DualCore aktivieren

Dieses Thema im Forum "Hardware Tutorials" wurde erstellt von ck-Lamagra, 13. Januar 2007 .

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  1. #1 13. Januar 2007
    Nicht jede Windows-Installation ist für den Wechsel auf eine Zweikern-CPU vorbereitet: Wenn Sie beispielsweise bei einem Sockel-939-Mainboard einen Athlon 64 3000+ (Single-Core) gegen einen preiswerten X2 4600+ (Dual-Core) austauschen wollen, wird der zweite Kern in vielen Fällen gar nicht erst erkannt, der Leistungsgewinn schwindet. So finden Sie heraus, ob Ihr System "Dual-Core-ready" ist:

    TIPP 1: Task-Manager prüfen
    Nachdem Sie die Zweikern-CPU eingebaut haben, werfen Sie zunächst einen Blick auf den Task-Manager: Unter der Registerkarte "Systemleistung" müssen bei "Verlauf der CPU-Auslastung" zwei Fenster angezeigt werden. Nur dann arbeitet Windows mit beiden Kernen. Gibt es hier nur ein Fenster, müssen Sie das Betriebssystem aber nicht zwangsläufig neu installieren. Stattdessen können Sie die Windows- Erkennung mit folgender Methode austricksen:

    TIPP 2: Dll-Dateien vorbereiten
    Öffnen Sie den Ordner "C:\Windows\Driver Cache\i386". Hier liegen meist mehrere Cab-Dateien. Öffnen Sie die neueste Datei (Datum beachten). Wenn Sie Windows XP besitzen und das Service-Pack 2 installiert haben, heißt die neueste Datei normalerweise "sp2.cab". Falls noch kein Service-Pack installiert ist, finden Sie die richtigen Dateien hingegen in der "driver.cab". Zum Öffnen der Cab-Dateien eignen sich die Tools 7-zip und Winrar oder die normale Zip-Funktion von Windows. Aus der Cab-Datei entpacken Sie folgende Dlls:

    - hal.dll
    - halaacpi.dll
    - halacpi.dll
    - halmacpi.dll

    Die "hal.dll" benennen Sie danach in "halpic.dll" um. Kopieren Sie die vier Dateien in den Ordner "C:\Windows\system32".

    TIPP 3: Boot.ini editieren
    Mit den kopierten Dlls erstellen Sie nun Boot-Profile, die Sie in die "Boot.ini" einfügen. Um diese editieren zu können, müssen Sie die Datei jedoch erst einmal sichtbar machen: Im Windows-Explorer klicken Sie zunächst auf "Extras" und dann auf "Ordneroptionen". Unter dem Reiter "Ansicht" entfernen Sie das Häkchen bei "Geschützte Systemdateien ausblenden" und bestätigen mit "Ok". Anschließend finden Sie die "Boot.ini" als transparentes Dokument direkt auf der C-Partition. Wenn Sie die zusätzlich angezeigten Systemdateien stören, können Sie diese nach abgeschlossener Prozedur wieder per Häkchen ausblenden. Öffnen Sie die "Boot.ini" mit dem Windows-Editor. Unter dem Eintrag "[operating systems]" fügen Sie diese vier Zeilen ein:

    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="HALMACPI" /fastdetect /hal=halmacpi.dll
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="ACPI+APIC" /fastdetect /hal=halaacpi.dll
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="ACPI+PIC" /fastdetect /hal=halacpi.dll
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="non-ACPI" /fastdetect /hal=halpic.dll

    Falls Windows nicht auf Laufwerk C: installiert ist, müssen Sie die Zahlen in den Klammern der korrekten Partition entsprechend anpassen. Speichern Sie die "Boot.ini" ab. Anschließend starten Sie den PC neu.

    TIPP 4: Boot-Profile testen
    Beim Booten erscheint dann ein Auswahlmenü. Probieren Sie zunächst den ersten der vier Einträge aus: "HALMACPI". Sofern das System damit nicht hochfährt, testen Sie den zweiten Vorschlag. Wenn Windows mit einem der Einträge problemlos startet, warten Sie zunächst die Komponenten-Installation ab. Anschließend rufen Sie den Geräte-Manager auf (Rechtsklick auf "Arbeitsplatz" - "Eigenschaften" - "Hardware" - "Geräte-Manager"). Bei "Computer" muss nun der Eintrag "ACPI-Multiprocessor-PC" stehen. Außerdem sollten Sie im Task-Manager zwei Fenster für die CPU-Auslastung finden. Andernfalls müssen Sie es erneut mit einem anderen Boot- Profil probieren. Wird jedoch der zweite Kern korrekt erkannt, können Sie wieder mit der alten Konfiguration starten. Entfernen Sie danach nur noch die vier eingefügten Einträge aus der "Boot.ini". Fertig ist der Zweikern-PC.

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