Kinder:love:o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 20. November 2008 .

Schlagworte:
  1. #1 20. November 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    Nachdem sie keine Fortschritte bei der Selbstverpflichtung von Providern sieht, Internetseiten mit kinder ografischem Inhalt aus Eigenantrieb zu sperren, will Bundesfamilienministerien Ursula von der Leyen nun per Gesetz eingreifen: angestrebt wird die Sperrung entsprechender Seiten nach Meldung durch das BKa.

    Ursula von der Leyen will mit der gesetzlichen Verpflichtung zur Sperrung der Internetseiten „einen Damm“ gegen die Flut der Bilder bauen, die sich tagtäglich tausende Nutzer im Netz ansehen. Ihren angaben zur Folge steigen die Nutzerzahlen entsprechender Inhalte „explosionsartig“ – allein im letzten Jahr hätten sich die Zugriffszahlen auf Seiten mit kinder ografischen Bildern und Videos in Deutschland verdoppelt. Besonders perfide dabei ist, dass mittlerweile jedes dritte Opfer unter drei Jahren alt sei. „Da werden durch brutale Vergewaltigungen Kinderseelen und Kinderkörper zerfetzt. Und die Bilder und Filme der Kinder ografie werden immer gewalttätiger“, so die Bundesfamilienministerin weiter. Die Vergehen gehen sogar soweit, dass auch die zuständigen BKa-Beamten mitunter psychologische Betreuung in anspruch nähmen, um die Gewaltszenen verarbeiten zu können.

    Dem Bundeskriminalamt obliegt dabei die Fahndung nach den Tätern. Dies soll auch weiterhin so bleiben, zusätzlich soll die Behörde zukünftig aber auch Seiten melden, die dann von den Providern gesperrt werden sollen. Die Listen de BKa umfassen bereits jetzt etwa 1.000 Seiten mit kinder ografischem Inhalt, so von der Leyen. Eine rechtliche Grundlage für eine Sperrung soll bei einer Änderung des Telemediengesetzes herbeigeführt werden, die parteiübergreifend unterstützt wird.

    Die Notwendigkeit für die rechtlichen Daumenschrauben für Provider ergibt sich aus der Vergangenheit: So diskutiere man seit Jahren über eine Selbstverpflichtung, die bis heute aber noch nicht umgesetzt wurde. „Die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass es erbitterten Widerstand von einigen anbietern geben wird. Ich zerstöre da einen lukrativen Markt, der auf dem Rücken zerschundener Kinder aufgebaut ist“, so von der Leyen. Tatsächlich werden mit kinder ografischen Internetseiten bereits heute Millionenbeträge umgesetzt. Der Kundenandrang scheint dabei nicht abzureißen: allein in Schweden werden täglich 50.000 Zugriffe blockiert – so die Bundesfamilienministerin – bei einer Gesamtbevölkerung von nur etwa 9,2 Millionen. In Deutschland würden etwa 50.000 Videos mit kinder ografischem Inhalt monatlich heruntergeladen.


    quelle: ComputerBase




    Diesmal wieder Kinder ografie
    Die Bundesregierung fremdelt nach wie vor mit dem ihr unbekannten Wesen namens "Internet". Zwar findet heute zum dritten Mal ein "IT-Gipfel" statt, aber da geht es wieder einmal nur um das Internet als Wirtschaftsfaktor [1], anstatt das Internet als solches einmal zum Thema zu machen [2].

    Stattdessen wird wieder einmal die Zensur des Internets gefordert, diesmal von der Bundesfamilienministerin von der Leyen [3]. "Kinder ografie", "Nazi-Propaganda" und "anleitung zum Bombenbau" sind die wohlfeilen Begriffe, die immer wieder wechselweise oder auch zusammen als "argumente" herhalten müssen, um die Einführung der technischen Möglichkeit einer Internetzensur zu fordern. In letzter Zeit kommen immer häufiger "Urheberrechtsverletzung" hinzu. Diesmal ist es jedoch wieder einer der Klassiker, die "Kinder ografie". "Ich will einen Damm bauen gegen die Flut der Bilder, indem wir den Zugang für den Kunden blockieren." sagte die Ministerin im Interview dem Hamburger abendblatt [3]. Und weiter:
    die Volksrepublik China, der Iran...

