant. Relevant hingegen ist die Bauwirtschaft, was laut linksgrünen ganz dringend gemacht werden muss - viel bauen.

    Auch den riesigen Flächenverbrauch und den hohen
    CO2 Ausstoß der Bio Landwirtschaft erwähnt man lieber nicht…
     
  14. #14 5. Oktober 2021
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2021
    Digitalisierung? Der Algo ist gleich geschrieben, der macht dir das alles Automatisch... der braucht nur die Daten und die werden natürlich nicht offengelegt aus diversen Gründen. Das Problem ist das Preise und Lieferanten oft auch aus strategischen Gründen natürlich vertraulich sind, das muss auch so bleiben... die Daten müssen halt verschlüsselt/anonymisiert bleiben. Nur zu Zwecken der Prüfung nachvollziehbar werden. Nachhaltigkeit zu fördern ist relativ einfach:
    Es wird quasi wie du sagst die MwSt auf 25% angehoben, ausgenommen werden dann eben nur die Produkte die ihre Nachhaltigkeit beweisen können und dann verbilligt. Jedes Produkt hat ja ohnehin seine GTIN/EAN also lässt sich heute Theoretisch jedes Produkt individuell besteuern.
    Einfache Produkte wie Lebensmittel aus dem Inland/EG brauchen das ja nicht unbedingt... also ein Apfel vom Markt muss jetzt nicht auf Nachhaltigkeit geprüft werden.
    Oder man macht einfach ein PayBack für Nachhaltigkeit, die jeweiligen Produkte haben dann eben einen Gutschein den man sich erstatten kann, als Übergangslösung bis alle System das dann Vorab verrechnen können.

    Dann überlegt sich der Elektrohersteller sicher ob er nicht so baut, das es Nachhaltiger wird. Damit er am Markt günstiger verkauft. Die Kriterien dafür müssen natürlich festgelegt werden und ggf. in Stufen unterteilt. Die höchste Stufe bedeutet dann zB. effektiv Steuerfreies Produkt.

    Lebensmittel quasi steuerfrei - dafür kostet dann der Liter Benzin das doppelte - das würde vor allem den Armen helfen die sich eh kein Auto leisten können.

    Die Grundversorgung sollte günstig bleiben, alles andere ist Luxus der die Umwelt schädigt das darf also teuer werden. Ich würde die Steuer für Kleidung und Elektrogeräte sogar noch deutlicher Anheben, ggf mit Pauschalen. Und dann erst herunterstufen durch den Nachhaltigkeitsnachweis.




    Wenn man das Wirtschaftsnetzwerk in so einer Bigdata Algo drin hat, kann man quasi die Nachhaltigkeit automatisch herausfinden anhand von wenigen bekannten Faktoren. So könnte man auch Live die Wirtschaftsdaten ablesen und vorhersagen machen über mögliche Mängel oder Engpässe. Das hätte nicht nur Vorteile für die Nachhaltigkeit sondern auch für die ganze Stabilität.

    Der Nachteil ist, das diese Daten extrem sensibel sind und andere Staaten daran interessiert sind bzw Schwachstellen ausfindig machen könnten. Daher braucht es ein extrem guten Datenschutz, alles muss Verschlüsselt sein und es gibt keine Zentralschlüssel. Alle Daten sind Limitiert und die Schlüssel jeweils zeitlich begrenzt auf bestimmte Rechteinhaber verteilt die wiederrum nur Zugriff bekommen vom System wenn konkrete Fakten vorliegen etc.

    Er ist gestiegen aus anderen Gründen, andere Sorten, stärkerer Dünger und Pflanzenschutzmittel... die ursprüngliche Fruchtbarkeit hat abgenommen. Würde man das vergleichen wollen bzw darstellen wollen, müsste man immer die gleiche Bedingung haben - also gleiche Sorte selber Anbau.

    Afrika ist mit am stärksten betroffen vom Klimawandel.
    Klimaänderungen in Afrika – Klimawandel
    60% der Afrikaner leben und arbeiten von der Landwirtschaft... und die Dürren nehmen zu: https://library.wmo.int/doc_num.php?explnum_id=10421
    Es sind extrem viele Abhängig von der Hilfe und Spenden, bzw Importe; Tendenz zunehmend.

    Das mit dem CO2 musst du mir mal erklären, Spritzmittel und Dünger benötigen in der Herstellung viel Energie bzw CO2. Der geringfügig erhöhten Flächenverbrauch wegen Beikräuter und geringerer Ernte kompensieren sich durch den geringeren Verlust an CO2 durch den niedrigeren Biomasse/Humus-Verlust gegenüber einer intensiven Landwirtschaft. Abgesehen davon das auch Insekten und Beikräuter CO2 binden und dem Erhalt der Biodiversifizierung beitragen.

