Stromausfall – Unverzichtbare Dinge für Ihr Zuhause

Stromausfälle können jeden Haushalt unvorbereitet treffen. Sie ereignen sich meist plötzlich und erfordern schnelles Handeln. Berlin hat in der Vergangenheit gezeigt, wie wichtig Notunterkünfte sind und wie die Bundeswehr bei Hilfseinsätzen unterstützen kann. Auch Bayern sollte sich auf solche Situationen einstellen. Der folgende Artikel fasst die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zusammen. Geordnete Haushalte können so erneut Rettungsdienste entlasten. Lichtquellen, Wasser – nicht zu vergessen die Lebensmittel. Hygieneartikel und Notfallpläne müssen ebenfalls bereit sein.

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Stromausfall – Unverzichtbare Dinge für Ihr Zuhause

von   Kategorie: Ratgeber & Wissen
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Vorbereitungen – eine Entlastung für die Rettungsdienste


Eine leidenschaftlich vorbereitete Bevölkerung kann Rettungsorganisationen, wie das Technische Hilfswerk (THW), erheblich entlasten. Annelie Schiller, die im Landesverband Bayern des THW aktiv ist, hebt hervor, dass vorausschauende Haushalte sicher durch Notlagen kommen. Somit können sich ehrenamtliche Kräfte auf die dringensten Fälle konzentrieren. Das BBK bietet eine informative Broschüre an, die die wichtigsten Vorbereitungen erläutert.

Das Licht bleibt nicht aus – Alternativen für den Stromausfall


Ein Stromausfall muss nicht gleich Lichtlosigkeit bedeuten. Um auf diese Situation vorbereitet zu sein, sind verschiedene Lichtquellen hilfreich:
  • Kerzen
  • Taschenlampen (batteriebetrieben oder Kurbeltaschenlampen)
  • Ersatzlampen
  • Solarbetriebene LED-Leuchten und batteriebetriebene Varianten
  • Streichhölzer und Feuerzeuge
  • Batterien

Essen und Trinken ohne Strom – Tipps für die Vorratshaltung


Ohne Strom bleibt die Herdplatte kalt und auch der Kühlschrank kühlt nicht mehr. Man muss mitunter darauf verzichten, frische Lebensmittel aus dem Supermarkt zu besorgen. Die Wasserversorgung könnte ebenfalls betroffen sein. Das BBK empfiehlt eine Trinkwasservorratshaltung für zehn Tage. Sind drei Tage alles, was möglich ist, sollte das ebenfalls genügen. Es ist ratsam, auf haltbare Lebensmittel ohne Kühlbedarf zu setzen. Campingkocher sollten zur Verfügung stehen, um bei Bedarf warme Mahlzeiten zuzubereiten, die kurze Kochzeiten erfordern.

Wärme erhalten trotz ausgefallener Heizung


Gerade im Winter kann ein Stromausfall die Wohnung schnell auskühlen. Die meisten Heizungen benötigen schließlich elektrische Energie. Daher empfiehlt es sich, Vorräte an Kohle, Briketts oder Holz anzulegen. Warme Kleidung und Decken sind ebenfalls unentbehrlich. Während des Stromausfalls ist es sinnvoll, sich in einem Raum zu versammeln und die Türen geschlossen zu halten. So bleibt die Wärme im Raum. Dennoch – regelmäßiges Lüften ist unerlässlich, besonders wenn Kerzen genutzt werden.

Informationsfluss sichern – Akkus und Radios im Fokus


Fernseher, Radio und Internet – diese Technologien können während eines Stromausfalls nicht genutzt werden. Das Handy bleibt funktionsfähig – allerdings nur, solange der Akku reicht. Das BBK empfiehlt, die Handys und Ersatzakkus zu laden. Solar- oder Powerbanks sind ebenfalls nützlich. Ein batteriebetriebenes Radio bleibt eine fiable Informationsquelle, während Kurbelradios ohne Strom funktionieren und Informationen bereitstellen können.

Bargeld – die sichere Zahlungsmethode in Krisensituationen


Geldautomaten funktionieren ohne Strom nicht. Daher sollte man Bargeld im Haus haben. Es erleichtert Einkäufe in Krisenzeiten, wo elektronische Zahlungsmethoden oft ausfallen.

Solarstrom – die Möglichkeit während eines Netzausfalls?


Bei einem Netzausfall liefern die meisten Solaranlagen keinen Strom. Nur Anlagen mit Notstrom- oder Ersatzstromversorgung können hier helfen. Allerdings erfordert dies technische Änderungen, die nicht bei jedem System vorhanden sind.

Besondere Vorsicht – Kleine Stromerzeuger auf der Hut


Kleinere Stromerzeuger mit Diesel-, Benzin- oder Gasmotoren sollten niemals in Innenräumen verwendet werden. Bei der Lagerung von Kraftstoffen sind strenge Vorschriften zu beachten. Offene Feuerstellen oder unsachgemäße Notstromaggregate können tödlich sein.