Scharfe Sicherheitsvorkehrungen vor Apec-Gipfel

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von InEo, 4. September 2007 .

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  1. #1 4. September 2007
    Scharfe Sicherheitsvorkehrungen vor Apec-Gipfel

    "Sperrt Bush ein, nicht die Einwohner von Sydney"


    Am Wochenende findet in Sydney der Apec-Gipfel statt, an dem auch US-Präsident Bush teilnimmt. Weil die Regierung Krawalle bei Anti-Bush-Demos befürchtet, hat sie Platz in den Gefängnissen gemacht und Häftlingen Freigang gewährt. Die scharfen Sicherheitsvorkehrungen stehen in der Kritik.

    Kurz vor Beginn des Apec-Gipfels in Sydney wurden mehr als 200 Häftlinge aus den Gefängnissen der Stadt vorübergehend auf freien Fuß gesetzt. Die Insassen erhielten Freigang und dürfen während des Apec-Gipfels zu Hause schlafen, um in den Gefängnissen Platz zu machen für mögliche Massen-Festnahmen von Demonstranten.

    Proteste gegen US-Präsident Bush erwartet

    Vor allem gegen US-Präsident George Bush, der schon zwei Tage vor dem Gipfel anreist, werden Proteste erwartet. Dabei haben Demonstranten ohnehin kaum eine Chance, auch nur in die Nähe des Veranstaltungsortes zu kommen. In der Innenstadt von Sydney wurde ein riesiger Absperrzaun errichtet, selbst Anwohner kommen nur nach einer strengen Sicherheitskontrolle durch. "Der Zaun ist 2,80 Meter hoch. Jedes Segment wird von fünf Tonnen schweren Zementblöcken fixiert, die unten bis zu 1,60 Meter breit sind. Die Gesamtlänge des Sicherheitszauns beträgt fünf Kilometer", erklärt Transportminister John Watkins.

    Polizeipferde nicht einsetzbar

    1500 Soldaten und 3000 Polizisten wurden für die Sicherheit beim Apec-Gipfel abgestellt. Die berittene Polizei kann jedoch nicht wie geplant eingesetzt werden, weil die Polizeipferde wegen der in Australien augebrochenen Pferdegrippe unter Quarantäne gestellt werden mussten.

    Der stellvertretende Polizeichef von Sydney, Andrew Skipioni, sagte im australischen Rundfunk: "Das ist die größte Sicherheits-Operation, die es jemals in Australien gegeben hat. Wir haben 21 Staats- und Regierungschefs in der Stadt und müssen deshalb zu den vorgesehenen Maßnahmen greifen. Wir leben in Zeiten erhöhter Terrorismusgefahr und außerdem erwarten wir jede Menge Proteste."

    Übertriebene Sicherheitsmaßnahmen?

    Die australische Koalition gegen den Irak-Krieg hat zu Demonstrationen gegen US-Präsident George W. Bush aufgerufen. Alles kein Grund, für die seiner Ansicht nach übertriebenen Maßnahmen, sagte der grüne Stadtverordnete Chris Harris. Er lehnt den Sicherheitszaun in der Innenstadt von Sydney ab: "Ich sitze hier im Rathaus und um mich herum eine ganze Armee von Sicherheitsleuten mit diesen seltsamen Geräten. So etwas sieht man sonst nur in despotischen Regimen. Wir zwingen die Einwohner von Sydney, Geschäftsausfälle in Millionenhöhe hinzunehmen, nur für diese Veranstaltung. Ich bin dafür, dass man am Rathaus ein Plakat aufhängt, auf dem steht: sperrt Bush ein, nicht die Einwohner von Sydney."

    Premierminister John Howard wies die Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen für den Apec-Gipfel zurück. Dies entspreche den Standards, die auch bei vergleichbaren Veranstaltungen in anderen Ländern gesetzt würden.

    Quelle: tagesschau.de
     

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  3. #2 4. September 2007
    AW: Scharfe Sicherheitsvorkehrungen vor Apec-Gipfel

    Ich kenne nicht einen Menschen der mir jemals gesagt hat das er Bush okay findet.
    Überall auf der Welt wird dieser Mensch gehasst, niemand würde ihn ungestraft an sich vorbei gehen lassen "es sei den man wird dafür bezahlt". aus meinem Persönlichen umkreis (und der ist schon ziemlich gross) würde er 100% Negative stimmen haben trosdem kann er weiterhin Kinder mit Bomben beschmeissen wie er lustig ist. Ich glaube nicht das dies der sinn jeder art von Demokratie ist.
    Opferwelt...

    Wir deutschen kennen diesen Zaun ja aus Heiligendamm, die Italiener haten das selbe mit genua.
    Immer und Immer wieder wird soviel Geld für diese behinderten regierungchefs ausgegeben. In diesem fall 4500 Bewacher für 21 Menschen?!?!?
     

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