    Mehr Ertrag pro Hektar sage nichts über die Nachhaltigkeit aus und auch nichts über den CO2 Stempel pro Tonne Erntegut. Das ist deutlich Komplexer auszurechnen mit allen Nebeneffekten.
     
  15. #15 7. Oktober 2021
    boracay hatte doch irgwas gepostet letztens mit den abgeordneten der selben berufsgruppe.

    Zu alt, zu männlich, zu viele Akademiker – wie repräsentativ ist der neue Bundestag?
     
  16. #16 8. Oktober 2021
    das ist schlicht unmöglich das zu kontrollieren. Schon mal eine Platine gesehen? Weißt du wie viele alternative Bauteile in ein und demselbigen Elektroprodukt eingebaut sind? Weiß du wie aufwändig das wäre das alles zu kontrollieren? Da wäre die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung damit beschäftigt…

    Mit den ganzen Ausnahmen die irgendwelchen Benachteidigten helfen sollen, hat man das wirrsten Steuersystem der Welt geschaffen.

    zuerst sagst du der Ertrag pro Hektar hätte abgenommen, das hab ich dir Widerlegt. Jetzt sagst du die „ursprüngliche Fruchtbarkeit hätte abgenommen“. Was soll den das sein?




    Dürren nehmen dort zu wo ohnehin wenig Menschen leben. Woanders
    regnet es mehr.

    die Importe sind ein Zeichen stark steigenden Wohlstands, welcher auch Hauptursache für „Flucht“ ist.

    Genau das ist das Problem der Bio Landwirtschaft. Du benötigst 3-5x mehr Spritzmittel das 3-5x häufiger ausgefahren werden muss, weil eben weit weniger wirksam. Hinzu kommt eben aufwändiges ausfräsen statt Roundup, warmwasser Tauchbäder statt Fungizide,…usw.

    energetisch ist Bio fatal und viele ökologische Spritzmittel wie Schwefelkalkbrühe extrem bedenklich (nicht umsonst ins er Konventionellen Landwirtschaft verboten).

    Über die Massentauglichkeit müssen wir glaube ich nicht reden.
     
  17. #17 8. Oktober 2021
    Die Bauteile werden alle nach bekannten Schema hergestellt von wenigen großen Herstellern. Zudem ist bekannt das das problematisch ist, das bedeutet auch schlicht, das es hier nur um das Recycling - Zerlegbarkeit des Endprodukts - geht sowie möglichst sparsamer Einsatz an diesen Bauteilen. Elektroplatinen werden NIE Nachhaltig sein können. Das heißt die müssen entsprechend teuer (besteuert) sein, die Einnahmen müssen in Aufbau und Entwicklung von aufwendigem Recycling fließen.
    In den Preis muss also die Umweltkosten einfließen. Nachhaltig wird es durch das Produktdesign, einfach Repraierbar, Langlebig, sortenreine und leicht zerlegbare Teile die das Recycling erleichtern. Und das ist Prüfbar. Billigmüll Elektrogeräte die nicht dem entsprechen werden am Markt nicht zugelassen, jedes Produkt muss also vorher darauf geprüft werden so wie eben bisher auch, weil jedes Produkt ja zB GS usw geprüft sein soll, hier muss man eben mehr Kapazitäten schaffen. Außerdem ist es gut, wenn weniger Müll am Markt ist, ich brauche keine 10000 verschiedene Rührgeräte, sondern 10 gute reichen. Das ist doch Wahnsinn. Rührgerät für 10€ von 100 Herstellern das kann nicht sein.

    Wenn du genau so anbaust wie zB 1980 dann hast du heute weniger Ertrag als damals. Außerdem gibt es überall Messungen der Bodenwerte die genau das nachweisen, der Humus nimmt ab und ettliche Spurenelemente und Mineralien ebenfalls. Dafür werden gewisse "Belastungen" immer höher, einseitiger Nährstoffeintrag. Die Böden speichern viel weniger CO2 als früher und damit weniger Wasser, das ist auf die Masse und Fläche gesehen extrem. Da ist also zu überlegen wie man wieder mehr Biomasse da rein bekommt... das bedeutet schlicht weniger intensiver Anbau.

    Ja wenn es im Regenwald mehr regnet hilft keinem... da wo Ackerland und Anbauflächen sind. Siehe Europa, da ist es ebenfalls zunehmend ein Problem. Weil wenn wir weniger Produzieren, hat das Auswirkungen auf die Länder die auf den Import unserer Produkte angewiesen sind. Es geht also vor allem darum, wo Anbauflächen sind und wie der Zustand sich da Zukünftig entwickelt.
    Und Urwald abroden und dann Acker hin machen ist keine Lösung, das führt zwar zu steigenden Erträgen, ist aber nicht Sinn und Nachhaltig.