    Offensichtlich hat diese Frau keine ahnung, wie das Internet funktioniert. "Zugangsanbieter" können keine "Websites schließen". Das könnten nur die Webhoster indem sie die Inhalte von ihren Platten fegen. aber die sitzen nun einmal in der Regel nicht in Deutschland. "Zugangsanbieter", sprich Internet Service Provider (ISP), könnten allenfalls Teile des Internets abklemmen. Und das funktioniert auch nur so lange, wie ihre Kunden keine ausländischen Proxy-Server, anonymisierungsserver oder Virtuelle Private Netze (VPN) zu Servern im ausland verwenden. Da gibt es sogar schon kommerzielle Firmen, die so etwas anbieten.

    "Quis custodiet ipsos custodes?" Wer überwacht die Überwacher muss man zudem fragen. Von der Leyen spricht ja noch nicht einmal von dem sonst üblichen Feigenblättchen "Richtervorbehalt". Wobei man in der Praxis nicht davon ausgehen kann, dass ein Richter wirklich versteht, was er da anordnet. Das zeigt zum Beispiel die einstweilige Verfügung, die Lutz Heilmann kürzlich gegen wikipedia.de erwirkt hat [4]. Was passiert, wenn als "Kollateralschaden" auch legale Inhalte gesperrt werden, die nur zufällig unter der gleichen IP-adresse erreichbar sind, weil sie beim gleichen Webhoster gespeichert werden?

    Früher oder später wird die Sperre dann wohl auf andere unerwünschte Inhalte erweitert, so wie zum Beispiel "Hasspropaganda", die angeblich deutsche Internetnutzer zur "Selbstradikalisierung" treibt. Wer unterscheidet diese denn dann von einer vielleicht extremen, aber erlaubten Meinungsäußerung? Sollte man wirklich einem einzelnen Beamtem im BKa, der diese Liste zusammenstellt, die Macht geben zu bestimmen, was wir angeblich so mündigen Bürger sehen dürfen und was nicht?

    2006 musste die schwedische außenministerin zurücktreten, nachdem eine Webseite mit den "Mohammed-Karikaturen" auf anweisung aus ihrem Ministerium gesperrt worden war [5]. Wenn diese Möglichkeiten erst einmal bestehen, ist es zum Missbrauch nur noch ein klitzekleiner Schritt, wie dieses Beispiel aus einem laut von der Leyen "erfolgreichen" Ländern zeigt.


    [1] "Dritter Nationaler IT-Gipfel" Programm
    [2] "Die angst vor dem User" taz 19.11.2008
    [3] "Kinderseelen werden zerfetzt" Hamburger abendblatt 20.11.2008
    [4] "Ex-Stasi-Mitarbeiter lässt Wikipedia.de schließen" Mitteldeutsche Zeitung 16.11.2008
    [5] "Schwedische außenministerin wegen Website-Schließung zurückgetreten" heise online 21.3.2006


    quelle: antiTERROR.blog.de



    Gegen Kinder ographie im Netz - aber richtig
    Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen fordert nun - grade rechtzeitig zum Start des IT-Gipfels - dazu auf, dass Internetprovider über das Telemediengesetz in die Pflicht genommen werden sollen, Filtersysteme für das Internet vorzuhalten.

    Ihr Ziel ist es “gegen die Flut der Bilder einen Damm zu bauen”: ISPs sollen verpflichtet werden den Zugriff auf durch das BKa bestimmte Websites zu unterbinden.

    Ich schätze die arbeit der Kinder ographie-abteilung des BKas sehr. Erst vor kurzem hatte ich die Gelegenheit mich mit einer leitenden Beamtin dieser abteilung zu unterhalten. Diese forderte im Gespräch zunächst den Zugriff auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung - “access-Blocking”, wie es Frau von der Leyen nun fordert, hatte sie allerdings auch schon auf dem Zettel.

    Meine ehrliche Einschätzung dazu ist: Beide Maßnahmen können maximal kurzzeitig (für vielleicht ein Jahr) die aufklärungsquote leicht erhöhen bzw. eine Verbreitung des Materials unterbinden. Danach würden sie die Ermittlungen eher behindern, als bereichern. Es gibt tausend und eine Möglichkeit die Vorratsdatenspeicherung zu Umgehen - ferner können Kriminelle auch mit Trojanern oder Fake-IP-adressen arbeiten, um unbescholtene Mitbürger in den Verdacht zu ziehen.

