Okabe holt mit 36 Jahren noch eine Medaille

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von -Naruto-, 25. Februar 2007 .

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  1. #1 25. Februar 2007
    Das Wunder ist ausgeblieben - die deutschen Adler erlebten beim Team-Wettkampf der WM in Sapporo ihr Waterloo. Platz acht - mit Ach und Krach schafften es Stephan Hocke, Tobias Bogner, Jörg Ritzerfeld und Martin Schmitt überhaupt ins Finale. Da war dann nichts mehr zu holen, auch wenn Schmitt und Hocke einen ordentlichen Wettkampf ablieferten. Gold holten sich erwartungsgemäß die Österreicher in der Besetzung Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern, die die Norweger Tom Hilde, Anders Bardal, Anders Jacobsen und Roar Ljoekelsoey souverän auf den Silberrang verwiesen. Für Österreich war es die erste Medaille überhaupt bei der WM 2007, den Titel von 2005 haben die Pointner-Schützlinge souverän verteidigt. Auch die Norweger bleiben mit Mika Kojonkoski Medaillensammler. Schon bei Olympia in Turin stand immer ein Norweger auf dem Treppchen, so auch in Sapporo.
    Doch der Kampf um Bronze hatte es in sich. Nach dem ersten Durchgang hielten die Japaner Bronze in den Händen, doch auch die Polen, die Russen und sogar die Schweizer mit dem frisch gebackenen Weltmeister Simon Ammann hatten eine Hand am Edelmetall. Nach dem ersten Springer im Finale waren die Schweizer auf Rang drei, dann kletterten die Russen zwischenzeitlich auf den Bronzerang, doch am Ende waren es zur Freude der Fans die Gastgeber aus Japan, die sich die Medaille sicherten. Unbeschreibliche Freude bei Shohei Tochimoto, Daiki Ito, Takanobu Okabe und Noriaki Kasai sowie bei ihrem finnischen Trainer Kari Yliantila. Skisprung-Opa Okabe schaffte das Kunststück, im Alter von 36 Jahren noch eine WM-Medaille zu gewinnen - Rekord.


    Schlechteste Team-Resultat auf einer Großschanze aller Zeiten

    "Ich hatte Wind von der Seite. Was soll mich denn tragen?", fragte ein frustrierter Ritzerfeld. "Der Sprung war gar nicht so verkehrt. Das ärgert natürlich", so der Oberhofer. Der eine frustriert, der andere traurig. Bogner standen die Tränen in den Augen nach seinem verkorksten ersten Sprung. "Ich wollte die Korrekturen umsetzen, aber das ist mir nicht gelungen", sagte der 16-jährige Youngster, der der Schwächste im DSV-Quartett war, "ich habe nicht das gezeigt, was ich kann und deshalb bin ich sehr enttäuscht." Rückendeckung erhielt 'Bogi' vom Bundestrainer: "Vielleicht war das alles ein bisschen viel für den Kleinen, aber wir hatten keine Alternative", sagte Peter Rohwein. "Man muss die Kirche im Dorf lassen. Bei optimalem Verlauf wäre Platz fünf drin gewesen, aber es hat nicht sollen sein, weil einige ihr Potenzial nicht abgerufen haben", entschuldigte er das schwache Abschneiden.
    Es war das schlechteste deutsche Mannschafts-Resultat auf einer Großschanze überhaupt. Auf einer kleinen Schanze waren die Deutschen zuletzt 1993 unter Bundestrainer Rudi Tusch noch schlechter - damals Rang elf im Team-Wettbewerb.

    Die größte Enttäuschung des Tages aber waren nicht die Deutschen, sondern die Finnen. Auch ein sehr starker Silbermedaillen-Gewinner aus dem Einzel, Harri Olli, reichte nicht, um Edelmetall zu holen. Mit indiskutablen Sprüngen katapultierten Matti Hautamäki und Arttu Lappi ihr Team aus den Medaillenrängen. Platz vier für die Adler der FinnAir.
     

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