    Nicht unbedingt, Import von Rohstoffen ist eher Abhängigkeit, Import von Billigwaren aus Billiglohnländern deflationiert den Währungsraum - die Ursache ist aber nicht der Wohlstand, sondern es führt zu mehr Kaufkraft. Unser Wohlstand basiert überwiegend auf billiger Leistung und Rohstoffe die wir Importieren. Wir machen das Freiwillig, weil wir mehr Konsumieren wollen, andere Länder machen das zum Überleben, weil sie Grundnahrungsmittel Importieren teilweise auf KREDIT und durch Spenden... das hat also keine Aussagekraft über Wohlstand als Ursache.

    Niemand behauptet das das perfekt ist für jede Anbauart bzw Kultur. Es ist aber eine Richtung die wichtig ist. Womöglich muss man auch einfach überlegen ob das die richtige Anbaufläche ist für gewisse Produkte oder ob man es einfach sein lässt, wenn so viel Spritzmittel nötig ist. Die Abhängigkeit von maximierten Erträgen ist ein rießen Problem.
    Das ist ein Teufelskreis. Wir müssen eben damit Leben weniger Erträge zu haben für mehr Nachhaltigkeit. Die Maximierung und Preisdrückung hat auch zur Bevölkerungsexplosion beigetragen... und die Schwankungen sind jetzt natürlich ein Problem.

    Die Anbaumethoden egal ob Bio oder nicht müssen alle auf Nachhaltigkeit stetig geprüft und verbessert werden, aber das macht keiner Freiwillig... das muss eben unabhängig gemacht werden. Weil man kann nicht von einem Landwirt verlangen das er sein eigenes gut laufendes Geschäft kaputt macht... das macht die Industrie auch nicht, aber manchmal ist es eben nötig die Fehler der Vergangenheit auszubessern und die Last müssen ALLE tragen. Bedeutet im Umkehrschluss: höhere Standards, strengere Regeln für Nachhaltigkeit, die Kosten müssen die Verbraucher und die Gesellschaft tragen, mit höheren Preisen... die hat eben versäumt rechtzeitig etwas zu unternehmen. Die aufgeschobene Rechnung kommt jetzt eben teuer und schnell...

    Die Inflation ist das einzige was noch hilft, ich werde bei Gelegenheit mal genauer erklären warum und wie Inflation wirkt und warum das dringend nötig ist. Auch wenn sich die Finanzmärkte und das Kapital versuchen sich per Politik dagegen zu stemmen. Wir müssen eine Inflation zu Gunsten der Nachhaltigkeit etablieren. Das bedeutet das wir die Kosten auf die Nachhaltigkeit umlegen, Energie und Fossiles und Rohstoffe müssen so teuer werden, das sich Alternativen lohnen. Die Inflation muss in bestimmten Bereichen entschärft werden die für das Grundlegende wichtig sind.

    Wir müssen die Nachhaltigkeit in den Preisen einpreisen und anpassen, das wird durch Inflation geschehen weil wir so stark andere Sektoren im Preis nicht drücken können. Die Renditen auf Immobilien und Sachwerte drücken ist nicht leicht. Die Inflation wird kein Dauerrenner sein, ich schätze das man etwa 5-10 Jahre bräuchte um die versäumte Nachhaltigkeit einzupreisen.

    Die Inflation muss zu einer Neuordnung der Sektoren führen.
     
  18. #18 10. Oktober 2021
    Das trifft auf Elektro-Großgeräte zwar zu (gibt nicht mehr als 10 Waschmaschinen Hersteller) nicht aber auf die verbauten Komponenten. Da gibt es verdammt viele Hersteller von Sicherungen, Widerständen,
    Relais, Netzteilen,…

    bereits heute ist vieles einfach reparierbar. Allerdings sind Anfahrtskosten+ Personalkosten viel zu hoch als das sich das lohnt.

    90%der Produkte kommen ohne GS auf den Markt. Um etwas in Europa auf den Markt zu bringen reicht eine Herstellerselbsterklärung, extern geprüft durch NoBo werden nur wenige Produkte wie Medical Device etc.
    das ist auch ein gutes Stichwort. Auch hier ist Kontrolle quasi unmöglich wie der PIP Skandal zeigt. Auch der TÜV war gegen mutwillige Fälschungen machtlos. Das kannst ned nachweisen.

    wie du oben schreibst gibt es von Endgeräten nur ganz wenige Hersteller die dann unterschiedliche Markennamen aufkleben.

    Behauptet wer?

    sagt wer?

    ich hatte die sich gerade belegt dass der globale landwirtschaftliche Output massiv steigt. Widerlegt deine Thesen doch sehr gut?

    unser Wohlstand fußt vorwiegend auf Herstellung hochwertiger und individueller Industriegüter.
     