    Das nun geforderte access-Blocking ist ebenfalls nicht zielführend: Dieses lässt sich mit anonymisierungsdiensten oder Proxies im ausland ebenso umgehen, wie die Vorratsdatenspeicherung. Es würde letztlich nur Kosten mit sich ziehen und nebenbei unter der absicht der Verbrechensbekämpfung eine Infrastruktur schaffen, die sich sehr leicht missbrauchen lässt, um Zensurmaßnahmen umzusetzen. Denn defakto ist es nichts anderes: Der Staat verlangt an dieser Stelle ein System, dass Inhalte nach ihrer Quelle filtern soll. Sollte dies einmal etabliert sein, wäre es sicher nur ein Frage der Zeit, bis andere Inhalte in Frage kommen. Die Kontrollierbarkeit dieses apparats würde mit zunehmenden Umfang massiv sinken.

    Zielführend wäre es hingegen mehr auf das so genannte “Notice & Takedown”-Verfahren zu setzen: Bei diesem werden lediglich die Internetprovider, welche die Server, von denen Kinder ographie aus abrufbar ist, informiert. Diese sind dann angehalten den Server direkt an der Quelle vom Netz zu nehmen bzw. die relevanten Inhalte zu sperren.

    Denn auch Ursula von der Leyen sagt in ihrem heutigen Interview im Hamburger abendblatt: “Das allerwichtigste ist, dass das BKa wie bisher Täter ermittelt und gezielt Quellen schließt.” Genau, die Quellen - nicht die unbeteiligten Dienstleister: Wenn ein Versandhaus illegale Waren verschickt, kann man der Post schließlich auch nicht sagen, dass sie keine Pakete mehr von diesem Händler zustellen soll.

    Oft wird an dieser Stelle entgegnet, dass es für das “Notice & Takedown”-Vorgehen nicht die notwendigen internationalen abkommen existieren - dann wäre doch eine Baustelle, auf die man sich als ambitionierter Politiker begeben können. Ich bin mir sicher, dass die allermeisten ISPs keinen Bock drauf haben ****phile als “Kunden” zu führen und für jeden Hinweis dieser art dankbar sind, die Kisten auch zügig vom Netz nehmen und sogar bei der Ermittlung der Identität behilflich sein würden. Wahrscheinlich wäre es sogar schlauer, erst einmal auf diese freiwillige art der Kooperation mit Providern zu setzen, als eine internationale Definition von “illegalen Inhalten” abzuwarten. Probiert-es-doch-einfach-mal-aus.

    Der austausch von Kinder os ist schließlich nur das Symptom einen viel tieferliegenden Problems, dass sich nur gesellschaftlich und nicht technisch lösen lässt.

    Update: Eco, der Branchenverband der Provider kommentiert in seiner heutigen Pressemitteilung die Forderung von der Leyens sehr ähnlich:
    quelle: netzpolitik.org


    Weitere Infos in diesem Thread:
    Bundesweite Kinder o-Ermittlungen beendet
    Netzfilter: Unbrauchbar und schädlich
     
  2. #2 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Ohne wirklich alles gelesen haben, ist das doch (ausnahmsweise ) mal ein sehr sinnvolles Gesetz
    Kinder ographie ist wirklich abartig finde ich und ich verstehe die Leute nicht, die sich sowas anschauen (wollen)

    naja ob die das dann auch machen
     
  3. #3 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    @Murphyy: Das herunteladen von filmen etc ist auch illegal, und viele tun es trotzdem.
    Glaubst du wirklich, das es was bringen würde, wenn Kinder ographische Seiten (deren Inhalt sowieso verboten ist) per Gesetzt geächtet und gesperrt wird? Es gibt mittel und wege, diese Sperren zu umgehen...

    Naja, ich find, der vorschlag is typischer Geistiger Durchfall von unseren Politikern, die keine Ahnung von Internet und seinen Nutzern haben.
    Mit etwas Glück kann die offensichtliche Zensur noch abgewendet werden, aber google zum Beispiel ist schon zensiert... Naja, das wird noch ne weile so weitergehen, dann werden die Medien eingeschaltet, und dann brüllt das ganze Volk danach, das keine Ahnung davon hat, was es damit anrichten kann.

    Bin mal schwer gespannt, wohin ads noch führen wird...
     
  4. #4 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    @Brot101: Überlege bitte dich nochmal was Du da von dir lässt...
    Dein Vergleich, wenn man das so überhaupt nennen kann, ist mal total fehl am Platz.

