OpenClaw – Europas Abschied, der neue Pfad führt nach OpenAI

Ein Aufschrei hallt durch die Tech-Welt. OpenClaw, das innovative KI-Programm, unter Druck geraten, doch Peter Steinberger, der Entwickler, zeichnet neuen Kurs. Über 13 Jahre hat er PSPDFKit geprägt. Dann kam der schleichende Abschied. Ende 2025 erreicht Steinberger den weltweit anerkannten Status als KI-Persönlichkeit. OpenClaw geht weit über simples Chatten hinaus. Es erledigt Aufgaben wie E-Mails, Kalender und Flüge. Diese Fähigkeit funktioniert auf eigener Hardware. Open Source macht das Projekt angreifbar und gleichzeitig attraktiv.

OpenClaw – Europas Abschied, der neue Pfad führt nach OpenAI

von   Kategorie: IT & Sicherheit
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Ein vielseitiger KI-Agent – mehr als bloßes Reden


OpenClaw nimmt eine zentrale Rolle im Alltag ein. Als Open-Source-KI-Agent wirkt er vielseitig. Nutzer installieren ihn auf ihren eigenen Rechnern. Die Verknüpfung mit WhatsApp, Telegram und Slack funktioniert reibungslos. Er beantwortet E-Mails, organisiert Kalender und checkt Flüge. Auf der Projektseite steht, dass KI die Dinge erledigt. OpenClaw ist open source – somit kann jedermann den Code einsehen und anpassen. Innerhalb weniger Wochen kopierten Hunderttausende Nutzer den Code. Auf GitHub sammelte das Projekt über 100.000 Sterne und zwei Millionen Besucher strömten auf die Seite innerhalb von nur einer Woche. OpenClaw wird als das am schnellsten wachsende Projekt in der Geschichte von GitHub beschrieben. Ursprünglich hieß dieses Projekt Clawdbot, inspiriert von Claude des Unternehmens Anthropic. Aufgrund namenskultureller Überschneidungen intervenierte Anthropic. Steinberger sah sich gezwungen umzubenennen. Es folgte ein chaotisches Zwischenspiel – erst Moltbot und schließlich OpenClaw.

Mächtig – aber nur etwas für Experten


Die Aufmerksamkeit brachte sowohl Euphorie als auch Besorgnis. OpenClaw hat das Potenzial, echten Schaden anzurichten. Ein KI-Agent, der E-Mails liest und Webseiten verarbeitet – das birgt Risiken. Angreifer könnten manipulierte Inhalte einbringen. Kritische Unternehmen untersagten die Nutzung auf Firmengeräten. In der öffentlichen Erweiterungsbibliothek ClawHub fanden sich mindestens 14 schadhafte Erweiterungen, die als Krypto-Tools tarnten. Ihr Ziel war die Ausführung schädlichen Codes. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – gewann OpenClaw rasch an Beliebtheit unter den KI-Enthusiasten. Technisch versierte Nutzer profitieren enorm von diesem Agenten.

Der Sprung zu OpenAI


Ein neuer Meilenstein steht bevor. Peter Steinberger wechselt in die USA. Er wird bei OpenAI an der Entwicklung der nächsten Generation persönlicher KI-Agenten arbeiten. Sein Ziel? Ein Agent, den sogar seine Mutter nutzen kann. OpenClaw wird als Open Source erhalten bleiben. In eine Stiftungsstruktur wird es überführt. OpenAI unterstützt dieses Vorhaben. Sam Altman, der CEO von OpenAI, nannte Steinberger ein Genie und begrüßte ihn herzlich im Team.

In Europa werde ich beschimpft


Steinberger äußerte auf der Plattform X, dass er in den USA auf Enthusiasmus stößt. In Europa hingegen erfährt er Kritik. Regelungen und Verantwortlichkeiten werden gefordert. Investitionsschutzgesetze, Mitarbeiterbeteiligungen sowie lähmende Arbeitsregulierungen hindern ihn. Bei OpenAI arbeiten die meisten Menschen sechs bis sieben Tage in der Woche, das ist in Europa illegal. Er ist nicht allein mit diesen Erfahrungen. Viele europäische Entwickler, überwiegend aus Deutschland, treiben die KI-Revolution voran. Dennoch haben sie Europa verlassen und leben mittlerweile in den USA.