  19. #19 10. Oktober 2021
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2021
    Jup, weil das Produkt zu billig ist, weil die Umweltkosten nicht enthalten sind. Wir brauchen quasi ein System das für die Umwelt die Kosten erhebt und einzieht. Bisher war Umwelt umsonst, du hast nur die Kosten des Raubbau selbst. Zumindest würden Rohstoffe automatisch teurer wenn die Energiekosten kräftig steigen würden. Aber das reicht nicht und so lange fossile Energie extrem billig ist, und deren Umweltschäden nicht bezahlt werden müssen... ohne globalen Konsens, zweifelsfrei eine Katastrophe. Letztendlich landet das alles entweder in der Luft und im Wasser als CO2/Nanoplastik.


    Deutlich weniger als früher... viele Sachen sind vergossen und fest verbaut, das man Teile nicht tauschen kann oder nur aufwendig. Es ist doch bekannt welche Bauteile wie lange halten... also sollten Verschleißteile einfacher tauschbar sein, ggf. von einem Laien. Stichwort Sicherung tauschen so in die Art. Es sind doch immer die gleichen Sachen die kaputt gehen, oder durch fehlende Software Kompatibilität veraltet werden.
    Ein Auto lässt sich ja auch Reparieren, aber auch hier ist nicht immer eine gute und einfache Reperatur vorrangig sondern das Design und billige Baukosten... das sollte anders sein. Zudem gibt es bekannte Mängel bzw Schwachstellen die vermieden werden können durch besseres Material. Beim Auto hat man das auch als eigenen Markt erkannt, weil Autoreperatur ein große Industrie ist... deshalb geht das... Stichwort, überflüssiger Ölwechsel. Der Verschleiß und der Reparaturaufwand hat eher zugenommen, weil sie nicht optimal Nachhaltig gebaut werden... es gibt ja nur gesetzlichen Druck für die Sparsamkeit, das wird dann erfüllt, der Rest ist keine Vorschrift.

    Man kann ohne weiteres zB per Blockchain ganz einfach Fälschungssichere Nachweise führen. Du kannst jedes Produkt mit einem uniq Code versehen der checkbar ist, und die Codes werden so generiert wie bei typischer Verschlüsselung, die kannst du nicht einfach fälschen. Das wäre für Medikamente usw auch Sinnvoll... zudem könnte man die zeitlich begrenzen mit der Haltbarkeit, sprich Kopiern und wo anders drauf kleben geht auch nicht. Zudem geht das eh nicht, wenn dann gescannt würde und es taucht ein duplikat auf, kann man das in der Blockchain sofort sehen und der "Scanner" im Lager schlägt sofort alarm.
    Heute ist doch eh alles mit QR Code in Hochregallagern drin, ohne "Scannen" geht doch kein Produkt mehr über die Theke bzw über den Onlinehandel. Jedes Kleidungsstück hat doch heute schon einen NFC Chip drin oder sonstiges, da geht genauso ein UniqCode. Und diese Codegenerierung geschieht dann online über ein Zentralsystem jeder der sich da Anmeldet muss Daten liefern zur Herstellung und bekommt dann eine API um diesen Code zu drucken. Kein Code = Kein Marktzugang.

    Feldversuche *doppeldeutig* Trübe Aussichten / Stagnating crop yields: An overlooked risk for the carbon balance of agricultural soils? - PubMed
    Mit dem dümmlichen Maisanbau geht der Boden futsch, Wassererrosion ohne ende. Und dann die Krönung der Verdummung, das zeug in die Biogasanalge.
    Da können wir doch gleich alle Menschen Fettleibig machen damit sie mehr CO2 speichern LOL, nur nach dem Ableben müsste man die in der Tiefsee versenken anstelle zu verbrennen damit es Nachhaltig ist. [/Sarkasmus]

    Messungen? Gibt doch Bodenproben und Forschungen dazu... sogar von den Biogas Leuten selber, weil die Festegestellt haben das der Maisanbau alles kaputt macht. Da fehlt die feine Durchwurzelung im Boden, außerdem führt das zu verstärkten Verdichtung, auch weil weniger Bodenlebewesen drin sind, die das auflockern und Humus erzeugen.

    Hab ich doch geschrieben, durch mehr neue Anbauflächen aus der Brandrohdung, sowie Dünger und Herbizid. Das ist keine positive Leistung. Abgesehen davon das die Erntemenge über die Qualität und den Inhaltsstoffen keinerlei Aussage hat. Eine aufgedunsene Wassertomate die super groß und schwer ist, muss nicht gut sein, weder im Geschmack noch vom Nährwert. Eher das Gegenteil ist der Fall. Für die Industrie ist nur weichtig, Groß und Schwer = mehr Verkauferlös. Das die halb so großen Zwetschgen aus dem eigenen Garten doppelt so Lecker sind und je Masse mehr Nährstoffe hat sieht man den Früchten nicht an.