    Ich denke das ist das beste was die Regierung machen kann.
    Wenns nach mir gehen würde, wären diese Menschen alle in psychischer Behandlung.

    *Edit*

    Man darf nicht vergessen, dass das Internet der schnellste und beliebteste "Verteilungsweg" dafür ist.
    Da haben sie ausnahmsweise mal was richtig gemacht und probieren das Problem an der Wurzel zu packen.
     
  5. #5 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    denke mal das solche seiten einfach nur aus dem netz geschafft werden sollten... wenn man sie aussperrt sind sie ja immernoch nicht weg! solche sperren kann man ja irgendwie schon umgehen..

    und denkt mal an die zukunft! mit kinder o seiten fängt es an und irgendwann wird eventuell jede seite "ausgesperrt" die nicht in den rahmen passt!Warez seiten die musik,filme, software usw. anbieten... und jede seite die nicht dem politischen meinungsbild entsprechen.. xD wilkommen zensurinternet
     
  6. #6 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Wenn du den letzten Abschnitt gelesen hättest, wüsstest du dass das totaler Quatsch ist.
    Durch Zensur wird kein einziges Kind gerettet. Besser ist, nicht zu zensieren und die Anbieer sowie Kunden versuchen zu erwischen...

    Denn wie oben schon erwähnt, kann die Zensur mit einfachsten Mitteln wie VPN oder Proxys umgangen werden.
     
  7. #7 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Da wird auch kein Blocken durch die Provider helfen. Proxy allá TPB/Piratenpartei wg. Einstweiliger Verfügung gegen Acor im Fall You .com konnte schließlich auch die Blockade überwieden / umgehen.
     
  8. #8 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Zum einen ne gute Sache, andererseits wird durch dieses Gesetz der Grundstein zur Internetzensur gelegt... Ich sehs schon kommen...
     
  9. #9 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Eindeutig ein sinnvolles Gesetz. Ich meine, dass die Kinder o Seiten echt enorm zugenommen haben, ich persönlich war noch nie auf solch einer, aber würd es auch wiederlich finden weil was da mit den Kindern u.a passiert ist echt sehr erschreckend. Wenn das Gesetz wirklich seine Form so annimmt, wäre super.

    Auch wenn ich der Meinung bin, dass es immer wieder ne Gesetz-Lücke gibt wie die Seiten im HTTP landen werden.. :|
     
  10. #10 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Auch wenn es nix bringt, sollte die Besucher von solchen Seiten möglichst schwer haben Kinder os zu laden ...

    Wenn sie nix machen wird das immer weiter gehen, doch wenn sie was machen wird es wohl auch immer Leute geben die das gucken und was auch immer aber mindestens wird es dennen erschwert...

    Die Lösung von Problemen ist nicht, nichts machen
     
  11. #11 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Oo
    ich dachte dass wär schon längst so dass diese seiten gesperrt werden und der betreiber sowie die user abgemahnt und ggf bestraft..

    aufjedenfall nur sinnvoll (zur abwechslung mal)
     
  12. #12 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Dito!
    Ich bin auch überrascht oO
     
  13. #13 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Dachte ich auch!

    Wenigstens etwas wird es bringen denk ich mir mal da nicht jeder weis wie man sich sonst über proxys da einloggt oder sonstwas.
     
  14. #14 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Zu schade, dass hier die gesamte Kritik einfach nicht gelesen/verstanden wird.

    Ich probier es mal mit 'ner kurzen Zusammenfassung:
    Selbstverständlich ist es sinnvoll gegen KiPo vorzugehen.
    Jedoch ist eine Sperrung der Seite dafür nicht geeignet. Diese ist erstens sehr aufwändig und zweitens nicht effektiv zu realisieren.
    Viel sinnvoller ist es gegen die Betreiber vorzugehen. Besonders, da KiPo quasi weltweit verboten ist und bestraft wird und der Großteil der Server über die der Tausch abgewickelt wird, sowieso in westlichen Staaten stehen.
    Wo liegt also das Problem den Provider zum Löschen und die jeweilige Landespolizei zum Ermitteln zu bringen?

    Stattdessen wird lieber eine Great Firewall wie in China aufgebaut. Und dann vermutlich nach und nach um andere nicht genehme Seiten erweitert ...
     
