Jordan froh, nicht mehr in der Formel 1 zu sein

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von F4br3g4s, 17. November 2007 .

Schlagworte:
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 17. November 2007
    Auch nach dem Verkauf seines Formel-1-Teams bleibt Eddie Jordan dem Motorsport treu. Der Ire ist Vorsitzender der 'Rally Ireland Management Limited' und damit für den vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2007 mitverantwortlich, der an diesem Wochenende stattfindet.

    Von 1991 bis 2005 war Jordan mit seinem Team in der Formel 1 aktiv, stand bei 250 Grand Prixs in der Startaufstellung, holte dabei zwei Pole Position, zwei schnellste Rennrunden sowie vier Siege, zuletzt 2003 mit Giancarlo Fisichella beim Großen Preis von Brasilien.

    Seinen vor dem finanziellen Kollaps stehenden Rennstall musste er kurzfristig an den russischen Milliardär Alexander Shnaider verkaufen, mittlerweile hat das Team weitere zwei Mal den Besitzer gewechselt, wurde von Spyker und kürzlich vom indischen Milliardär Vijay Mallya sowie von der Mol-Familie gekauft.

    "Ich bin froh, aus der Formel 1 raus zu sein, denn im vergangenen Jahr ist sie so politisch orientiert geworden", so Jordan gegenüber dem 'Irish Independent'. "Sie ist ein absolut faszinierendes Business, aber es ist wesentlich besser, sie von außen zu betrachten. Gott, das war harte Arbeit."

    Auf seine Zeit in der "Königsklasse des Motorsports" ist er stolz, schließlich konnte man Rennen gewinnen: "Toyota und Honda geben nun Milliarden aus und schaffen es nicht einmal auf das Podium. Können Sie ein Rennen gewinnen? Keine Chance. Aber wir gewannen Grands Prix."

    Auch wenn der ganz große Erfolg in Form des WM-Titels für seinen Rennstall ausgeblieben sind, hat er sich in seiner Zeit viel Respekt erarbeitet und kann stolz auf seine Leistungen sein: "In den vergangenen 25 Jahren haben nur fünf Teams mehrere Rennen gewonnen. Das sind Ferrari, McLaren, Williams, Renault und Jordan. Das ist eine Tatsache. Und darauf bin ich sehr stolz."

    Quelle: http://de.eurosport.yahoo.com/16112007/21/jordan-froh-formel-1.html
     

  2. Anzeige

  3. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...