Titel-Euphorie passt Bordon überhaupt nicht

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von raven1512, 22. April 2007 .

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  1. #1 22. April 2007
    Schalke marschiert unbeirrt in Richtung Meistertitel. Die Königsblauen ließen sich auch nicht davon beirren, dass sie diesmal nachlegen mussten. Nach dem souveränen 2:0 (0:0)-Sieg über Energie Cottbus sind die Knappen wieder an der Spitze.


    Marcelo Bordon verkörpert dabei den Schalker Siegeswillen derzeit wie kein anderer Profi. Trotz einer schmerzhaften Fußprellung nach einem Tritt von Francis Kioyo rappelte sich der Kapitän auf und brachte mit seinem wuchtigen Kopfball (64.) den Arbeitssieg gegen Cottbus unter Dach und Fach.

    Angesichts der Vorstellung des brasilianischen Abwehrchefs geriet Manager Andreas Müller ins Schwärmen. "Marcelo war herausragend. Er stand hinten sicher, hat die anderen mitgerissen und mit dem 2:0 seine tolle Leistung gekrönt", lobte er Bordons Entschlossenheit und Siegermentalität.

    Der dritte Zu-Null-Sieg in Serie verleitete Hamit Altintop - neben Bordon bester Schalker - zu einer mutigen Voraussage. "Die Bremer können machen was sie wollen. Wir geben die Schale nicht mehr ab", tönte der türkische Nationalspieler ins Mikrofon des WDR-Hörfunks.

    Bordon mahnt zur Besonnenheit

    Derlei forsche Sprüche hört Bordon gar nicht gern. "Wir sollten vorsichtig sein, auch mit unseren Worten", rüffelte der 31 Jahre alte Routinier seinen jungen Kollegen. Wo und wann immer es geht mahnt Bordon zur Besonnenheit - auch wenn sich sein Team in der Bundesliga-Endphase als harmonische Einheit und in beeindruckender physischer wie psychischer Verfassung präsentiert.



    Selbst dem Druck, den Bremer 3:1-Sieg gegen Aachen kontern zu müssen, hielt die Elf von Trainer Mirko Slomka souverän stand. War das die Meisterprüfung? "Noch haben wir nichts erreicht. Wir müssen Tag für Tag wieder im Training arbeiten und dürfen nur an das nächste Spiel denken", betonte Bordon.

    Vier Siege sind noch nötig

    Wie der hoch konzentriert wirkende Kapitän geht auch Müller davon aus, dass "wir wahrscheinlich noch vier Siege brauchen". Auch Trainer Slomka warnt angesichts des mageren Zwei-Punkte-Polsters vor verfrühter Euphorie: "Wir haben noch vier schwere Spiele. Es ist noch ein weiter Weg. Jeder Punktverlust kann Schlimmes bedeuten."

    Um die laut Fabian Ernst überall im Schalker Umfeld spürbare "große Sehnsucht nach dem Titel" am 19. Mai zu stillen, müssen die Knappen noch die Herausforderungen in Bochum an diesem Freitag sowie gegen Nürnberg, in Dortmund und gegen Bielefeld bestehen.

    "Wir bleiben ruhig", meinte Bordon, "denn wir haben aus den letzten Jahren gelernt." Ähnlich selbstbewusst ist Ernst, der sich sogar eine kleine Stichelei gegen seine Ex-Kollegen erlaubte: "Das ist frustrierend für die Bremer. Sie hoffen, dass wir straucheln. Aber wir tun es nicht."

    Quelle: Sport bei sportal.de
     

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