    Schöner, Mehr und Größer heißt nicht besser... sondern bestenfalls besserer Verkaufserlös.

    Also ich hab davon keine im Haus stehen... wären alle Produkte in Deutschland hergestellt, hätten wir nur einen Bruchteil der Produkte im Haus, weil man sich das gar nicht leisten kann... Wohlstand ist, wenn andere billiger Arbeiten als du selbst. Wenn alle gleich viel Kosten, hab ich persönlich Null Wohlstand davon, weil dann kann ichs auch selber machen. Wohlstand ist, 10 Minuten Arbeiten und mir Leistung kaufen von Jemanden der fürs gleiche Geld 10 Stunden Arbeiten muss.

    Prinzipiell ist Wohlstand also der unterschied in der Leistungsbewertung und einer steigenden Produktivität. Die Produktivität führt dann zur breiten Wohlstandsverbreitung, ersteres ist quasi nur durch Bildung erreichbar wenn man sich quasi "Wertvoll" macht für die Gesellschaft und Leistung bringt die sonst nur wenige anbieten/können.

    Das Problem ist aber auch, das bestimmte Leistung zwar wirtschaftlich gut nutzbar ist und deshalb hoch bewertet, aber andere unsichtbare Wertschöpfung in der Gesellschaft ggf. unterbewertet wird weil man deren Leistung unter wirtschaftlichem Blick nicht erkennen kann.

    Eine Kapitalvermittlung wie zB einem Immobilienmarkler oder Banker, verdient horrendes Geld für keine herausragende Leistung, das kann jeder Penner von der Straße in einem Kurs lernen. Dafür brauch ich jetzt keine Außergewöhnliche Intelligenz und Jahrelange Bildung.

    Wir sehen also, das Insidergeschäfte bzw wirtschaftliche Systemschmarotzen sich auszahlt ohne das man sich grundlegend von anderen Abhebt. Einstein würde vermutlich trotz seiner Leistung kaum wirtschaftliche Anerkennung haben, außer er steigt bei der Waffenindustrie ein als Lobbyist für Atombomben ^^

    Aber in der Welt bin ich ja gezwungen wirtschaftliche Leistung zu bringen, egal ob die Sinnvoll ist oder nicht. Also besser SpieleApps Programmieren und schnelles Geld verdienen als irgend wie den Kopf mit einer Software zu zerbrechen die allen Helfen könnte aber quasi nie den gleichen wirtschaftlichen Wert einbringt und ein extremes Risiko des scheiterns hat.

    Man entwickelt also nur, um Geld zu verdienen und sucht sich einen Markt oder schafft neue Nachfrage durch irrsinnige Ideen, wie TiKTok oder Instagram um die totale Verblödung noch auf die Spitze zu treiben. Anstelle gutes Nachhaltiges Essen zu entwickeln, tüftelt man an einem Design Süßware die man mit super Imagemarketing teuer verkaufen kann. Das ist doch menschlicher Irrsinn. Stell dir vor du bist Entwickler von so nem Süßwaren Überraschungsei, da musst dir doch hinter die Kugel geben wenn du mal über das nachdenkst was du dein Leben gemacht hast...

    Aber gut kann man ja auch Modedesigner machen ^^ Aber Schuhputzer und Sockenstopfer gibts keine mehr... das wäre Nachhaltiger. Nachdem Kleidung aber zum billig Wegwerfprodukt wurde...

    Der Schuhputzer würde mehr verdienen als der Schuhfabrikarbeiter, doch den sehe ich nicht weil der Offshore ist, und genau hier entsteht der "Wohlstand". Wenn meine Schuhe 200 EUR kosten, lohnt sich auch für 20 EUR Reparatur damit er weitere 2 Jahre hält. In Summe muss der Schuh bei dem Geld auch länger halten = weniger Rohstoffe.
     
  20. #20 10. Oktober 2021
    falsch. Das ist schlichtweg eine Frage der Automatisierung und Skaleneffekten. Ein Produkt herstellen geht völlig automatisiert und selbst händische Arbeitsschritte in einem riesigen Tempo. Reparatur ist immer eine individuelle Sache mit Fehlersuche, Einsenden oder hinfahren,….so gut das gemeint ist, so wenig tauglich ist es in der Praxis. Ein Telefon zwei Wochen einschicken zur Reperatur - das wird niemand machen.
    Man sollte eher auf gute Trennbarkeit und Widerverwertung achten als Reparatur - das macht fast immer keinen Sinn.