  15. #15 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    trifft es auf den punkt! ich finde das gesezt nicht sinnvoll. sinnvoll kann man das meiner meinung nach nur finden, wenn man keine ahnung vom internet hat. denn diese seiten die gesperrt werden würden, schaffen es eh wieder irgendwie online zu kommen.
    im endeffekt werden musikindustrie bzw. sonstige rechtinhaber dann sowieso ankommen und darauf plädieren, dass man das ganze für ihre zwecke erweitert - und wenn das gesetz mal steht ist das kein problem mehr!
     
  16. #16 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Passend dazu:

    Bundesweite Kinder o-Ermittlungen beendet
    Bundesweite Kinder o-Ermittlungen beendet - onlinekosten.de

    Quelle: Aktion Himmel: Keine Verurteilungen, aber ein Erfolg | law blog

    Ich bin ja kein Freund von Verschwörungstheorien, aber es ist ja fast schon bewiesen das das schlimme Wort Kinder ographie immer wieder missbraucht wird um neue Gesetze umzusetzen, die die Bürger sonst nicht so leicht akzeptieren würden. "Operation Himmel" war das Druckmittel für den Bundespräsidenten, damit er das Gesetz mit der Vorratsdatenspeicherung auch ganz sicher unterzeichnet:

    24.12.2007 Operation Himmel: Riesiger Kinder o-Skandal schockiert Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    26.12.2007 Vorratsdatenspeicherung: Köhler nickt Speicher-Gesetz ab - SPIEGEL ONLINE

    Man sieht es ja auch bei RR, sobald das Wort KiPo auftaucht, drehen die meisten durch und aktivieren ihr Hass-Zentrum, welches das Denken fast ausschaltet. Gerhirnwäsche funktioniert eben gut

    Klar sollte man gegen KiPo vorgehen, aber B0B hat es ja schon gut erläutert. Dieses Gesetz bringt absolut nichts. KiPo kann man meiner Meinung nach nicht durch neue Gesetze bekämpfen, sondern die Behörden sollten lieber mal international zusammenarbeiten. Kann ja nicht sein das die Seiten fast schon legal z.B. in Russland gehostet werden und in Deutschland versucht man ein neues Gesetz einzuführen um die Bürger einzuschränken + kontrollieren, anstatt mal den anderen Druck zu machen...
     
  17. #17 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    wow da sind sie ja schnell dran...SOLLEN gesperrt werden....warum sollen sind die bescheuert oder was ist ja wohl nicht so schwer umzusetzen und das ist ja nicht erst seit gestern das Thema!
     
  18. #18 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Öhm ich dachte immer dass es so ein Gesetz sowieso schon gibt ?

    Naja, wie auch immer, alles was sonen perversen Scheiss unterdrückt oder abschafft kann nur gut sein.

    Volle Unterstützung (zur Abwechslung mal ein gutes Gesetz).
     
  19. #19 20. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden


    ich glaube filme laden etc ist was anderes als kleine kinder missbrauchen

    aber die richtigen "Freaks" werden dennoch einen ausweg finden um ihre lust zu stillenX(
     
  20. #20 21. November 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Spricht Bände über unsere Regierung...

    Herr Schräuble versucht mit romantisch anmutenden vielleicht im Hollywood Streifen funktionierenden Computerspionagemethoden nach Terroristen zu suchen, die studierte Sonderschulpädagogin Ulla Schmidt ruiniert durch chronische Inkompetenz und fehlende Sachkenntnis das Gesundheitswesen und Frau Ursula Voll-Laie stellt sich das Internet wie ein Bilderbuch vor in dem man beliebig hier und da ne Seite rausnimmt =) =)

    Ich finds echt armselig wie inkompetent die Generation '68 in ihrer Regierungszeit sich den Problemen stellt. Jedes Thema wird möglichst radikal und pauschalisierend angegangen um viel Publicity zu bekommen. Wahlkampf innerhalb der gesamten Amtsperiode macht halt Öffentlichkeitsgeil.

    Danke für den super Artikel zwa3hnn, spricht mir aus der Seele. Insbesondere die Frage nach dem Versuch über Kooperationen mit Providern dagegen vorzugehen. Und Initiativen wie das Netz gegen Kinder o gibt es schon ne ganze weile (1998 ). Allerdings werden die garnicht wahrgenommen oder zu Wort kommen gelassen, das wären dann ja deren Lorbeeren.

