Kinderpornografie: G8-Staaten wollen mehr Internet-Überwachung

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 25. Mai 2007 .

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  1. #1 25. Mai 2007
    Gegen die zunehmende Professionalisierung und Vernetzung von ****verbrechern wollen die G8-Staaten gemeinsam vorgehen. Neben der Intensivierung der grenzüberschreitenden Strafverfolgung fordern sie auch eine verschärfte Überwachung des Internet.

    Im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern setzen die G8-Staaten auf eine stärkere Überwachung des Internets und eine enge internationale Zusammenarbeit. Als Vertreter der deutschen G8-Präsidentschaft sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Donnerstag auf einer Tagung der Justiz- und Innenminister in München, Studien hätten ergeben, dass zehn Prozent derjenigen, die kinderpornografische Bilder ansehen, auch selbst Kinder missbrauchen.

    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) räumte ein, dass es in Deutschland noch Nachholbedarf bei der Gesetzgebung zum Schutz von Kindern gebe. Außerdem will Zypries die Zusammenarbeit der Behörden mit privaten Stellen verbessern. So will sie zum Beispiel Tourismusunternehmen auffordern, an Reisende Informationen zu verteilen, die auf die strafrechtlichen Konsequenzen von Sex mit Kindern auch im Ausland hinweisen. "Weil manche Leute vielleicht glauben, das sei straffrei."

    Für solche Taten könnten deutsche Staatsbürger aber stets auch nach deutschem Recht verurteilt werden, sagte Zypries. Besonders wichtig sei in diesem Zusammenhang eine "ordentliche Spurensicherung" am Tatort. Nur so könnten die Täter auch bei Prozessen in ihren Heimatländern überführt werden.

    Die G8-Staaten seien sich einig, dass die Strafverfolgungsbehörden künftig international noch enger zusammenarbeiten müssen. Zypries verwies auf eine zentrale Datenbank für vermisste Kinder, die Interpol erstellt habe und zugänglich mache. Inzwischen gebe es "professionell agierende Kinderentführungsbanden". Kindesmissbrauch sei stark vernetzt und für die Organisatoren hoch profitabel. "Da ist richtig viel Geld damit zu verdienen", betonte Zypries. Zum Schutz der Opfer seien sich die G8-Staaten einig, die "Anstrengungen zu verdoppeln".


    quelle: Spiegel Online
     

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  3. #2 25. Mai 2007
    AW: Kinderpornografie: G8-Staaten wollen mehr Internet-Überwachung

    blabla, ich hab es satt, jeder minister muss nur das wort kinderpornographie nennen und kann dann nach belieben bürgerrechte einspannen. so wie die bayerische justizministerin als letztes argument für die onlinedurchsuchung plötzlich von kinderpornographie gesprochen hat, obwohl vorher nicht einmal davon die rede war.
    die zypriess hat noch nie einen beweis dafür geliefert, dass es international agierende netzwerke gibt, genausowenig wie jede/r andere. weil es solche schlicht nicht gibt.
    aber die leute glauben ja jeden scheiss.
    vor allem, was sollen das für studien sein, die schäuble da zitiert? ich habe nooch keine veröffentlichung gesehen. ich vermute, es gibt millionen leute, die solche bilder anschauen, dann gibt es nochmal tausende, die versehentlich darauf kommen, dann gibt es ****phile, die sich legale bilder, nämlich von erwachsenen , welche "kindlich" geschminkt sind, ansehen und nie ein illegales bild in die finger bekommen (mal im ernst, ich bin noch nie auf sowas gestossen, nach der öffentlichen meinung müsste das in jedem dritten link zu finden sein);
    was wirklich mal fehlt und das gerade in deutschland, sind therapeutische einrichtungen und das nicht nur im strafvollzug, sondern auch präventivstellen, wo ****phile sich hinwenden können. denn viele suchen solche stellen. da ist nix in der richtung zu finden und jeder deutsche vermutet ja auch in solch einer liberalen sichtweise gleich verweichlichte staatsfeindschaft, weil die wegsperrmentalität bei therapien nicht bedient wird.
     

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