    Ja die guten alten Zeiten als es noch Radio Fernsehtechniker gab.
    Die Realität ist leider dass du einen Flat Screen heute gar nicht mehr kaputt bekommst, ein Röhrenfernseher aber ständig verreckt ist und im Verhältnis zum Bruttoeinkommen viel viel viel teurer war. Die meisten Leute sind richtig gehend erleichtert wenn Notbook, Handy, Pad mal ins Wasser fallen und sie endlich ein neues Modell kaufen können, weil von alleine gehen die nicht mehr kaputt. Das war früher anders.

    Autos gehen heute nicht mehr wirklich kaputt im Gegensatz zu früher, sie sind auch wesentlich wartungsärmer geworden. Ölfilmen, Zahnriemen,…das tauschst heute 1/6 mal so häufig wie früher.
    Ich hab einen riesigen Fuhrpark bei der Arbeit mit alleine in meinem Bereich ca. 100 Fahrzeugen. Das da jemand mal außerhalb der Wartungsintervalle irgendwas kaputt geht gibt es eigentlich nur bei Unfällen. Das war früher anders, da ist ständig was kaputt gegangen.

    Früher war der bei 10k km fällig, heute beim 60k km.
    Auch alle anderen Wartungsintervallen sind dramatisch gesunken bzw. ganz verschwunden.

    völlig absurd und vernarb jeglicher Realität. Kaputt geht heute so gut wie nix mehr. Mein aktueller Mercedes hatte mit 140k km noch nie eine Reperatur und das ist bei allen Firmenfahrzeugen die Regel. Versuch das mal mit einem Auto in den 80ern, das hatte mit 140k km die Lebensdauer quasi überschritten, heute ist das fast noch ein Neuwagen (sieht auch noch komplett neu aus).

    man kann nicht kriminelles Handeln mittels Blockchain verhindern.



    da steht jetzt aber genau das Gegenteil was du geschrieben hattest. Stagnierende Erträge und nicht sinkende.

    Und wer hat das zu verantworten? Richtig - die Grünen.

    Das übliche Dumme Geschwätzt von Leuten die von Landwirtschaft nix verstehen. Der Geschmack einer Tomate wird im wesentlichen von der Kalium-Düngung und der Lagerdauer bestimmt. Die gleichen pösen Industriesorten aus dem eigenen Garten schmecken ganz anders.

    Die heurigen modernen Sorten sind den alten Hochstämmen geschmacklich um Welten überlegen. Bei Äpfeln genauso. Aber bei vielen Gartenfreunden schwelgt immer Nostalgie mit.

    natürlich nicht, Konsumprodukte werden auch nicht mehr in Deutschland hergestellt.

    dann kommt die große Preisfrage: Wenn es doch jeder kann, warum verdienen die dann so gut (wobei der gut verdienende Banker in D heute eher im Reich der Legenden zu finden ist, ein Bankkaufmann bei der KSK verdient weniger als ein pakistanischer Kameltreiber)?

    dazu müssen sie zumindest gute Verkäufer sein - ein Talent das wenige haben.

    mich kaufe nur sehr teure Halbschuhe jenseits der 350€.
    Würde ich die reparieren lassen? Nö, ist Mode, wenn die nach ner Zeit kaputt gehen dann bin ich froh neue zu kaufen. Kaufe ich übrigens wegen dem Tragegefühl - nicht wegen Haltbarkeit: auch die geklebten 30€ Dinger aus dem Deichmann halten ewig.
     
  21. #21 11. Oktober 2021
    awww yeah gemischte-paprika-koalition!

    [​IMG]

    friese wiet!
     
  22. #22 12. Oktober 2021
    Das Problem ist, das die Wiederverwertung extrem viel aufwendiger ist als die Reparatur, in der Praxis wird fast nichts wiederverwertet weil das unwirtschaftlich ist bisher... zu niedrige Rohstoffpreise zu billiger Produktpreis. Wär das Gerät wie früher teurer, würde sich auch die Mentalität ändern das man eben Repariert, das geht auch schneller, wenn da ein professioneller Markt da ist. Sonst wird es zum Hersteller geschickt um die halbe Welt, das macht natürlich auch wenig Sinn. Es ist eben eine Kosten frage. Aber auch hier ein großer Markt.
    Die Hersteller müssen die Reparaturanleitung bzw Baupläne für sinnvoll tauschbare Teile öffentlich machen, dann können halbwegs gelernte Elektriker Geräte sehr schnell reparieren und dann wird es kostengünstig.
    Wenn die Waschmaschine natürlich nur 200 EUR kostet ist das nicht Sinnvoll... es muss einfach mehr Wertigkeit her und man bezahlt eben dann auch die Dokumentation und Nachhalitigkeit im Preis. Ebenfalls möglich wäre Vermietung... vom Hersteller der die Dienstleistung für Instandhaltung übernimmt. Dann wird es teurer aber Nachhaltiger und es entstehen Jobs.