    Wenn ich allerdings hier die undifferenzierten "jaja gut, endlich was gegen Kinder oseiten" Kommentare lese weiß ich auch, warum wir überhaupt so ne Regierung haben. Nach 2 Zeilen lesen wird einfach mal Käse verbreitet, das ist genau das was Internetkritiker Keen: Web 2.0 macht dumm bemängelt dessen Aussagen ja auch derbe missverstanden wurden hier.

    Naja aber das geht schon ein bissel zu tief in Richtung Gesellschaftskritik

    Ich halte es für eine gelungene PR-Aktion auf Bild Niveau die schwere Folgen für unsere Freiheit haben kann. Allerdings wird Frau v. d. L. dadurch beim Wähler schwer punkten!

    PS: Ich habe diverse Schlagworte hervorgehoben um den geneigten Leser zum fertiglesen zu bewegen!
     
  21. #21 21. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Totaler Unfug. Nett gemeint, dennoch schwachsinn. Damit werden lediglich die Plattformen genommen, auf denen Kinder os angeboten werden. Gedreht werden sie aber weiterhin, was beudetet das Kinder immernoch leiden! Lediglich der Weg zu anderen Kinder oliebhabern wird damit ein wenig erschwert, geholfen wird den Kindern damit aber nicht.
     
  22. #22 21. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Jo das sehe ich auch so!
    Und ich würde das Gesetz ändern und die Todesstrafe wieder einführen!
    Das sind die widerlichsten Menschen wo es gibt, die Kinder können sich nicht wehren, werden dadurch Psychisch kaputt zerstören Familien und noch dazu ist das abartig nicht nachzuvollziehende etc !
    Deswegen echt würde ich die, jeden einzelnen von so einen kranken *****loch 4 Wochen quälen Schwanz abhacken und dann gefesselt in Weiher oder sonstige versenken!
    Aber das Gesetz wird es niemal geben!
    Echt so was kotzt mich so an ein Kumpel von mir ist wegen Dealen 4 1/2 Jahre in den Bau und so ein Kinderschänder bekommt wen er Glück hat 1-2 Jahre wer soll das verstehen!
    Wo ist da die Gerechtigkeit?
     
  23. #23 21. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    Und wo wärst du dann auch nur annähernd besser? Bzw. wer soll das objektiv beurteilen? Wer hat das Recht über das Leben eines Menschen zu urteilen? Woher nimmt dieser jemand das Recht?
    Und durch dieses Gesetz wird keiner der Kinderschänder gefasst. Das Gesetz sorgt ja dafür, dass sich um die Hintermännder keiner mehr kümmert, sondern einfach die Website gesperrt wird, womit den Kindern nicht geholfen ist.
    Und nun zurück zum Thema. Es geht hier nicht um die Bestrafung von Kinderschändern, sondern um die Einführung einer Infrastruktur zur Zensur des Internets.
     
  24. #24 21. November 2008
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    finde ich gut, dass man diese idee umsetzt, jedoch befürchte ich, dass die kinder o organisationen untereinander sehr gut verstrickt sind. wie sven schon sagt, infrastruktur zur zensur im internet, aber wer weiß wo sowas noch hinführen kann . diese organisationen werden schon wegen finden die zensur zu umgehen, obs jetzt proxys sind oder was anderes sei mal dahin gestellt. das internet ist unberechenbar.
     
  25. #25 21. November 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Kinder o-Seiten sollen per Gesetz gesperrt werden

    recht hast du!

    das ganzen wird dann in der BILD-Zeitung groß hervorgehoben und die dummen Bild-Leser denken, dass sie auch noch etwas dagegen unternimmt, können aber die Folgen der dadurch resultierenden Zensur nicht erkennen!

    Also ich möchte jetz keinesfall ****phile Menschen verteidigen, doch jeder hat doch ein fetisch, das ist sozusagen eine "Krankheit", die auch durch gute psychologische unterstützung "geheilt" werden kann. natürlich gibt es die, die es nicht einsehen und nie behandeln lassen würden.
    Es gehört richtig etwas dazu einen Menschen umbringen zu lassen - das Ganze würde eh ausarten wie in den USA, wo schon so manche ihr Leben lassen mussten, ohne dass es handfeste beweise gab - bei uns hätte man einen ohne beweise frei gesprochen! (Dazu ist der Film "The Green Mile" empfehlenswert!). Also überleg dir nochmal was du sagst und ob das wirklich besser wäre!
     

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