Kurios TrueCrypt-Programmierer suchte schnelles Geld als Drogendealer und Auftragskiller

Dieses Thema im Forum "User News" wurde erstellt von Carla Columna, 6. April 2016 .

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  1. #1 6. April 2016
    Journalist Evan Ratliff stellte Nachforschungen über Paul Le Roux den TrueCrypt-Erfinder an. In Simbawe geboren 1972, begeisterte er sich schon im Kindesalter für Computer und begann zu programmieren. 1997 veröffentlichte er "Encryption for the Masses (E4M)" Über diese war es möglich, dass man Container, Partitionen und Festplatten verschlüsseln konnte. E4M wurde als Grundlage für TrueCrypt genutzt.

    Paul Le Roux wurde aufgrund seiner Software vom Unternehmen Securstar eingestellt, wo er an der Verschlüsselungssoftware DriveCrypt arbeiten sollte. Da er allerdings dabei erwischt wurde, wie er Teile des Codes für eine Weiterentwicklung von E4M verwendete (was später als TrueCrypt veröffentlicht wurde), wurde er entlassen und tauchte unter. Angeblich kam er mit dem Drogen- und Waffenhandel in Berührung und nahm wohl sogar Aufträge an, Menschen zu töten. Darunter einen Immobilienmakler. Dies führte 2012 zu seiner Verhaftung durch die US-Drogenbehörde DEA. Er konnte jedoch mit der DEA einen Deal aushandeln und kam im September 2013 wieder frei.

    Erst wurde vermutet das der Deal ein Hintertürchen in der neusten TrueCrypt Version sein könnte, aber Recherchen von heise Security zeigten das diese Version genauso sicher sei wie die alten. Ledlich der Funktionsumfang wurde in Version 7.2 stark eingeschränkt und soll Nutzer dazu bringen andere Verschlüsselungen wie das Windows integrierte Bitlocker zu verwenden.

    Aber auch diese könnte der Behörde helfen, da TrueCrypt sehr hartnäckig zu sein schien, im Vergleich zu alternativen Methoden wie Bitlocker deren Mechanismen NICHT als Opensource vorliegen und daher auch keine Transparenz bieten bezüglich Sicherheit und Hintertürchen.

    Quellen: He Always Had a Dark Side & Das kriminelle Superhirn hinter TrueCrypt | heise Security
     

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