    Ja das ist so, aber fällt keinem auf das das einfach nur irre ist? Wir sehen gar nicht was das für eine Umweltbelastung ist nur weil es billig und Lifestyle ist. Diese Instagramwelt ist einfach nur fail.

    Nja das kommt auf das Alter an. Die Motoren halten schon seit den 80ger Jahren fast ewig. Dafür gibt es immer mehr Verschleißteile und der Aufwand ist viel größer. Die Hersteller vorgeschriebenen Ölwechselintervalle sind extrem hoch. Also meine Erfahrung ist, das Repraturen nicht billiger wurden und dadurch das mehr Teile gibt auch mehr verschiedenes Kaputt geht.
    Gut in Zeiten von Elektroauto wird es wieder billiger, der ganze Getriebemist fällt weg. Dafür kannst dann alle 5 Jahre den Reifendrucksensor tauschen. Klar das kennst du nicht, weil vermutlich hast du da schon ein neues Auto... so ist es ja auch schlau, bevor es teuer wird, neues her und den höchsten Restwert abgreifen. Abgesehen davon das Besserverdiener im Großbetrieb, vermutlich eh Firmenauto fahren und somit als Boni kaum private KFZ Kosten haben. (Ist billiger/effektiver als Gehalt/Boni zu auszuzahlen)

    vll vom Getriebe oder den Riehmen... Ölwechsel ist heute immer noch bei 10k oder du verlierst die Garantie. Das Intervall hat sich kaum verändert.
    Ich hab nen Benzinrasenmäher von Wolf der ist 32 Jahre alt und fährt noch wunderbar obwohl alles verrostet ist... wenn ich mir einen neuen kauf, Elektroakkumüll oder sowas, dann wette ich das der keine 5 Jahre hält.

    Prinzipiell sind die grünen genauso hoholbirnen wie alle anderen, das die gute oder schlechte Ideen haben ist quasi nur eine Zufallsfrage. Weil halt keine Experten das Schachspiel zuende Denken sondern nur das erste zweit und dritte Reiskorn gesehen wird.

    Jo der Boden halt und die Sorte. Ist bei allem Gemüse und Obst so. Nährstoffe varrieren damit ebenfalls extrem.

    für mich ist die Schlussfolgerung, wenn ich trotz aller Maßnahmen und Neuerungen nicht weiter komme, dann hat die ursprüngliche Anbaumethode weniger ertrag, also hat die Ursprüngliche Fruchtbarkeit abgenommen.

    Geschmack ist halt auch erlernt und oft spielt auch die Verträglichkeit eine Rolle. Sicher haben neue Sorten ihre Vorteile, sie sind gut Lagerfähig das ist auch wichtig, sag ich ja nichts dagegen, aber es wäre schade wenn alte Sorten verschwinden. Es ist wichtig so viel wie möglich zu erhalten, weil man es ggf. mal brauchen könnte. Außerdem ist es ja auch schön verschiedene Geschmäcker zu probieren.

    Nja, das ist eher legaler Betrug. Leuten etwas teuer verkaufen was sie billiger haben könnten. Wie Werbung, Image und Verpackung gaukeln Qualität vor um teurer zu verkaufen. Fakten machen bei mir den Preis und nicht Geschwätz. Bestenfalls macht der Markt den Preis selbst, problematisch ist halt Spekulation die Nachfrage manipulieren.

    Also länger als 3 Jahre hält so ein Schuh nicht, die Plastiksole bricht schnell, der verschleiß ist extrem. Es ist heute nicht einfach gutes Schuhwerk zu bekommen, such mal Gummistifel die haltbar sind... die meisten billig Produkte sind nicht mal UV beständig und zerfallen/reißen nach 1 Jahr. Schön das ich 1000 zur Auswahl hab... alles Müll und auf die gekauften Bewertungen ist auch kein verlass.
     
  23. #23 16. Oktober 2021
    So jetzt sind die Eckpunkte drin.

    Meine Meinung:
    - Lächerlich das Renteneintrittsalter nicht anzuheben. Jedes kleine Kind kann sich ausrechnen dass es nicht geht 40% der Lebenszeit in Rente zu verbringen. Man hätte auf 70 anheben sollen und weiter Erhöhungen der Lebenserwartung ebenfalls aufschlagen müssen. Das wird uns noch sehr sehr große Probleme bereiten.
    - Staatsfonds: Gute Sache. Soll leider nur "geprüft" werden.
    - Hartz IV: Zum Glück wird das nicht abgeschafft, das wäre ein riesiges Desaster geworden. In jedem Nachbarland sind 0 Sanktionen und Aufbrauchen von Vermögen selbstverständlich.
    - Mindestlohn: Kann man machen, aufgrund der hohen Lohnnebenkosten hat D aber damit die mit Abstand höchsten Lohnkosten im Mindestlohn in Europa. Aber immerhin ein Arbeitsanreiz.
    - Steuern: Zum Glück keine Vermögenssteuer, was einfach nur komplett idiotisch gewesen wäre und keine Steuererhöhungen im Land der höchsten Abgabenlast der Welt. Soli wird nicht für alle abgeschafft aber das BVG wird den demnächst abschaffen für alle.
    - Kohleausstieg: Wäre okay wenn gleichzeitig der Atomausstieg gestoppt werden würde. Mit Gas wird das ganze sehr sehr teuer werden.
    - Minnijobs: Werden leider nicht abgeschafft. Ein sehr großer Fehlanreinz.
    - Zuwanderung: Stimme dem beschlossenem zu. Lass die Leute arbeiten anstelle saufend und pöbelnd in der Stadt rum zu hängen. Schade aber dass weiter kommen kann wer will ohne einen Nachweis erbringen zu müssen.
     
  24. #24 16. Oktober 2021
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2021
    Ja das stimmt... das Rentensystem hat so eh keine Zukunft. Das erledigt sich in anderen Ländern von selbst, da gibt es keine staatliche Rente nur die Härten werden vom Staat abgefangen, wenn man nicht mehr kann. Dann Arbeitet jeder automatisch so lange wie man will bzw muss. Das ist bei vielen ja eh schon so, das sie viel länger Arbeiten weil es keinen Nachfolger gibt oder weil man zu wenig Rente bekommen würde. Sicher muss man dann auch eine gewisse Förderung einführen, weil häufig einfach nicht genug für Rücklagen übrig bleibt... dann bezahlt halt im Endeffekt, die Gesellschaft die Lohnlücke, welche zur Vorsorge nicht ausgereicht hat. Also ganz ohne ein Soziales Netzwerk vom Staat der das Auffängt geht es nicht, selbst wenn man deutlich länger Arbeitet wird es nicht reichen, auch weil die Rücklagen in der heutigen Zeit keine Zinsen/Rendite mehr abwerfen... also das System funktioniert so oder so nur ganz hauchdünn.

    Heute ist ja mehr Life Work Balance bestenfalls, da verdünnt man quasi die Arbeit und macht dafür einige Jahre länger, das ist Sinnvoll. Die meisten Unkreativen haben in der Rente ohnehin nichts sinnvolles zu tun, außer Kreuzfahrt zu planen und das Angesparte Vermögen in Umweltverschmutzung zu investieren -- wobei das auch nur noch der Luxus der jetzigen Rentner ist, in Zukunft wird das wohl gar nicht mehr drin sein.
    Da ist dann die Frage ob man überhaupt noch mal an Rentenerhöhung denken darf... Pensionen sind ohnehin zu hoch kalkuliert.


    Hab ich ja länger schon gefordert. Ist aber in vielen Ländern nicht so einfach, weil die Überschüsse gering sind und man viel zu spät Eingestiegen ist, jetzt quasi teure Aktien kaufen müssen zu minimalrendite. Es ist einfacher und Sinnvoller das ganze über Staatsschulden zu finanzieren, weil die Kosten dafür trägt dann die Wirtschaftsleistung. Durch die Staatenfinanzierung über die EZB schlägt man mehrere Fliegen auf einmal. Vor Inflation braucht man keine Angst zu haben, wer verstanden hat wie das funktioniert der wird sehen das die Schulden keinen direkten Zusammenhang mit der Inflation haben.

    Ja wobei man hier Europaweit denken muss und die Kapazitäten planen sollte, weil man über Grenzen hin weg ggf. noch mehr optimieren könnte. Gibt ja den Nordlink der quasi Wasserkaft aus Skandinavien nach Europa bringt usw. Wichtig wäre das man die Stromtrassen und Vernetzung stärker ausbaut... und da weiter kommt, weil irgend wer dagegen ist. Biogas abschalten, Bauerndorf das gegen alles ist ^^ überall Gelbe-Holzkreuze - nein zur Stromtrasse, oder Grüne Holzkreuzte, Bauer stirbt wegen Artenschutz und lauter so quatsch... da wohnen lauter Huber Aiwanger Gesichter.


    Ja leider sind Roboter zu teuer als das man auf Menschen verzichten kann... aber bei steigenden Löhnen und höherer Fertigung und Entwicklung bei Robotern wird das irgend wann auch möglich sein.

    Menschen gehören in die Matrix, meine Meinung.
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